Beiträge von Seekrank

    Liebe Else,

    schreibe ruhig weiter!
    Ich kann verstehen das du glaubst nur der Andere muss sich ändern,dann wird alles gut.Das ganze auf und ab,hin und her.
    Keiner hier hat sofort alles umgesetzt und war auf einem heilsamen Weg.Es schmerzt und macht traurig zu verstehen das man selber nichts tuen kann.
    Es wird meistens auch nicht alles gut ,hört der Partner auf zu trinken oder andere Drogen zu nehmen.Ich wollte es so gerne glauben,aber dem war nicht so.
    Zu tief sitzen die Verstrickungen und Probleme.
    Vielleicht schaffst du ihn machen zu lassen,bis er selber versteht und sich Hilfe sucht.In der Zwischenzeit suchst du dir Hilfe beim Therapeutin oder in Gruppen.Wie du möchtest.
    Ich glaubte selber immer"nur der andere hat Probleme,sieht er es ein wir alles gut".Dem ist nicht so,in so einer ungesunden Beziehung sind alle Betroffen.
    Tausche dich hier weiter aus wenn du möchtest.Keiner ist perfekt und ich freue mich von dir zu lesen.Auch dann wenn es nicht gleich so läuft für dich !

    herzlichst Seekrank

    Hallo Just,

    ich kenne das ! Ich war auch leer,es gab nur die Anderen für mich,spürte mich nur noch durch die Erfüllung ihrer Bedürfnisse.Dann habe ich mich entschieden meinen Weg ohne Ihn weiter zugehen.Und damit brach vieles ringsum mit weg.Ich hatte verlassen,fühlte mich dennoch leer und einsam.Fing mit Aktionen an,wo ich glaubte ich tue mir etwas Gutes.Fühlte mich auch damit nicht besser."Aktion" brachte mich nicht weiter.Ich begann mich zu besinnen was ich früher gern gemacht habe ,was mich wirklich interessiert.Mit kleinen Schritten,vielen Pausen und auch Traurigkeit!Ich brauchte nicht mehr bis zur Erschöpfung laufen,mir Beschäftigen suchen die kaum Zeit zum Nachdenken liessen.Jetzt bin ich ruhiger,es gibt immer wieder Augenblicke wo ich zweifel,an mir selber.Doch es ist besser,ohne Flucht,Aktionen ohne freie Zeit.Ich kann mich jetzt selbst aushalten und meine Leere füllen.Überlege dir was du gerne machst,für dich!Und auch Coabhängige wie ich können sich für andere Einsetzen.Freiwillig in einer Institution mithelfen,alles in Maßen...nicht wieder soviel das ich mich selbst nicht mehr spüre.Fülle deine Leere Stück für Stück,gib dir Zeit und überforder dich nicht.

    LG seekrank

    Liebe Donnalie,
    Alkoholismus ist eine Familienkrankheit.Im Vordergrund steht die Person die es zu verändern gilt.jedes Familienmitglied konzentriert sich auf dieses augenscheinliche Problem das dadurch aktiv und der Mittelpunkt bleibt.
    Fängt eine Person an sich posetiv zu verändern,für sich selbst,gerät alls ins wanken.da jeder seine Position überdenken muss.Hört der Alkoholiker auf zu trinken ,lebt ein selbstbestimmtes Leben,muss der Co seine Position auch ändern.Er hat niemenden dem er die Schuld für alles Unglück zuschieben kann,niemanden mehr den er anmeckern kann!Unbewusst versucht ein Co oft den Alkoholiker in seiner Position zu halten um seine eigene Rolle nicht aufgeben zu müssen.Obwohl ich auch immer gepredigt habe ,höre auf zu trinken,dann wird alles gut.
    Genauso ist es ,wenn ich als Co meine Rolle nicht mehr spiele,mich um mich selbst kümmere um meine eigenen Baustellen,wird der Alkohliker seine Rolle überdenken müssen.
    Du hast 2 Möglichkeiten,an deiner Rolle festkleben,Augen und Ohren schliessen,so weitermachen ,oder dich selbst zu verändern und dein Leben in die eigene Hand zu nehmen,um an dir selber zu arbeiten.Für dich und besonders für deine Kinder.Sie lernen bei den Eltern in den ersten Lebensjahren durch Nachahmung.Und das ist für ihre Zukunft wegweisend.
    Gute Wünsche sendet Seekrank

