Naira - ich stelle mich vor

  • Ich habe gerade mal meinen ganzen Beitrag inklusive der Antworten durchgelesen. Unglaublich, wie ich mich bei fast jeder Antwort angegriffen fühlte und wie emotional ich reagiert habe. :oops: Und erstaunlich, dass sich die von mir Angegriffenen trotzdem noch die Mühe gemacht haben und machen, mir zu antworten und mir weiterzuhelfen.

    Die ersten drei Monate waren wirklich eine extrem emotionale Achterbahnfahrt für mich. Ging das anderen auch so? Oder hängt das bei mir halt damit zusammen, dass nicht nur die Alkoholsucht, sondern noch einige andere Beschwerden und Änderungen zusätzlich stressen?

    Irgendwie habe ich seit ein paar Tagen das Gefühl, dass ich innerlich viel mehr Frieden habe. Ich habe diese Akzeptanz, dass ich alkoholkrank bin, dass ich es übertrieben habe und es daher für mich keinen Alkohol mehr geben wird. Dass es eine Krankheit ist. Ich vergleiche es manchmal gerne mit PTBS- es gibt komplett symptomfreie Phasen, aber die Krankheit ist trotzdem da und wenn etwas triggert, brechen die Symptome wieder hervor und ich muss es wieder verarbeiten. So ist der Alkoholismus für mich auch ein wenig. Momentan hüte ich mich noch sehr vor Triggern. Aber irgendwann werde ich weniger daran denken und auch kein Problem mehr mit dem Verzicht haben. Trotzdem bleibt es auch dann eine Krankheit, und es wird Trigger oder Lebenssituationen geben, die diese Krankheit wieder hervorholen können. Und deswegen muss ich im Kopf parat bleiben, damit dann so umgehen zu können, dass ich auf keinen Fall auf die Idee komme, Alkohol zu konsumieren.

    Und ich bin bereit für ein neues Leben. Neuer Job und neue Hobbys im Aussen, die ich gleich nüchtern beginnen kann. Wo Alkohol hoffentlich eine wesentlich kleinere Rolle spielt als bei den alten. Aber die wichtigsten Veränderungen sind die innerlichen. Und da befinde ich mich erst auf dem Weg: Mich nicht mehr für jeden kleinen Fehler abwerten. Mich mögen lernen. Selbstfürsorge üben. Die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und wo immer möglich und gesund auch befriedigen. Die Gefühle nicht mehr wegdrücken und wegtrinken, sondern akzeptieren und damit umgehen lernen. Meine Grenzen wahrnehmen und schauen, dass weder ich noch andere sie übertreten. Zu mir stehen und nicht jemand anderes sein zu wollen. Vergeben- weil auch ich Fehler mache und daher kein Recht habe, jemanden zu verurteilen, weil ich nicht in seiner Haut stecke. Verantwortung für mein Leben übernehmen anstatt in der Opferrolle zu bleiben. Aktiv handeln anstatt abzuwarten und mich fremdbestimmen zu lassen.

    Klingt viel. Ist auch viel ^^ Aber ich glaube, dass es nur so möglich ist, ICH zu werden und MEIN Leben zu leben. Und natürlich kommen die Bedürfnisse und Gefühle der anderen auch darin vor. Genauso wie meine. Nur eben nicht mehr nur die der anderen. Und ich glaube, dass es mir auch nur dann möglich ist, nüchtern zu bleiben. Wenn ich es mir wert bin, dafür alles zu tun.

    Ein weiter Weg mit vielen Löchern, in die ich reinfallen könnte. Aber nüchtern habe ich viel mehr Chancen, um die Löcher herum zu laufen anstatt hineinzufallen :D (ich liebe Bilder ;)) Und ich bin ja nicht alleine auf diesem Weg. Ich habe 7 Personen im Aussen, die Bescheid wissen. Sie können es nicht ganz verstehen, aber ich bin ihnen wichtig genug, dass sie meine Entscheidung unterstützen. Und ich habe euch im Forum. Und dafür bin ich wirklich SEHR dankbar. <3

    "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." (Niebuhr)

  • Also, ich bin alkoholkrank und vielleicht habe ich noch den ein oder anderen Knacks, von dem ich nichts weiß, aber die ersten Monate fand ich psychisch auch anstrengend. Da ist ja auch ne ganze Menge los im Kopf, was neu geordnet werden muss.
    Aber dann wird es auch Zug um Zug besser.

