Elara - Befreiung – ich lasse dich los, um mich nicht zu verlieren.

  • Die letzten Tage waren sehr schwierig. Nachdem mein Mann realisiert hat, dass ich wirklich ausziehe und meine Umzugskartons packe, hat er meine Sachen von den Wänden und Regalen genommen und mir aufs Bett gelegt. Und als ich gesagt habe, dass er das bitte sein lassen soll, meinte er dass ich mich sofort verpissen soll, sonst wirft er meine Sachen aus dem Fenster. Nach einigen Argumenten konnte ich ihn überzeugen, dass ich mich jetzt nicht wegbeamen kann, sondern das alles in Ruhe machen möchte und wenn er so weitermacht, dass ich einfach mit meinem WoMo wegfahre.

    Er bemitleidet sich den ganzen Tag, dass er jetzt dann ganz alleine ist und sich niemand um ihn kümmert, aber er hat alle meine Bemühungen nicht ernst oder angenommen und jetzt jammert er rum. Morgens, wenn der Pegel noch niedrig ist (um 6 Uhr beginnt der Tag mit dem ersten Bier), ist er noch einigermaßen vernünftig, aber mit zunehmendem Alkoholkonsum steigt die Gefahr, dass er auf Kommunikation dann aggressiv reagiert. Zum Glück schlägt er mich nicht, aber die Worte tun meistens genug weh. Er hätte mir immer teure Geschenke gemacht (die ich nie verlangt habe) und ich hätte ihm nur immer unnütze, billige Sachen geschenkt, die ihm nicht gefallen haben. Wenn ich gefragt habe, was er sich zum Geburtstag oder Weihnachten wünscht, kam immer nur „nichts“. Und dann sich zu beschweren, dass ich ihm einfach was geschenkt, was ich meinte, dass ihm vielleicht gefallen könnte, finde ich nicht fair.

    Als ich dann noch gesagt habe, dass aus meiner Sicht der Alkohol und die Sucht unsere Beziehung zerstört haben, hat er mich beschimpft, dass ich immer wieder alles aufrolle. Aber er kommt permanent damit, dass meine Kinder und mein Bruder/meine Familie unsere Beziehung zerstört hätten, weil sie ihn nicht akzeptiert haben. Und dann wiederholen sich noch tausend andere Anschuldigungen, wo ich mich frage, wer hier etwas aufrollt. Und wenn ich etwas dagegen sage, dann meint er, dass ich wieder streiten will. Also schweige ich und versuche alles herunterzuschlucken, wie schon die ganze Zeit.

    Interessanterweise bekomme ich von vielen Menschen, denen ich erzähle, dass ich mich jetzt trenne, positive Rückmeldungen. Ja es tut mir wahnsinnig leid um die Beziehung und dass er jetzt dann ganz alleine ist, aber das habe nicht ich verschuldet, sondern seine Sucht und seine aus meiner Sicht narzisstische Art, sich mit allen zu verstreiten. Er hat keine Freunde, keine Bekannten, keinen Kontakt zu Verwandten und sein Sohn macht auch nur das nötigste für ihn, wenn er ihn mal nicht gerade wieder beschimpft. Er hat keine Hobbies und keine Freude an irgendwas. Klar sind das vielleicht auch die Depressionen, aber wenn man dann eine psychosomatische Therapie ablehnt, dann ist das für mich alles perspektivlos.

    Oft bin ich trotzdem traurig, dass wir es nicht geschafft haben, aber nach so einem Streit, weiß ich wieder, wohin der richtige Weg geht. Und es besteht ja doch immerhin die minimale Wahrscheinlichkeit, dass er aufhört zu trinken, sich wieder sozialisiert usw. Aber daran kann ich momentan nicht glauben.

