Puppe1234 - Immer diese Lügen und Versprechungen

  • Hallo zusammen,

    Ich bin neu hier hoffe das ich das jetzt hier richtig mache.


    Mein Partner trinkt so gut wie jeden Tag, wir sind gerade im Urlaub und jeden Tag wird Bier gesoffen. Er war gerade im Lidl hat sich wieder Bier gekauft und mich verständnislos angeschaut das ich kein Alkohol will.

    Er hat schon so oft gesagt er lässt das jetzt, aber das hält kein Tag an.

    Er trinkt auch immer alles durcheinander, Bier Whisky, Wein, er geniesst das auch nicht das wird nur runter gekippt.

    Eine Trennung hatten wir auch schon, bin wieder zurück, aber geändert hat sich nichts. Er wird auch immer dicker das ist leider auch nicht mehr attraktiv.

    Ich hoffe mich hier ein bisschen austauschen und mein Herz ausschütten zu können.

  • Hallo Puppe1234,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Marie04 15. September 2025 um 19:15

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung“ zu „Puppe1234 - Vorstellung“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Puppe1234.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Wie kommt ihr damit klar wenn euer Partner säuft? Meiner hat sich gerade in nicht mal einer Stunde 5 Dosen Bier reingehauen und der Abend ist noch jung. Er hat mir gestern zum 1000x gesagt er wird jetzt aufhören bla bla bla das leere Gerede geht mir am Arsch vorbei. Eben im Supermarkt wollte er wieder zum Bier rennen, da hab ich nur gesagt du willst doch damit aufhören, da sagte er nur ich soll aufhören ihn maßzuregeln, sorry aber fast hätte ich angefangen zu lachen.

    Zu allem Übel wird er auch immer dicker und fragt sich warum ich ihm nicht näher komme, einmal sagte ich ihm ich mag kein Bierfass küssen, da ist er ausgerastet.

    Mir fällt es sehr schwer diesen Menschen zu ertragen im Moment.

  • Hallo Puppe,

    ich habe deine beiden Themen zusammengefügt. Schreibe einfach hier weiter, sonst wird es unübersichtlich.


    Um deine Frage zu beantworten, ich könnte das nicht ertragen, nach allem was ich durch habe. Bei mir geht nur 0,0 Promille in der Partnerschaft.

    Wie lange dauert euer Urlaub noch?

    Viele Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Dein Partner möchte anscheinend weitertrinken. Wenn dich das stört, kommt ihr beide auf keinen grünen Zweig. Er wird und will nicht aufhören, also bringt es auch nichts, wenn du ihn dauernd kritisierst und Streit anfängst. Entweder du akzeptierst das so oder du musst für dich was ändern.

  • Hallo Puppe,

    Wie kommt ihr damit klar wenn euer Partner säuft?

    Ich bin damit nicht klargekommen. Es bringt aber nichts, ihm da rein zu reden. Merkst du ja selbst. Ich habe irgendwann gesagt, dass ich da nicht mehr zuschaue. Dann habe ich die Situation verlassen. Dann kam die Regel, dass daheim nicht mehr getrunken wird. Und dann, dass er nicht betrunken Heim kommen darf. Ich habe akzeptiert, dass er trinken will. Das darf er für sich selbst entscheiden. Ich habe für mich dann entschieden, dass ich ihm nicht mehr zusehen werden, wie es mit seiner Gesundheit weiter bergab geht und er sich damit tötet.

    Ich habe daraufhin mein Leben umgestellt mit Fokus auf mich und die Kinder. Ich bin weg gegangen und habe mich mit Freunden getroffen ohne ihn. Und wenn es Anlässe gab, wo Alkohol konsumiert wird, dann habe ich abgesagt oder bin nur ohne ihn hingegangen. Ganz offen kommuniziert habe ich das ihm gegenüber, wenn eine Frage kam. Ich wollte, dass er genauso oft am Tag mit den negativen Folgen seines Konsums konfrontiert wird, wie ich. Nur nicht mit Worten, sondern mit meinem Verhalten ihm gegenüber. Er hat sich dann ganz schnell zurückgezogen und kam kaum noch Heim. Das war für ihn der einfachste Weg und ich konnte zwischendurch aufatmen.

    Je öfter solche Situationen kamen, um so mehr habe ich gemerkt, wie gut mir das tut und dass ich das jetzt immer will und nicht nur ein paar Stunden am Tag.

