Frau Ly - Dringende Hilfe

  • Nun ist es klar;)

    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nayouk24 4. November 2026 um 22:16

    Hat den Titel des Themas von „Dringende Hilfe“ zu „Frau Ly - Dringende Hilfe“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Frau Ly

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Als eine wichtige Lektüre möchte ich dir die "Grundbausteine" des Forums ans Herz legen.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Mit deinem Urlaub hast du dich für deine Abstinenz in eine bedrohliche Lage gebracht, aber auch dort kannst du daraus etwas anwenden.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Na ich möchte, dass ich 24/7 jemand fragen kann, wenn ich ein Problemchen habe...so wie jetzt...was dazu nötig ist...mache ich 😄

    So jetzt haste 24/7 jemand den du fragen kannst, ich geh jetzt allerdings schlafen...dann warscheinlich bis morgen

    Gute Nacht Frau Ly 👋

  • doch überall die Versuchung und drumherum die Menschen.

    Wie lange musst Du den AI-Urlaub noch durchstehen?

    Willkommen im Forum.
    Wir legen jedem die Grundbausteine ans Herz, um eine stabile Abstinenz zu erreichen. Insbesondere im ersten Jahr ist Risikominimierung das A und O.
    Ich muss nichts aushalten müssen und mich nicht bewusst Gefahren aussetzen.

    Was kannst Du tun, um für Dich die nächsten Tage dort trocken zu überstehen?

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    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Achja, und willkommen im Forum.
    Hier triffst Du auf Erfahrungen von Langzeittrockenen und Menschen, die genau am Anfang stehen wie Du.
    Sie können helfen, Dir selbst zu helfen.

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    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Servus Frau Ly,

    mal ganz direkt. Ist dir eigentlich klar, wo du hier gelandet bist?;)

    In einer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker und nicht in einem 24/7-Notfallchat für jedes „Problemchen“. Du hast Ja anfangs auch vorausgesetzt, dass wir wissen, weshalb du hier bist. Woher denn? Unsere Glaskugeln sind gerade in Reparatur.. „Alki“ ist für mich eher auch so ein Kneipenbegriff. Einer hat mal wieder einen über den Durst getrunken und die Kumpels sagen: „Na, du alter Alki.“

    Alkoholabhängigkeit ist allerdings keine lustige Macke. Die kann Menschen das Leben kosten.

    Und bei deinem Satz, dass nach dem AI-Urlaub jedes Essengehen zu Hause ein Klacks wird, bin ich schon etwas hängen geblieben. Du hast geheult, hattest massiven Suchtdruck und warst kurz davor, die Nerven zu verlieren.

    Und daraus ziehst du den Schluss, dass es künftig leichter wird? Für mich zeigt das eher, wie ernst deine Sucht nach acht Wochen Abstinenz noch zu nehmen ist. Die interessiert es nämlich einen Sch**dreck, wie viele Tage du zwischen saufenden Urlaubern durchgehalten hast.

    Wir entwickeln auch hier keine Strategien, wie man möglichst viel nasses Umfeld aushält, sondern wie man solche Risiken vermeidet. Gerade im ersten Jahr. Deshalb schau dir mal unsere Grundbausteine aufmerksam an. Risikominimierung ist bei uns kein netter Vorschlag am Rande, sondern ein wichtiger Baustein für dauerhafte Abstinenz.

    Du hattest heftigen Suchtdruck und hast trotzdem nicht getrunken. Das ist gut. Nur solltest du daraus keine falsche Sicherheit ableiten. Für mich war dein AI-Urlaub keine Lehrstunde darüber, wie stark du bist. Sondern eher eine Lehrstunde darüber, was Sucht nach acht Wochen Abstinenz immer noch anrichten kann.

    Also komm erst einmal gut nach Hause, sortiere dich in Ruhe und schau dir an, was genau deine Ziele für deine Abstinenz sind.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Da ich zu Beginn direkt beteiligt war, auch meine Gedanken – gleich hier an Ort und Stelle.

