Sonnenschein CoA - Ich will MEIN Leben zurück

  • Hallo Sonnenschein, ich würde an deiner Stelle mit deinen Kindern sprechen. Altersgerecht natürlich und ggf. getrennt voneinander, da der Altersunterschied doch groß ist. Du hast ja auch geschrieben, dass deine große Tochter es bewusst wahrnimmt und auch ausspricht.

    Ich habe mich vor dem Gespräch mit meiner 13. jährigen Tochter bei einer Suchtberaterin als Angehörige informiert. Das hat mir Sicherheit gegeben. Das Gespräch mit meiner Tochter war kurz. Sie mag aktuell nicht darüber sprechen. Aber sie weiß, dass sie mich jederzeit auf das Thema ansprechen darf und es nicht verschwiegen wird.
    Ich finde das grundsätzlich wichtig, dass über Probleme gesprochen werden darf. Das ist für die Zukunft der Kinder meines Erachtens so unglaublich wichtig!

  • Guten Morgen,

    gestern ist SEINE Welt zusammengebrochen. Er hat einen Anruf bekommen, dass er wohl gekündigt ist und heute zum Gespräch kommen soll. Er was super betrunken, als er Heim kam. Das haben natürlich auch die Kinder mitbekommen. Ich hab dann die Situation genutzt und mit der Großen Tochter gesprochen. Die war sehr gefasst und einfach sehr vernünftig. Sie konnte klar formulieren was sie stört und was sie will.

    Dann hat ER das Gespräch mit mir gesucht, leider anfangs sehr taktlos. Meine jüngere Tochter hat nur mitbekommen: Papa ist Alkoholiker, Papa hat seine Arbeit verloren und meine Eltern trennen sich. Ich habe sie dann weinend unter der Dusche gefunden und dann lange mit ihr darüber gesprochen. Ich hab IHM dann einfach schonungslos meine Sicht der Dinge präsentiert. Er war einsichtig und wusste, dass irgendwann all das passieren würde. Ich hab ihn dann mit dem konfrontiert, was ich und vor allem die Kinder fühlen. Und bei ihm liefen die Tränen. Er ist hat aufgeschlagen. Dann schauen wir mal, was der Tag heute bringt und wie heute seine Sicht auf die Dinge ist.

  • Klingt als würde er den druck für sich erst recht im suff ertränken. Pass auf dich auf, sonnenschein. Seine welt ist ja auch deine, zumindest momentan noch. Dein sicherer hafen (wohnung) ist ja auch sein sicherer hafen. Und das er sehr betrunken nach hause kommt, kann wirklich gefährlich werden. Konfrontative gespräche können auch eskalieren. Aus meiner erfahrung kommen tränen auch schneller im vollsuff. Aber aggressionen eben auch.

    Mein freund ist im frühsommer kollabiert. Seine welt war da allerdings schon lange aus den fugen. Familie tausende km weit weg. Keine arbeit über einen sehr langen zeitraum. Die meiste zeit saß er in seinem zimmer und hat getrunken. Ich geschwankt zwischen zuneigung, mitleid, dann wieder frust und auch wut. Er unternahm einfach NICHTS, um sich aus dem loch wieder rauszuholen. Dann zog er bei mir aus, und verlor schliesslich auch sein nächstes zimmer. Eigentlich erst mit der obdachlosigkeit kam die einsicht, und der wille was zu verändern. Da hatte ich mich dann aber auch aus so gut wie allem rausgezogen. Aber ich hatte immer wieder den impuls ihm vorallem bei der zimmersuche zu helfen, und das absurde war - oder co? , ich hab stunden verbracht im internet nach zimmern zu schauen, ihm dann aber nichts davon geschickt, was mir unendlich schwer gefallen ist. Herumfragen nach zimmern wollte ich aber auch nicht mehr, weil ich niemandem guten gewissens einen dauerhaft betrunkenen empfehlen konnte. Für mich war alles so logisch, was jetzt zu tun ist.

    Für ihn aber nicht. Ja ich weiss sagte er oft, auch unter tränen manchmal. Der satz kam auch von meinem vater wahnsinnig oft. Ich weiss. Subtext, lass mich in ruhe, ich werde weitermachen wie bisher.

