YKMN - Meine Freundin, der Alkohol und ich - brauche dringend Rat

  • So lange sich jemand um sie bemüht, ist die Chance, dass sie ihren Tiefpunkt erreicht, geringer.

    Menschen ändern für gewöhnlich immer dann erst etwas, wenn der Leidensdruck hoch genug ist.

    Das bedeutet dann also man solle den Tiefpunkt/Absturz nicht vermeiden, sondern es dahin laufen lassen, weil nur das die Chance hat, eine nachhaltige Veränderung anzustoßen? Also mag sein, dass es so ist - ich finde es nur sehr heftig. Das klingt sehr nach einem Leitmotiv beim Bund: Lernen durch Schmerz, Motivation durch Entsetzen.

    YKMN ,

    ich finde mich in Vielem wieder, was Du schreibst.


    Bei der ersten Frau war es krasser als bei Deiner Freundin - um es mittels Rhythmus auszudrücken: Das Normale waren da so ca. 6:1 bis 7:0 Trinktage pro Woche und alle 1-2 Wochen ein Exzess, der aber auch wirklich seinen Namen verdiente. Mir war aber irgendwie aber von Anfang an klar, dass ich daran nichts ändern kann. Trotzdem habe die zwei stressreichsten Jahre meines Lebens gebraucht, um mich da rauszuziehen.

    Danke für deine Geschichte, sehr spannend zu hören. Du sagtest zwei Frauen. Wie war es mit #2, wenn ich fragen darf?

    Und darauf kannst Du einen lassen. Und zwar kann sie sich so sehr einfressen, dass man (hier: ich) schon in große Sorgen verfällt, wenn es dann bei einer anderen Frau nur um vielleicht so 0:7 bis 2:5 Trinktage geht, an denen es aber immer bei maximal einem normalen Glas bleibt - ohne Exzesse zwischendurch.

    Soll heißen: Der Stress ist so intensiv, dass er für lange Zeit Spuren hinterlassen kann, die vielleicht schon am Rande von pathologisch sind, zumindest aber eindeutig eine Bürde.

    Außerdem noch ein paar Gedanken zu Deiner Unsicherheit in punkto "Mittelding" (ich habe das für mich als "Grenzfall?" formuliert):

    Das kann ich mir auch gut vorstellen, dass das eine ganze Zeit nachschwingen und ich bei jeder anderen Frau früh nach solchen Anzeichen suchen würde. Übrigens danke für das Wort Grenzfall, da bin ich nicht drauf gekommen. Wobei ich jetzt im Moment gar nicht mehr weiß, ob ich den Begriff noch benutzen würde.

    Wenn es Dir darum geht, ihr (mit einer sehr geringen Chance) bei dieser Alkoholproblematik helfen zu wollen, ist es besser, sie zu verlassen - denn wenn Du bleibst, machst Du ihr das Leben mit dem vielen Alkohol leichter.

    Wenn es Dir darum geht, weiter mit dieser Frau zusammenleben zu wollen, musst Du Deinerseits ausreizen, mit wie viel Stress dieser Art Du leben willst und kannst. Die Chance auf weniger Alkohol werden dann aber noch geringer.

    Ja das spiegelt das, was Alex weiter oben sagte. Also die Tendenz, was ich tun sollte, geht ja in eine ganz klare Richtung..

    Du bist co-abhängig, oder? Und das fühlt sich doch Schei*** für dich an, oder? Und du willst allen Ernstes das der nächste Mensch auch so drinhängt?

    Spontan möchte ich sagen: Was ein Quatsch. Sage ich aber nicht, weil ich als Moderatorin die Contenance wahren möchte. Wenn du hier im Angehören-, speziell im EKA-Bereich lesen würdest, dann würdest du den Hauch einer Ahnung bekommen, wie quälend die Last ist für Eltern, Kinder und Geschwister von Alkoholikern...

    Du kannst dich trennen und eine suchtmittelfreie Partnerin suchen. Aber Eltern, Kinder und Geschwister bleiben für alle Zeit die Angehörigen des Trinkers.

    Ich verstehe, was du sagst. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass die Eltern es wissen wollen würden, wenn sie die Wahl hätten. Und wenn sie es nicht wissen, ändert das auch nichts daran, dass sie Angehörige einer Trinkerin sind. Das sind sie so oder so. Ich weiß nicht ob "Unsicherheit ist ein Segen" hier der richtige Ansatz ist.

    Aber selbst wenn ich weiterhin schweigen sollte - was soll ich sonst erzählen?

  • Hallo YKMN,

    ich habe jetzt länger drüber nachgedacht und mich entschieden, deinen Thread für 24 h zu schließen. Danach öffne ich ihn wieder.

