Becca - Ich weiß nicht weiter

  • Wie oft habe ich ihm versucht zu erklären, dass ich das nicht für unsere Kinder möchte ( sein Vater war starker Alkoholiker und ist daran verstorben).

    Viele Alkoholiker haben/ hatten Eltern, die selbst Alkoholiker waren, da gibt es auch Statistiken zu. Es ist eine Familienkrankheit. Kinder lernen von ihren Eltern. Auch von schlechten Vorbildern.

    Was willst du für deine Kinder?

  • Hallo Silberstreifen,

    ja vor seiner Reaktion habe ich am meisten Angst. Wenn er getrunken hat wird er ausfallend und sehr beleidigend. Ich frag mich selbst jeden Tag warum ich das mit mir machen lasse und fühl mich dann noch schlechter.

    Ich kann auch null Nähe zulassen und das macht ihn nur noch wütender, da ich in seinen Augen ein Problem habe. Es ist echt verzwickt.

    Aber umso mehr ich hier lese umso mehr glaube ich, dass ich tiefer drin stecken als gedacht. Wie oft habe ich ihm versucht zu erklären, dass ich das nicht für unsere Kinder möchte ( sein Vater war starker Alkoholiker und ist daran verstorben). Habe ich Mitleid, Hoffnung das sich was ändert? Ich weiß nur das ich zurzeit überfordert bin und froh, dieses Forum gefunden zu haben.

    Wie geht es dir seit dem Auszug wenn ich fragen darf?

    ... das verstehe ich total. Ich habe auch immer wieder augehorcht wenn er in der Nähe meines Zimmers war. War immer total nervös.

    Er konnte es nicht nachvollziehen warum ich in einem anderen Zimmer schlief. Irgendwann dachte er ich hätte einen Anderen. Wenn ich alle paar Wochen mit Freundinnen ausging stand er mitten am Abend in meiner Lieblingsbar in die er sonst nie ging. Dieses Stalken hat mir am meisten Angst gemacht.

    Mir geht es seit dem Auszug besser. Weniger Ängste, weniger innerlichen Stress. Bin immernoch ziemlich geschafft vom Umzug und allem Drum und Dran. Aber es war für mich und meine Tochter die richtige Entscheidung. Ich hatte auch sehr lange Hoffnung.... und Mitleid habe ich immer noch. Aber mein Seelenfrieden ist wichtiger.

    Gib gut auf dich und die Kinder acht. Dass du im Notfall zu deinen Eltern könntest ist toll. Wissen deine Eltern was bei euch los ist und wie es dir geht?

  • Einfach ist es bestimmt nicht, es zieht ja soviel kraft in der situation zu bleiben. Aber es kann sich verändern wenn eure sicherheit an erste stelle rückt. Ihn wirst du nicht verändern können, es klingt eher so, als hätte ihn die sucht felsenfest im griff.

  • Ich kann nicht jedem einzeln antworten aber was ich weiß ist, dass es mir gerade gut tut dieser Austausch.

    Nein sowas möchte ich nicht für meine Kinder. Sie sollen eine glückliche Kindheit haben. Jetzt sind sie noch klein aber so aufwachsen? Ich habe ja schon mega dran zu knabbern, was macht das mit Kinderseelen?

    Ich habe mich bisher auch nur meiner besten Freundin anvertraut. Aber jemand der nicht involviert ist versteht es nicht so richtig. Weiß nicht wie ich es erklären soll....

    Ja mein Partner denkt auch ich hätte eine Affäre aber wo soll ich die Energie und Zeit hernehmen?

  • Schwer zu sagen. Ich denke an erster Stelle an die Kinder. Angst habe ich nicht vor ihm aber es ist sooo anstrengend und macht müde.


    Am meisten ärgert mich das ich nicht gehe. Es klingt so einfach...