    Er droht immer damit, dass er sich umbringt oder aus dem Fenster springt, weil er ja so alleine ist, aber ich bin da mittlerweile emotionslos, weiß nicht ob das normal ist, aber ich bin einfach emotional so ausgelaugt, dass ich das gar nicht mehr bewerten kann. Und dann kommt wieder, dass er ja solche Schmerzen im Bauchraum hat und er sowieso bald sterben wird. Wenn ich den ganzen Tag nichts esse, nur Bier trinke hätte ich vermutlich auch Bauchschmerzen. Er war erst 3 Tage im Krankenhaus zum Check-up, wo sie außer einem Geschwür im Zwölffingerdarm nicht gefunden haben. Und die*edit*, die er dagegen nehmen sollte, nimmt er auch nicht.

    Die nächsten Wochen, bis ich endgültig in meiner Wohnung bin, werden mich noch an meine Grenzen bringen, aber ich hoffe wirklich, dass ich danach zur Ruhe komme und wieder Kraft gewinnen kann. Momentan hole ich mir therapeutische Unterstützung über eine Online-Therapeutin, weil ich einfach manche Sachen noch aufarbeiten muss, sonst frißt sich das in mich hinein.

    Es ist einfach nur zum Heulen.

    <3 Höre niemals auf zu träumen. <3

    Einmal editiert, zuletzt von Elly (30. Juni 2026 um 13:16) aus folgendem Grund: Bitte keine Medikamente im Forum erwähnen.

  • Hallo Elara,

    mir ging es bei meiner Trennung vor 9 Jahren genauso. Die gleichen Vorwürfe, Drohungen usw. Ja, es war eine schwierige Zeit und es hat eine Weile gedauert, alles aufzuarbeiten. Aber ich habe es nie bereut, im Gegenteil, heute geht es mir wieder gut.

    Pass auf Dich auf, die Mitleidstour könnte auch irgendwann in Aggression umschlagen.
    Hast Du jemanden, wo Du im Notfall unterkommen könntest oder sofort anrufen kannst?
    Sichere alle wichtigen Papiere und Dokumente bei Verwandten oder Freunden. Alles Gute für Dich.

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Hallo Tabsi,

    danke und ich hoffe, dass ich nach einiger Zeit auch so darüber denken kann.

    Meine Dokumente habe ich schon im Auto und demnächst in meiner neuen Wohnung. Und wenn es wirklich zu Agressionen kommt, dann fahre ich entweder mit meinem Wohnmobil weg und übernachte bei meinem Sohn oder meiner Tochter.

    Mein Mann wollte jetzt mit seiner Hausärztin organisieren, dass er wieder in die Klinik kann. Das wäre natürlich dann das beste, dann kann ich in Ruhe packen ohne mir ständig seine Vorwürfe und seine Selbstbemitleidungen anhören zu müssen.

    Bin ich froh, wenn ich die Wohnungstür hinter mir zuziehen kann und der Umzug erledigt ist. Nie hätte ich gedacht, dass es mal soweit kommt, aber ich erfahre gerade so viel Zustimmung und Unterstützung aus meinem Umfeld, dass es mir schon fast peinlich ist.

    Vielleicht muss ich auch gerade das lernen, dass ich auch mal Hilfe annehmen darf und nicht nur immer funktionieren muss und für jemand anders den Prellbock machen zu müssen.

    <3 Höre niemals auf zu träumen. <3

  • Heute ist mal wieder ein trauriger Tag für mich. Mein Mann ruft oft an oder schreibt, wie schlecht es ihm geht und warum ich ihn fertig machen will. Er hat ja keine Freunde mehr und selbst sein Sohn will nichts mehr von ihm wissen. Als ich ihn gefragt habe, ob er darüber nachgedacht hat, warum das so ist, hat er gar nicht geantwortet, sondern mit seinem Selbstmitleid weitergemacht. Ist es die Alkoholkrankheit oder einfach nur eine Charaktereigenschaft, dass man so dermaßen ichbezogen ist und die Realität einfach nicht sehen will? Er entschuldigt sich tausendmal, dass er alles nicht so gemeint hat und dass er ja nicht mehr machen kann, als sich zu entschuldigen, aber dass genau das mich einfach weggetrieben hat, dass er sich „nur“ entschuldigt, aber nichts ändert bzw. die gleichen Fehler wieder macht, fällt ihm gar nicht auf. Und ich wäre ja auch Schuld an vielen Sachen, weil ich ihn ignoriert habe oder meine Sachen einfach durchgezogen habe. Vielleicht habe ich auch einiges falsch gemacht in unserer Beziehung, aber an der Alkoholsucht und deren Folgen ist allein er verantwortlich.