  • Der Urlaub ist morgen zu Ende und ich bin froh wenn ich morgen in meiner Wohnung bin. Ich bin neu hier und versuche mich noch zu orientieren, vielen Dank für deinen Kommentar.

  • Hallo Puppe,

    Ich bin damit nicht klargekommen. Es bringt aber nichts, ihm da rein zu reden. Merkst du ja selbst. Ich habe irgendwann gesagt, dass ich da nicht mehr zuschaue. Dann habe ich die Situation verlassen. Dann kam die Regel, dass daheim nicht mehr getrunken wird. Und dann, dass er nicht betrunken Heim kommen darf. Ich habe akzeptiert, dass er trinken will. Das darf er für sich selbst entscheiden. Ich habe für mich dann entschieden, dass ich ihm nicht mehr zusehen werden, wie es mit seiner Gesundheit weiter bergab geht und er sich damit tötet.

    Ich habe daraufhin mein Leben umgestellt mit Fokus auf mich und die Kinder. Ich bin weg gegangen und habe mich mit Freunden getroffen ohne ihn. Und wenn es Anlässe gab, wo Alkohol konsumiert wird, dann habe ich abgesagt oder bin nur ohne ihn hingegangen. Ganz offen kommuniziert habe ich das ihm gegenüber, wenn eine Frage kam. Ich wollte, dass er genauso oft am Tag mit den negativen Folgen seines Konsums konfrontiert wird, wie ich. Nur nicht mit Worten, sondern mit meinem Verhalten ihm gegenüber. Er hat sich dann ganz schnell zurückgezogen und kam kaum noch Heim. Das war für ihn der einfachste Weg und ich konnte zwischendurch aufatmen.

    Je öfter solche Situationen kamen, um so mehr habe ich gemerkt, wie gut mir das tut und dass ich das jetzt immer will und nicht nur ein paar Stunden am Tag.

    Hallo Sonnenschein, vielen Dank für deinen Kommentar, ich muss ehrlich sagen so wie du das machst bzw gemacht hast finde ich das schon echt gut. Ich weiss ja mittlerweile das reden nichts bringt, manchmal kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen. Ich hab ihm einmal gesagt er kann sich kaputt saufen das es mich nicht interessiert, da war er verletzt über meine Härte. Ich werde deinen Weg ab morgen auch mal gehen.

  • Dein Partner möchte anscheinend weitertrinken. Wenn dich das stört, kommt ihr beide auf keinen grünen Zweig. Er wird und will nicht aufhören, also bringt es auch nichts, wenn du ihn dauernd kritisierst und Streit anfängst. Entweder du akzeptierst das so oder du musst für dich was ändern.

    Hallo Panama du hast vollkommen recht, wann kommt man an den Punkt wo es viel zu viel ist?

  • Wie oft wurde mir schon gesagt, ja es reicht mit dem Alkohol ab morgen ist Schluss, nein heute trinke ich nicht soviel und immer wieder macht er das Gegenteil. Glaubt er das was er mir erzählt wirklich selbst.

    Heute Abend ist er unterwegs mit alten Bekannten, die er alle nur vom saufen von früher kennt. Er sagte er wird nicht viel trinken und spätestens um 22 Uhr zu Hause sein, naja zum Glück glaub ich das nicht.

    Wie geht ihr denn mit den Versprechungen und Lügen um die nie gehalten werden?

    Ich musste das jetzt los werden. Danke fürs "zuhören"

  • Siehst Du Sucht als Charakterschwäche, die sich mit etwas gutem Willen "einfach" beenden ließe?

    Wie ist es denn bei Dir? Ist das,was Du beschreibst, noch eine Partnerschaft? Was hält Dich darin?

    Ich glaube das Sucht ein schleichender Prozess ist, ich weiss ehrlich selbst nicht warum ich nicht gehe. Schon traurig.

  • Warum schafft man es nicht zu gehen? Er war die Woche jetzt mit einer Grippe krank und überlegt sich noch ne Woche krankschreiben zu lassen, hat sich jetzt aber wieder Bier geholt und fängt jetzt an zu trinken. Da platzt mir der Kragen, wer saufen kann, kann auch arbeiten gehen. Liegt hier wie ein Häufchen Elend aber die Flasche an den Hals geht. Das ist so erniedrigend.

  • Hallo Puppe.

    Mir fällt auf, dass du viel verallgemeinerst.

    "Solche Leute" oder "warum schafft man es nicht zu gehen?"

    Dein Partner redet sich etwas schön und du schaffst es nicht zu gehen. So übernimmst du die Verantwortung für dein eigenes Handeln.

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