Katzenfutter ging auch 😄 zusammen mit den Nachbarskindern genascht.
Trockenfutter natürlich….
Und, wie schmeckts?
Frage für einen Freund.
Katzenfutter ging auch 😄 zusammen mit den Nachbarskindern genascht.
Trockenfutter natürlich….
Und, wie schmeckts?
Frage für einen Freund.
also auch nicht als Problemtrinker angefangen.
Willkommen im Club.
Nein, ich war kein Problemtrinker...
Ich würde mal von mir sagen, dass ich der Belohnungstrinker war
Und, wie schmeckts?
Frage für einen Freund.
War Fisch drin. Schön knusprig war s aber geschmacklich nicht so meins 😄
War Fisch drin. Schön knusprig war s aber geschmacklich nicht so meins
Katzenfutter würde ich etwas nach salzen![]()
Für mich gab es als kleines Kind auch schon Likör von der Oma. Bier vom Papa und Martini damit man keine Erkältung bekommt. Ich kenne das auch alles. 🙃
Für mich gab es als kleines Kind auch schon Likör von der Oma. Bier vom Papa und Martini damit man keine Erkältung bekommt. Ich kenne das auch alles. 🙃
Ich frage mich halt, ob das der Anfang sein könnte....
Ich bekam noch bei jedem Wehwehchen Melissen Geist oder wie das Zeug heisst, bis ich mich selbst daran bediente
Ich frage mich halt, ob das der Anfang sein könnte....
Ich bekam noch bei jedem Wehwehchen Melissen Geist oder wie das Zeug heisst, bis ich mich selbst daran bediente
Melissengeist gab s zu meiner Zeit auch in der Schule. Wenn man Bauchweh hatte gab s von der Betreuungskraft ein Löffelchen davon.
So, da kann ich mit reden. Frolic hab ich probiert und fand es gar nicht so schlimm. Maggi aus dem Kaufladen hab ich auch gesoffen. Erster Likör mit 9- meine Schwester und meine Cousinen haben die Hausbar geplündert und mir als der jüngsten was gegeben, damit ich die Klappe halte. Erste Zigarette auch mit 9 - aus dem selben Grund. Und jetzt noch einen drauf: So ab 8 hab ich heimlich Codein Hustensaft genascht. Die Eltern haben es gemerkt und fanden es nicht schlimm. Ich erinnere mich, dass meine Mutter mir Kreislauftropfen zur Beruhigung gegeben hat wenn ich sie genervt habe- ich war ein lebhaftes Kind, also gab es oft Tropfen. ‚Du bist wieder wetterfühlig‘ hieß es da.
Da kann ich leider auch mitreden, meine Mutti machte mir ein warmes Bier bei einer ordentlichen Erkältung, (ich glaube sogar als ich dazu noch Fieber hatte) als ich noch ein kleines Kind war, damit kann ich besser schlafen hieß es... aber es hatte natürlich ordentlich gedreht und ich hatte diese beschwippsten Momente schon kennen gelernt. Das könnte meinen Anfang mit 12-13 wöchentlich bzw. am Wochenende leichter gemacht haben.
Tja, der Zug ist eh abgefahren.
Und alle von uns, die Kinder haben würden das sicher anders machen. Hoffe ich mal.
In der Hinsicht hat sich doch allgemein einiges geändert. Auch bei den "Normalos". ![]()
Für mich gab es als kleines Kind auch schon Likör von der Oma.
Meine Oma brachte mir oft Weinbrand-Bohnen mit, da war ich ca. 12. Und dann haben sie sich gewundert, dass ich während ihrem Besuch so schön auf dem Sofa geschlafen habe. ![]()
Auf jeden Fall habe ich bei unseren Kindern darauf geachtet, dass in den Süßigkeiten kein Alkohol enthalten war.
Bei uns gabs bei Krankheiten oder Schlafproblemen, das Babyfläschchen mit Tee und Rum, Cola war hingegen verboten, weil das schlecht für Kinder ist. Musste jetzt auch mitschreiben, weil mir das beim Lesen wieder eingefallen ist.
Das finde ich ja richtig krass, wie ihr schon als Kind mit Alkohol in Berührung gekommen seid.
Nein, ich war kein Problemtrinker...
Ich würde mal von mir sagen, dass ich der Belohnungstrinker war
Was machst du jetzt mit dieser Erkenntnis?
Was machst du jetzt mit dieser Erkenntnis?
Gar nichts, es ändert sich ja auch nichts, wollte mich nur selbst reflektieren
Finde ich super….das selbst reflektieren.
Ich habe für mich festgestellt, dass dieses ‚warum’ völlig unerheblich ist. Also dieses ,immer wenn ich…habe ich getrunken, oder eben ‚immer, wenn ich nicht…..habe ich getrunken‘. Letztendlich habe ich getrunken, weil ich alkoholabhängig geworden bin.