    Jede biografie ist anders vielleicht kommt die einsicht, vielleicht nicht. Was aber klar ist, solange ihr unter einem dach seid, ist die schlinge um seinen hals auch deine, und die deiner kinder.

  • Hallo zusammen,

    er wurde nicht entlassen, sonder er hat die Möglichkeit bekommen bis Ende des Jahres sich „zusammen zu reißen „ , um dann ab Januar seine Sucht zu behandeln. Alternativen: er bekommt zum Jahresende die Kündigung. Das sind für mich beides keine Wege. Ich war entsetzt. Er ist JETZT krank und nicht erst in 2,5 Monaten. Ich habe ihm die beiden Artikel zum kalten Entzug und die Grundbausteine für ein nüchternes Leben mitgegeben. Zu Hause war er dann erst 5 Stunden später und total betrunken. Mir hat er dann erzählt, dass er für Freitag einen Arzttermin vereinbart hat und außerdem mit jemanden, der ihm schon einmal einen Job angeboten hatte. Danach haben wir viel geredet und ich war schon fast überzeugt, dass er es ernst meint. Heute Morgen wach ich dann auf und mir fällt ein, dass gestern Nachmittag der Arzt geschlossen hatte und er gar keinen Termin gemacht haben kann. Panikattacke und das Lügengerüst wird weiter gebaut.

  • Das sind für mich beides keine Wege. Ich war entsetzt. Er ist JETZT krank und nicht erst in 2,5 Monaten. Ich habe ihm die beiden Artikel zum kalten Entzug und die Grundbausteine für ein nüchternes Leben mitgegeben.

    Was genau entsetzt dich da jetzt?

    Ja, er ist jetzt krank. Und er ist es in 2,5 Monaten noch immer, selbst, wenn er jetzt nüchtern wird. Ein Alkoholiker bleibt immer ein Alkoholiker.

    Du hast ihm Artikel aus diesem Forum mitgegeben. Sie werden ihm nicht helfen, wenn er keine Krankheitseinsicht hat. Das ist nämlich die Voraussetzung, um überhaupt ein dauerhaftes nüchternes Leben in Erwägung ziehen zu können.

    Das hier ist deine Selbsthilfegruppe.
    Weiß dein Mann jetzt, dass du hier (über ihn) schreibst?

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Liebe Momo,

    das klingt fast so. Aber ich führe keine Gespräche mit ihm, wenn er betrunken ist. Ich warte, bis er nüchtern ist oder zumindest für mich nur angetrunken wirkt.
    Was tue ich für mich? Also gestern war ich seit langem wieder zur Massage. Ich musste meinen Körper wieder spüren und mir seelische Streicheleinheiten abholen. Zudem habe ich viele Gespräche über das Thema geführt und Klarheit für mich gewonnen. Ich habe endlich einen Weg vor Augen, den ich durchziehen möchte. Ich werde z.B. nicht mehr arbeiten gehen, wenn er da ist, bevor er sich nicht Hilfe geholt hat. Das habe ich dort und auch ihm gegenüber klar kommuniziert. Somit habe ich mir dort wieder einen emotional sicheren Raum geschaffen und andere müssen für ihn mitarbeiten. Es bleibt nicht alles an mir hängen.

    Das klingt für einen Außenstehenden vielleicht nach nicht viel, aber für eine Woche fühlt es sich für mich wie ein Marathon an. Ich fühle mich müde und erschöpft. Dieser Kampf und die ganzen Emotionen haben mir viel Kraft abverlangt.

    Er bleibt heute zu Hause, also in seiner sicheren Umgebung und tankt Kraft. Und ich kann auch runterkommen.

    LG

  • Nein, er weiß nicht, dass ich hier schreibe. Ich habe die Artikel rauskopiert, sodass er sie nicht rückverfolgen kann. Er weiß nicht, dass ich eine Selbsthilfegruppe nutze.

    Ich glaube, dass die Einsicht da ist, aber er den Weg daraus nicht kennt. Für ihn ist der nur über eine Einweisung in eine Entzugsklinik und verbunden mit vielen Hürden und Wartezeiten. Ich wollte ihm über den Besuch zum Hausarzt einen anderen schnelleren Weg aufzeigen.

