Ich weis gar nicht was ich schreiben soll, oder was ich mir hier erhoffe. Mit jemandem schreiben der mich versteht. Ich bin 45,Tochter eines Alkoholiker. Ich bin ein schüchterner Mensch, und darunter leide ich
lenvan - Angehörige von Alkoholiker
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Hallo lenvan,
herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe. Es ist gut, dir Hilfe zu suchen.
Schreib einfach noch ein wenig mehr von dir, damit wir dich etwas kennenlernen können. Du kannst einfach drauf los schreiben, was dich momentan bewegt und vor allem wie es dir geht.lg Morgenrot
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Ich wohne mit meinen Kindern 9 und 14 im gleichen Haus wie der Alkoholiker. Das Haus gehört mir. Mein Vater trinkt täglich sehr viel, er lallt bereits Mittags.Wenn er Schmerzen im Bewegungsapperat hat, hält er es mal eine Woche ohne Alkohol aus,das kommt sehr selten vor.Mich macht meine Schüchternheit so fertig weil ich ihm schon mal sagen möchte wie es mir mit dem Alkohol geht, und wenn ich mich trauen würde, weis ich nicht was ich sagen soll, schreien ich halte den Alkohol nicht mehr aus, ja das würde ich gerne
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Hallo lenvan,
auch von mir herzlich Willkommen hier bei uns.
Es hilft, wenn man das Schweigen durchbricht. Er ist vermutlich die falsche Adresse, weil er gar nichts begreifen kann.
Schreib hier, du bist damit nicht alleine hier.
Klicke bitte als nächstes diesen Link an, schreibe einen Satz, das reicht.
Danach wirst du fürs Forum freigeschaltet.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Liebe Grüße, Linde
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levan, willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
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Hallo lenvan,
herzlich Willkommen hier im Forum!
Puh, ja, das stelle ich mir sehr beklemmend vor, die Alkoholabhängigkeit deines Vaters so nah mitzuerleben. Hast du denn deine Rückzugsmöglichkeit in deiner Wohnung, die er auch respektiert? Wohnt er in einer separaten Wohnung im Haus?
Ich bin auch erwachsene Tochter eines Alkoholikers, allerdings lebt mein Vater schon seit einigen Jahren nicht mehr und ich bin damals mit 20 Jahren von zuhause ausgezogen, das war noch bevor es mit meinem Vater erst so richtig schlimm wurde. Selbst aus der räumlichen Entfernung hat es aber gereicht weitere Spuren bei mir zu hinterlassen.
Liebe Grüße,
Seepandarine -
Ja,ich habe einen Rückzugsort.Ich fühle mich gefangen und immer auf der Flucht. Was soll ich tun
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Wie kam es denn zustande, dass du mit deinem Vater zusammen wohnst?
Ich weiß nicht, was du tun sollst. Wenn ich mich gefangen und ständig innerlich auf der Flucht fühlen würde, würde ich wahrscheinlich früher oder später anfangen über eine räumliche Änderung nachzudenken (Auszug/Umzug).
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Das Haus wurde mir überschrieben, und meine Eltern haben ein lebenslanges Wohnrecht. Ausziehen weis ich nicht wie das finanziell möglich ist.
Angenommen ich würde mich trauen mit meinem Vater über das Alkohol Problem zu reden, habe ich gelesen in ich form. Was soll ich da sagen
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Hallo lenvan,
Was soll ich da sagen
Du kannst einfach sagen, wie es dir damit geht, dass er trinkt. Dass es dich beeinträchtigt, wütend macht, dir Stress macht usw.
Also dass du von dir und deinen Gefühlen redest und keine Anschuldigungen machst. Du kannst das auch als Brief schreiben.
Aber ganz ehrlich, bei mir war es der erste Ehemann, der Alkoholiker war. Und ich hab ihm immer und immer wieder gesagt, was in mir vorgeht. Es hat mich in dem Moment erleichtert aber nichts verändert. Er hat fröhlich weitergetrunken und ich hab fröhlich weitergelitten.
Ausziehen weis ich nicht wie das finanziell möglich ist.
Vielleicht kannst du deine Wohneinheit vermieten und damit eine Wohnung für dich und deine Kinder an einem anderen Ort finanzieren. Nur mal als Idee.
Liebe Grüße Aurora
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Vielleicht kannst du deine Wohneinheit vermieten und damit eine Wohnung für dich und deine Kinder an einem anderen Ort finanzieren. Nur mal als Idee.
