Matcha - Wer will, findet Wege

  • Und jetzt kommt direkt der nächste Suchtgedanke: nicht mal gescheit mit irgendetwas Anstoßen kann ich mehr

    Die Situationen kannst du nicht ausschalten Matcha , z.B. nicht im Vorstellungsbereich lesen oder nicht an den nächsten feierlichen Event denken usw.,
    das wäre eine unendliche Liste und diese Liste beschreibt einen Teil deines Lebens.
    Ich habe gelernt, zwischen der Stimme des Suchthirns und Suchtdruck zu unterscheiden.
    Die Stimme ploppt immer mal wieder auf. Z.B. gestern nach über 7 Stunden Rückreise vom Forumstreffen.
    Ich habe sie abgewürgt, keine Diskussionen und mich dann gefragt, wieso zu Hölle kommt diese Stimme jetzt nach 16 Monaten Abstinenz, wo ich gerade ein super Treffen des Alkoholiker-Forums hinter mir habe und gerade was dieses Thema angeht, bestens gelaunt sein müsste?
    Die Fahrt war anstengend und ich habe auf der Fahrt viel zuwenig getrunken und gegessen (HALT Regel nicht beachtet).
    Was ich damit sagen will, die Stimme wird immer wieder kommen. Sie sucht jede Gelegenheit, die ihr über den Weg läuft. Ich muss lernen mit ihr umzugehen. Das hat bei mir auch ein paar Monate gedauert. Aber das Gelernte schützt mich nicht davor, dass sie mich immer mal wieder überfällt, aber ich kann den Spuk binnen Sekunden beenden.
    Es ist mir noch nicht egal, wenn die Stimme dazwischenfährt, aber ich habe es akzeptiert und damit ärgere ich mich auch nicht mehr darüber.
    Es gehört zu mir dazu, weil ich Alkoholiker bin.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Es ist ein Fehler, alkoholfreies Bier oder alkoholfreien Sekt zu trinken, wird hier immer geschrieben, aber ich tue das. Dies mit dem Gedanken, ich will mir doch nicht alles versagen., es schmeckt mir doch. Jetzt, wo ich es schreibe, werde ich es sein lassen, das wird mir beim Schreiben klar.

    Das widerspricht unserer Philosophie der Abstinenz. Es ist und bleibt ein Sprungbrett in die aktive Sucht. Du bist nicht „trocken“, wenn du dir vormachst, das sei harmlos und unterliegst einer Selbsttäuschung. Was du machst, ist deine Sache. Aber hier ist das nicht erwünscht.

    Jetzt, wo ich es schreibe, werde ich es sein lassen, das wird mir beim Schreiben klar.

    Okay, sei so gut und sei ehrlich zu dir und zu uns, denn alles andere wäre eben nicht so toll.

    Und beim nächsten Zitat fängt dein Selbstbetrug an.

    Ich trinke nicht, trocken bin ich aber auch nicht. Alles besser, als nass zu sein

    Widersprüchlicher geht es nicht. Oder ? Weder trocken noch nass – was denn jetzt?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Trocken, ja, ich trinke nicht. Gedanklich bin ich aber nicht viel weiter gekommen. Ich muss ständig mit mir kämpfen, Verzicht leisten. Ich bin ein Rückfallkandidat.

    Ich lass das jetzt mit dem alkoholfreien Bier wirklich sein.

  • Ich bin ein Rückfallkandidat.

    Ein Rückfall beginnt im Kopf, nicht mit dem ersten Glas. Was unternimmst du dagegen, oder war das bereits die Ankündigung, dass du wieder mit dem Trinken anfängst?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Danke für deine Rückmeldung Hartmut!

    Maerons Schilderung seiner Sorgen hat mich sehr berührt, so geht es mir auch, das hat plötzlich Trauer in mir ausgelöst. Da ist eine Welt, zu der ich mir keinen Zugang mehr erlaube, in der anderen Welt bin ich noch nicht angekommen, eine Grenzgängerin auf dem Schwebebalken.

    Die HALT Regel beachte ich und sorge dafür, dass ich immer satt bin. LAT bin ich aber oft und es fällt mir schwer, das zu ändern. Aktuell bin ich im Urlaub und hier triggert mich nullkommagarnix. Bin zufrieden. Aber ich fahre bald nach Hause und da wird das Kopfkino wieder losgehen. Dann muss ich wieder Atemübungen machen, gerade atme ich von innen heraus ganz ruhig.

  • Aber du hast bis jetzt noch alkfreies Bier getrunken? Kein Wunder, dass Du kämpfen musst...

    Ich kenne solche Verzichtsgedanken aus (seltenen) Heimsuchungen des Suchthirns auch.