    Den eigenen Thread lesen, ist eine gute Sache. Ich erkenne dadurch meine Entwicklung und auch manchmal noch was Neues, was ich übersehen hatte, oder sogar beiseite gelegt hatte.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich habe gerade mal meinen ganzen Beitrag inklusive der Antworten durchgelesen. Unglaublich, wie ich mich bei fast jeder Antwort angegriffen fühlte und wie emotional ich reagiert habe. :oops: Und erstaunlich, dass sich die von mir Angegriffenen trotzdem noch die Mühe gemacht haben und machen, mir zu antworten und mir weiterzuhelfen.

    Das kenne ich auch! 😂🤪

  • Meine Grenzen wahrnehmen und schauen, dass weder ich noch andere sie übertreten. Zu mir stehen und nicht jemand anderes sein zu wollen. Vergeben- weil auch ich Fehler mache und daher kein Recht habe, jemanden zu verurteilen, weil ich nicht in seiner Haut stecke. Verantwortung für mein Leben übernehmen anstatt in der Opferrolle zu bleiben. Aktiv handeln anstatt abzuwarten und mich fremdbestimmen zu lassen.

    Da kann ich mich auch sehr wiederfinden liebe naira. Ich lese dich gerne, und finde es sehr berührend, was du schreibst. Zu mir stehen, und kommunizieren was ich möchte oder nicht möchte, ist auch grade meine baustelle.

  • Ich habe heute in einem anderen Thread gelesen, dass man Weihnachtsmärkte meiden sollte. Ich liebe Weihnachtsmärkte, schon seitdem ich ein Kind war. Die Lichter, die Stände mit den vielen kleinen Handwersarbeiten, gebrannte Mandeln, Bratwurst… Ich hätte gar nicht daran gedacht, dass es problematisch sein könnte, wenn ich es nicht gelesen hätte hier. Getrunken habe ich meistens Kinderpunsch, wenn ich etwas getrunken habe.

    Hm… Könnte natürlich schon sein, dass je nach Markt viel getrunken wird. Muss ich echt noch überlegen, ob ich dieses Jahr gehe oder nicht.

    Weihnachtsfeiern kann oder will ich nicht Verpassen. Aber bei der einen geht es um Musik und Gemeinschaft. Dort trinken auch nicht alle Alkohol. Schon gar nicht Mittagessen. Und dort sind einige dabei, die wissen, dass ich keinen Alkohol trinken darf 😄. Die andere ist vom Job aus. Ob da getrunken wird, kann ich nicht sagen. Aber auch da geht es ganz sicher nicht hauptsächlich ums Trinken. Es gibt sicherlich genug, die auch keinen Alkohol trinken ;) Und sonst gehe ich gerade nach dem Essen.

    "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." (Niebuhr)

  • Übrigens habe ich drei andere Firmenanlässe, wo es eigentlich normalerweise Alkohol gibt, anderes organisiert. Es gab einfach Kuchen/Zopf und Kaffee statt Sekt/Wein. Also ich höre meistens schon auf die Tipps hier ^^;)

    "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." (Niebuhr)

  • Wenn es wirklich nur um die Stimmung geht, kann man ja auch mal mittags drüberschlendern, habe ich hier mal als Tipp gelesen.

    Kinderpunsch wäre dann aber immer noch für mich tabu, weil ich ( zu Hause) auch gern mal Glühwein getrunken habe, das wäre zu ähnlich und damit gefährlich.

  • Es gibt sicherlich genug, die auch keinen Alkohol trinken

    Dazu möchte ich sagen, dass es mir jetzt nicht so viel bringt, wenn jetzt fünf Leute auch nichts trinken. Mir aber einer gegenüber sitzt, der es laufen lässt.

    Fürs Unterhalten ist es auf alle Fälle gut, jemanden zu finden, der auch keinen sitzen hat.

