...etliche selbstgebackene Kuchen der Maßnahmenteilneher gegessen ohne zu wissen was da so verbacken wurde.
Usw, usw....
...etliche selbstgebackene Kuchen der Maßnahmenteilneher gegessen ohne zu wissen was da so verbacken wurde.
Usw, usw....
Aber du kannst es aufzählen, bedeutet, du weißt, wann du wo zukünftig aufpassen musst. Besser als zu sagen, "macht mir alles nichts aus".
Das habe ich gedacht, dass es mir nichts ausmacht.
Ich habe bisher Situationen oder Menschen die Schuld für Fastrückfälle und echten Rückfälle gegeben.
Wegen der Pfandosen habe ich mir echt nochmal Gedanken gemacht.
Gut, dass ich das hier schrieb. ![]()
Ich habe bisher Situationen oder Menschen die Schuld für Fastrückfälle und echten Rückfälle gegeben.
Das ist noch „ nasses“ Denken.
Ich allein bin verantwortlich dafür, wenn ich wieder zur vollen Flasche greife.
Habe Heute bei den "Merkmalen eines EKA" gelesen.
Bin platt.
Das trifft 1:1 100Prozent auf mich zu. Ich bin jetzt echt gerade am Heulen.
Ich dachte diese ganzen Zwischenmenschlichen Probleme die ich habe rühren daher, dass meine Eltern mich nicht liebten. Jetzt begreife ich auch da etwas, durch das Gelesene.
Die konnten mir und meinen Schwestern keine Liebe vermitteln, weil sie ständig mit Ihren Saufeskapaden beschäftigt waren. Meine Mutter denke ich war da zunächst Co, und wohl eher auf Beruhigungs- und Schlaftabletten, um die Sauferei meines Vaters zu ertragen, bis sie selbst vermehrt anfing zu Saufen. Kann mich noch erinnern, wie sie dann wie Herz und Seele vereint da sassen und sich immer noch ein Gläschen Wein eingossen.
Kam mein Vater aber berauscht und erst Stunden später von der Arbeit, wurde sie zur Bestie. Wir Kinder mussten als Zeugen wach bleiben bis er kam. Das hat immer ewig gedauert bis er das Schlüsselloch fand und endlich die Türe aufbekam. Sie wartete dann, bis er torkelnd im Hauswirtschaftsraum ankam um sich die Schuhe auszuziehen. Dabei fiel er meist bin und dann kam ihr grosser Auftritt. Hat die ihn angeschrien. Er hat immer nur gelacht und: Oh my darling gesungen. Was ich tatsächlich immer drollig fand. Er hätte sie ja auch schlagen können und sonstwas. Hoch geholfen hat sie ihm dann und zu Bett gebracht....beim jetzt aufschreiben fällt mir da auch was auf, die Inkonsequenz ihrerseits, ok, weiss auch woher meine dann rührt.
Dann hat sie mehrere Tage nicht mit ihm gesprochen
Waren wir auf Verwandschaftsbesuch wurde vorher gesagt wir sollen uns benehmen und ruhig sein. Wir sollten nicht erzählen, was Zuhause los ist. Jetzt kapiere ich das. Die Verwandschaft fragte so oft: Habt ihr wieder euren Mund Zuhause vergessen.
Deshalb kann ich bis Heute dann wohl nicht in grösseren Runden reden, war ja als Kind verboten und antrainiert worden. Überlebensmodus!
Oh Manno, ich kapiere da gerade so einiges.
Auweia...Ich muss das sacken lassen.
Hat da wer einen Supertip für ein Buch für mich? Können auch mehrere sein ![]()
Lieben Dank schon mal
Ich lese gerade „ Die vergessene Generation“ und „ Kriegsenkel - die Erben der vergessenen Generation“ von Sabine Bode.
Die Kriegsenkel sind die in den 60igern bis 1980 Geborenen. Die Bücher zeigen, welche transgenerationalen Folgen der Krieg, das Schweigen der Kriegskinder über Flucht, erlebte Traumata auf die Erziehung und Entwicklung der heutigen Generationen hatte und hat.
