Vic - Kreislauf Depression und Alkohol

  • Hallo,

    ich bin 33 Jahre alt und habe eigentlich seit ich 16 bin ein ungesundes Trinkverhalten. Seit ein paar Jahren ist mir aber bewusst, dass ich süchtig bin, schaffe aber dennoch den Absprung nicht.
    Ich trinke immer wieder einige Tage bis Wochen nichts (wie auch jetzt) und hatte noch nie deutliche körperliche Entzugssymptome.
    Psychisch geht es mir allerdings schon lange nicht gut, auch das ist phasenweise schlechter oder besser und mittlerweile denke ich es ist ein Kreislauf mit der Depression und dem Alkohol und kann mir auch vorstellen, dass die psychischen Probleme bei langfristiger Abstinenz deutlich geringer werden würden.
    Aber wenn ich ca. eine Woche abstinent bin, dann geht es mir meist am 2. Tag sehr gut und dann fängt eine schlimme inner Unruhe abends an und starke Einschlafprobleme.
    Das war bisher auch fast immer der Punkt warum ich wieder zum Alkohol gegriffen habe und ich möchte es diesmal so schaffen.
    Ich habe einen Therapeuten, welcher aber kein Suchttherapeut ist und mich wegen der depressiven Symptomatik behandelt. Bis Ende letzten Jahres habe ich auch Antidepressiva genommen.
    Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich in gewisser Weise keinen richtigen Sinn in meinem Leben sehe (aber keine Suizid Gedanken) und ich mich deshalb eher durch den Alkohol langsam kaputt mache. Andererseits habe ich aber auch große Angst davor zu einem Arzt zu gehen und mich richtig durchchecken zu lassen. Ärztlich habe ich mich bisher nicht geöffnet, aber durch ein Blutbild letztes Jahr wurde eine Makrozytose festgestellt, was schon mal ein Hinweis darauf ist, dass mein Körper Schaden genommen hat.

    Ich weiß, dass es schlecht für mich ist und ich möchte es nicht mehr, aber mein Suchthirn trickst mich gerne aus und ich habe Angst davor dem nicht standzuhalten.
    In wie weit ein stationärer Entzug sinnvoll ist, weiß ich nicht, da ich es schon oft geschafft habe mehrere Wochen nichts zu trinken, aber eher die Phase danach problematisch wurde.

    VG

  • Hallo Vic,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst.

    Alkohol ist ein Nervengift und zerstört Körper und Seele.

    hatte noch nie deutliche körperliche Entzugssymptome.

    dann geht es mir meist am 2. Tag sehr gut und dann fängt eine schlimme inner Unruhe abends an und starke Einschlafprobleme.

    Das sind ernste Symptome, egal ob du sie als körperlich oder psychisch siehst.

    Doch zuerst lass uns etwas grundsätzliches klären:

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Vic,

    du machst dir berechtigterweise Sorgen um deine Gesundheit.
    Das Allererste ist, der Alkohol muss weg.
    Ich nehme mal an, dass du aktuell noch trinkst.

    Um den Einstieg möglichst ohne weitere gesundheitliche Schäden zu beginnen, raten wir immer zu einem Arztbesuch.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Du kannst morgen deinen Arzt aufsuchen und die Karten auf den Tisch legen. Sei ehrlich auch was deine Trinkgewohnheiten und Trinkmenge angeht. Und, ganz wichtig, du bist nicht die erste Alkoholikerin, die sich bei deinem Arzt meldet. Diese Angst existiert nur in deinem Kopf.
    Mit dem Arzt kannst du alles weitere besprechen, auch ob ein ambulanter oder stationärer Entzug für dich geeignet ist.
    Alkoholismus ist eine schwere Krankheit und sie gehört in professionelle Hände. Deine Vordiagnose spricht auch dafür.

    Wenn du beim Entzug ärztlich begleitet wirst, kann für dich der eigentliche Austausch in diesem Forum beginnen, ansonsten nach 7 Tagen Abstinenz.

    Wie willst du weiter vorgehen?

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Nayouk,

    danke für deine Antwort.

    Und nein, ich trinke aktuell nicht, gerade seit 10 Tagen nicht.

