Carmen22 - Tag 5 ohne Alkohol hat begonnen

  • Hallo Carmen

    Die Entgiftung ist ja noch nicht ganz durch.

    Das kann schon noch ein,zwei Wochen dauern. Hab Geduld mit deinem Körper.

    Und stolz kannst du auch täglich sein.

    Es wird besser

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

  • Guten morgen,

    Gestern waren wir lecker essen. Ich muss sagen, es war eine Herausforderung. Fast an jedem Tisch gab es Wein oder Bier zu trinken.

    Zum glück habe ich ja durch meine Klinikaufenthalte und meinem guten Therapeuten gelernt, wie man sich abgrenzen und achtsam auf sich selber sein kann.

    Es war nicht ganz so einfach , aber ich habe es geschafft.

    Jetzt bin ich 1 Woche trocken und es fühlt sich sehr gut an ☺️

  • Gestern waren wir lecker essen. Ich muss sagen, es war eine Herausforderung. Fast an jedem Tisch gab es Wein oder Bier zu trinken.

    und warum tust du dir das an?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Es war nicht ganz so einfach , aber ich habe es geschafft.

    Das klingt für mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht nach:

    Zum glück habe ich ja durch meine Klinikaufenthalte und meinem guten Therapeuten gelernt, wie man sich abgrenzen und achtsam auf sich selber sein kann.

    Du bist schon eine ganze Woche nüchtern, aber eben auch erst eine Woche.

    Wenn ich etwas nicht einfach finde und müsste hinterher sogar sagen, dass das eine Herausforderung war und ich das geschafft habe, wüsste ich: Das kann so nicht gut sein.

    Ich will mich wohl fühlen in meinem nüchternen Leben. Da will ich das Nüchternsein nicht schaffen, sonders es leben.

    Wo es anstrengend wird, läuft irgendwas nicht gut.

    Hast du dir schon die Grundbausteine hier angeschaut?
    Da findest du eine Sammlung von Erfahrungen derjenigen, die mit größtmöglicher Risikominimierung nüchtern geworden und vor allem geblieben sind.
    Vielleicht findest du da auch was für dich?

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • und warum tust du dir das an?

    Das ist nicht so leicht zu erklären. Durch meinen Suff habe ich viele Menschen extrem verletzt immer war ich schon betrunken , bevor wir mal essen oder spazieren gegangen sind. Wollte vielleicht einfach meinem man mal wieder eine Freude bereiten. Ich weiss es nicht

  • Wollte vielleicht einfach meinem man mal wieder eine Freude bereiten

    Nun bist du ja erstmal nur für dich trocken, alles andere muss sich auch einreihen. Mit der Sucht lässt sich eben schwer Kompromisse zu machen . Eine gutgemeinte Aktion ist nicht immer mit der Trockenheit zu vereinbaren.

    Die erste Zeit ist auch wichtig sich erstmal in der trockenen Welt zurechtzufinden, sie aufzubauen und gewisse Sachen einfach zu meiden, wie Feste, Feiern und sonstige Veranstaltungen, wo Alkohol getrunken wird.

    Und wenn dein Mann kein Problem mit dem Alkohol hat, dann wird er es auch zu schätzen wissen, etwas zu unternehmen, was alkoholfrei ist. Ich denke nicht, dass er die "Carmen" zurückhaben möchte, als sie noch getrunken hat.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • War eine riskante Situation und ab jetzt werde ich sie strickt meiden.


    Du kannst auch mit deinem Mann darüber sprechen, damit er versteht, was deine Gedanken und daraus folgende Handlungen sind. Deine Kommunikation und damit deine Grenzen setzen unterstützt deinen Weg in die Abstinenz.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Das mache ich beim nächsten mal. Mein Problem ist wohl , dass ich nicht gerne mit ihm darüber rede. Obwohl er mir keine Vorwürfe machen würde. Bin froh das es gut ging. Aber ihr habt recht. Ich muss es meiden

  • Das stimmt da hast du recht. War eine riskante Situation und ab jetzt werde ich sie strickt meiden. Danke

    Hallo Carmen, wenn dich ein Restaurantbesuch so triggert solltest du ihn natürlich meiden, nur strikt meiden würde ich es nicht, ein Restaurant ist ja keine Pinte da wird ja nicht gesoffen, in ein paar wochen würde ich aber genau solche schönen Dinge tun, du kannst ja das teuerste essen der Karte nehmen den der Wein fällt ja weg, so würde ich es machen.

