Chewie - Nüchtern sein ist nicht das Ende. Es ist der Anfang

  • Du kannst auch bei anderen lesen und deine Gedanken dazu beitragen, aber das nur als Tipp. Du hattest ja schon ein paar Rückfälle und damit das nicht nochmal passiert, wäre das eine einfache Option, weil hier immer jemand ist, der dich liest. Mach's gut!

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Meine Suchtstimme meldet sich selten aber immer mal wieder. Entscheidend ist, dass ich sie als meine Suchtstimme erkenne und das Gesäusel nicht als meine eigenen Gedanken wahrnehme. Und dann folgt: Keine Diskussion, abwürgen, fertig, Ende.


    Die Frage ist, warum meldet sich die Suchtstimme wieder so häufig?

    Stell dir mal selbst ein paar Fragen und gib dir ehrliche Antworten:
    Habe ich akzeptiert, dass ich Alkoholiker bin?
    Habe ich akzeptiert, dass ich nie wieder Alkohol trinke, weil ich es nicht mehr kann?
    Habe ich akzeptiert, dass auch nur ein Glas mich wieder dahin bringen kann, wo ich herkomme?
    Habe ich akzeptiert, dass mein trockenes Leben anders ist und Dinge von früher einfach nicht mehr gehen?
    Stelle ich die Sinnhaftigkeit meiner absoluten Abstinenz in Frage?
    Bin ich bereit, Risiken einzugehen, weil ich jetzt stabil bin und einen Ausrutscher kontrollieren kann?
    Würde ich sagen, dass das gar keine Risiken sind?

    Hab ich mir solche oder ähnliche Fragen schon selbst gestellt?

    Das hört sich jetzt an, wie ein Psychotest, soll es aber nicht sein.
    Du brauchst mir nicht zu antworten, aber dir selbst wäre gut.
    Vielleicht holpert es irgendwo.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Warum schaust Du hier nicht regelmäßig rein. Allein das Aufrufen der HP und das Lesen einiger Beiträge spiegelt Dir Dein Problem. Ich war in den ersten Jahren hier täglich drin. Mir hat das ungemein geholfen.

    Das gilt erst recht bei aufkommenden Trinkgedanken.

    Versuch es zu einem festen Ritaul zu machen, hier täglich für 10 Minuten zu lesen. Das hat mir sehr viel gebracht, denn hier posten Spezialisten fürs Saufen und das Aufhören.


  • Stelle ich die Sinnhaftigkeit meiner absoluten Abstinenz in Frage?

    Nein,mir geht es viel besser Abstinenz eher stelle ich die Sinnhaftigkeit meiner sauferei in frage



    Stell dir mal selbst ein paar Fragen und gib dir ehrliche Antworten:
    Habe ich akzeptiert, dass ich Alkoholiker bin?
    Habe ich akzeptiert, dass ich nie wieder Alkohol trinke, weil ich es nicht mehr kann?
    Habe ich akzeptiert, dass auch nur ein Glas mich wieder dahin bringen kann, wo ich herkomme?

    Bei allen drei Fragen ist die Antwort ja das habe ich akzeptiert... bei 2ter und 3ten frage weil ich schon rückfällig geworden bin und ich weiß wie schnell es mich wieder runtergezogen hat erst Alkoholfreies Bier was dann schleichend in normales Bier übergegangen ist und die Menge was ich getrunken habe noch mehr wie vorher war.

    Abstinent seit 01.02.2026

    "Nein" ist ein vollständiger Satz.


  • Habe ich akzeptiert, dass mein trockenes Leben anders ist und Dinge von früher einfach nicht mehr gehen?

    Mein leben ist anderst weil ich nicht mehr trinke. Anderst und besser ich habe für mich alleine und heimlich gesoffen im,Auto,auf nen Parkplatz, vor und nach Erledigungen Einkäufen oder Terminen nach der Arbeit bevor ich nach hause kam an der Arbeit oder Heimlich im Heizungskeller über den Tag verteilt. Diese Dinge gehen nicht mehr aber sie müssen ohne Saufen gehen

    Abstinent seit 01.02.2026

    "Nein" ist ein vollständiger Satz.


  • Bin ich bereit, Risiken einzugehen, weil ich jetzt stabil bin und einen Ausrutscher kontrollieren kann?

    Nein auf gar keinen fall bin ich bereit Risiken die ich verhindern kann (wie orte wo gesoffen wirt Partys etc.) Einzugehen einen Ausrutscher in Form von ein Bier trinken kontrollieren? Nein das denke ich nicht ich weiß das ich ihn nicht kontrollieren kann aus eigener Erfahrung

    Abstinent seit 01.02.2026

    "Nein" ist ein vollständiger Satz.

  • Warum schaust Du hier nicht regelmäßig rein. Allein das Aufrufen der HP und das Lesen einiger Beiträge spiegelt Dir Dein Problem. Ich war in den ersten Jahren hier täglich drin. Mir hat das ungemein geholfen.

    Das gilt erst recht bei aufkommenden Trinkgedanken.

    Versuch es zu einem festen Ritaul zu machen, hier täglich für 10 Minuten zu lesen. Das hat mir sehr viel gebracht, denn hier posten Spezialisten fürs Saufen und das Aufhören.

    Hallo Carl Friedrich es gibt selten ein Tag wo ich mal nicht hier im Forum lese. Wärend ich gesoffen habe,habe ich mir immer unwichtige Status bei WhatsApp oder anderen Plattformen angeschaut dass habe ich komplett ersetzt und schaue hier im Forum rein.

    Abstinent seit 01.02.2026

    "Nein" ist ein vollständiger Satz.

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