Natürlich ist es auch sinnvoll, diese (vermeintlichen) Gründe mal zu durchleuchten, denn es ist ja hilfreich, solche Zeiten anders zu füllen und ich nicht als Leere zu empfinden.
Aber grundsätzlich finde ich, dass die Alkoholsucht und jetzt das Nüchternsein nicht von äußeren ‚Umständen’ abhängig gemacht werden kann. Ich bin ja immer Alkoholiker und ich werde immer Alkoholiker bleiben….völlig unabhängig davon, ob ich das Gefühl habe, in ein Loch zu fallen oder mich belohnen zu wollen.
Ich bin ja immer Alkoholiker und ich werde immer Alkoholiker bleiben….
... Dass, ist genau der Punkt, ich brauchte lange, um mir das einzugestehen, dass es so ist, aber seit der Groschen gefallen ist kann ich besser damit um gehen.
Eingestanden habe ich mir ziemlich schnell, dass ich Alkoholiker geworden bin, nur akzeptieren konnte ich das nicht.
Hier konnte ich mich dann soweit öffnen und so ehrlich in mich reinschauen, dass ich das auch akzeptieren konnte. Als ich mir die Fakten nicht mehr passend gemacht habe, kam auch die Akzeptanz.
Es ist wie es ist, aber ich habe eine echte Chance, dieser Suchtspirale zu entkommen. Den Ausgang musste ich alleine finden, aber hier habe ich so viele Berichte gefunden, in denen beschrieben wird, wie Nüchternsein überhaupt geht….dass Nüchternsein überhaupt geht.
Ich fand immer dieses ‚für immer Alkoholiker‘ total erschreckend. Aber mir ist klar geworden, dass Alkoholiker zu sein wie eine Allergie oder so ist. Man darf halt keinen Alkohol trinken. Wenn man sich dann noch klar macht, dass das kein Verlust ist, weil auch mäßiger Alkoholgenuss die Lebensqualität von nicht-Alkoholikern nicht so steigert wie gerne propagiert, ist der Schrecken futsch.
Klar, Saufdruck ist was ekliges- aber das geht nach ca. 20 min vorbei. Und man hat mehr Zeit. Was man erst mal als Vorteil erkennen muss.
Aber sonst hat man keinerlei Einschränkungen und eine gute Lebensqualität.
Wenn man den Alkohol also weglässt ist Alkoholsucht keine schlimme Erkrankung. Wenn man ihn weglässt wohlgemerkt!!!!
Man darf halt keinen Alkohol trinken.
Doch, man darf.
Ich darf, du darfst, jeder darf Alkohol trinken. Wer will das denn verbieten?
Aber sonst hat man keinerlei Einschränkungen und eine gute Lebensqualität.
Ob die Nüchterheit zwingend eine gute Lebensqualität zur Folge hat, wage ich zu bezweifeln.
Auch ‚keinerlei‘ Einschränkungen‘ mag ich gar nicht so uneingeschränkt zustimmen.
Wenn man den Alkohol also weglässt ist Alkoholsucht keine schlimme Erkrankung. Wenn man ihn weglässt wohlgemerkt!!!!
Ich finde, die Alkoholsucht ist eine schlimme Erkrankung. Sie geht nie wieder weg und sie wird immer in irgendeiner Form mein Leben beeinflussen.
Ist es nicht eher mehr so, dass auch das Nüchtersein ein Lernprozess ist?
Nüchterwerden können wir alle, jahrelang probiert, aber für das Nüchternbleiben ist doch mehr erforderlich als den Alkohol weglassen.
Nüchterwerden können wir alle, jahrelang probiert, aber für das Nüchternbleiben ist doch mehr erforderlich als den Alkohol weglassen.
Na klar, weiß ich doch. Ich wollte nur mal eine völlig andere Perspektive anbringen. Alkoholsucht wie eine chronische Krankheit ähnlich einer Allergie betrachten.
Und da würden sich keine Symptome oder lebensverkürzende Auswirkungen ergeben, so lange man keinen Alkohol trinkt.
Klar ist der psychische Aspekt ein riesen Thema- ohne den gäbe es dieses Forum nicht.
Aber wenn wir uns vorstellen von heute auf morgen gäbe es gar keinen Alkohol mehr auf der Welt- dann wären trockene Alkoholiker kerngesund und hätten keinerlei Einschränkungen.
Ich weiß dass es so nicht ist und es sehr viel Alkohol vor unserer Nase gibt. Aber mir hilft die Vorstellung dass ich ohne das gar kein Problem hätte. Hoffe man kann das jetzt ein wenig verstehen…
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