    Aber ehrlich: Es gibt Leute, die nie ein Stückchen Schokolade essen dürfen - wir müssen nur einen echten Giftstoff und alles, was uns daran erinnert, weglassen.

    Bloß kein Selbstmitleid, das macht uns anfällig für die Tricks des Suchthirns!

  • Rennschnecke, du hast Recht. Selbstmitleid ist dabei....... und in Alkohol könnte ich es ertränken. Ich ertrinke aber dabei mit, das will ich nicht.

    Ich gehe jetzt mal in dem Park hier spazieren und setz mich auf eine Sonnenbank und mach es wie die Sonnenuhr, denk an die schönen Stunden nur.

    Der Anfall wird vorübergehen und das alkfreie Bier ist ab sofort wirklich gestrichen.

  • das alkfreie Bier ist ab sofort wirklich gestrichen

    Eine richtige Entscheidung, Matcha .
    Nur so wirst du abstinent, auch im Kopf.

    Wenn ich alkfreies Bier trinke, reize ich das System jedesmal aufs Neue.
    Das Suchthirn bedient sich aller Sinne. Mal davon abgesehen, dass alkoholfreies Bier nicht 0,0 ist,
    aber auch bei 0,0 Bier registriert das Suchthirn, es sieht aus wie Bier, es ist serviert wie Bier, es riecht wie Bier und es schmeckt wie Bier.
    Das Suchthirn springt an und wähnt sich schon auf der Zielgeraden. Dann trinke ich es und - nichts passiert!
    Die erwartete Wirkung des Suchthirns bleibt aus, entweder weil kein Alkohol drin ist oder in viel zu geringen Mengen.
    Jetzt beginnt der Tanz erst richtig und der kann bei jedem unterschiedlich ausgehen.

    Das ist ungefähr so, als ob du dem Baby beim Füttern jedesmal den Breilöffel kurz vorm Mund wieder wegziehst.

    Der Körper kann schon ohne Alkohol, aber deiner Psyche gibst du nicht die Chance, sich vom Alkohol loszusagen.
    Ein fortwährender Kampf und irgendwann bin ich müde und erschöpft und dann ist der Weg zum nächsten Glas nicht mehr weit.

    Da ist eine Welt, zu der ich mir keinen Zugang mehr erlaube, in der anderen Welt bin ich noch nicht angekommen, eine Grenzgängerin auf dem Schwebebalken.

    Das hast du gut ausgedrückt. Du bist es, die dich auf dem Schwebebalken hält.

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Wenn ich alkfreies Bier trinke, reize ich das System jedesmal aufs Neue.
    Das Suchthirn bedient sich aller Sinne. Mal davon abgesehen, dass alkoholfreies Bier nicht 0,0 ist,
    aber auch bei 0,0 Bier registriert das Suchthirn, es sieht aus wie Bier, es ist serviert wie Bier, es riecht wie Bier und es schmeckt wie Bier.
    Das Suchthirn springt an und wähnt sich schon auf der Zielgeraden. Dann trinke ich es und - nichts passiert!
    Die erwartete Wirkung des Suchthirns bleibt aus, entweder weil kein Alkohol drin ist oder in viel zu geringen Mengen.
    Jetzt beginnt der Tanz erst richtig und der kann bei jedem unterschiedlich ausgehen.

    Dankeschön Nayouk,

    so kann ich es verstehen, das hat mir wirklich gefehlt, das Verständnis!

  • Ich fand es stark und sehr wichtig, dass Du ehrlich geschrieben hast, wie es Dir geht und womit Du innerlich unzufrieden bist!

    Korrigiere mich, aber Du bist jetzt im 9. Monat? Das ist ein großer Erfolg*!!

    Da steht - augenzwinkernd - baldige Niederkunft an... Welchen Namen bekommt das Kindchen? Vielleicht kommt die kleine Zufriedenheit in Deine Welt ... Warum ist die eigentlich noch nicht da?

    Mir hat sehr geholfen, meine innere Einstellung zum Alkohol völlig zu verändern. Ich anerkannte, dass ich ihn nicht beherrschen kann, er mich immer stärker und tiefer in den Suchtstrudel zieht, ich mit/durch ihn definitiv kaputt gehe - und das sehr bald. Das Getriebensein, die Sucht wurde immer spürbarer, alles früher "angenehme" war verschwunden. Und ich habe erkannt, dass ich mit ihm nicht umgehen kann. Dass der kleine Schluck mal hin und wieder nicht und niemals mehr drin ist. Der Traum ist aus! Und das ist nicht schade, sondern ganz wunderbar: Eine Befreiung.

