Ich habe nächste Woche ein Termin bei der Diakonie . Und informiere mich, wie ich was machen kann ...das ich Hilfe habe .
Das ist doch schon mal super. Informieren über die eigenen Möglichkeiten ist ein erster Schritt aus der Lähmung. Ich bin selbst Tochter eines Alkoholikers. Jede Familiengeschichte verläuft anders, aber ich kann dir nur Mut machen, dich aus den Verstrickungen des Wieder- Schon-Wieders-Und-Nochmals zu lösen und dir und deinen Kindern einen sicheren Rückzugsort zu schaffen. Wie eine Trennung aussieht, ob erst mal nur räumlich, oder auch komplett, kannst du doch entscheiden. Auch wie der Kontakt nach einer Trennung aussehen könnte. Erst mal ins Handeln kommen, Sonst bleibt einfach alles gleich, siehst du ja selbst.
Bleibt gleich, bzw. wird eher schlimmer. Jenachdem wie rasant er auf seiner Bergfahrt unterwegs ist.
Für die Kinder wird es ruhig werden, weniger unberechenbar. Damit machst du ihnen das Geschenk überhaupt, das werden sie mitbekommen.
- Wenn es eines gab, was mich - neben vielen anderen Erlebnissen in meiner Kindheit und Jugend fertig gemacht hat, dann war es die Ohnmacht und das Verharren meiner Eltern. Ich bin immer mit einem Kloss im Hals nach Hause gegangen, bis ich selbst in der Lage war auszuziehen.
Da war dann aber schon sehr viel vorgefallen, was sich wie ein Schatten an mich dranklebte.
Ich weiß natürlich nicht, wie es für mich verlaufen wäre, wenn meine Mutter sich zur Trennung durchgerungen hätte, angedroht hat sie es oft, auch das hat mir Angst gemacht. Aber das Nichtstun fand ich dann wirklich entsetzlich. Es hat sehr viel Verantwortung zu mir geschoben, und das kann ich dir sagen, war wirklich Gift für mich. Ich habe mich sehr lange für das Wohl meiner Eltern verantwortlich gefühlt.
Ich wünsch dir alles gute. Schreib hier ruhig mehr, und komm nicht erst 2026 wieder ![]()