    Ich glaube den Arztbesuch schiebe ich auf, weil ich gerade jetzt, wo ich nüchtern bin, Angst habe, dass beide Art von „Ausgang“ bei gesundheitlichem Check mir wieder eine Art innere Berechtigung geben doch zu trinken. Wenn ich noch keine langfristigen Schäden habe, denke ich vllt dann ist es nicht so schlimm zu trinken und wenn ich sie doch habe, kann ich vllt die Angst diesbezüglich nicht Händeln und trinke deshalb wieder.
    Ich weiß, dass ich irgendwann zu einem Arzt muss, aber gerade ist mein Ziel ein bisschen stabiler in der Abstinenz zu werden, um nicht direkt von den Emotionen, die ich wegen dem Termin habe (davor und danach) wieder umgeworfen zu werden.

    VG

  • Ich glaube den Arztbesuch schiebe ich auf, weil ich....

    Du entscheidest, ob du ein Risiko eingehst oder nicht.
    Nach meinem ersten Arztgespräch, war ich unglaublich erleichtert und befreit, auch weil ich die Kurve wohl noch rechtzeitig bekommen habe, ohne nennenswerte körperliche Schäden.

    Wenn ich noch keine langfristigen Schäden habe, denke ich vllt dann ist es nicht so schlimm zu trinken und wenn ich sie doch habe, kann ich vllt die Angst diesbezüglich nicht Händeln und trinke deshalb wieder.

    Zweil Mal "wenn" und viele Gedanken, das Suchthirn lässt sich nicht austricksen.
    Eines ist sicher, die Suchtsprirale kennt nur eine Richtung und die zeigt nach unten.

    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Vic .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Vic .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Danke! Ist der Bereich „erste Schritte für Alkoholiker“ nur zum vorstellen oder auch für weitere Themen?

  • Deine Vorstellung wurde hierher verschoben.
    Das ist der Bereich für den Austausch über deine Themen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier und mich interessieren eure Meinungen/Erfahrungen zu einem ganz bestimmten Thema:

    Alkoholfreien Alternativen wie 0,0 Sekt, Wein, Bier, etc…
    Ich lese oft darüber, dass diese triggern (wegen Geschmack/Geruch) und viele Abstinenten bewusst nicht dazu greifen.

    Ich habe es diesmal (noch nie zuvor probiert) aber tatsächlich als eine Art akute Lösung für mich entdeckt. In Situationen, in denen ich gerade Suchtdruck habe, schenke ich mir statt einem Glas Sekt ein Glas alkoholfreien Sekt ein und habe das Gefühl auch dadurch beruhigt sich mein Nervensystem, vllt durch den Placebo Effekt, eben weil es so schmeckt und dasselbe Ritual bedient.

    Ich habe das Gefühl irgendwie zu mogeln, aber gleichzeitig ist doch jeder Ansatz nicht zu Alkohol zu greifen besser, als mir auch das zu verbieten und dann am Ende doch schnell wieder beim Alkohol zu landen.
    Gerade in bestimmten Situationen und Emotionen, in denen ich immer getrunken habe, habe ich das Gefühl, dass es mir hilft und alles andere, das man so in seinem Notkoffer hat, mich einfach nicht herunterfahren lässt.

    Findet ihr es also eher gefährlich/schlecht, an den „Trinkgewohnheiten“ festzuhalten, wenn man sie mit alkoholisch-konditionierten Getränken ohne Alkohol ersetzt, wenn das hilft abstinent zu bleiben?

    (Mir ist bewusst, dass alkoholfreie Varianten oft Alkohol enthalten, ich achte auf 0,0)


    Danke für eure Gedanken

    Vic

  • Hallo Vic,

    Deinen Beitrag habe ich aus der Rubrik für Alkoholiker ab 1 Jahr herausgenommen und zu Dir in Deinen Thread verschoben.

    Eröffne bitte keine neuen Themen für Dich, sondern schreibe einfach hier weiter.

    Wir raten von "Ersatzgetränken" ab, weil sie zu sehr an den Alkohol erinnern, was zu einem Rückfall führen kann.

    Es ist ausserdem noch immer ein gewisser Anteil an Alkohol in den angeblich alkoholfreien Alternativen.

    Aus diesem Grund sollte ein abstinenter Alkoholiker diese Getränke meiden.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo,

    wenn ich nur in meiner Vorstellung schreiben kann, aber ein konkretes Thema habe, wird ja kein Mitglied, das genau das Thema interessiert oder Antworten hat, darauf aufmerksam, wenn es nicht alle Vorstellungen durchliest?