    Du stellst seit du hier bist unzählige Fragen, wie die anderen User hier deinen Fall einschätzen. Nun ist es so, daß keiner hier dich oder deine Partnerin kennt. Daher können die Antworten nur Mutmaßungen sein.

    Außerdem kommst du inzwischen so rüber, daß "wir" dir einen Weg zeigen sollen. Können "wir" nicht.

    Jeder ist für sich selbst hier. Wir sind hier eine Selbsthilfegruppe. Jeder hilft sich selbst durchs Lesen und Schreiben hier - aber nicht dadurch, daß er den anderen seit Tagen immer wieder diesselben Fragen stellt.

    Dann habe ich als Moderatorin noch den Blick darauf, ob ein Thread sich als Magnet entwickelt fürs Co-Verhalten der anderen User hier. Denn bei dir hier ackern sich inzwischen eine Menge Leute damit ab, dir Antworten auf deine Fragen zu geben, statt ihre eigene Selbsthilfe zu betreiben.

    Bitte übernimm ab jetzt die Verantwortung für dein Leben und deine Anmeldung hier in der Selbsthilfegruppe und recherchiere selbst, lies dich ein, stöbere im Forum, beteilige dich in anderen Threads und höre auf dir von anderen deine Fragen beantworten zu lassen.

    Und ganz wichtig nicht nur an dich: Hört auf so ausführlich über eure Angehörigen zu schreiben. Es geht um euch. Ihr könnt euer Leben in die Hand nehmen und verändern. Ihr könnt nicht eure Angehörigen verändern.

    Viele Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • ich finde es nur sehr heftig

    Das kannst du dann die Tausende Fragen, die daran gestorben sind.
    Ja, das ist heftig.

    Und dennoch erreichen viele ihren Tiefpunkt nie.

    Mein Vater ist viele Jahre in der geschlossenen Abteilung dahin gesiecht. Andere sterben schneller.

    Ich denke, dass es bei vielen unauffällig passiert. Sie sind funktionierende Alkoholiker, so wie ich.

    Oder wenn ich an Darm- oder zum Beispiel Speiseröhrenkrebs gestorben wäre, wäre das gar nicht auf den Alkohol geschoben worden.

    Falls du denkst, aber so schlimm ist es doch noch gar nicht. Nur Geduld.

    Aber es soll ja hier um dich gehen. Und ob du dir das mit anschauen möchtest.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Linde66 20. November 2024 um 15:13

    Hat das Thema geschlossen.
  • Linde66 21. November 2024 um 13:04

    Hat das Thema geöffnet.
  • Vielen Dank erstmal für die bisherigen Antworten. Ich habe mir soweit meine Gedanken dazu gemacht und gehe gerade Handlungsoptionen durch. Dazu zum späteren Zeitpunkt vielleicht mehr.

    Ich habe bei der Recherche nach Vorgehensweisen bei einem Abstinenz-Ziel nach Informationen zu kaltem Enzug vs. schrittweisen Abbauf gesucht. Da wurde mir ein Spiegel-Artikel als Treffer angezeigt. Dort wird das kontrollierte Trinken als grundsätzlich alternative Behandlungsmethode zur Abstinenz propagiert. Das hat mich verwirrt, weil es im Widerspruch zum Tenor hier steht

    Ihr sagt ja, kontrolliertes Trinken funktioniert generell nicht - in meinem hat es das sowieso nicht, ist geschenkt.

    Aber kennt ihr das Thema? Ich habe nichts dazu gefunden, dass das mittlerweile als wiederlegte Theorie gilt:

    *Edit*

    Das würde mich nochmal interessieren, wie eure Meinung speziell dazu ist - einfach, um es besser zu verstehen

    3 Mal editiert, zuletzt von Elly (23. November 2024 um 01:19) aus folgendem Grund: Hier im Forum bitte keine externen Links einstellen! Danke!

  • Hallo YKMN,

    wir hier in unserer SHG diskutieren nicht über kontrolliertes Trinken, weil es nicht funktioniert!

    Wenn wir Alkoholiker das Trinken kontrollieren könnten, dann wären wir keine Alkoholiker!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Bitte stelle hier keine externen Links ein! Vielen Dank!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo YKMN,

    wir hier in unserer SHG diskutieren nicht über kontrolliertes Trinken, weil es nicht funktioniert!

    Wenn wir Alkoholiker das Trinken kontrollieren könnten, dann wären wir keine Alkoholiker!

    Das verstehe ich, doch gibt es hier jemand mit Expertenwissen dazu, der mir das erklären kann? Ich will das Thema einmal verstehen. Ansonsten auch gerne via PM, wenn das hier im Thread mit den Leitmotiven nicht übereingeht.


    edit

    Einmal editiert, zuletzt von Hartmut (23. November 2024 um 07:59) aus folgendem Grund: Wir unterstützen kein kontrolliertes Trinken

  • Was gibt es da nicht zu verstehen? Sobald ein (trockener) Alkoholiker wieder anfängt zu trinken, ist jegliche Kontrolle verloren. Man kann es auch Kontrollverlust nennen.

