Gute Besserung für die Kleinen, Marli! 🍀
Marli - Letzter Versuch
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ich wünsche deinen Kindern gute Besserung. 🍀
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Vielen lieben Dank für die Wünsche! Der kleinen geht es jetzt soweit wieder gut, der große kommt langsam auf die Beine. Wir haben die letzten Tage auf dem Sofa verbracht und disneyfilme angeschaut, viel gekuschelt. Manchmal gar nicht so schlecht, wenn man mal so ausgebremst wird…
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Hallo Marli,
du hast alles richtig gemacht.
Es ist vollkommen egal, was dein Ex will und ob seine Eltern deshalb enttäuscht sind. Die Kinder gehen vor und kranke Kinder gehören ins Bett und in ihr zuhause. Davon mal abgesehen will sich bestimmt niemand anstecken, nicht die Leute im Zug, nicht dein Ex und ganz bestimmt nicht die Großeltern.LG ☀️
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Hallo ihr lieben, vielleicht könnt ihr mir helfen. Oder mir einen Rat geben.
Wie ich ja schon berichtet habe, hat der Vater der Kids keinen Führerschein wegen Trunkenheit. Nun habe ich herausgefunden, dass er eine Sperre für 8 Monate hat und danach einen neuen FS beantragen kann, wahrscheinlich aber vorher eine MPU machen muss (über 2 Promille)
Er fährt nach wie vor mit dem Auto, ohne Kinder. Sein Auto steht, wenn er die Kinder hier abholt, immer eine Straße weiter. Mit den Kindern fährt er dann mit der Bahn oder Bus weiter. Wenn er sie zurück bringt, steigt er danach wieder ins Auto und fährt nach Hause. Ich habe Fotos vom Auto gemacht, inklusive Innenraum. Das ganze Auto voll mit Dosen, vodka und Whisky Mischgetränke. Zudem kam er mir letzte Woche mit dem Auto entgegen, ich weis also mit Sicherheit, dass er noch fährt.
Jetzt zu meiner Frage: ich will nicht, dass er mit den Kindern fährt, auch für den Fall, dass er seinen FS tatsächlich wieder bekommt. Zumindest, solang er noch so drauf ist wie aktuell (letzte Woche hat er die beiden ziemlich betrunken wieder gebracht).Ich spiele mit dem Gedanken, der Polizei einen Hinweis zu geben, dass er noch fährt. Einfach, um dafür zu sorgen, dass er den FS definitiv nicht wieder bekommt. Ich fühle mich damit nicht wohl, wenn ich ehrlich bin. Keine Ahnung, vielleicht bekommt er ja irgendwann doch noch mal die Kurve.
Mein Anwalt hat mir von einer Anzeige abgeraten, um die Sache nicht noch mehr eskalieren zu lassen. Aber ich habe panische Angst davor, dass er den FS irgendwann wieder bekommt und ich ihm die Fahrt mit den Kindern dann nicht mehr verbieten kann.
Was soll ich machen? Abwarten? Handeln? Welche Möglichkeiten habe ich noch? Vielleicht hat hier schon mal jemand ähnliche Erfahrungen gehabt.Hier ist sowieso alles wieder völlig chaotisch: weder reicht er beim Anwalt die Dokumente ein, damit der Unterhalt berechnet werden kann, noch hat er für diesen Monat kindesunterhalt bezahlt. Er sitzt es aus, habe ich das Gefühl…
Viele liebe Grüße an alle! -
Hier gibt es weder Rechts noch Moralberatung. Was du machst, liegt ganz bei dir, hör auf dein Gefühl.
Du bist ja nicht mehr sein Co, oder? Also ist es im Grunde egal, ob du Fotos von seinem Auto machst oder nicht.
Wenn du unsicher bist oder das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, dann ist ein Rechtsbeistand oder Anwalt die richtige Adresse. Für Themen wie Umgangsrecht oder Kinderrechte gibt es Profis, die genau dafür ausgebildet sind.

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Hartmut ja, du hast recht. Ist hier im Grunde die falsche Adresse. Ehrlich gesagt weiß ich auch selbst nicht, welche Antwort ich hier hören wollte. Der Beitrag hatte auch viel mit „ich muss mich mal auskotzen“ zu tun.
Die Fotos mache ich, für den Fall, dass ich sie irgendwann nach brauche. Polizei, Jugendamt, Gericht. Keine Ahnung…Trotzdem vielen Dank für deine Antwort!
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Der Beitrag hatte auch viel mit „ich muss mich mal auskotzen“ zu tun.
