Boss, Wenn das erste Bier den Tag beendet

  • Hallo!


    Wie schaut es mit körperlichen oder gar sportlichen Aktivitäten aus, die Dich fordern und Dich abends müde werden lassen? ich denke da ans Fitnesstudio oder ein paar Runden laufen, gehen oder Radfahren.

    Dazu gesunde Ernährung, ab einer gewissen Uhrzeit am Nachmittag kein Koffein mehr, das hat bei mir den Schlaf ruckzuck reguliert.

  • Hey Boss,

    da solltest du unbedingt proaktiv ansetzen. Wie du hier sicher schon oft gehört hast: „Nur nicht mehr saufen, reicht nicht!“ Was das so richtig bedeutet, ist mir erst im Laufe der Zeit klar geworden.

    Wie hast du denn bisher deine Abende gestaltet? Ich nehme mal an, du hast nicht einfach nur da gesessen und Däumchen gedreht. Hast du schon neue Beschäftigungen, Hobbys, Sport und Ähnliches im Visier?

    Am Anfang meiner Abstinenz hat mir der Sport unheimlich geholfen, ein zufriedenen Start (ohne erwähnenswerte) Verzichtsgedanken hinzulegen.

    Grüße KW

    Hey KW,

    ich glaube, ich weiß, was du meinst. Vieles hat sich abends noch nicht wirklich verändert. Ich koche und esse inzwischen wieder richtig, was vorher gar nicht möglich gewesen wäre - allerdings noch zu wenig. Die 800–1000 kcal, die vorher täglich durchs Bier kamen, habe ich noch nicht komplett ersetzt, und weiter abnehmen sollte ich wirklich nicht. Aber daran arbeite ich.

    Ab und zu spiele ich ein paar Runden am PC. Und ab morgen geht’s los mit Sport das steht fest im Plan. Mein Ziel ist schließlich nicht nur, mit dem Alkohol aufzuhören, sondern mich insgesamt wieder aufzubauen.

    VG

  • Hallo!


    Wie schaut es mit körperlichen oder gar sportlichen Aktivitäten aus, die Dich fordern und Dich abends müde werden lassen? ich denke da ans Fitnesstudio oder ein paar Runden laufen, gehen oder Radfahren.

    Dazu gesunde Ernährung, ab einer gewissen Uhrzeit am Nachmittag kein Koffein mehr, das hat bei mir den Schlaf ruckzuck reguliert.

    Ja! Beides sind Punkte, an denen ich arbeiten muss und auch werde. Ich hatte die Nachricht schon geschrieben, bevor ich deine gelesen habe. Ab morgen geht es ins Fitnessstudio. Bei der Ernährung muss ich ebenfalls noch nachlegen. Bei mir müssen es definitiv erst einmal ordentlich Kalorien sein.

  • Guten Morgen Iwona,

    ja, genau, Tag 9. Wobei das Tagezählen tatsächlich auch irrelevant ist. Ich weiß nicht, was sich denn in 2–3 Monaten ändern soll. Natürlich hoffe ich, dass ich bis dahin viele neue positive Dinge in mein Leben implementiert habe, aber darauf zu warten? Oder darauf zu warten, dass die abendlichen Cravings aufhören? Ich hoffe, es wird irgendwann leichter, aber darauf warten will ich nicht. Dann würde ich tatsächlich einfach Däumchen drehen und es über mich ergehen lassen. Das blockt mein Kopf ab.

    Naja, die Jogginghose ist bereits angezogen. Ich habe noch zwei Meetings, und danach geht es ins Fitnessstudio.

    Das mit dem Melatonin hat so halb funktioniert. Ich bin zwar nicht schneller eingeschlafen, allerdings wurde ich müde, sodass ich mich schon um 23 Uhr anstatt um 3 Uhr ins Bett gelegt habe. Selbst wenn es nur Placebo ist - ich werde es mal weiternehmen.

    Wie geht es Dir?