    Hallo Brummbär,
    schön das du dich ab und an meldest.
    Das deine Mum so säuft ist sicher schmerzlich für dich,ich bin erstaunt, 4 Promille.Was ein menschlicher Körper so aushält ist kaum vorstellbar.
    Es liesst sich gut das du weitgehend bei dir bleiben kannst und das du eine gute Beziehung mit deiner Freundin führst.Ich freue mich immer mal wieder von dir zu lesen,

    herzliche Grüsse seekrank

    Hallo,
    das ich dich nicht ausstehen kann ist lächerlich und mir steht auch nicht zu und es ist nie meine Absicht gewesen dich aus dem Forum zu verweisen.
    Ich habe dennoch das Gefühl das du dich wie ein bockiges ,trotziges kleines Kind aufführst, weil du deinen Willen nicht bekommst und weil ich gebeten habe das du nicht die ganze Fläche für dich beanspruchst.
    Ich überlasse dir die Bühne und ziehe mich zurück.

    Gruss seekrank

    Hallo Nys,

    ich verstehe nur noch Bahnhof!
    Mir erscheint es ,als bräuchteste du die gesamte Fläche der Coabhängugen für dich und darüber hinaus.mich beschleicht das Gefühl,du brauchst hier die grosse Bühne für dich und ziehst dich aus ,total.Ich möchte auch nichts wissen über deine Vorlieben am Wochenende,da gibt es sicher andere Foren.
    Mir ist zwar schleierhaft, das bei dieser Selbstdarstellung, die Mods nicht eingreifen,bei anderen wäre das geschehen,blitzschnell.Und es ist ein Selbsthilfeforum und keine Psychotherapie,oder war als Selbsthilfeforum gedacht.
    Vielleicht solltest du ,wie du selber in Betracht gezogen hast ,eine Therapie anfangen,bei einem richtig ausgebildeten Therapeuten.Und nicht alle durcheinanderbringen durch deine grossen Auftritte und psychologischen Ergüsse.

    Schade für die wirklich Cobetroffenen,die sich nicht über sex.... Vorlieben ,sondern um das erkennen ihrer Coabhängigkeit austauschen möchten.

    Gruss seekrank

    Lässt sich Co - Abhängigkeit langfristig ablegen (z.B. durch Aufbau von Selbstbewusstsein)?
    - Ist die Gefahr höher das diese wiederkommt, wenn man mit einen Partner zusammen ist, der Süchtig war?
    - Sind auch bei dieser Erkrankung* Rückfälle vorprogrammiert?

    Liebe sarawen,
    ich kann von nur mir berichten,Coabhängigkeit geht durch die ganze Gesellschaft,mehr oder weniger ausgeprägt.Sie lässt sich nicht vollständig ablegen,es bedeutet immer wieder Arbeit,seiner eigenen Wahrnehmung zu vertrauen,sich selbst ,ohne Anerkennung von aussen, zu lieben,sich bewusst zu sein ,das es eine Verantwortung für sich selber gibt,das den Mangel den ich empfinde bei mir selber gesunden muss..Wie sollte die Arbeit aussehen?Für mich,arbeiten am Selbstbewusstsein,mich selber aushalten,mich mögen und zu lernen, das es mir gut gehen darf und sollte.Auch wenn es anderen schlechter geht.
    Ich hatte eine Beziehung zu einem trockenen Alkoholiker,sehr kurz.Und ja,ich richtete mich wieder nach ihm.Obwohl ich Alkohol trinken kann,wurde ich zum totalen Gegner von Alkohol.konnte kaum akzeptieren das andere tranken.Der böse Alkohol war permanent in meinen Gedanken,obwohl er nicht mein Problem ist.
    Meine Frage,ist es beim Co so,das er ob mit einem Alkoholiker zusammen oder mit einem Trockenen,immer wieder eine Aufgabe findet die von einem selber ablenkt?
    Klar kann es zu Rückfällen kommen,drückt jemand die Coknöpfe, muss sehr darauf geachtet werden nicht blitzschnell in die Helferrolle zu schlüpfen."man wird ja so gebraucht und ist der Einzige der sich einfühlen kann und helfen...."
    Und ich bin der Meinung das es keinen Unterschied gibt zwischen Coabhängigen im Helferberuf oder zu Hause.Wer sich nicht abgrenzen kann, schafft es auf Arbeit auch nicht.Das Gefühl vermittelt einem vielleicht das es "anders"wäre.Für mich bleibt es gleich,nämlich Coabhängig!
    Ich arbeite an mir und das täglich und falle bei Unachtsamkeitimmer wieder in alte Muster,da ich es noch nicht unterscheiden kann, welche Unterstützung ist gesund und wo fängt es an das ich meinen Selbswert daraus ziehe und meine eigenen bedürfnisse nicht mehr achte!
    Gruss seekrank