    Ich habe genau diese Meinung oft gehört, habe aber alle möglichen Coping Strategien versucht und wenn meine „Optionen“ im akuten Druck sind Alkohol zu trinken oder eine alkoholfreie Alternative, scheint es mir doch ein besserer Weg zu sein darauf zurück zu greifen.

    Wenn man es bisher anders nicht geschafft hat abstinent zu bleiben und das im Moment funktioniert, überwiegt für mich das Positive.

  • Deinen Thread lesen viele Teilnehmer aus dem Forum und Du bekommst dann Reaktionen. Du schreibst jetzt übrigens im offenen Bereich des Forums. Nicht mehr im Vorstellungsbereich.

    Du bist neu im Forum und es dauert etwas, bis man sich hier zurechtfindet. Deswegen schreibe zunächst erstmal nur hier in Deinem Thread.

    Wir wollen hier auch nicht über alkoholfreie Ersatzgetränke diskutieren. Wir empfehlen davon Abstand zu halten, weil es einfach zu gefährlich ist, dass man auch mal eine richtige Flasche Alkohol erwischt und dann ist der Rückfall schon eingetreten.

    Deswegen sollte man diese Ersatzgetränke meiden, um seine Abstinenz zu schützen.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Findet ihr es also eher gefährlich/schlecht, an den „Trinkgewohnheiten“ festzuhalten, wenn man sie mit alkoholisch-konditionierten Getränken ohne Alkohol ersetzt, wenn das hilft abstinent zu bleiben?

    Es ist sehr riskant und ein Grund für Rückfälle.

    Lernen die Sucht zu kontrollieren heisst, gewohnte Verhaltensmuster durch neue zu ersetzen und das kann ich nicht, indem ich so tue, als ob nichts passiert wäre.
    Es ist die Verknüpfung zu Alkohol. Das Gehirn hat alle Sinneseindrücke in Verbindung mit Alkohol gespeichert, denn es verbindet etwas vermeintlich Positives damit. Alkohol erzeugt Glücksgefühle durch Dopaminausschüttung.

    Damit mein Suchthirn nicht durch diese verbundenen Reize getriggert wird, gilt es diese strikt zu vermeiden.

    Was aussieht, riecht und schmeckt wie Alkohol ist für mich tabu.
    Wenn ich ein alkoholfreies Bier trinke, setze ich mich diesem Risiko aus.
    Noch schlimmer ist, das Suchthirn hat "gesehen" und "gerochen", dass ich offensichtlich Alkohol trinke.
    Es wähnt sich schon am Ziel, doch die erwartete Wirkung des Alkohol im Gehirn bleibt aus!
    Das kann fatal sein, weil das Suchthirn jetzt erst richtig in Fahrt kommen kann.
    Suchtdruck könnte aufkommen, ich werde gereizt, unruhig und missgelaunt und um dem ganzen ein Ende zu setzen, trinke ich irgendwann ein richtiges Bier.
    Dieser Mechanismus bleibt dem Alkoholiker ein Leben lang erhalten und bedeutet für ihn ein Risiko.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Vic,

    es ist ja auch so. Wenn ich nie wieder Wein und Sekt trinken möchte. Dann aber Alkoholfreien, hab ich ja immer noch Wein und Sekt in meinem Kopf. Wenn ich vom Alkohol weg möchte, dann denke ich an Tee, Wasser und Säfte. Sekt und Wein alkoholfrei oder nicht spricht immer das Suchthirn an.
    Ich habe schon Leute kennen gelernt, die sich wunderten, wieso sie nach einem halben Jahr immer noch ständig Suchtdruck hatten. Bis herauskam, dass sie alkoholfreies Bier trinken.
    Damit würdest du dein Suchthirn am laufen halten.
    Also denk an alles Mögliche, nur nicht an Bier, Wein und Sekt. Egal, in welcher Form.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Hallo Vic,

    willkommen hier im Forum. Ich habe ewig versucht, allein aufzuhören. Viele Jahre sind noch unnötig vergangen, immer wieder on/off mit dem Alkohol, die Abstände wurden kürzer und die Trinkmenge nahm zu. In psychosomatischen Therapien und Kliniken habe ich das Thema verschwiegen. Ich wollte nie, das was dazu in meiner Krankenakte steht und zu groß war die Angst und die Scham. Bei einer privaten heilpraktischen Therapeutin habe ich das Thema mit dem Alkoholkonsum angesprochen. Sie meinte, ich komm an Dich nicht heran, an Du musst erst deine Sucht bearbeiten, dann die Depression. Erst als ich den Mut hatte zur Suchtberatung zu gehen, anschließend zum Hausarzt und seitdem eine reale Gruppe besuche, war ich erleichtert und konnte alle Hintertüren schließen.