    Nimm einen Schritt nach dem Anderen. Zuerst mal in Ruhe ankommen. Ich bin sicher dieses Forum wird dir viel Klarheit und Unterstützung bringen. Zu gehen ist sehr schwer, vorallem mit Kindern. Eine Freundin von mir sagte mal (ich war mal wieder völlig verzweifelt und nur noch müde): "eines Tages kommt dein persönlicher Tiefpunkt und dann packst du deine Sachen und schaust nicht mehr zurück. Ich glaube fest an dich". Das war vor 2 Jahren.

  • Hallo Becca,

    Gut, dass Du Dir Hilfe suchst und hier gelandet bist!

    Ich war hier im Forum teilweise davon abgeschreckt, ständig zu lesen dass Trennung die beste/ einzige? Lösung sein sollte. Dachte, "wir sind doch so ein besonderes Paar, es gibt keine körperlich Gewalt, keine Exzesse, es ist zwar vieles ähnlich aber manches auch ganz anders als bei den anderen Schreibenden, das verstehen die anderen hier alle nicht."

    Und nun, 2,5 Jahre später, bin ich mitten in der Trennung und habe eine Wohnung für meinen Sohn und mich in Aussicht. Ich habe (spät) kapituliert.

    Es ist nicht einfach oder leicht. Aber das wäre es auch nicht, wenn ich bleiben würde. Und die Vorstellung, dass mein Sohn nun sieht, Mama ändert etwas an einer Situation, die sie als schlecht erlebt...diese Vorstellung und die Tatsache dass ich ein Vorbild für ihn bin, treibt mich in Momenten an, in denen ich zweifle oder die "Lebens-Bequemlichkeit" mich überkommt.

    Nimm Dir so viel Zeit wie es geht, um hier zu lesen, und auch ich kann Dir nur Raten, mal nach verschiedenen Beratungsstellen (Suchtberatung, Familienberatung, Erziehungsberatung...) Ausschau zu halten und ggf verschiedene auszuprobieren. Geht tw sogar per Videocall, falls Du keine Zeit hast hin zu fahren. Sie können Dich Schritt für Schritt und in Deinem eigenen Tempo beraten und begleiten!

    Alles Gute

    Api

  • Hallo Becca,

    du hast hier mit der Anmeldung im Forum einen großen Schritt gemacht. Dadurch beschäftigst Du Dich intensiv mit dem Thema und es kommen viele Denkprozesse in Gang. Du bist auf dem besten Wege aus der Opferrolle auszusteigen und greifst nach dem Zepter für Dich und die Kinder.

    Hier kannst Du lesen das Du nicht alleine bist und das Du nicht verrückt, doof oder überempfindlich bist.

    Im Moment hoffst Du wohl noch auf eine Art Wunder und hast Angst irreversible Entscheidungen zu treffen. Aber je öfter Du hier z.B. schreibst und Du dadurch siehst wie schlecht es Dir / Euch eigentlich geht, umso niedriger wird die Hürde.

    Als Alkoholiker kann ich Dir schreiben, das Du, was die Sucht angeht, auf keinerlei Wunder warten brauchst.

    Sein Verhalten lässt nicht die Spur von Einsicht erahnen. Erfahrungsgemäß wird der Konsum mit der Zeit jetzt mehr und die Situation schlimmer ohne fachliche Hilfe ( für Ihn )oder Einsicht. Auch stehst Du in seinem Leben nicht mehr auf Platz1, sondern die Sucht ist wichtiger als Du / Ihr.

    Bedenke auch, was innerlich in Dir schon kaputtgegangen ist in dieser Zeit, und schätze mal die Wahrscheinlichkeit ein ob eine normale Beziehung mit diesem Partner überhaupt noch möglich wäre ( im Falle einer Spontaneinsicht und dauerhafter Abstinenz, so wahrscheinlich wie ein 10er im Lotto ).

    Du hast, ohne es vielleicht richtig zu registrieren, schon einen Weg eingeschlagen. Du erkennst das etwas richtig falsch läuft und was Du hier liest ist eingebrannt im Kopf. Ein Zurück in das alte Hamsterrad wird es nicht mehr geben.

    du kannst dich bei der Caritas beraten lassen, beim Diakonischen Werk, bei Pro Familia, Jugendamt. Das fällt mir spontan ein. Auch bei Suchtberatungsstellen kannst du Hilfe bekommen.