    Es geht ja nur ihm schlecht, weil ich ihn alleine lasse und er sich jetzt um alles kümmern muss, aber wenn ich realistisch denke, möchte ich genau diese Endlosschleifen nicht mehr in meinem Leben haben. Wie oft er in Kliniken, Entgiftung, Langzeittherapie war etc wo ich mich um alles gekümmert habe, wieviel ich im Alltag übernommen habe, wenn er tagelang einfach nicht in die Puschen gekommen ist, das wird alles ignoriert und ist vergessen. Wie oft er mir schöne Momente und Augenblicke versaut hat, weil er mal wieder ein Problem mit was oder wem auch immer hatte. Nein, ich möchte das alles nicht mehr in meinem Leben. Ja ich bin tieftraurig, weil ich ihn alleinelasse und ihn irgendwie auch hängenlasse, aber er hat seine Tausend Chancen einfach verkackt, um es mal ganz offen zu sagen.

    Für mich gibt es nur noch eine Richtung und die ist weg. ;(

    <3 Höre niemals auf zu träumen. <3

  • Mein Mann hat sich ähnlich benommen, als er noch getrunken hat. Alle waren Schuld, nur er nicht. Ich denke, er hat das in dem Moment wirklich geglaubt, er hat die Realität einfach ausgeblendet.

    Du hast ja schon über Jahre alles mitgemacht und alles versucht. Du merkst ja, dass sich nichts, aber auch nichts ändert. Du brauchst gar kein schlechtes Gewissen haben! Denn der Einzige, der was tun kann und muss, ist dein Ex.

    Und du merkst doch auch, dass reden oder diskutieren überhaupt gar nichts bringt, weil er gar nicht in der Lage ist, die Realität zu sehen.

    Das Einzige, was dir helfen wird, ist, den Kontakt soweit es geht zu reduzieren, am besten ganz einzuschränken. Er muss erstmal alleine klar kommen. Vielleicht wacht er dann auch, vielleicht stürzt er noch weiter ab, das ist ganz alleinseine Verantwortung.

  • Ich find unser Forum deshalb so gut, weil hier so verschiedene Fraktionen da sind. Angehörige, Kinder und Alkoholiker.

    Ich bin Alkoholikerin und eins lass ich da, die Sucht ist wichtiger als alles andere.

    Ganz wenige schaffen es raus aus der Sucht und wenn ich von mir ausgehe, hatte ich den Weg rausgefunden, nicht mein Sohn, Partner, sondern ich allein.

    Ich wusste immer was ich anstelle, wenn ich trank, aber die Kommentare waren mir egal. Bis ich selbst nicht mehr wollte. Ich glaube, dass niemand jemanden dazu bringen kann, mit dem trinken aufzuhören.
    Er oder sie muss diese Erkenntnis selbst bekommen.

    Ganz schlimm die Sucht war mir wichtiger als mein Kind. Und mein Partner war mir noch mehr egal.

    Das bringt euch nichts zu hinterfragen, warum denkt er nicht an die Kinder oder an mich.
    Er denkt nicht, dass ist seine Suchtstimme. Das könnt ihr nicht reparieren.

    Einmal editiert, zuletzt von NIKA. (2. Juli 2026 um 16:47)

  • Nika

    Danke für deine offene Antwort. Ja ich finde es einfach extrem, dass jemand die Sucht über alles stellt. Ich bin froh, dass du das hinter dir gelassen hast. Wirklich eine starke Leistung.

    Gerade hat er geschrieben, dass er noch bis Samstag wartet, bis ich von meiner Reha zurückfahre. Als ich gefragt habe, was dann ist, hat er gemeint, das werde ich dann sehen.