    Hintertüren schließen bedeutet für mich auch keine alkoholfreien Weine, Biere, Sekt. Wozu auch ? Ich möchte abstinent leben, alles andere wäre nasses Verhalten.

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    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Was aussieht, riecht und schmeckt wie Alkohol ist für mich tabu.

    Genau so ist es. Das wurde uns seinerzeit in der ambulanten Therapie "eingebleut".


    Kleine Anekdote von mir: Mit dem alkoholfreinen, zumeist nur alkoholarmen Surrogat habe ich früher meine sauffreien Phasen überbrückt. Das ging so lange gut, bis der Schmacht auf ein "richtiges" zu groß wurde. Es blieb dann selbstverständlich nicht nur bei einem.

    Daher habe ich das Zeug auch nie mehr angerührt.

    Und noch eins: Früher hatte ich mal eine stattliche Sammlung Weißbiergläser. So im zweiten oder dritten Monat meiner Abstinenz goß ich mir mal beim Grillen eine Apfelschorle in so ein Glas. Oh, das war ein Fehler, ich wurde schlagartig von Suchtdruck heimgesucht. Das falsche Getränk im vermeintlich richtigen Glas. Die Gläser habe ich anschließend entsorgt.

  • Alkoholfreien Alternativen wie 0,0 Sekt, Wein, Bier, etc…
    Ich lese oft darüber, dass diese triggern (wegen Geschmack/Geruch) und viele Abstinenten bewusst nicht dazu greifen.

    Ganz gefährlich, bei mir ging es ca 4 Wochen gut dann wollte mein Suchthirn wieder Alk und ich war ganz schnell wieder in meiner Suchtspirale gefangen, war sogar noch viel mehr was ich getrunken hab wie vorher.



    In Situationen, in denen ich gerade Suchtdruck habe, schenke ich mir statt einem Glas Sekt ein Glas alkoholfreien Sekt ein und habe das Gefühl auch dadurch beruhigt sich mein Nervensystem, vllt durch den Placebo Effekt, eben weil es so schmeckt und dasselbe Ritual bedient.


    Du ersetzt den Alkohol mit 0,0 Prozent machst also dasselbe wie vorher klar Kommst du erstmal runter und es befriedigt kurz dein Suchthirn aber das wird nicht lange gut gehen. Mag sein das es dir im Moment hilft aber die Sucht lässt sich nicht austricksen.

    Abstinent seit 01.02.2026

    "Nein" ist ein vollständiger Satz.

  • Ich habe am Anfang die strikte Ablehnung von alkoholfreien Alternativen auch nicht verstanden. Ich war so stolz, dass ich schon seit Wochen alkoholfreies Bier statt bisher das ‚richtige‘ trank und wurde richtig wütend, als mir hier keiner dafür auf die Schulter klopfte.

    Ich dachte ‚ihr könnt gerne päpstlicher sein als der Papst- ich komme so gut klar‘. ABER das Ersatzbier hielt mich in alten Verhaltensmustern! Ich prostete wie immer, soff mit den gleichen Leuten und war sogar stolz, wenn keiner merkte, dass ich nüchtern war.

    Wenn ich damit nicht aufgehört hätte, würde ich 100% heute wieder trinken. Das Ziel ist nicht, den 16:00 Uhr Sekt auf 0% umzustellen, sonder radikal das Verhalten zu ändern!

    Erst mal heißt das Orte und Getränke zu meiden, die man mit Alkohol verbindet. Risikominimierung heißt das. Wirkt erst mal wie trister Verzicht, entpuppt sich aber mit der Zeit als recht spannender Weg zu einer völlig neuen Freizeitgestaltung.

    Anstrengend ist das, aber es lohnt sich so sehr!

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