    VG

  • Guten Morgen Boss und herzlich Willkommen im Forum,

    herzlichen Glückwunsch zu Deinen 9 nüchternen Tagen. Gib Dir Zeit. Es dauert etwas, bis Du Dich an die Nüchternheit gewöhnt hast und positive Veränderungen bemerkst. Ablenken ist auf jeden Fall wichtig. Däumchen drehen oder warten auf Veränderung, helfen nicht.

    Bei mir hat sich z. B. erst nach 4 Wochen Abstinenz, ein erholsamer Schlaf eingestellt. Sei geduldig mit Dir. Aber es lohnt sich!!

    LG und einen guten Austausch

    Bibi

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

  • Ich weiß nicht, was sich denn in 2–3 Monaten ändern soll.

    Im Gehirn findet wieder eine Veränderung statt. Vieles ist reversibel, leider nicht alles. Das Belohnungssystem und die Ruheregulierung passen sich wieder an den „neuen“ Zustand ohne Alkohol an.

    Aber genau das braucht Zeit und in dieser Zeit bin ich noch instabil. Die Regeneration der neuronalen Prozesse kann mehrere Monate dauern, bis ein nahezu ursprüngliches Gleichgewicht wieder hergestellt ist, und dies funktioniert nur bei absoluter Abstinenz.


    Ich hatte in den ersten Monaten richtige Durchhänger, keine Motivation und Dinge, die mir früher Spaß gemacht haben, konnten mich nicht hinterm Ofen verlocken. Das Gehirn hatte die Dopaminrezeptoren reduziert, um den alkoholbedingten Überschuss an Dopamin zu regulieren. Dann war der Alkohol weg und damit auch die Dopaminausschüttung reduziert. Die verbliebenen Rezeptoren reichten nicht aus um das Belohnsystem zu stimulieren.
    Die Folge ist, keine Freude und Spaß an Dingen, die mich früher zufrieden gemacht haben. Das Gehirn muss diese Rezeptoren erst wieder neu bilden.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Im Gehirn findet wieder eine Veränderung statt. Vieles ist reversibel, leider nicht alles. Das Belohnungssystem und die Ruheregulierung passen sich wieder an den „neuen“ Zustand ohne Alkohol an.

    Aber genau das braucht Zeit und in dieser Zeit bin ich noch instabil. Die Regeneration der neuronalen Prozesse kann mehrere Monate dauern, bis ein nahezu ursprüngliches Gleichgewicht wieder hergestellt ist, und dies funktioniert nur bei absoluter Abstinenz

    Ja, genau so habe ich mir das auch schon gedacht. Die Aussage, dass ich nicht weiß, was sich in 2–3 Monaten ändern soll, ist eher so zu verstehen, dass es egal ist, ob ich bei Tag 9 oder Tag 200 bin. Jeden Tag sage ich mir: Heute trinke ich nicht.
    Ich würde mich freuen, wenn ich das irgendwann mal vergesse und sich der Autopilot einstellt, aber ich weiß ja nicht, ob der Adaptierungsprozess 2 oder 3 Monate dauert - oder vielleicht sogar 2 Jahre. Wer weiß das schon?

    Ich will nicht auf den Moment warten, den es wahrscheinlich so gar nicht geben wird. Also so nach dem Motto: Ich muss X Tage durchhalten, dann habe ich es geschafft.

    Bezüglich des Dopamins: Vielleicht erklärt es auch, weshalb ich aktuell etwas mehr rauche als sonst. Ich dachte eigentlich, es würde weniger werden, da ich abends mit dem Bier de facto eine nach der anderen geraucht habe. Eigentlich ist die Nikotinsucht sogar das größere Problem.
    Die Krux an der Sache ist aber, dass wenn ich Alkohol trinken würde, ich erst recht auch mit dem Rauchen in naher Zukunft nicht aufhören würde, da man ja diese Probleme verdrängen würde.