    Bringt er sich um, wirft er alle meine Sachen aus dem Fenster, geht er wieder in die Klinik? Da ist mir wieder ganz stark klar geworden, dass ich es einfach so leid bin, mir immer Gedanken machen zu müssen, wie er tickt, was wohl passiert und wie er mich wieder manipuliert. Ich muss jetzt einfach bei mir bleiben und hoffe, dass ich die Fahrt gut überstehe, ohne dauernd zu denken, was mich dann erwartet. Ich weiß, dass es seine Verantwortung ist, was er tut oder auch nicht tut, aber es ist trotzdem einfach kaum zu ertragen. ;(

    Schade, dass man nicht offen diskutieren kann, warum diese Situation jetzt so gekommen ist. Er jammert immer nur, aber ich darf keine Argumente bringen, weil ich dann entweder böse bin und ihn fertig machen will, weil ich streiten will, weil ich eiskalt bin usw. Also schweige ich meist, wenn er anruft. Aber wenn ich erstmal in der Wohnung bin, werde ich die Kommunikation auf ein Minimum reduzieren. Sonst lasse ich mich von den Emotionen wieder einfangen und es ändert sich emotional nichts.

    Puuuh ist das vielleicht eine Ka…. Hätte ich nie gedacht, dass es mal soweit kommen wird. ||

    <3 Höre niemals auf zu träumen. <3

  • Du musst auf dich achten, nicht auf ihn , auch wenn es weh tut. Du kannst ihn nicht retten, aber du kannst dich aus dem Sumpf rausholen. Ein ganz einfacher Satz, einfach tun.

    Und solche Sätze

  • Ich hab meine Frau dafür gehasst, dass sie mich vom Trinken wegbringen wollte. Und das ist nach meiner Erfahrung eine ziemlich verbreitete Reaktion, dass ein Trinker denjenigen, der ihn davon abbringen will, als Feind wahrnimmt.

    So wie ich das sehe, wollen viele Trinker einfach mitsamt ihrem Konsum akzeptiert werden, und das sind Machtkämpfe, bei denen mit allen Mitteln gekämpft wird, denn das Verlassenwerden tut ja trotzdem auch dem Trinker auf der einen Seite weh. Auf der anderen Seite war ich froh, als meine Frau sich zur Trennung entschlossen hatte, denn dann stand sie nicht mehr zwischen mir und der Sauferei. Für mich hatte das dann schon erst mal auch sein Gutes, dass ich dann endlich wieder ungestört trinken konnte.

    Es hört eigentlich keiner freiwillig auf, dem es schon mal geschmeckt hat. Dazu ist die Wirkung des Alkohols erst mal zu angenehm. Ich behaupte sogar, da kommen viele Beziehungserfahrungen nicht dagegen an. Da muss fast immer irgendwas erst mal passieren.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Liebe Elara. Die ganze Argumentiererei u Diskutiererei ist für die Katz u wenn du dich drauf einlässt, hältst du euer System am Laufen.

    Du kannst dich nur in deinen „Garten“ zurückziehen u es dir dort so gemütlich wie möglich machen.

    Ich mache auch die Erfahrung in unserer Beziehung, nur nicht trinken reicht nicht. Ich habe immer gedacht der Alkohol verhindert alles u wenn der weg ist, ist alles gut. So ist’s leider nicht. Deshalb bemühe ich mich auch immer sehr darum, gut zu mir und in meinem „Garten“ zu sein. Mir fehlt die kommunikative Resonanz und ein tiefgründiger Austausch in unserer Beziehung. Und das wurde leider durch das Weglassen des Alkohols von meinem Mann, nicht besser. Er schweigt, wie zuvor auch schon.
    Alles Gute für dich. Und lass dich nicht wieder aufs Karussell setzen.
    LG Simsalabim 🧙‍♀️🚴🏿‍♀️🧹

  • Ja manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass er sich wünscht, dass ich endlich weg, dass er sich dann nicht mehr „zusammenreißen“ muss und sich ganz einfach seinem Alkoholkonsum hingeben kann.

    Aber eigentlich ist es auch egal, was oder warum….

