• Ich habe am 24.12. Geburtstag. Welch ein Glück :mrgreen: zusätzlich bin ich mit der ätzenden Familie von meinem Mann gesegnet.

    Habe gerade meinen Mann bezirzt, dass wir an meinem Geburi irgendwohin auf die Skipiste gehen, übernachten und am 25.12. bei seiner Familie aufschlagen. Dann wären noch meine Kinder und Enkel. Ach, ich mag noch nicht daran denken. :roll:

  • Wir haben vor zwei Jahren beschlossen, uns Weihnachten allein auf uns zu fokussieren und Familienbesuche auf das nötigste zu beschränken, weil das eigentlich nur noch Stress bedeutet hat..

    Letztes Jahr war es dadurch das erste Mal so richtig besinnlich und gemütlich , so wie ich mir Weihnachten immer vorgestellt habe.

    Und es lag natürlich sicher auch daran, dass ich nicht mehr trinken musste.. Und so umgehe ich natürlich auch typische Trigger, weil ringsum in der Familie stehen natürlich schon nachmittags die Spirituosen auf dem Tisch, die besinnliche Zeit wird eben auch genutzt, um sich die Sinne wegzuschießen…

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • ich bin auch ein Christkind, und ja manchmal ist es etwas kompliziert alle unter einen Hut zu bekommen, hat aber bisher immer geklappt. ;)

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Ja, Xmas kommt im Sauseschritt auf uns zu. Sehe ich ja täglich im Supermarkt - der ganze Süsskram schreit mich regelrecht an : nimm mich mit.

    Was meine Abstinenz betrifft: hier werde ich mir beizeiten eine Strategie für die Feiertage überlegen.

    Aktuell steht erstmal der 11.11. an. Da geht pünktlich um 11.11 Uhr bei uns im Büro der Punk ab. Leider kann ich kein Urlaub nehmen, da letztes Jahr schon frei hatte.

  • Leider kann ich kein Urlaub nehmen, da letztes Jahr schon frei hatte.

    Gibt’s da noch andere Möglichkeiten? Wenn du schon so schreibst, ist Homeoffice wahrscheinlich keine Option. Aber vielleicht kannst du dich der Situation auch anderweitig entziehen?!

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • moin:mrgreen:

    ganz ehrlich, ich hasse weihnachten. wir nehmen nur die ruhigen tage mit, der rest kann mir gestohlen bleiben. familie gibts keine mehr zu der wir hin müssten, also auch keine weihnachtsshow mir der buckligen verwandschaft. wir waren die letzten 17 jahre allein und freuen uns auf die ruhigen tage. da gibt es auch keine gans oder ente, sondern pizza:saint: das ganze mag vielleicht daran liegen, dass ich nie ein normales weihnachten als kind erlebt habe mit einem alki in der familie. das war mehr oder weniger eine horrorshow. so hab ich meist die tage bei freunden verbracht und deren familien, die dann halbwegs versucht haben mir ein weihnachtsfest nahe zu bringen. als ich dann älter war bin ich zu den feiertagen arbeiten gegangen und fertig.

    heute genießen wir, also meine tochter und ich, die feiertage, aber eben so wie wir es für richtig halten. es gibt auch keine grossen geschenke weil wir es für überflüssig halten. tja so hat halt jeder seine vorstellung von weihnachten:wink:

    grüsse

    Perfer et obdura, dolor hic tibi proderit olim.

    ("Ertrage und halte durch, dieser Schmerz wird dir einst nützen")

    (Trocken seit 26.03.2009)

  • Ich habe am 24.12. Geburtstag.

    Nun ja, ich hatte mal eine Partnerin, die am 24.12. Geburtstag hatte. Die wollte immer Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten. Also bekam sie ein Paar Schuhe. Einen morgens zum Geburtstag und den anderen abends zu Weihnachten. :whistling:

    Und da soll noch einer behaupten, ich könne mich nicht in andere Menschen hineinversetzen. Ich habe schließlich sogar an zwei Geschenke gedacht.:mrgreen:

    Aber mal ernsthaft:

    Wir haben Anfang Oktober. Die Läden feiern gefühlt schon seit September Weihnachten.

    Ich selbst feiere Weihnachten nicht groß anders als Ostern, Geburtstag oder Pfingsten. Die Tage tauchen regelmäßig im Kalender auf. Mehr nicht.

    Wichtig ist hier ohnehin nicht Weihnachten.

    Wichtig ist die Sucht.

    Früher war es an solchen Tagen gesellschaftlich völlig normal, sich einen zu genehmigen. Oft kam sogar noch der Standardsatz hinterher:

    „Trink aber nicht so viel.“ Für einen Alkoholiker ist das ungefähr so sinnvoll wie: „Sauf ruhig, aber bitte kontrolliert.“

    Und genau diese Verknüpfung kann noch im Kopf sitzen. Feiertag. Gute Stimmung. Alkohol.

    Deshalb sage ich meist. Lasst Gefühle Gefühle sein und Emotionen Emotionen. Die dürfen alle da sein. Auch an Weihnachten. Aber trennt sie von der Sucht. Die Aufgabe bleibt dieselbe wie an jedem Montag, Mittwoch oder Sonntag. Das erste Glas stehen lassen.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • An Weihnachten soll man auf den Wein achten.

    Ich bin froh, dass wir keine familiären "Verpflichtungen" haben und uns ein paar ruhige Tage machen.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Ich habe noch kein Weihnachten Alkoholfrei verbracht die letzten …Jahre , und da denke ich ehrlich gesagt auch eben jetzt schon darüber nach.

    Für mich waren die Feiertage immer ein Grund überhaupt/mehr/offiziell zu trinken!
    Aber es gab eben auch Tage, die keine Bedeutung hatten, null Komma null Bedeutung!!! Und an denen hab ich sogar mehr getrunken …

    Heute weiß ich, es ist die Sucht! Den Satz werde ich mir deshalb zu Herzen nehmen:

    Die Aufgabe bleibt dieselbe wie an jedem Montag, Mittwoch oder Sonntag. Das erste Glas stehen lassen.


    Letztes Jahr war es nämlich so, dass ich nach „kontrollierten“ Trinkpausen gedacht habe, :“Es sind ja Feiertage…da ist es schon okay, ich höre danach ja wieder auf…“
    Danach habe ich Monate gebraucht um ansatzweise in die Richtung einer angehenden Abstinenz zu kommen. :(

  • Danach habe ich Monate gebraucht um ansatzweise in die Richtung einer angehenden Abstinenz zu kommen. :(

    Und manche schaffen es gar nicht mehr die Richtung in Abstinenz zu gehen und saufen sich buchstäblich zu Tode.

    Es ist gut, dass Du hier so offen geschrieben hast, wie es wirklich war. Eine Warnung an alle, das erste Glas stehen zu lassen.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

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