    Übrigens habe ich drei andere Firmenanlässe, wo es eigentlich normalerweise Alkohol gibt, anderes organisiert.

    Sehr gut. Du musst nicht auf die Tipps hier hören. Es wäre aber besser. 8) Sind Erfahrungswerte.

    Kinderpunsch wäre dann aber immer noch für mich tabu

    Ja, es sieht schon sehr ähnlich aus. Das kannst Du für Dich herausfinden. Wenn Du da auch nur eine Andeutung von Zweifel hast, lass es bleiben. Es ist das Risiko nicht wert.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Hallo Naira,

    für mich persönlicher war und ist entscheidender, mit WEM ich einen Weihnachtsmarkt (oder auch andere Dinge) besuche.

    Wenn ich mit meinem Partner oder mit einer Freundin über den Weihnachtsmarkt oder einen Jahrmarkt schlendere, genieße ich das, was Du aufgezählt hast: Lichter, Stände mit Handwerksarbeiten, Mandeln, Bratwurst usw.

    Mit meiner früheren Clique, die an jedem Saufstand anhalten würde? Nein Danke :)

    Mich hat es in all den Jahren nie negativ beeinflusst, ABER: Hier spreche ich nur für mich. Das kann bei jedem unterschiedlich sein.

    Wichtig finde ich, gut auf sich zu hören und ehrlich zu sich selbst zu sein.

    LG Cadda

  • Weihnachtsfeiern kann oder will ich nicht Verpassen

    Nein, das musst du nicht, du kannst auch wieder anfangen zu trinken. Es ist schließlich dein Leben. Das Herauspicken von Rosinen, weil ich etwas möchte oder nicht fernbleiben will, steht im Widerspruch zur Sucht, die auf solche Gelegenheiten wartet.

    Ich bin süchtig, und weder die Umstände noch das Umfeld nehmen darauf Rücksicht. Gerade in der sensiblen Anfangszeit sollten solche Vorhaben vermieden werden.

    Strategien zu entwickeln, sich vorzubereiten und dann entspannt auf die Weihnachtsmärkte zu gehen, ist sicherlich auch nicht das, was du dir wünschst. Oder? Ich mache mir ja dann unweigerlich Sorgen, dass etwas passieren könnte.

    Nein, für mich gibt es jedes Jahr Weihnachten und je nach Stabilität kann ich es entscheiden.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Nein, das musst du nicht, du kannst auch wieder anfangen zu trinken.

    Was soll das? Ich will und werde nicht anfangen zu trinken.

    Weihnachtsfeier 1: ich werde bei meiner Familie sitzen. Von denen trinkt niemand etwas. Ob es sonst welche geben wird, die ein Glas Wein zum Mittagessen trinken weiss ich nicht. Juckt mich aber auch nicht. Ich werde Wasser oder Saft oder Cola trinken.

    Weihnachtsfeier 2: Das ist vom Job aus und ich kann nicht einfach fehlen. Ich werde nichts trinken, weil ich „keinen Alkohol trinke“. Dort wird sich niemand besaufen. Und ich werde so früh wie möglich nach Hause gehen.

    Weihnachtsmarkt: da weiss ich noch nicht ob ich gehe. Wenn dann eh mit meinem Mann, der dann auch nichts trinkt. Aber vielleicht lasse ich das dieses Jahr auch aus.

    Vielleicht sollte man berücksichtigen, dass ich bis auf meine Ursprungsfamilie niemanden habe, der sich betrinkt. Ich war auch nie mit Saufkumpanen unterwegs. Es kann maximal sein, dass mal jemand zum Essen ein Glas Wein trinkt. Und ich trinke eben was anderes ohne Alkohol.

    Ich werde immer keinen Alkohol trinken, ganz egal, was das Umfeld und was andere machen. Klar kann ich einiges vermeiden. Habe ich auch schon gemacht und werde ich weiterhin machen. Aber es gibt Anlässe, zu denen ich gehen muss oder will. Und mir vorher Strategien zulegen. Die habe ich bereits beschrieben.