  • Was genau entsetzt dich da jetzt?

    Ja, er ist jetzt krank. Und er ist es in 2,5 Monaten noch immer, selbst, wenn er jetzt nüchtern wird. Ein Alkoholiker bleibt immer ein Alkoholiker.

    Das ist mir durchaus bewusst. Nur jemanden zu sagen er soll sich zusammenreißen, wenn er es doch gar nicht kann, erscheint mir irrsinnig. Vielleicht habe ich es nicht genug betont oder selbst falsch gedeutet, aber er trinkt nur werktags. Er flüchtet vor seiner Arbeit. Damit verursacht er Probleme, vor denen er weiter flüchtet. Ich glaube nicht, dass er das ohne weiteren Schaden zu verursachen noch 2,5 Monate durchhalten kann. Zumal nun einige Angestellten schon sagen, dass sie das nicht mehr ertragen und für sich sonst etwas anderes suchen müssen.

    ER weiß, dass es mit einem Arztbesuch nicht getan ist und er sich in eine Therapie begeben muss, ob nun ambulant oder stationär.

  • ...und ich habe einigen anderen Eltern, mit denen ich im Kontakt bin dadurch dass sie Kinder mit ähnlichen Handicaps oder Problemlagen haben von meiner Trennung erzählt und bin auf sehr wenig Verständnis gestoßen.. sie sind scheinbar größtenteils Supereltern in tadellosen Familien und ich komme mir verachtet vor, dass ich unserem Sohn jetzt auch das noch antue.

    Das trifft auch auch sehr. Ihrer Meinung nach sollte ich sicher weiter kämpfen. Eurer Meinung nach bloß nicht. Meiner Meinung nach...!?!?

    Wahrscheinlich piksen sie "nur" wieder mein ewig schlechtes Gewissen an. Aber wenn dann auch der Expartner ja immer meint, man übertreibe...

  • ER weiß, dass es mit einem Arztbesuch nicht getan ist und er sich in eine Therapie begeben muss, ob nun ambulant oder stationär.

    Weiß er das, dass es mit einem Arztbesuch nicht getan ist? Oder wünscht du dir, dass er das weiß?

    Muss er das? Sich in Therapie begeben…. Oder willst du, dass er das tut?

    Du bist doch in erster Linie für dich hier. Oder habe ich das falsch verstanden?
    Hier finden Alkoholiker Ansprechpartner …. für sich…. wenn sie wirklich bereit sind, dauerhaft nüchtern zu werden und wenn sie erkannt haben, dass sie Alkoholiker geworden sind und nur die dauerhafte Abstinenz den Weg aus der Suchtspirale ermöglichen kann.
    Und hier finden Angehörige von Alkoholikern Ansprechpartner….für sich….wenn sie wirklich bereit sind, für sich Wege zu finden, die Verantwortung für den Umgang mit der Alkoholsucht dem trinkenden Partner zu überlassen . Für den trinkenden Partner können sie nämlich erstmal gar nix tun. Die größte Hilfe ist hier: keine Hilfe. Ein ‚trocken gelegter’ Alkoholiker wird maximal eine Trinkpause einlegen können.

    Du kannst aber viel Gutes für dich tun.
    Was könnte das sein, damit du heute Abend mit einem Lächeln im Gesicht ins Bett gehen kannst?

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Er weiß, dass er zum Arzt muss. Und ich weiß, dass es ohne Arztbesuch nicht geht.

    Er weiß, dass es ein langer Weg ist und nur damit nicht getan ist und ich auch.

    Was soll ich deiner Meinung nach tun?

    Ich lese hier immer davon, dass die Partner schon X Entzüge hinter sich haben und trotzdem nicht aufhören. DA SIND WIR NOCH LANGE NICHT. Für mich und ihn ist das alles neu. Vor kurzem war ich mir nicht einmal sicher, ob er Alkoholiker ist. Ich habe in dieser Woche mehr über die Krankheit, die Co-Abhängigkeit und den Entzug gelernt, als in all meinen Lebensjahren davor. Sollte ich mich nicht erst damit auseinandersetzen und auch ihm die Möglichkeit dazu geben? Ihm meine Sicht darauf und meine Regeln dazu mitteilen?