    Im Übrigen mal so die Frage in die Runde: Wobei... wenn ich das so schreibe, fällt mir auf, dass der Gedanke eigentlich auch absurd ist, denn dann ist ja Alkohol tatsächlich das größere Problem. Mann, Mann, Mann. ^^

    Wer war auch nikotinabhängig und hat sich davon gelöst? Und wann war der Zeitpunkt zwei Monate nach dem Alk oder zwei Jahre?

  • Hallo Boss, mir ging/geht es ähnlich

    dass es egal ist, ob ich bei Tag 9 oder Tag 200

    Das ändert sich,jeder ist verschieden hab Geduld, ich hab keine Tage gezählt das hätte mir nicht gut getan. Natürlich habe ich auch auf den Kalender geschaut aber mein erstes Ziel war das Jahr was ich hoffentlich erreiche...

    weshalb ich aktuell etwas mehr rauche als sonst. Ich dachte eigentlich, es würde weniger werden, da ich abends mit dem Bier de facto eine nach der anderen geraucht habe. Eigentlich ist die Nikotinsucht sogar das größere Problem.

    Ich rauche gerade während der Arbeit gar nicht mehr und hab vor es am neuen Geburtstag ganz einzustellen. Lass dir dabei auch Zeit, die Alkoholsucht ist die gefährlichere, du brauchst keine 2 Baustellen denke ich.

    LG R/no

    P.S. bist du allein erziehend?

  • du brauchst keine 2 Baustellen denke ich.

    LG R/no

    P.S. bist du allein erziehend?

    Nein, das brauche ich zurzeit nicht. Ich stresse mich damit auch nicht. Ich möchte das erst in Angriff nehmen, wenn ich mich sicher genug im Umgang mit dem Alkohol fühle, wobei ich das auch nicht als Ausrede gelten lassen will, um noch weitere Jahre damit zu warten.

    Er wohnt bei seiner Mama und auch bei mir. Wir haben in etwa den gleichen Umgang. Mein Kind ist natürlich gerade eine riesige Motivation. Noch ist es so, dass er das gar nicht wirklich mitbekommt bzw. mitbekommen hat. Ja, er hat mich schon mit Bier gesehen, und dafür schäme ich mich auch.

    Leider bin ich selbst mit „Alkohol“ aufgewachsen. Mein Vater war Wirt (zu ihm habe ich mittlerweile keinen Kontakt mehr), und mein eigentlicher Vater (Stiefvater) ist leider vor ein paar Jahren an Lungenkrebs gestorben. Er hat, soweit ich mich erinnern kann, jeden Abend 2–3 Bier über Jahrzehnte hinweg getrunken, zumindest nicht mehr. Ich kann mich allerdings noch gut daran erinnern, wie er kurz nach der Diagnose zu mir sagte: „Der scheiß Alkohol und die scheiß Zigaretten. Es wäre doch alles so unnötig gewesen.“
    Im Übrigen hatte er zu dem Zeitpunkt schon 15 oder 20 Jahre nicht mehr geraucht – dafür aber 30 Jahre Kette…

    Jedenfalls möchte ich meinem Sohn das nicht antun. Und sollte er doch noch eine Erinnerung daran haben, dass ich mal Bier getrunken habe, dann kann ich ihn hoffentlich – wenn er alt genug ist, um das zu verstehen – positiv prägen.


    Jetzt auf ins Fittnesstudio... Motivation sieht anders aus, egal :)

  • Jedenfalls möchte ich meinem Sohn das nicht antun. Und sollte er doch noch eine Erinnerung daran haben, dass ich mal Bier getrunken habe, dann kann ich ihn hoffentlich – wenn er alt genug ist, um das zu verstehen – positiv prägen.