    Ein Mensch, der nicht Alkoholiker ist, wird es nicht nachvollziehen können. Muss er auch nicht. Da gibt es auch im Grunde nicht viel zu erklären.

    Außerdem hast Du Dich hier angemeldet. Wie geht es Dir momentan, hast Du das Gefühl, dass Du mithilfe der SHG schon ein Stück weitergekommen bist?

    Hast Du Dir alle Antworten nochmal durchgelesen?

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Naja was mich verwirrt, ist dass es als Therapiemethode angewendet wird. Laut den Einschätzungen hier dürfte das nicht funktionieren. Es wird aber von langjährigen Erfolgsstories berichtet. Das steht im Widerspruch zueinander. Das hätte ich gerne für mich aufgelöst.

    Aber zur Klarstellung: Daraus will ich für meinen, konkreten Fall nichts ableiten. Ich bin bereits durch den Austausch an dem Punkt angelangt, dass ich sage Abstinenz oder Trennung sind die zwei Lösungswege für mich. Das ändert sich auch nicht mehr.

  • Du wirst Dich für die Trennung entscheiden. Es ist der Traum eines jeden kontrolliert trinken zu können. Das schaffen wenige.

    Mit dem Trinken setzt der Kontrollverlust ein. Lügen wir uns doch nicht selber an.

  • Hallo,

    Ich meld mich bei dir auch mal zu Wort. Einfach weil ich damals auch aufs kontrollierte trinken gestoßen bin und auch fragen hatte. Bzw ich wurde darauf gestoßen.

    Man hofft ja einen Kompromiss zu finden auf den das Gegenüber auch eingeht.

    Ich hatte damals noch selten telefonischen kontakt zu einer Suchtberaterin und die sagte sowas wie "das ist für Alkoholiker die sich noch nicht mit dem gedanken trocken zu sein anfreunden können." sinngemäß sagte sie mir das es zwar nicht funktioniert, aber manchmal dazu führen kann das der Alkoholiker eben erst merkt er hat keine Kontrolle.

    Ich kenne zb einen Schulmediziner, Professor, der bietet auspendeln von Medikamenten an. Ob sie vertragen werden pendelt er.

    Das sowas angeboten wird heißt ja nicht, dass es auch funktioniert. Hier kann man aber nachlesen was funktioniert .. Umso mehr man liest umso klarer wird wie wenig individuell die eigene Situation ist... Und wo die Reise hin gehen kann

  • Meine Meinung zum k.T :

    Sobald Nebel über einer Diagnose liegt, und neuerdings auch nach Grad der Abhängigkeit ( was für ein Schwachsinn ) eingeteilt wird, liegt da viel Geld für Scharlatane griffbereit zum abschöpfen.

    Beinbruch: Schmerz, Röntgen, Diagnose, Behandlung, Heilung. Feste Behandlungssätze, langweilig, nix zu verdienen. Standard.

    Alkoholabhängigkeit: Meinung des Arztes, Meinung des Patienten, Meinung eines Therapeuten, nichts wirklich greifbar ausser dem erschütternden Ergebnis bei Nichtbehandlung. Selbst konkrete körperliche Schäden "könnten" ja von etwas anderem kommen. Natürlich liegt es auf der Hand das die Leber wegen des Alkohols so aussieht, es besteht aber auch die Möglichkeit von...blablabla...

    Dieser Nebel bietet Platz für Interpretationsspielräume und geben dem Patienten ( welcher sich am Anfang kein Leben ohne Alkohol vorstellen kann und deshalb Angst davor hat ) die trügerische Hoffnung dieser Behandlungsmethode des kT .

    Solange die Kassen diesen Schwachsinn bezahlen, wird er auch gemacht. Eine solche Therapie, bei der die Hauptverantwortung beim Patienten liegt ( schliesslich rationiert er ja selber und hat dann eben doch zuviel getrunken ), ist billiger als Langzeitaufenthalte im Krankenhaus. Wenn jemand stirbt während dieser Behandlung, hat die Kasse Geld gespart. Ergo...

    Angst und Unsicherheit wird schamlos ausgenutzt, Es geht nur ums Geld. Nur.

    In einer Zeit, in welcher sogar bei eindeutigen körperlichen Merkmalen selbst das Geschlecht unklar ist, gibt es hervorragende Interpretationsräume und vermeintliche Behandlungsmöglichkeiten bei nicht bildlich greifbaren Suchtkrankheiten.