    Oder soll ich mein Leben und das meiner Kinder einreißen und mich aus dem Staub machen?

    Dann brauche ich keine Selbsthilfegruppe. Diese Konsequenz ist mir klar. Aber das funktioniert nicht von heute auf morgen. Und was soll mir bitte schön heute Abend ein Lächeln in mein Gesicht zaubern? Ich bin kein Zauberer.

  • Guten Morgen Sonnenschein,

    Du bist erst seit kurzem in unserer Selbsthilfegruppe und ich finde es gut, wie schnell Du Dich ins Thema eingefunden und auch was Du bewegt hast!

    Für mich und ihn ist das alles neu. Vor kurzem war ich mir nicht einmal sicher, ob er Alkoholiker ist. Ich habe in dieser Woche mehr über die Krankheit, die Co-Abhängigkeit und den Entzug gelernt, als in all meinen Lebensjahren davor. Sollte ich mich nicht erst damit auseinandersetzen und auch ihm die Möglichkeit dazu geben? Ihm meine Sicht darauf und meine Regeln dazu mitteilen?

    Der Arbeitgeber und Kollegen sind involviert, es ist Bewegung und kein Stillstand mehr.

    Mich hat es auch gewundert, dass Dein Mann (angeblich) sofort entlassen wurde. Erstens ist das so rechtlich nicht in Ordnung, denn Dein Mann ist krank, Alkoholkrank. Und zweitens seid Ihr Teilhaber an der Firma, hast Du geschrieben.

    Du hast schon mit Deinem Mann geredet und das alles muss erstmal sacken. Da bin ich ganz bei Dir.

    Einen Schritt nach dem anderen. Schau, wie Dein Mann reagiert und ob er von sich aus weitere Schritte in Richtung Abstinenz unternimmt. D.h. einen Arztbesuch und anschließende Entgiftung.

    Irgendwie kann ich kaum glauben, dass er am Wochenende nichts getrunken hat. So wie Du das geschildert hast, kann das gar nicht sein, ohne dass er in einen Entzug fällt.

    Zusammenreißen geht bei Alkoholsucht nicht. Das kann nur jemand sagen, der nicht im Thema ist, Sonnenschein. Das hast Du gut erkannt. Und hoffentlich auch Dein Mann, damit er Nägel mit Köpfen macht und mit seinem Arzt spricht wegen einer Entgiftung. Aber all das muss er von sich aus tun. Da kann ihn niemand zu zwingen.

    Ich wünsche Dir, dass es Dir bald besser geht. Und notfalls gehst Du zum Arzt und lässt Dich erstmal von der Arbeit herausnehmen, damit Du durchatmen und alles verarbeiten kannst.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Sonnenschein, du reagierst nicht nur verzweifelt und hilflos, sondern auch ziemlich gereizt, so mein Eindruck.
    Ich kann das sogar verstehen. Ich bin Alkoholiker und kann dir daher nur aus meiner Alkoholikersicht schreiben.

    DA SIND WIR NOCH LANGE NICHT.

    Welchen Part übernimmt denn dein ‚wir‘ dabei?

    Sollte ich mich nicht erst damit auseinandersetzen und auch ihm die Möglichkeit dazu geben? Ihm meine Sicht darauf und meine Regeln dazu mitteilen?

    Du setzt dich mit seiner Sucht auseinander. Nutzt er diese Möglichkeit denn auch?
    Du kannst ihm natürlich deine Sicht mitteilen …..und deine Regeln dazu. Nur wenn deine Regeln sein Handeln betreffen sollen und ihm etwas ‚aufzwingen‘ sollen, wird das niemals funktionieren, solange er nicht bereit ist, den nüchternen Weg für sich selbst zu gehen.

    Oder soll ich mein Leben und das meiner Kinder einreißen und mich aus dem Staub machen?