    Meine Jungs sind 8 und 11, der große, zumindest glaube ich das, weiß bestimmt bescheid das ich mehr getrunken habe als andere Papas. Mach dir da keinen Kopf deswegen, das wichtige ist ja das du jetzt nicht mehr trinkst und das spüren die Kids sofort, glaub mir...ich werde gar nicht versuchen ihn in punkto Alkohol zu beeinflussen, er sieht das ich nichts trinke, ich schwärme nicht vom Alkohol, bin immer nüchtern und klar im kopf, das merken die Kids. Ich werde sein trinkverhalten beobachten wenn es mal dazu kommen sollte. Aber bei den Kids von heute hat der Alkohol anscheinend aber gar nicht mehr den Stellenwert von damals

  • Aber bei den Kids von heute hat der Alkohol anscheinend aber gar nicht mehr den Stellenwert von damals

    Das Gleiche gilt auch für das Rauchen, wenn man den Statistiken Glauben schenken mag. Wie ich ihm das Thema irgendwann einmal näherbringen werde – oder eben auch nicht – weiß ich noch gar nicht. Er ist erst 5 Jahre alt. Das kann ich jetzt auch noch gar nicht beurteilen.
    Wenn er mich als Nichttrinker wahrnimmt, dann wäre das schon einmal eine sehr gute Sache. Denn in dem Alter von 14–16 dachte ich, es sei normal, hin und wieder abends Bier zu trinken…

    Ich lese mir gerade deine Story durch - bzw. ich fange damit an. 72 Seiten das sind ein paar Abendlektüren. Haha. Bin noch am Anfang aber wie ich heraushöre bist Du bis bald ein Jahr trocken? Das macht es umso interessanter das zu lesen.

  • Ich lese mir gerade deine Story durch - bzw. ich fange damit an. 72 Seiten das sind ein paar Abendlektüren

    die Fäden der älteren wären wahrscheinlich lehrreicher. Aber andererseits bekommst du so ja auch ein bisschen Einblick was man vermeiden sollte/könnte.

    Gruß R/no

    Einmal editiert, zuletzt von R/no (24. November 2025 um 20:16)

  • die Fäden der älteren wären wahrscheinlich lehrreicher. Aber andererseits bekommst du so ja auch ein bisschen Einblick was man vermeiden sollte/könnte.

    Gruß R/no

    Ich habe es tatsächlich zu Ende gebracht und fühle mich gerade sehr verbunden :D. Besonders die erste Hälfte war super spannend und nervenaufreibend. Es freut mich sehr, dass du trotz aller Widrigkeiten bis heute trocken bist. Das ist für mich definitiv ein Vorbild.

    Bei mir gibt es heute eigentlich auch nichts Neues zu berichten. Glücklicherweise habe ich heute keinen Saufdruck. Ich habe eben auf die Uhr geschaut und es ist nach 21:00 Uhr. Vor zwei Wochen wären da schon alle Alarmglocken angegangen. =O

    Euch noch einen schönen Abend! :)

  • mich würde auch interessieren was meine Tochter = 19 für Erfahrungen mit mir gemacht hat, ich traue mich nicht zu fragen, möchte das Thema nicht aufschauckeln

    Meine Kids sind 18 und 15. Mir hat ein für mich sehr wichtiger Ratgeber/Helfer zur Selbsthilfe mir auf das Thema mal sinngemäß geschrieben:

    Deine Kids sind nicht blöd und haben alles wahrgenommen. Sie bemerken auch Deine jetzige Veränderung. Alles andere ist jetzt nicht wichtig.

    Und damit hatte er meiner gemachten Erfahrung nach absolut Recht. Es ist "Normalität" eingekehrt und sie nehmen es wahr. Alles andere wird sich ergeben.

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

    Einmal editiert, zuletzt von Rene72 (24. November 2025 um 22:29) aus folgendem Grund: Rechtschreib-Teufel

  • Ich habe es tatsächlich zu Ende gebracht

    Guten Morgen Boss, der Satz der dir bestimmt auch in Erinnerung geblieben ist "nicht mit der geballten Faust in der Tasche um es anderen zu beweisen" das ist mein Motto. Du musst glücklich sein/werden dann ist das alles kein Problem, alles andere bringt die Zeit und dein Sohn wird dir bestimmt auch wie bei mir als Leuchtturm dienen um nicht wieder in schwere See zu geraten...