    Hallo,
    er setzt dich ununterbrochen unter Druck"du sollst ihn umbringen"was will er damit erreichen,sollst du dich schlecht fühlen?
    gestern nichts getrunken,ändert das was an deiner Situation?
    Er möchte dich zurück auf deinem alten Posten!
    So gute Vorraussetzungen wie du zum gehen hast ist doch ideal.Entscheiden musst du für dich,willst du diese Spielchen weiter mitmachen oder Verantwortung für dein Leben und deine Gesundheit übernehmen!
    Liebe Grüsse

    Liebe Sasulka,
    du hast dir deine Wohnung nicht umsonst angemietet.Du leidest unter der jetzigen Situation.Behalte die Wohnung,lasse dich nicht beeinflussen.
    warum heult er?weil er dann niemanden mehr hat der alles aufrecht erhält,niemanden an den er seinen Frust ablassen kann,seine Gewalt ?
    vertraue deiner Wahrnehmung die dich deine Wohnung anmieten liess.Du solltest dir etwas wert sein und nicht dein Wohlbefinden von deinem Partner abhängig machen.Liess bei dir selber-Dehmütigungen- und -Gewalt-!was hält dich ?

    Gruss Seekrank

    Liebe Girasole,
    Danke für deinen Besuch !
    Ich wohne bei Bekannten in einer Ferienwohnung mit Festpreis,darum geht das.Bin auf der Suche nach was Eigenem zur Miete.Aber im Moment ist das OK.
    Und ich halte Kontaktsperre,sonst beschäftige ich zu viel mit ihm.Doch jetzt muss ich mich um mich kümmern.Also,absolute Kontaktsperre.
    Mir geht es auch nicht immer gut,nur vorher ging es mir fast nie gut.Es war viel Gewohnheit dabei,schlechte Gewohnheit.Mich gab es faktisch kaum noch.Jetzt gibt es mich wieder und ich lerne mich neu kennen.

    herzliche Grüsse Seekrank

    Liebe Teddamitzu,

    Glückwunsch das hast du toll gemacht!!!!!!!!!!!!
    Er heult nicht um dich glaube mir,er heult nur um sich selber,das die Menschen die er so lange ungestört quälen konnte gehen.
    Du schaffst das,für dein Kind was dich sooo sehr braucht und für dich.
    Lasse dich nicht umstimmen,lese immer wieder wie mies er dich und das Kind behandelt hat.
    Ich bin auch gegangen.
    Und sollte es dir mal nicht so gut gehen ,wenn du in deinem neuen zu Hause bist,dann schreibe hier.
    Hier ist immer jemand der dich ernst nimmt und ein wenig beiseite steht.
    Glaube an dich.
    ich freue mich wenn du dich wieder meldest.
    lieben Gruss Seekrank

    Hallo sugarbubble,

    ist doch klar das du aufgebracht und verletzt bist und dir viel von der Seele schreibst.
    Nur, so ein paar kleine Absätze reinbringen,dann liesst es sich leichter :-))))
    Finde ich gut das du tätig bist,du handelst und da ist deine Wut und Entäuschung sogar etwas hilfreich.Es spornt an etwas für sich zu tun.
    Dein M. will sich nicht ändern,es ist sein Recht das er nur um sich kreist,dann muss er mit den Konsequenzen leben.
    Glückwunsch das du Verantwortung für dein Leben übernimmst.
    LG Seekrank