    Das schlimme daran ist: Leidensverlängerung, Es kostet dem Patienten wertvolle Lebenszeit, denn am Ende steht immer die absolute Abstinenz oder eben auch der Tod. Wirklich verantwortlich ist im letzten Fall aber niemand, da hat der Patient sich eben nicht an die Anordnung gehalten, wer will da etwas beweisen?

    Das sieht bei einem Beinbruch anders aus.

    Finger weg vom Versuch kontrolliertes Trinken. Vor 20 Jahren hätte man solche Ärzte und Therapeuten mit Steinwürfen aus den Kliniken gejagt. Die Frage des Alkoholabhängigen gab es damals auch schon. Die wurde aber sofort im Keim erstickt.

    Um es einfach auszudrücken und "vermeintliche medizinische Fortschritte" auszubremsen: Es wird dem Körper nach wie vor ein Nervengift zugefügt. Das sollte jedem klar machen das da etwas nicht stimmt.

    WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Das verstehe ich, doch gibt es hier jemand mit Expertenwissen dazu, der mir das erklären kann? I

    Kontrollverlust ist ein wesentlicher Bestandteil der Krankheit, deshalb ist kontrolliertes Trinken nicht möglich. Hier im Forum wird auch nicht darüber diskutiert, deshalb habe ich auch deinen Hinweis auf eine Google-Suche entfernt.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Zurück zu Dir: Du möchtest die Frage so gern verstehen, obwohl du es vom Kopf her verstanden hast, dass es nicht funktioniert, wenn jemand die Grenze zur Sucht überschritten hat

    Da spricht wohl die Co-Stimme aus dir, die dringend Nahrung für Hoffnung braucht, ähnlich wie die Suchtstimme beim Alkoholiker

    Ps: Auch bei seriösen Magazinen ist ( wie bei Ärzten)das Wissen um Suchtmechanismen nicht besonders ausgeprägt, dafür wissen sie umso besser, was die Leute lesen wollen, und nicht zuletzt darf man vermuten, dass es auch dort genügend ( noch) funktionierende Alkoholiker mit entsprechendem Eigeninteresse gibt.

    Also: zurück zu dir!

  • Ich kann Sir auch nur empfehlen anzufangen Dich um Dich zu drehen. Hier geht es um Dich. Ich verstehe, dass man gerade am Anfang jeden Strohhalm greift. So ging es mir auch. Ich habe Alles was ich finden konnte über Alkoholsucht verschlungen. Neuste Therapieansätze etc. So hart das jetzt für Duch klingen mag. Du kannst noch soviel lesen darüber und im Kreis rennen, es wird nichts bringen. Versuche den Fokus auf Dich zu lenken. Für mich war das schwierigste wieder zu lernen auf meine Bedürfnisse zu hören, gesunde Grenzen zu setzen. Da habe ich für mich angefangen. Und das ist auch ein Prozess. Was kannst Du für Dich tun? Völlig losgelöst davon, was mit ihr ist. Ich kann es Dir nur ans Herz legen.

    LG Momo

  • Ihr sagt ja, kontrolliertes Trinken funktioniert generell nicht - in meinem hat es das sowieso nicht, ist geschenkt.

    Aber kennt ihr das Thema?

    Kontrolliertes Trinken funktioniert nicht, dass kann ich dir zum Einen aus eigener Erfahrung bestätigen: Mein Ex hat dies auch versucht, zunächst alle zwei Wochen, die zeitlichen Abstände wurden aber immer kürzer, so dass er am Ende wieder täglich getrunken hat.

    Zum Anderen schließen sich die Begriffe "Sucht"und "Kontrolle" meines Erachtens gegenseitig aus. Das kann also nicht funktionieren.

  • Hallo zusammen,


    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten zum kT. Da waren jetzt nochmal sehr gute Informationen für mich zu diesem Thema dabei für die Einordnung.

    Wie gesagt, für mich bleiben als Auswege nur die Abstinenz oder die Trennung, aber ich wollte das Thema einmal besser verstehen.

    Jetzt eine konkrete Frage zur Abstinenz. Wenn der Fall eintritt, dass sie ihr Problem erkennt und sich für das Aufhören entscheidet - wie ist aus eurer Sicht das beste Vorgehen, die nächsten Schritte ?

    Ich habe dazu verschiedene Ansätze gelesen. Kalter Entzug, also von jetzt auf gleich aufhören, wird eher nicht empfohlen. Stimmt das grundsätzlich unabhängig vom Suchtgrad? Oder könnte man in ihrem Fall sagen, dass ein sofortiges Einstellen des Trinkens besser ist? Sollte immer ein Hausarzt begleiten oder klappt das auch ohne? Wie sind da eure Erfahrungswerte?

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