    Einfach mal anrufen und einen Termin machen. Im persönlichen Gespräch werden Dir noch mehr auf Dich zugeschnittene Möglichkeiten genannt, und Verpflichtungen gehst Du da nicht ein.

    Jetzt hängt von Deiner Leidensfähigkeit und Deiner persönlichen Geschwindigkeit ab, wann Du das Steuer in Richtung Selbst und die Kinder herumreißt.

    Viele gute Wünsche auf Deinen neuen Weg.

    WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Guten Abend,

    ja ich werde mich zunächst beraten lassen.

    Gestern Abend ist er wieder sehr betrunken gewesen und heute (war mit den Kindern alleine unterwegs) wieder super lieb und wollte sich vertragen.

    Er kann sich aber gar nicht mehr an die Sachen erinnern, die er mir gestern an den Kopf geworfen hat.

    Durch Lesen der Erfahrungen hier im Forum kann ich immer besser verstehen, dass ich schon lange Zeit manipuliert wurde und ich es gar nicht so wahrgenommen habe. Echt erschreckend.

    Naja heute Abend trinkt er schon wieder, von daher wird er sich nicht ändern, so lange er nicht einsieht ein Problem zu haben.

  • Das mit der Vergesslichkeit habe ich auch als zusätzliche Erschwernis empfunden. Wir hatten teilweise stundenlange Gespräche, die ich in dem Moment als positiv empfunden habe, weil er einsichtig schien. Aber er konnte sich im Nachhinein an wahnsinnig viel einfach nicht mehr erinnern. Dabei dachte ich, daß ich einschätzen könnte, wann er klar/nüchtern ist, im Nachhinein weiß ich, daß er mir nur so vorkam, und mein Eindruck mich auch einfach immer wieder getäuscht hat. Im Grunde war er eigentlich immer benebelt.

  • Liebe Becca,

    ich kann deine Situation sehr gut verstehen. Meine 3 Kinder sind jetzt schon ein ganzes Stück größer und ich habe mich Ende letzten Jahres erst nach fast 13 Jahren Beziehung getrennt.

    Ich habe in der Vergangenheit sooft darüber nachgedacht, ihn zu verlassen, und meinte, es wegen der Kinder nicht zu können. Aber das war ein Irrtum, gerade wegen ihnen hätte ich eher gehen müssen. Im Nachhinein wird mir bewusst, wie viele Situationen es gab, in denen ich bereits Zweifel hatte. Ich habe sogar kurz vor der Hochzeit überlegt, ob das Lles so richtig ist, aber habe den Gedanken verworfen. Da wäre ich dann alleinerziehend mit einem Baby gewesen. An manchen Tagen frage ich mich, warum ich diesen Schritt nicht gegangen bin, auch wenn ich meine anderen beiden Kinder liebe und sie nicht missen möchte, aber vieles wäre für mich leichter gewesen.

    Ich schreibe das, weil ich rauslese, wie du kämpfst. Die Situation wird sich nicht verbessern, wenn er nicht plötzlich was ändern sollte.

    Du liest hier von vielen Co-Abhängigen, die sehr lange beim/bei der Partner/in geblieben sind. Vielen von uns tut es um die verlorenen Jahre leid, in denen wir unglücklich waren und gehofft haben, dass sich irgendetwas ändert. Du hast das Recht, glücklich zu sein, und gleichzeitig musst du die Kinder schützen. Du kannst warten, dass sich ganz vielleicht was ändert, oder du kannst für dich selbst eine Veränderung schaffen, dass es dir wieder gut geht.

    Meine Kinder leiden natürlich einerseits unter der Trennung, aber mein Großer sagt andererseits ganz klar und deutlich, dass er froh ist, dass wir nicht mehr zusammen sind. Die Kinder fragen auch ab und an, warum ich mich nicht schon eher getrennt habe.