Dafür ist das Forum ja da. Bei Co‑Themen ist es wie bei Alkoholikern auf der anderen Seite: Da hängen immer Leid, Frust, Unverständnis, Wut und Zorn mit drin.
Erst muss alles raus, was keine Miete zahlt –
also auskotzen und dann kommt der Teil, der wirklich zählt. Wie komme ich klar, was mache ich für mich, wie komme ich wieder zu mir zurück, was ist mir wichtig.Wenn du stabiler wirst und mehr auf dich schaust, kommt vieles automatisch wieder in die richtige Spur.
Solange ich andere für meine Situation verantwortlich mache, bleibe ich weit weg von mir selbst. Ein Ausstieg ist ein Prozess: Man kann etwas abrupt beenden und nach meinen Erfahrungen ist das oft sogar der beste Weg , aber das täuscht nicht darüber hinweg, dass das Innere länger braucht als die Vernunft.
Und dazu kommt noch etwas anderes. Derjenige, der verlassen wurde oder umgekehrt der Alkoholiker, der trocken wird und bei dem die Beziehung daran zerbricht , akzeptiert fast nie die Erklärung, die man ihm gibt. Egal wie logisch, ehrlich oder fair sie gemeint ist.
Das ist kein Suchtphänomen, das ist bei ganz normalen Trennungen exakt dasselbe. Menschen nehmen selten das an, was man ihnen hinterlässt. Sie bauen sich ihre eigene Version zusammen ,eine, die für sie erträglicher ist als die Wahrheit, die man ihnen gesagt hat.
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Hallo ihr lieben, vielleicht könnt ihr mir helfen. Oder mir einen Rat geben.
Wie ich ja schon berichtet habe, hat der Vater der Kids keinen Führerschein wegen Trunkenheit. Nun habe ich herausgefunden, dass er eine Sperre für 8 Monate hat und danach einen neuen FS beantragen kann, wahrscheinlich aber vorher eine MPU machen muss (über 2 Promille)
Er fährt nach wie vor mit dem Auto, ohne Kinder. Sein Auto steht, wenn er die Kinder hier abholt, immer eine Straße weiter. Mit den Kindern fährt er dann mit der Bahn oder Bus weiter. Wenn er sie zurück bringt, steigt er danach wieder ins Auto und fährt nach Hause.Das was du beschreibst klingt nach „ keine Fahrerlaubnis. Es ist ein Unterschied, ob man den Führerschein (Papier/ Plastik) für eine bestimmte Zeit abgeben muss, oder die Fahrerlaubnis vollends verliert.
Fahren ohne Führerschein ( Papier / Plastik) ist eine Ordnungswidrigkeit, fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat.
Bei 2. ist man aus dem System raus, und kann nach einer Sperrfrist alles neu beantragen und durchläuft die komplette Führerscheinausbildung für 3000€ mit allem Drum und Dran.edit
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du hast recht. Ist hier im Grunde die falsche Adresse
Nicht falsch verstehen, das ist überhaupt nicht böse gemeint. Es geht hier wirklich nur um die rechtliche Beratung. Die kann und darf am Ende nur von speziell dafür ausgebildeten Anwälten oder entsprechenden Stellen kommen.
Natürlich kann jeder, der selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hat, davon berichten. Das ist wertvoll und hilft bei der Einordnung. Aber wir wollen hier keine Hobby-Anwälte oder die mit Halbwissen glänzen Tür und Tor öffnen. . Dafür ist dieses Forum nicht gedacht.
Einfach darauf konzentrieren, was wir hier gut können
Erfahrungen teilen, unterstützen und Orientierung geben. -
Ich habe Fotos vom Auto gemacht, inklusive Innenraum. Das ganze Auto voll mit Dosen, vodka und Whisky Mischgetränke. Zudem kam er mir letzte Woche mit dem Auto entgegen, ich weis also mit Sicherheit, dass er noch fährt.
Keine Rechtsberatung, aber würde das mein XY machen, könnte ich glaube nicht schweigen. Es ist ja schon mal vernünftig, dass er eure Kinder nicht fährt. Aber (!!) wenn er heimlich fährt und wirklich betrunken ist, können auch andere Menschen, andere Kinder in Gefahr gebracht werden. Nur mal so ein Gedankengang...
weder reicht er beim Anwalt die Dokumente ein, damit der Unterhalt berechnet werden kann, noch hat er für diesen Monat kindesunterhalt bezahlt. Er sitzt es aus, habe ich das Gefühl…
Kenne ich... Hier genau das gleiche Spielchen. Es macht einen mürbe. Aber er kann sich nicht ewig davor drücken. Es braucht Geduld. Die deutschen Mühlen mahlen sehr langsam.