    Das sagt niemand und das rät niemand.
    Ich rate überhaupt nichts. Aber ist es nicht auch eine Möglichkeit, erstmal zu gucken, was für dich und was für die Kinder das Beste ist?
    Dir geht es nicht gut und …wenn ich mir das erlauben darf …..Deinen Kindern geht es schon mal gar nicht gut.

    Nicht viel Leben funktioniert von heute auf morgen. Vieles ist ein Prozess. Manches auch ein sehr langer.
    Nur, wenn ich nicht bei mir anfange, komme ich auch nicht voran. Und wenn ich hilflos bin, kann ich auch niemandem eine Hilfe sein.

    Und was soll mir bitte schön heute Abend ein Lächeln in mein Gesicht zaubern? Ich bin kein Zauberer.


    Um mir selbst eine Freude zu machen, muss ich kein Zauberer sein. 😉

    Manchmal reicht schon ein bunter Blumenstrauß oder ein duftendes Schaumbad.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Sorry Stern, ja ich bin gereizt. Aber deine Ratschläge bringen mich nicht weiter. Und schon gar nicht, Glitzer drauf streuen.

    Das ist mein reales Leben, meine Wirklichkeit und mein persönlicher Alptraum. Ich habe mich innerhalb einer Woche daraus aufgebäumt, den Arbeitgeber, Kollegen, Freunde und Familie informiert und mein Leben damit klarer aber kein bisschen leichter gemacht. Da hilft auch kein Blumenstrauß oder ein Schaumbad.

    Ja, mir geht es schlecht, sehr schlecht, aber ich kann jetzt daran arbeiten und hänge nicht mehr in einer Blase fest. Meinen Kindern geht es natürlich nicht gut mit der Situation, aber meiner jüngere Tochter war das alles bisher nicht so bewusst. Für sie ist das Problem erst jetzt zu etwas Bewussten geworden, durch mein Handeln.

    Und ja, er setzt sich mit seiner Sucht auseinander und er nennt es beim Namen und er weiß, dass er etwas unternehmen muss, weil er sonst alles verliert. Was er letztendlich tut oder ob das alles nur Lippenbekenntnis sind, wird sich zeigen.

    Ich lese immer nur: schau das es dir gut geht und den Kindern. Was soll das sein, damit ich und die Kinder am Ende des Tages lächeln können. Wir leben in einem Albtraum aus dem wir gerade versuchen uns zu befreien, ohne unterzugehen. Und da hilft kein Schaumbad und kein Blumenstrauß. Das kann ich dir als Co mit auf den Weg geben.

  • Wir leben in einem Albtraum aus dem wir gerade versuchen uns zu befreien, ohne unterzugehen. Und da hilft kein Schaumbad und kein Blumenstrauß. Das kann ich dir als Co mit auf den Weg geben.


    Und vielleicht gelingt das doch etwas einfacher mit dem Schaffen von schönen Momenten …. zwischen dem Untergehen.

    Dein letzter Satz sticht mir da noch ins Auge. Gar nicht mal so sehr, was du mir da mit auf den Weg gibst, sondern vielmehr das ‚als Co‘ ….
    Und ich finde das super, dass du genau das schon mal für dich erkannt hast.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • hallo Sonnenschein,

    in diesem Albtraum habe ich auch gelebt, ich habe genauso Hilfen hinterher getragen wie du, und habe genau die gleichen Erklärungen gehört wie du, mit null Konsequenzen von seiner Seite.

    Er sprach auch immer nur von Einsicht, aber es folgten keine Taten. Ich bin belogen worden wie du auch, siehe angeblichem Arzttermin. Das Leben an der Seite eines nassen Alkoholikers, geht nur in eine Richttung, egal an wie vielen Wochentagen er trinkt.

    Es liegt an dir etwas für dich zu tun, und ich schließe mich den Fragen von Stern an. Erst als ich begann, für mich etwas zu verändern und mein Augenmerk auf mich zu richten konnte sich etwas verändern. Das fängt tatsächlich oft bei Kleinigkeiten an. Bei mir war es ein Capuccino in einem in Cafè, damit vergehen die Sorgen natürlich nicht, aber du bekommst mal ein Gefühl davon, wie es ist, etwas nur für sich zu tun.

    Das kann ich dir als CO mit auf den Weg geben.


    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

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