    Ich weiß, dass es ganz schwer fällt, den Mut zu haben, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen, aber du sagst ja, dass es im Prinzip nur den einen Weg gibt.

    Liebe Grüße

    Matilda

  • Vor zwei Tagen ist es Abends wieder eskaliert, da er mich erst beschimpft und runter macht und dann Zärtlichkeiten austauschen möchte. Das ich das überhaupt nicht will weil er getrunken hat, versteht er nicht.

    Vernünftige Gespräche sind gar nicht mehr möglich und ich solle mich erstmal entschuldigen

    Hi Becca,

    das was du in den Zitaten oben geschrieben hast, kommt mir leider mehr als bekannt vor. Das Zuhause muss ein sicherer Ort sein. Für dich und für die Kinder. Ich lag oft wach und total angespannt im Bett, oder noch schlimmer, ich hab mich nicht getraut ins Bett zu gehen und habe teilweise im Bad oder Treppe Haus noch gelesen, weil ich nicht wollte, dass wenn er stinkwütend (weil ich abends zB nicht mehr bereit war auf ihn einzugehen aus den bekannten Gründen) und angetrunken hoch stiefelt, wenigstens nicht ins Schlafzimmer platzt, wo auch das Kind (hoffentlich) schläft. Es war oft wirklich furchtbar.

    In diesen Nächten habe ich mir immer geschworen, nie wieder, das war es jetzt aber endgültig. Doch am nächsten Tag… irgendwie waren diese schlimmen Erlebnisse wie im Nebel.
    Ich habe dann irgendwann angefangen mir das aufzuschreiben. Um das alles nicht immer zu vergessen und zu verdrängen.

    Ich bin dann vor ein paar Monaten Knall auf Fall mit den Kindern zu Verwandten gezogen. An dem Tag hat er sich tagsüber vor den Kindern so daneben benommen - zwar nicht zum 1, mal, aber da war einfach mein persönliches Fass übergelaufen. Und jetzt ist zwar leider gar nicht alles einfach und gut, aber ich kann ohne Angst schlafen. Hier in diesem Haus wird sich mal geschimpft und gemotzt, aber es fällt kein böses Wort und es werden Grenzen gewahrt. Das tut einfach so gut, trotz der ganzen Umstände drum herum.

    Meine Kinder sind auch schon 2-3 Jahre älter als deine, und ich war auch schon ein paar mal kurz vor der Trennung. Ich wünschte, ich hätte es damals schon durchgezogen. Es wird nicht einfacher, wenn man sich dem ganzen (auch teilweise wirklich traumatisierenden) wahnsinn länger aussetzt.

  • Guten Abend Miteinander,

    ich weiß nicht ob man immer zitieren muss, jedoch ist es so für mich einfacher auf eure Antworten zu antworten.

    Ja das geht auch an mir nicht spurlos vorbei das ganze. Immer zu schauen, welche Laune oder in welcher Stimmung er gerade ist. Das mit dem Reinplatzen toleriere ich auch nicht mehr. So vernünftig muss er einfach sein (hoffentlich).

    In der Woche haben wir kaum Berührungspunkte wenn ich zeitig schlafen gehe. Am schlimmsten ist es am Wochenende.

    Ich habe nächste Woche einen Beratungstermin und bin dann hoffentlich etwas schlauer und in der Entscheidung gefasster. Ich merke zwischendurch immer wieder diese Zweifel im Hinterkopf, möchte das aber nicht noch Jahre mitmachen. Das überstehe ich nicht und den Kindern möchte ich das auch nicht zumuten.

    Heute geht es mir auch gar nicht gut. Kinder, arbeiten, Haushalt und was sonst noch alles anliegt zollt so langsam den Tribute der letzten Wochen. Ich bin einfach müde von allem.

    Ich wünsche allen einen schönen Abend ☺️

  • Guten Abend,

    da bin ich wieder und heute war ein echt schlimmer Tag. Gestern Abend ist es wieder ausgeartet und ging heute morgen weiter. Diese innere Unruhe heute hat mich echt fertig gemacht. Ich muss es einfach mal loswerden.