Ich hoffe du kommst auch ohne den Unterhalt einigermaßen über die Runden. Alternativ kann man jederzeit Unterhaltsvorschuss beantragen.
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Er hat keine Fahrerlaubnis mehr. 8 Monate Sperre, danach neubeantragung und wahrscheinlich MPU. Ja, es ist eine Straftat.
Marliese die Gedanken hab ich auch. Was, wenn er im betrunkenen Zustand jemanden umfährt, einen Unfall baut. Allerdings befürchte ich, dass er sogar weiter fahren würde, wenn er ohne Führerschein erwischt wird…Mir gehts vor allem darum: Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass ich ihn erst dann wieder mit den Kindern Auto fahren lasse, wenn er mir seinen Führerschein zeigen kann UND ein Schreiben, in dem steht, dass er fahren darf. Für den Fall, dass er eine MPU machen muss, bezweifle ich, dass er 12 Monate Abstinenz nachweisen kann. Dafür trinkt er zu viel. Das würde er nur schaffen, wenn er tatsächlich trocken wird.
Und dennoch habe ich „Angst“ davor, dass er hier irgendwann mit seinem Führerschein steht und sagt: so, jetzt darf ich wieder. Er ist in der Vergangenheit auch mit den Kindern ins Auto gestiegen und hat getrunken. Leider ist das System hier so aufgebaut, dass immer etwas passieren muss, bevor die Polizei handelt. Daher der Gedanke: zeige ich ihn an, wird es sehr unwahrscheinlich , dass er mir irgendwann einen Führerschein vorzeigen kann. Andererseits will ich ihm nicht alles kaputt machen, für den Fall, dass er irgendwann doch trocken werden sollte.Ich komme aktuell klar. Ich habe von meiner Mutter geerbt. Eigentlich ist das Geld dafür gedacht, den hauskredit abzubezahlen. Jetzt muss ich aktuell zum Teil die laufenden Kosten davon zahlen. Aber ich hoffe, dass er nachträglich zahlt.
Ja, es macht mürbe. Da trennt man sich von „seinem“ Alkoholiker, denkt, man kann das Thema Alkohol aus seine Leben tilgen, und dann muss man sich wieder ständig mit dem Thema und dem Menschen beschäftigen. Die Sorge um die Kinder bleibt, hat eine andere Dimension angenommen, weil man noch weniger Einfluss darauf hat als vor der Trennung. Und dann auch noch indirekt auf sein Geld angewiesen ist… -
Hartmut eine rechtliche Beratung war auch gar nicht mein Anliegen. Eher Erfahrungen. Anreize fürs nachdenken quasi. Ich merke teilweise noch immer, dass ich ihn wie „meinen Ehemann“ behandle, obwohl er mir schon so viele Gründe gegeben hat, das nicht mehr zu tun. Eigentlich sollte ich ihn behandeln, wie jeden anderen auch. Keine Rücksicht mehr nehmen. Aber das schaffe ich irgendwie nicht…
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Leider ist das System hier so aufgebaut, dass immer etwas passieren muss, bevor die Polizei handelt.
Das stimmt nicht. Zum Schutz der Kinder würde ich ihn anzeigen. Und zwar wenn er bei dir aufschlägt, nach Alkohol riecht und dann um die Ecke verschwindet um heimzufahren.
Einfache Info an die Polizei. Zielort,Autokennzeichen, ohne fahrerlaubnis,offensichtlich unter Alkohol.
Die ziehen ihn aus dem Verkehr.
Und das sofort
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Das stimmt nicht. Zum Schutz der Kinder würde ich ihn anzeigen. Und zwar wenn er bei dir aufschlägt, nach Alkohol riecht und dann um die Ecke verschwindet um heimzufahren
Warum verdammt nochmal habe ich Angst davor, das zu tun? Warum fühle ich mich bei dem Gedanken schuldig?! Ich verstehe mich manchmal selbst nicht. Der Mann lügt mich ständig an, beleidigt mich, lässt mich hier ohne Unterhalt hocken. Hat meine Kinder wissentlich in Gefahr gebracht, hat jedesmal ihr Leben riskiert, wenn er betrunken mit ihnen ins Auto gestiegen ist. Und trotzdem „schütze“ ich ihn…
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Eher Erfahrungen. Anreize fürs nachdenken quasi.
In solchen Fällen bringen Erfahrungen von außen oft wenig, weil sie nicht dieselbe Grundlage haben wie deine. Dann wird zwangsläufig spekuliert, verglichen und projiziert und am Ende weißt du trotzdem nicht mehr als vorher.