    Und du kannst mir so oft erlauben, zu trinken, wie du willst 😉 ich werde es trotzdem nicht machen 😉

    "Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." (Niebuhr)

  • Hallo Naira,


    Du stehst noch ganz am Anfang. Deine Vorsätze „Ich werde Wasser oder Saft oder Cola trinken.“ „Ich werde immer keinen Alkohol trinken.“ sind sicher gut gemeint und ich glaube auch, dass Du das tatsächlich möchtest.

    Ich denke, Du hast aber noch nicht verstanden, was es wirklich heißt süchtig zu sein, wie Sucht funktioniert.
    Es gibt den Satz „Nur nicht trinken reicht nicht.“, den Du hier vielleicht schon gelesen hast.

    Bezogen auf das, was Du geschrieben hast: nur der Vorsatz nicht mehr trinken zu wollen, reicht nicht aus um aus der Sucht zu kommen. Dazu gehört vor allem die Risikominimierung. Auch, wenn Du denkst, Du „schaffst“ das, bei diesen Feiern dabei zu sitzen und nichts zu trinken, kann das definitiv nach hinten los gehen und Dich zum Rückfall führen.

    Nicht einmal unbedingt an diesem Abend, aber das kann der Anfang vom Rückfall werden. Deine Synapsen sind noch nicht „trocken“. Da springen sofort alle möglichen Assoziationen im Kopf an, gewohnte Muster wollen bedient werden.

    Es geht beim Trockenwerden darum, die Schritte einzuleiten, die zu einer dauerhaften und stabilen Trockenheit führen mit dem Ziel, irgendwann nicht mehr „kämpfen“ oder etwas „schaffen“ zu müssen, sondern kapituliert zu haben und die Sucht voll und ganz akzeptiert zu haben. Und vor allem der Trockenheit die oberste Priorität einzuräumen. Keine Risiken einzugehen.

    Die Grundbausteine und Erfahrungen, die Dir hier von den länger und Langzeit-Trockenen mitgegeben werden, sind der Schlüssel dazu.

    Wie gesagt, Du stehst noch am Anfang. Und wie die meisten, scheinst Du es auch mit der „Ich mach das aber so, das „funktioniert“ bei mir“ - Methode versuchen zu wollen,

    Ich gebe Dir - als eine der Langzeit- Trockenen hier - die Empfehlung: nimm Dir die Grundbausteine und Ratschläge zu Herzen.

    You will bloom if you take the time to water yourself 🌷

  • Uii, warum so angefasst? Trotz hat noch niemanden vor einem Rückfall bewahrt. Hier wird sich offen und ehrlich über die Risiken ausgetauscht.

    Was soll das? Ich will und werde nicht anfangen zu trinken.

    Eine Option, nicht mehr und nicht weniger.

    Wir sind ein Alkoholikerforum, und jeden Tag verlieren Tausende den Kampf gegen die Krankheit. Da sind mir irgendwelche Eigenempfindlichkeiten erstmal egal.

    Du hast dich hier angemeldet, um Hilfe zu bekommen. Du musst sie nicht annehmen, aber von mir bekommst du sicherlich keine Tipps, wie man sich in einem nassen Umfeld aufhält. Natürlich kann ich auch mal etwas aushalten, aber es zieht immer einen Rattenschwanz nach sich. Der Saufdruck kann später oder nach Tagen auftreten.

    Wenn es nur mit Willenskraft ginge, wäre niemand süchtig geworden.

    Dir weiter ein gutes Gelingen .

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Hallo Naira,

    ich versuche es mal mit meiner Sichtweise.

    Ich will und werde nicht anfangen zu trinken.

    Das ist eine Willensbekundung und den Willen habe ich auch.
    Nur nicht trinken reicht nicht, nur nicht trinken wollen reicht auch nicht. Das kannst Du hier bei ganz vielen lesen.

    Wenn ich noch richtig weiss, hast Du Dich auch schon mit den Suchtmechanismen durch Neurotransmittern, Rezeptoren und Synapsen auseinandergesetzt.
    Es existiert bei mir als Alkoholiker im Kopf etwas, dass nicht alkoholkranke Menschen nicht haben. Nennen wir es Gehirnstrukturen und biochemische Zustände,
    die da nicht hingehören. Ein Teil davon ist irreversibel. Die einfachere Bezeichnung dafür ist "Suchthirn". Es ist real und existiert und stellt eine ständige Bedrohung dar,
    besonders, wenn ich durch bestimmte Umstände diese Mechanismen anrege oder aktiviere. Wir wissen, was aus so einer Reizung entstehen kann.
    Die Rückfallstatistik spricht eine deutliche Sprache.