    Ich verstehe diesen Denkprozess als das, was Kapitulation genannt wird. Es sind nur eben meine eigenen Worte, weil ich diese tiefe Verinnerlichung, diese nachdrückliche Veränderung und Ausmerzung eines Wiederholungsgedankens nicht als Phrase auswendig lernte, sondern als neue wichtige Grundüberzeugung für mein Leben fest in mir verankerte.

    Dieser Punkt ist der, wo es tatsächlich und wirklich Klick bei mir machte. Alle vermeintlichen Klicks zuvor klangen dagegen hohl. Als diese eigene "Gehirnwäsche" durch war, wurde es leichter und ich gelassener und zufriedener.


    * wenn auch mit untauglichen Mitteln, so bleibt es ein Erfolg, den es unbedingt zu bewahren gilt.

  • Korrigiere mich, aber Du bist jetzt im 9. Monat? Das ist ein großer Erfolg*!!

    Oskar, es hat bei mir noch nicht "Klick" gemacht, die Schwangerschaft verläuft sehr holprig. Nach anfänglicher Euphorie kamen immer heftiger die Gedanken, dass doch jetzt bitte mal gut ist mit dem Nichttrinken, dass das Leben doch nicht mehr schön ist und will ich überhaupt ein Kind ??

    Die Geburt steht also noch aus.

    Ich bin Alkoholikerin, das ist sicher, diese Sucht, dieses mehr trinken müssen, Nachschub besorgen, die Vorfreude darauf, das Leben ausblenden zu können, der Kater, Übelkeit, die Scham. Da bleibt kein Zweifel, ich bin der Alkoholsucht verfallen.

    Seit 9 Monaten gebe ich ihr nicht nach, das ist mal mehr, mal weniger anstrengend.Es gibt Tage, da vergesse ich das, am wenigsten denke ich darüber nach, wenn ich im Urlaub bin, weg von meinem Zuhause und vom Job.

    Ich habe heimlich getrunken, in Gesellschaft in Maßen oder gar nicht, meinen Job habe ich immer gut gemacht, also dieses Gefühl, ganz unten gewesen zu sein, das habe ich nicht gehabt. Der Hauptgrund, den Alkohol aufzugeben war die Sorge, krank zu werden davon. Das schlimmste der vielen Übel wäre für mich eine Demenz.

    Ich habe in den 9 Monaten viele Fehler gemacht, das alkoholfreie Bier oder, wie mir jetzt aufgefallen ist, die alkoholhaltige Mundspüllösung. Aber auch, und deswegen bin ich dir sehr dankbar für deinen Text, die fehlende Gedankenarbeit. Ich lese hier einfach nur, was andere schreiben und hake es ab. Über mich selber habe ich viel zu wenig nachgedacht, die Angst vor Krankheit reicht nicht aus. Die Sucht will befriedigt werden, der Bedienstete einer Sucht will ich nicht sein, ein anderer Ansatz.

    Ich denke mal selber darüber nach.

  • Gestern habe ich eine interessante Diskussion im Vorstellungssbereich leider verpasst, es lässt mir keine Ruhe.

    Die Unterscheidung von rein psychischen und körperlichen Entzugssymptomen ist meiner Meinung nach völlig falsch, man findet dies in der deutschsprachigen Literatur, keine Ahnung, wie das zustande kam. In der englischsprachigen Literatur wird in Schweregrade unterteilt, das finde ich sinnvoller.

    Das Gehirn ist ein Organ, welches unseren gesamten Körper steuert, was als "koerperliche Entzugssymptome" aufgezaehlt wird, sind Stoerungen im autonomen Nervensystem. Es ist nicht das Herz, welches Entzugserscheinungen hat und schnell schlaegt, sondern es wird durch Stress getriggert. Eine Trennung in psychisch und koerperlich ist kuenstlich, irrefuehrend und verleitet zu Verharmlosung.

    So, das musste ich loswerden.

    Mir geht es uebrigens etwas besser, seitdem es für mich kein alkoholfreies Bier mehr gibt. Auch das laestige Be- und Entsorgen entfaellt, ein schöner Nebeneffekt.

  • Ein Beitrag von Paul_ hat mich gedanklich länger beschäftigt, das Nebeneinander von 2 Personen im Körper, der nasse und der trockene Alkoholiker, die sich miteinander darum rangeln, wer das Sagen hat. Damit beschäftigt ich mich auch gerade, besser gesagt die ganz Zeit, seit dem Alkoholstopp.