    Und in der abstinenten Zeit, die er ja durchaus hatte, war es oft auch nicht einfach. Da sind dann seine Depressionen oder Charaktereigenschaften wieder stärker herausgekommen. Ich habe mich so oft einsam und verlassen gefühlt, wenn ich meine Kinder, meine Tiere und meine Hobbies nicht hätte, wäre ich vermutlich depressiv geworden. Aber ich habe mich oft gefragt, was ich eigentlich von einer Beziehung habe, in der ich quasi alleine bin. Von daher gibt es nur einen Weg ….. raus hier und nicht mehr in die Nummer reinziehen lassen, auch nicht mehr nach dem Auszug aus der Wohnung.

    <3 Höre niemals auf zu träumen. <3

  • Natürlich wünscht er sich, dass er in aller Ruhe seiner Sucht nachgehen kann und du dich um alles andere kümmerst. Rechnung zahlen, organisieren, verwalten und so weiter.
    Da du nun aber anfängst eigenständig zu werden, er sieht ja wie du deine Sachen zusammen sammelst und dein Leben umorganisierst, versucht er dich zu halten aus reinem Selbstschutz, erst mit guten Worten und Dankbarkeiten, wenn das nicht funktioniert mit Schuldumkehr.

    Meine Frau hat sich früher auch um vieles gekümmert, aber nach und nach habe ich diese Sachen übernommen. Sie hat gar keine Funktion mehr. Sie ist im Grunde ein Hotel Besucher, der sich allerdings seine Lebensmittel und was sonst noch alles dazugehört selbst besorgen muss und sich ansonsten im Zimmer einschließt.
    Momentan ist sie wieder mal auf Therapie, wenn ich richtig gezählt hab müsste dass die Fünfte sein.

    Es ist eine himmlische Ruhe. Ich bin tiefenentspannt. Ich komm von der Arbeit, muss nicht irgendwo Sch…. aufsammeln oder was wegwischen, ich weiß was mich erwartet und ich kann mich gechillt auf dem Balkon setzen und einem Kaffee trinken, bisschen lesen, die Zeit totschlagen, Motorrad fahren gehen oder was auch immer mir in den Sinn kommt.

    Das ist auch deine Zukunft, wenn du die Zöpfe abschneidest und die Tür hinter dir zu ziehst.

    Das ist super angenehm, das weißt du nur noch nicht.

    Aber für deinen Mann (vorausgesetzt, er kann solche Zusammenhänge noch erkennen) ist das eine echte Bedrohung, die er versuchen wird, mit allen Mitteln abzuwenden.

    Pass gut auf dich auf. Wenn er sich in die Ecke gedrängt fühlt, wird es eventuell gefährlich für dich. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, wobei meine Frau mit ihren 45 Kilo keine Gefahr mehr darstellt. Sie kann keine 2 Minuten mehr auf ihren Füßen stehen, dann muss sie sich hinsetzen und schnauft, als hätte sie einen Marathon gelaufen. Aber das kann ja bei dir völlig anders sein,,, und gefährlich werden.

  • Momentan pendelt er zwischen Beschuldigungen, Vorwürfen und dann aber wieder Entschuldigungen. Ich reagiere aber nicht darauf, weil was soll eine Entschuldigung bewirken? Es ist einfach zu viel passiert und es würde auch nach ein paar Tagen wieder passieren, wenn ich einknicke. Es ist hart, weil man den Menschen vielleicht doch noch liebt, aber ich weiß, dass die Zukunft eine andere ist. Ja man weiß dann, was einen erwartet, wenn man nach Hause kommt, aber man hat trotzdem einen geliebten Menschen mit seiner Sucht alleine gelassen. ;(

    Vielleicht macht es ja doch noch „Klick“ bei ihm und er kriegt die Kurve. Das wünsche ich ihm von Herzen, aber nicht mehr mit mir.

    Noch kann ich mich auf die „neue“ Zeit nicht wirklich freuen, weil noch der Umzug und die komplette Abnabelung bevorsteht, aber ich werde mich psychotherapeutisch behandeln lassen, damit ich damit irgendwann abschließen und es akzeptieren kann, dass ich nicht die Schuld für das Scheitern trage.

    <3 Höre niemals auf zu träumen. <3

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