Und noch etwas: Wir wollen hier keine Details darüber lesen, was dein Ex macht. Das ist ein öffentlicher Raum, den Außenstehende mitlesen können, und auch er hat Rechte. Der Wiedererkennungswert sollte dabei nie unterschätzt werden.
Unterm Strich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder du gehst das Thema aktiv an, wenn das Kindeswohl gefährdet ist, zum Beispiel mit Hilfe der Polizei oder eines Anwalts, was ich machen würde oder du lässt es sein.
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Hallo Marli,
solche Situationen wie mit deinem Mann und dem Fahren unter Alkoholeinfluss und anzeigen oder nicht...
Das ist echt schwierig. Vom Gefühl her. Ich hatte solche Situation auch. Allerdings ohne Beteiligung der Kinder. Die waren ja schon erwachsen. Und ich war schon einige Jahre getrennt und sogar schon mit meinem zweiten Mann verheiratet.
Wir waren vom Exschwiegersohn eingeladen worden, in ein Restaurant. Da waren Familienmitglieder und eben auch der Exmann, den der Schwiegersohn auch eingeladen hatte. Der Exmann hatte da schon wieder zu trinken angefangen. Und kam schon sichtlich angeheitert da an. Mit dem Auto.
Im Laufe der Zusammenkunft trank er weiter Alkohol. Und beim Aufbrechen war klar, dass er auch mit dem Auto nach Hause fahren würde. Und alle wussten das und keiner hat was gesagt, einschließlich mir... Irgendeine falsche Loyalität hielt mich davon ab. Aber ich schämte mich sehr und hab lange noch darüber nachdenken müssen.
Und ich war froh, dass nichts passiert war. Denn diese Möglichkeit hatte ALLE Anwesenden einschließlich ich, in Kauf genommen. Ich hab mir damals geschworen, dass ich sowas niemals mehr machen würde. Wie wäre es wohl allen Anwesenden gegangen, hätte er einen Unfall verursacht und unbeteiligte Menschen wären schwer verletzt oder sogar getötet worden? Ich mag es mir nicht vorstellen.
Ich hatte das damals in der realen SHG, in der mein zweiter Mann und ich zu der Zeit noch waren, zum Gespräch gebracht. Und ich habe viele Denkanstöße bekommen. Und auch Infos.
Du kannst doch einfach bei der Polizei anfragen, wie du dich am besten verhalten kannst. Du hast Angst und bist unsicher, nichts hilft da besser als Informationen von Menschen, die fachliche Aussagen zu deiner Lage machen können. Ich weiß nicht ob du schon anwaltliche Hilfe hast. Vielleicht weiß der auch was. Aber mein Ansprechpartner wäre die Polizei.
Ich würde heute nicht mehr wegsehen...
Liebe Grüße Aurora
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Vielen Dank für deine Denkanstöße Aurora
Ich bin nach wie vor unschlüssig.
Was mich aktuell aber sehr beschäftigt ist die Aussage von Hartmut:
Du bist ja nicht mehr sein Co, oder? Also ist es im Grunde egal, ob du Fotos von seinem Auto machst oder nicht
Bin ich wirklich nicht mehr seine Co?
Ich mache Fotos von seinem Auto inklusive Inhalt. Ich „schnuppere“, wenn er die Kinder holt und bringt.
Mich erinnert das grad sehr an die Zeit, in der er noch hier wohnte und ich im Keller nach Flaschen gesucht habe.
Wo hört die Sorge um die Kinder auf und beginnt die co-Abhängigkeit…?
Ich weiß es gerade nicht, und das beunruhigt mich. -
Liebe Marli,
Mir kommst du vor wie eine Mutter, die zu Recht besorgt ist und deshalb versucht herauszufinden wie gefährdet ihre Kinder beim Vater sind.
Ich habe letztens ein Buch gelesen, in dem zum ersten Mal in punkto Angehörige ganz klar stand: informieren Sie die Polizei, wenn ihr xy alkoholisiert fährt. Hatte ich in dieser Entschiedenheit vorher noch nie gehört und fand ich gut.
In deinem Fall würde ich vermutlich mit dem Jugendamt sprechen. Es geht ja um Kindesschutz. Und selbst ohne Führerschein wäre das ja weiter eine Gefahr, so wie du schreibst.
Ein Bekannter wurde tatsächlich von seiner Frau auf dem Heimweg mit seiner Tochter angezeigt - die hatten dann vor der Haustür auf ihn gewartet. Lappen weg. Hat er nie mehr bekommen. Ist auch einfach trotzdem weiter gefahren.
Alles Liebe, Jump! 🏵️
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