    Ich habe neulich eine Studie gelesen, da wurde ein Teil der Laborratten alkoholsüchtig gemacht, die Vergleichgruppe nicht. Dann wurden die süchtigen Ratten vom Alkohol entzogen. Es wurde abgewartet bis die Ratten altern und dann wurden die beiden Gruppen auf ihr Lernfaehigkeit getestet. Ergebnis verwundert nicht, naja.

    Seitdem habe ich meinen Namen für die Sucht in mir gefunden, ich nenne sie einfach "Laborratte". So kann ich im Supermarkt sogar mit einem kleinen Augenzwinkern wahrnehmen, dass diese Laborratte in mir wieder Lust auf Alkohol verspürt und mir Tomatensaft und Hafermilch kaufen.

    Auch ist mir durch dieses Gedankenexperiment noch klarer geworden, wie ich mit dem Konsum von alkoholfreiem Bier ( meist 0,35 %ig) die süchtige Laborratte gefüttert habe, so dass sie sich nicht beruhigen konnte.

    Kurzum, mir geht es weiterhin besser und die Zukunft ohne Alkohol sieht weniger düster aus.

    2 Mal editiert, zuletzt von Matcha (11. Oktober 2025 um 10:19) aus folgendem Grund: Miinikorrekturen von mir

  • Hi Matcha,

    ich gehe nicht so weit, meinem Suchthirn, genauer dem dauerhaft geschädigtem Teil meines Hirns ein zweites Ich zuzuschreiben. Damit würde ich der Sucht viel zu viel Raum geben. Ein Teil meines Ichs ist süchtig nach Alkohol. Nicht mehr und nicht weniger. Ich gebe meiner Sucht nicht mehr Raum als ich unbedingt muss.

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Damit würde ich der Sucht viel zu viel Raum geben.

    Hi Kazik,

    es ist nun so, dass die Sucht sich in meinem Hirn den Raum nimmt. Sie führt ein Eigenleben.

    Ich versuche nun konsequenter den Alkohol auszublenden, so wie es hier auch empfohlen wird. Keine Gerueche, keine Bilder, vollkommen andere Getraenke, Gedanken wegschicken, dann siecht die Laborratte hoffentlich dahin.

    Die gesunden Anteile, die mich dazu gebracht haben, mit dem Alkohol aufzuhoeren, stärken.

  • dass die Sucht sich in meinem Hirn den Raum nimmt. Sie führt ein Eigenleben.

    Hallo Matcha,

    meine Sucht bedeutet nicht mehr als ich oben geschrieben habe. Darüber hinaus führt sie kein Eigenleben. Das lasse ich nicht zu, wie geschrieben, ich gebe Ihr nicht mehr Raum als ich unbedingt muss. Mein ganzes Ich ist so intakt, wie es immer war. Nur jetzt ohne Alkohol. Mein Leben geht ganz "normal" weiter.

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Samstag abend, ich bin alleine zu Hause. In der Zeit des Trinkens war ich das, um in Ruhe zu trinken. Jetzt bin ich das, um in Ruhe meiner Internetsucht nachzugeben und Serien zu schauen. Ich scheue es, in Menschengruppen zu sein, das Gerede nervt mich, wie sich die Menschen präsentieren, Lärm, Hektik, all das nervt mich. Trinkende, Betrunkene, da wird das noch unerträglicher für mich. Ich bin eine ziemlich eklige Misantrophin geworden. Aber bald habe ich ein Jahr Nüchternheit geschafft, Alkohol wird nebensächlicher, die Faust in der Tasche wird lockerer. Was mir fehlt, ist der innere Antrieb, der Wunsch, an meiner Situation etwas zu andern, ich sollte mir vorstellen, wo ich gerne wäre und dann Wege finden, dahin zu kommen, aber ich bin extrem träge, Träger als ich mit Alkohol war.

    So, mal ordentlich miese Stimmung abgelassen, schönes Wochenende an all die lieben Menschen hier!

  • Lärm, Hektik, all das nervt mich. Trinkende, Betrunkene, da wird das noch unerträglicher für mich. Ich bin eine ziemlich eklige Misantrophin geworden.

    Hm, wenn das so ist... wo kann ich mich da anstellen?

    Ich nehme an, dass mich das stört, weil es mein früheres Ich spiegelt. Außerdem wäre es nicht gut für mich in solchen Kreisen aufzuhalten.

    Also, habe ich so zusätzlich eine gute Ausrede um schön daheim zu bleiben. Mir geht es gut dabei. Und wenn es Dir so gefällt, ist doch alles in Ordnung.

    Du bist der Welt nicht schuldig, Dich da in irgendein Getümmel zu stürzen, das Dich nur stresst. Glaube mir, die "tümmeln" auch ohne Dich weiter.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

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