Das war auch mein spontaner erster Gedanke.
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Aurora
22. Juni 2026 um 19:11 Hat den Titel des Themas von „levan - Angehörige von Alkoholiker“ zu „lenvan - Angehörige von Alkoholiker“ geändert. -
Vielleicht würde das gehen, aber ich habe keinen extra Aufgang für meine Wohneinheit.
Einen Brief schreiben wäre vielleicht eine Möglichkeit
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Egal, was Du machst, halte ich es für unwahrscheinlich, dass er deswegen viel ändert oder gar aufhört.
Da wäre er fast der erste Alkoholiker, der deswegen aufhört, weil das jemanden stört.
Denk lieber bisschen weiter, wie Du Dich da rauskriegen kannst. -
Wie geht es denn Deinen Kindern mit der Situation? Bekommen sie seinen Suff und Deinen Kummer jeden Tag hautnah mit?
Und welche Rolle hat Deine Mutter in diesem Gefüge? Hast Du mit dem Haus auch irgendwelche Verpflichtungen übernommen? Hierzu kannst Du Dich ggf. von Anwalt beraten klassen, wie Du da rauskommst.
Dass Du Deine Schüchternheit angehen möchtest, ist bestimmt wichtig, aber im Augenblick vielleicht nicht Dein größtes Problem?
Denn wie hier bereits geschrieben wurde, ist es ziemlich müßig, mit einem nassen Alkoholiker Duskussionen zu führen. Selbst wenn Deine Botschaft bei ihm ankommt, was ich stark bezweifle, wird es nichts ändern.
Denn er trinkt ja nicht maßlos, weil Du ihm noch nie gesagt hast, wie es Dir damit geht, sondern weil er höchstwahrscheinlich süchtig ist und sich ein Leben ohne Alk nicht vorstellen kann - egal, was andere, ob Arzt oder engste Angehörige, dazu sagen.
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Weitere Verpflichtungen habe ich nicht übernommen. Meine Mutter ist ganz schwierig in vielerlei Hinsicht. Sie würde meinen Vater alkoholisiert mit den Kindern wohin fahren lassen. Meine Kinder probiere ich so gut es geht zu schützen was nicht immer möglich ist.
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Hallo lenvan,
das alles liest sich sehr bedrückend. Zumal auch deine Kinder da stark mit reingezogen sind.
Ich finde es schwierig, dir etwas mitzuteilen, ich habe das Gefühl, dass du erstarrt bist in deiner Situation und du schreibst ja auch von deiner großen Schüchternheit.
Hast du denn eine winzige Vorstellung, wie ein weiterer Schritt einer Erleichterung aussehen kann? Den ersten Schritt hast du doch schon getan indem du dich hier angemeldet hast und dich langsam öffnest. Du kannst das also, gut so.
Es ist ganz wichtig, dass du in Bewegung kommst, für deine Kinder.
Du schreibst, dass du keinen eigenen Aufgang zu deiner Wohnung hast. Was bedeutet das genau? Magst du das erzählen?
Liebe Grüße Aurora
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Ich gehe bei der gleichen Haustür rein wie meine Eltern, dann durch den Vorraum,dann ist die Tür zu meiner Wohnung
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Liebe Lenvan. Ich wünsche dir von Herzen, dass du gut für dich und deine Kinder sorgen kannst u das Problem hinter der Türe deines Vaters/deiner Eltern lassen kannst. Du kannst nur dich u die Kinder retten. Liebe Grüße, Simsalabim
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Falls Deine Wohnungstür ein Fenster hat, empfehle ich für mehr Abstand einen beidseitig blickdichten Vorhang von innen. Und immer abschließen!
Zusätzlich zu Deiner Online-SHG kannst Du auch in Stadt oder Landkreis die kostenlose Suchtberatung für Angehörige aufsuchen, wird oft von der Diakonie oder der Caritas angeboten - ggf. auch für Deine Kinder möglich.
Das kann Dich zusätzlich stärken, auch in Hinblick auf Deine Schüchternheit, und Dir ungeahnte Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Ansonsten: Hier ganz viel bei den Angehörigen lesen und ruhig öfter was schreiben. Nur Mut, mit der Anmeldung hier hast Du schon einen großen Schritt zu einem selbstbestimmteren Leben getan!
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Die letzte Woche war ganz schlimm, noch mehr Alkohol wie sonst
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