den gefühlten Verzicht und das „Schönreden“ gegenüber diesen verd….. Gift zu thematisieren.
Also ICH verzichte nicht. Ganz im Gegenteil. Es ist der größte Gewinn und das beste was mir passieren kann- die Abstinenz. Ich bin Saufroh, ICH will nicht saufen. Alkohol ist für MICH das schlimmste was mir passieren kann.
Es ist die Sucht, die Suchtstimme, das Saufhirn die innerhalb von einer Stunde etc. alles vergessen lässt und ruckzuck immer wieder den Alkohol als tolle Lösung anbietet- ja für 2 Stunden mit SCHWEREN Konsequenzen
Ich meine das so, dass ich immer noch im Kampfmodus wäre, wenn ich mich dem "Bösen" ständig "stellen" müsste
Davor habe ich IMMER nachgegeben diesen verdammten Saufdruck zu stillen. Ist der leichteste Weg in dem Moment.
Aber ich muss nicht mehr dagegen kämpfen. Dann wär das wie eine Gewitterwolke, die mich ständig verfolgt.
Ich muss gegenhalten ansonsten habe ich verloren. Leicht war es nicht. Ob es jetzt Kampf oder Kapitulation benannt wird spielt bei mir keine Rolle. Der Ablauf ist nämlich der gleiche:
Die Sucht bietet Alkohol an, oder verlangt oder schreit danach. Ich sage NEIN, NEIN, NEIN, mit den 1000 Argumenten. Oder sage direkt Ruhe. Je nachdem wie stark es ist.
Entweder ich schaffe es und es geht super weiter die nächsten Wochen.
Oder ich schaffe es nicht und ALLES ist komplett kaputt.
Seit Donnerstag z.b. ist alles wieder normal, entspannt, schön, ruhig.
Fühlt sich an als wäre es wie so eine Art Angriff von Eindringlingen, Bakterien, Viren, Krankheitserregern, Monstern die sich Alkohol nennen.
Und mein Immunsystem hat es abgewehrt.