    Ich hab keine Ahnung wie ich das geschafft habe, ich weiß nur das dieser Satz mir die Augen geöffnet hat. Ich mache es zu 100% für mich und meine Familie und nicht um mir oder anderen etwas zu beweisen, da musst du hin so wirst du glücklich.

    Konzentrier dich nur auf die Abstinenz und Dich, deine raucherei ist nicht wichtig, die kannst du nächstes Jahr angehen, eine Kuh macht Muh viele Kühe machen Mühe...

    Du bist noch so jung und kannst dir alles ersparen was andere erleben durften.

    LG R/no

    P.S. den Spruch hab ich von Hartmut , ich will mich nicht mit fremden federn schmücken 🧐😬

  • "nicht mit der geballten Faust in der Tasche um es anderen zu beweisen"

    Mir ist vieles hängen geblieben. Diese Aussage bewegt allerdings eher wenig in mir, auch wenn ich den Inhalt verstehe und sogar teile. Es muss von innen kommen, und letztlich geht es nur um einen selbst. Ich persönlich bin niemandem Rechenschaft schuldig. Ich habe keine Partnerin, mein Freundeskreis ist sehr klein und meine Familie lebt nicht mehr in der Nähe; der Kontakt zu meinen Geschwistern und meiner Mutter ist gering.

    Konzentrier dich nur auf die Abstinenz und Dich, deine raucherei ist nicht wichtig, die kannst du nächstes Jahr angehen, eine Kuh macht Muh viele Kühe machen Mühe...

    Das ist etwas, das ich aus deinem Faden mitgenommen habe, aber auch aus anderen. Die „alten Hasen“ sprechen immer davon, dass man seine Abstinenz schützen muss. Und genau das macht mir tatsächlich Angst. Heute ist Tag 10, und es fühlt sich verhältnismäßig einfach an. Gestern habe ich mich ins Fitnessstudio geschleppt (heute auch). Das hat mich sogar mehr Überwindung gekostet. Und darin liegt meine Angst: Nur weil es heute leicht ist, heißt das nicht, dass der Teufel nicht in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten wieder anklopft.

    Du hast Ähnliches beschrieben, die Gedanken daran, vielleicht nächstes Jahr wieder „hin und wieder“ ein Bier zu trinken, oder die Situation mit dem Werbeplakat. Genau davor habe ich Angst. Ich möchte NIE, NIE wieder Alkohol trinken, und die Sucht soll sich einfach verpi**en. Ich habe Angst, dass ich vergesse, in welche Misere sie mich gebracht hat.

    VG

  • Und darin liegt meine Angst: Nur weil es heute leicht ist, heißt das nicht, dass der Teufel nicht in ein paar Tagen, Wochen oder Monaten wieder anklopft.

    (...) Ich möchte NIE, NIE wieder Alkohol trinken, und die Sucht soll sich einfach verpi**en. Ich habe Angst, dass ich vergesse, in welche Misere sie mich gebracht hat.

    VG

    Hallo, Boss,

    ich bin gerade mal seit gut drei Monaten abstinent, und mir geht es jetzt noch so wie dir: Es macht mir Angst, weil die Abstinenz so problemlos verläuft. Ich habe Angst davor, das alles auf die leichte Schulter zu nehmen, Angst vor einem Anfall von 'Übermut', weil mir der Verzicht auf Alkohol zum Beispiel weniger Mühe bereitet als der Entzug von Nikotin vor zwanzig Jahren. Neben meiner Überzeugung, dass ein Leben ohne Alk absolut das Bessere ist, und den Grundbausteinen ist es vor allem das Lesen im Forum, das meine Sensibilität für das Thema ganz weit oben hält. Obwohl Meinungen und Erfahrungen auseinandergehen können, erfahre ich hier tagtäglich einen mitreißenden 'Sog'. Das hilft mir enorm.

    Viele Grüße

    Mattie

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