    Natürlich kann ich auch mal etwas aushalten, aber es zieht immer einen Rattenschwanz nach sich. Der Saufdruck kann später oder nach Tagen auftreten.

    Ich habe es schon erlebt und möchte es definitiv nicht nochmal haben.

    Für mich habe ich mir zu eigen gemacht, dass ich davon ausgehe, dass ich aufgrund meiner Alkoholkrankheit ein "aktiviertes" Suchthirn unter bestimmten Umständen mit meinem klaren, rationalen Willen nicht mehr kontrollieren kann und es mich in eine noch gefährlichere psychische Verfasstheit bringen kann, ohne dass ich bis dahin Alkohol getrunken habe. Dann braucht es nicht mehr viel für den ersten Schluck.

    Nun ist es sicherlich ein Unterschied, ob ich 2 Monate oder 2 Jahre abstinent bin. Gerade am Anfang meiner Abstinenz bin ich besonders gefährdet, weil z.B. reversible Vorgänge im Gehirn noch nicht abgeschlossen sind. Aber auch hier lehrt mich das Forum, dass alleine die Dauer der Abstinenz mich nicht vor einem Rückfall schützt.

    Ich trage mich auch gerade mit den Gedanken herum, was ich in der Weihnachtszeit wahrnehmen will und was nicht. Die Streichliste wird immer länger.

    Wenn ich Dich zum Nachdenken anregen kann, freut es mich. Wenn nicht, lege meine Antwort beiseite.

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Uii, warum so angefasst?

    Weil Du es ab und zu drauf anlegst Hartmut . Ich weiß was dahinter steckt- in Watte packen hat noch keinem geholfen, Finger auf die Gefahrstellen legen usw. Ich habe großen Respekt vor Deiner Erfahrung und sehe Dein großes Standing hier. Dennoch empfinde ich die Art wie Du schreibst oftmals etwas grob und belehrend und auch auf die Gefahr hin, dass Dir das jetzt so gar nicht gefällt ist es irgendwo der bekannte Ton den Mansplaining. Hilft halt nicht bei jedem. Bei mir löst das auch eher Trotz aus- obwohl du sehr wahrscheinlich inhaltlich völlig richtig liegst. Aber der Ton spielt halt auch ne Rolle.
    Wie gesagt inhaltlich gebe ich Hartmut recht und es ist sicher für Dich Naira besser, wenn du jede Deiner Vorhaben nochmal darauf hin prüfst, ob du dich wirklich dem Risiko bzw. der Belastung aussetzen willst. Im Zweifel lieber weg bleiben. Man muss viel weniger als man denkt.

  • AnnaBlume ,Danke fürs Lesen, aber es wird keine Änderung in meinem Austausch geben. Du bist nicht der Erste und wirst auch nicht der Letzte sein, der daran etwas bemängelt.

    Es wird hier auch keine Diskussion darüber stattfinden, wie ein Austausch zu erfolgen hat. Ich bitte das zu beherzigen. Zudem bin ich nicht dazu da, mich jedem beliebigen Austauschwunsch anzupassen. Das Forum basiert auf gegenseitiger Selbsthilfe.

    Danke für das Verständnis.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Mansplaining

    Na, das habe ich jetzt erstmal googeln müssen. Danke, wieder etwas gelernt.

    Zum Teil verstehe ich den Zusammenhang. Aber in den Erklärungen wird meist "gegenüber dem weiblichen Geschlecht" erwähnt.

    Dazu kann ich aber sagen, dass ich (definitiv männlich) am Anfang auch nichts anderes zu hören bekommen habe.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Mein Senf dazu

    Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein,wie ihr mich gerne haben möchtet.

    Mein Spruch gegen sich verbiegen wollen/sollen/müssen.

    Hat schon ein paar Jährchen gedauert bei mir,bis der bei mir angekommen ist :D

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

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