  • Hallo Carmen, wenn dich ein Restaurantbesuch so triggert solltest du ihn natürlich meiden, nur strikt meiden würde ich es nicht, ein Restaurant ist ja keine Pinte da wird ja nicht gesoffen, in ein paar wochen würde ich aber genau solche schönen Dinge tun, du kannst ja das teuerste essen der Karte nehmen den der Wein fällt ja weg, so würde ich es machen.

    Das sehe ich nicht so. Die Bezeichnung des Lokals, Restaurant oder Café, schließt nicht aus, dass dort kein Alkohol gesoffen wird. Ich habe in einem Café genauso wie in einer Pizzeria oder einem normalen Lokal Alkohol gesoffen .Trifft sich dort eine Clique, Geschäftsleute oder eine Geburtstagsgesellschaft, dann steht der Tisch auch voll mit Alkohol.

    Die Sensibilisierung am Anfang des trockenen Weges und die Wahrnehmung, überall Alkohol zu sehen, ist gerade zu Beginn sehr stark ausgeprägt. Und wo bitte ist da dann der Unterschied, ob man ein Glas Alkohol vor sich stehen hat oder mehrere? Ein Glas reicht aus, um rückfällig zu werden. Oder braucht da jemand mehr? Eine Armlänge zum Glas reicht aus, um etwas zu trinken. Ein Saufdruck reicht aus, um unkontrolliert zu trinken.

    Ich muss nicht alles vermeiden, aber ich muss mich auch ehrlich machen und nichts beschönigen.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Mir ging es am Anfang auch mal so. War am Rhein unterwegs und überall standen Weingläser auf dem Tisch. Das hat mich massiv getriggert und zuhause dann war Suchtdruck.

    Ich bin dann die ersten Monate nirgendwo hin. Später dann in kleine Schritten begonnen. In ausländischen Restaurants, gibt’s oft mals keinen Alk, da war ich dann und habe selbstgemachte Limonaden getrunken. Dann Eisdielen, später Cafés und Restaurants.

    Das hat gut funktioniert.

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    🦋 Heute trinke ich nicht 🦋 Heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Stehst Du denn nicht auch noch ziemlich am Anfang, Topfmann?

    Guten Morgen, ja klar sehe ich mich noch als Frischling, wenn ich so klinge wie ein alter Hase tut es mir leid, ich sehe mich gerade noch im Basislager A, wenn ich die Abstinenz mit dem Mount Everest vergleichen würde, also bis zum Hillary Step ist es noch ein bisschen hin...

    2 Mal editiert, zuletzt von R/no (1. April 2025 um 08:24)

  • da hast du natürlich recht, ich hab da nicht bedacht das sie ja noch ganz grün hinter den Ohren ist (Tag 6)

    Ich bin dankbar für solche offenen Beiträge, denn nur so kann eventuell etwas Konstruktives für sich und andere entstehen. Es geht nicht um richtig oder falsch, es geht um nass oder trocken, und wenn trocken, dann bitte schön entspannt. ;)

    Zudem habe ich nur die Erfahrungen nur von meinen Weg , der da und da auch leicht abweichen kann von den Erfahrungen anderer Langzeittrockenen.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • bitte schön entspannt. ;)

    Gaaanz wichtig, in jeder Lebenslage ...

    Mit meinen knapp 15 Monaten Abstinenz sehe ich mich übrigens auch noch als Anfängerin, Topfmann.

    Im Nachhinein betrachtet, bin ich im ersten Jahr auch einige wenige unnötige Risiken eingegangen. Weil ich mir das in dem Moment zugetraut habe bzw. zutrauen wollte. (Hab das hinterher brav hier berichtet, aber nicht vorher, wollte wohl keinen Gegenwind riskieren, da hast du mir was voraus.) Anderen hätte ich es deswegen aber nicht empfohlen.

    Als ich Deinen Ratschlag hier, bei einem frisch Abstinenten, gesehen habe, schrillten bei mir die Alarmglocken. Zu mehr als einer kritischen Nachfrage hat es bei mir aber nicht gereicht. Die lehrreiche Einordnung hat dann der erfahrene Mod übernommen.

  • Mit meinen knapp 15 Monaten Abstinenz sehe ich mich übrigens auch noch als Anfängerin, Topfmann.

    Man kann auch 20 Jahre Abstinent sein und ist trotzdem noch ein Anfänger wenn man nicht glücklich ohne Alkohol ist, so wie Hartmut es mal geschrieben hat, die Abstinenz mit der geballten Faust in der Tasche durchzuziehen um den anderen zu beweisen das man es kann.

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