    Hallo Stern,
    ich kann verstehen das du leidest, wenn ein naher Angehöriger sich zu tode trinkt und man steht hilflos daneben.
    Das du da nichts tun kannst, so lange er nicht will hast du ja erkannt.Ihm vor Augen zu halten was alles passieren wird nutzt ihm und dir nichts.
    Vielleicht kannst du dich, soweit wie möglich rausnehmen,wenn du ihn sehen willst dann gehe hin.Doch das Thema Alkohol würde ich total aussperren.Unterhalte dich über alles,Natur,Alltag....und wenn du spürst der Besuch stresst dich,dann gehe und tue etwas Schönes für dich.Es reichen oft schon Kleinigkeiten um sich eine Freude zu machen.
    Ich wünsche dir das du den Weg findest, mit dem du am besten Umgehen kannst .
    Liebe Grüsse

    Ach Nancy,du schreibst das deine Mutter Urlaub brauchte und du es möglich machtest.Aber was ist mit dir,kein Wort wie du dir deinen Urlaub vorstellst.Von deiner Mutti wartest du auf Anerkennung ,deine Tochter gibt dir auch nicht die Anerkennung die du wünschst.Vielleicht findest du Dinge die dir gefallen und du kannst dir selber Anerkennung geben?Klar sehnt sich jeder auch im Aussen nach etwas Anerkennung,doch ersteinmal musste ich lernen mich selber wichtig und ernst zu nehmen und nicht mehr nur die Wünsche von anderen zu erfüllen,in der Hoffnung etwas Anerkennung dafür zu bekommen.Was müsste denn passieren das es dir besser geht ?

    Liebe Grüsse

    Hallo Tiorven,

    du hast doch alles sehr gut erkannt,so wie du schreibst.
    Sicher hättest du gerne andere Eltern gehabt,wie so viele von uns.Doch heute bist du erwachsen,nicht mehr abhängig von ihnen.Du kannst für dich entscheiden wie weit du dich noch bei deinen Eltern einbringen möchtest.Es gibt ja auch die Möglichkeit ihnen Hilfe zu organisieren.
    Lasse dir keine Schuld zuweisen und die eingefahrenen Probleme, die sie miteinander haben, müssen sie selber lösen,oder so weiter machen wie bisher.
    Aber du hast die Möglichkeit dich zu ändern,zumal du deine Geschichte gut erkannt hast.

    LG Seekrank

    Hallo Girasole,
    ich lese bei dir Schuldgefühle!was hast du getan, das du glaubst Schuldgefühle haben zu müssen?
    Und er ist erwachsen,er hat es in der Hand sich darum zu kümmern wie es ihm geht !
    Du bist verantwortlich das es dir gut geht,was nicht heisst das du dein Wohlbefinden davon abhängig machen musst, wie es ihm gerade geht.Ich kenne diese Gefühle auch sehr gut.Irgendwann war mir klar das meine Gedanken nicht ununterbrochen um meinen Partner kreisen sollten,sondern um mich.Wo ich bei mir nicht hinschauen möchte,so das ich meine Aufmerksamkeit auf ander lenke.

    Ich sende dir herzliche Grüsse seekrank

    Hallo Girasole,

    diese Schuldgefühle gehören zu uns Co`s !Du bemerkst doch selber, das er immer wieder versucht dich unter Kontrolle zu bekommen.erscheint im Fitnessstudio und probiert aus ob du sofort funktionierst"mach mal sofort Pause,mein Taxi wartet"....
    Prompt fällt man ins alte Muster und spurt!
    Gehe nicht so streng mit dir um,es ist wichtig das du es bemerkst und in Zukunft versuchst dieses "STOP"zu bemerken.Ich kenne das auch,bemerke dann viel zu spät wie die Spielchen laufen,falle auch ab und an darauf rein.Aber immer seltener !
    Liebe Grüsse