    Wollte heute zu meiner besten Freundin fahren und einfach mal nur quatschen. Zack, Kind krank Planänderung und ich komme hier nicht raus.

    Ich weiß einfach nicht warum ich nicht einfach gehe! Die Vorwürfe des Partners reichen ja noch nicht aus, da kommen noch die eigenen oben drauf😫

  • Hallo Becca,

    bei manchen Frauen in deiner Situation gehen Jahre um, das liest du hier quer durch den Angehörigenbereich. Das ist so schade, denn man (Frau!) hat ja nur das eine Leben und die Kraft an der Seite eines nassen Alkoholikers wird immer weniger.

    Pack's an.

    LG, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Becca,

    bei manchen Frauen in deiner Situation gehen Jahre um, das liest du hier quer durch den Angehörigenbereich. Das ist so schade, denn man (Frau!) hat ja nur das eine Leben und die Kraft an der Seite eines nassen Alkoholikers wird immer weniger.

    Pack's an.

    LG, Linde

    Guten Morgen Linde,

    ich weiß es und du hast Recht. Ich möchte nicht weitere Jahre so weiter leben. Ich denke auch, dass es nur noch schlimmer wird.


    Liebe Grüße Becca

  • Hi becca, dein beratungstermin kommt noch oder? Tut mir leid zu lesen, daß du gestern solch einen schlimmen tag hattest. Ich wollte dir dazu noch folgendes mitgeben, meine eltern haben es nicht geschafft sich zu trennen, bzw. Was ich als kind als schlimm empfunden habe, sie wollten es nicht. Mein vater war funktionierender alkoholiker. Er wurde nie gewalttätig oder beleidigend, aber meine mutter hat wahnsinnig unter seiner trinkerei gelitten. Den alkoholkonsum haben beide vor uns gut kaschiert, ich hab erst als erwachsene begriffen, wie problematisch das eigentlich war und das es nicht normal ist, wenn papa abends literweise alkohol trinkt. Aber die auseinandersetzungen zwischen meinen eltern die habe ich sehr wohl mitbekommen. Beide eltern haben sich zudem trost bei mir gesucht. Meine mutter wurde es nicht müde zu sagen, daß sie längst gegangen wäre, wenn nicht wir kinder wären. Die ohnmacht und wut, die ich damals empfunden habe, werde ich nie vergessen.

    Ich wünsche dir kraft und klarheit, und mut auf deine und die bedürfnisse deiner kinder zu achten. Pass auf dich auf!

  • Hallo Becca,
    wie geht es Dir inzwischen? Ist Dein Kind wieder gesund? Und konntest Du einen neuen Beratungstermin ausmachen?
    Ich denke es ist ganz wichtig, dass Du einfach versuchst am Ball zu bleiben.
    Du hast schon so viel begonnen ... Du hast die Maschinerie im Kopf bereits zum Laufen gebracht, damit das Leben für Dich und Deine Kinder wieder ein schönes Leben wird.
    Ich möchte Dir aus meiner Sicht als Alkoholikerin einen Gedanken mitgeben:
    Jedes mal, wo Du Anlauf nimmst um aus der Situation zu kommen und Dein Partner bekommt es mit - und auch, dass Du doch nicht in´s Handeln kommst, bestätigt ihn darin, dass alles beim Alten bleiben kann und er nichts ändern muss.
    ER muss sowieso nichts ändern, wenn er es nicht will. Und es ist auch nicht Deine Aufgabe, ihn dahin zu bringen.
    Es soll bloß für Dich nicht zur "Routine" werden, dass Du Deinen Weg nicht weiter gehst.
    Wie lange Du für den brauchst und in welchem Tempo Du ihn gehst - Dein Bauchgefühl wird es Dir zeigen. Hauptsache Du bleibst bei Dir und Deinen Kindern.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du weiter den Mut hast für DICH was zu ändern.
    Liebe Grüße
    Mini

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