    Wir sind kein Chat, völlig klar. Trotzdem werde ich einen Menschen mit Suchtdruck in so einem Moment nicht im Regen stehen lassen und Formalien/Administratives kurzzeitig beiseite lassen – ein kleiner Spagat, der möglich und unser Anspruch sein sollte.

    Nach Beruhigung ist es dann aber sinnvoll, zu Beiträgen mit mehr Substanz zu finden, um wirklich helfen zu können. Dafür wäre es hilfreich, ja notwendig, ein paar „Eckpunkte“ des Neulings zu kennen, sonst bleibt es allgemeines Blabla.

    Das Wort Alki und etwas auch die Flapsigkeit haben mich gestört. Wobei es mir um den Kern der Sache geht: Wie ist die Festigkeit der inneren Verfasstheit in puncto Abstinenz?

    Die ersten Monate sind die wackeligsten, daher dran bleiben und die Erfahrungen = Grundbausteine durchdenken, nutzen und leben!

  • Mir ist die Schwere der Abhängigkeit und der Krankheit natürlich bewusst...steh mit den paar Wochen noch völlig am Anfang, sicher suche ich Hilfe, Verständnis und Dinge, die für mich greifbar sind. Einer der Gründe warum ich mich angemeldet habe. Ich dachte, wenn der Druck am größten ist, könnte ich Tipps bekommen...doch jeder muss sein eigenen Weg gehen und kämpfen. Ich bin aktuell so wütend und frustriert, weil es mir körperlich total schlecht geht...denn ich bin körperlich und psychisch abhängig und dieser Weg ist so verdammt schwer deshalb...doch Kopf in Sand hilft ja auch nicht. Toll, dass ich gerade angekommen bin und man mir schon schreibt, dass ich falsch bin...

  • Hi

    Du bist nicht falsch.

    Deine Gedanken sind ja noch mit der jüngsten Vergangenheit beschäftigt und auch beeinflusst.

    Wird hier oft als noch nasses Denken bezeichnet. Das hatte jeder und ist nicht ungewöhnlich.

    Wichtig sind die Grundbausteine und das entsprechende Handeln, gerade am Anfang.

    Nach und nach wirst du feststellen, das die Abstinenz sowohl Körper als auch Psyche guttut.

    Nicht jeden Tag, nicht immer, aber immer mehr.

    Es ist ein Marathon, bei dem du irgendwann läufst wie von selbst.

    Stolpersteine und Schlaglöcher werden auftauchen, da ist Aufmerksamkeit gefragt.

    Bleib dran

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

  • Wer sagt denn, dass Du falsch bist? Im Gegenteil, hier haben sich doch schon einige Leute die Mühe gemacht, Dir zu schreiben.

    Hier kannst Du vor allem auch Tipps bekommen, wie Du das Entstehen von Suchtdruck und den dauernden Kampf gegen den Alk vermeiden kannst.

    Bist Du bereit, auch für Gegenwind, wenn es nottut?

  • . Toll, dass ich gerade angekommen bin und man mir schon schreibt, dass ich falsch bin...

    wer hat denn geschrieben, dass du hier falsch bist? Du bist Alkoholikerin, möchtest dauerhaft abstinent bleiben und suchst den Austausch mit anderen Betroffenen. Damit bist du hier schon richtig.

    Nur bedeutet Hilfe für mich nicht, jemandem ausschließlich das zu sagen, was er gerne hören möchte. Du hast von massivem Suchtdruck berichtet und anschließend geschrieben, dass Restaurantbesuche künftig wohl ein Klacks werden. Genau da habe ich eingehakt.

    Nicht um dich abzuschrecken, sondern weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schnell man sich bei seiner Sucht etwas vormachen kann.

    Du musst hier weder kämpfen noch irgendjemandem etwas beweisen. Aber du solltest deine Abstinenz schützen, statt unnötige Risiken einzugehen.

    Und noch etwas. Du schreibst, dass es dir körperlich ziemlich schlecht geht. Nach acht Wochen Abstinenz würde ich das nicht einfach auf den Entzug schieben, sondern ärztlich abklären lassen, falls das noch nicht geschehen ist.

    Und jetzt komm erst einmal in Ruhe an.

    Gruß Hartmut

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