Ein absoluter Augenöffner für mich, meine Eltern und mich selbst besser zu verstehen.
Hallo Ihr Lieben,
habe mich Heute viel mit Hypnose- und besonders EMDR - Behandlung befasst.
Hat jemand von Euch damit Erfahrungen gemacht?
Hallo Ihr Lieben,
habe mich Heute viel mit Hypnose- und besonders EMDR - Behandlung befasst.
Hat jemand von Euch damit Erfahrungen gemacht?
EMDR hat mir sehr geholfen. Hatte aber jetzt eine lange Pause, weil die Umstände nicht ideal waren. Das ist auch wissenschaftlich geprüft und anerkannt. Ich wäre nur vorsichtig mit Coaches. Das sollten nur anerkannte Therapeuten machen. Ein Coach sollte eh nur mit gesunden Menschen arbeiten.
Aber wie bei allem, ist das individuell. Ein Therapeut kann da wahrscheinlich mehr zu sagen. EMDR ist halt auch bewusste Auseinandersetzung mit Trauma, dass kann sehr belastend sein. Man macht das auch nicht einfach so. Vorher stabilisiert man und lernt bestimmte Übungen, die Helfen sollen einen ins hier und jetzt zurück zu holen. Aber man macht das wirklich nur mit jemandem vom Fach, weil die Gefahr besteht retraumatisiert zu werden.
Ich habe EMDR bei meiner Traumatherapeutin gemacht und Hypnose bei meinem Hausarzt, beides im Rahmen meiner Traumatherapie. Beides gehört in absolut seriöse Hände.
Danke.
Woher soll ich ich das wissen wer seriös oder nicht ist? Oder anerkannt ?
Woran erkenne ich dieses auf den Websites? Zertifikate und ihre Vita haben da ja alle zu stehen.
Und natürlich nur gute Rezensionen.
Ich wurschtel mich da Heute weiter durch, habe dass Gefühl meine Traumata aufspüren zu müssen. Ich glaube da ist viel mehr als mir bewusst ist.
Mir geht es soweit gut.
Mit den Therapeuten komme ich leider nicht weiter. Werde von einem zum anderem geschickt.
Bin zur Verhaltenstherapeutin. Da wurde gesagt: Da muss tiefenpsychologisch rangegangen werden.
Sitze ich bei so einer, sagt die: Ähh, nee. Verhaltenstherapie.
Wieder zu ner anderen Verhaltenstherapeutin. Die sagt: Sie haben nix, sie haben sich verunsichern lassen.
Ja eben. Genau da liegt mein Problem !!!
So,
Heute Blutergebnisse vom CheckUp bekommen.
Alle Werte top, ausser Blutfette und Blutzucker.
Ein Hauch zu hoch sagte der Doktor zwar nur, aber: Ich hab's verstanden!
Gehe nun in den Naschieentzug 😅...mal schauen, was da für Entzugssymptome auf mich zukommen 🙄
30 Jahre gesoffen.
Ich erinnere mich genau an den Tag, wo es vom Partysaufen oder auch mal Frustsaufen zum Saufen wurde.
Den Tag, wo mir mir gesagt wurde: Das ist normal.
Ich hatte Liebeskummer, wollte weiterkommen im Leben. Sah nur Sackgasse. Sprach mit hier und dort.
Ich hatte nur die Kreise in denen es hiess: Trink einen, dann geht es Dir besser.
Ich tat es. Und tatsächlich ging es mir besser.
Bereits nach einer Woche merkte ich aber : Ja nee, geht gar nicht, ich kann Termine nicht mehr einhalten.
Wieder mit den Personen gesprochen ( Familie, Freunde). Antworten von: Na und, Dein Chef ist eh ein Arsch...mein Macker hat mich mich auch verlassen, lass uns zusammen Saufen, bis ich finde dich gerade so süss wenn du angetrunken bist.
Daraus bastelte ich mir mein: Es ist normal.
Wie Suizidgedankenken dann kamen bin ich zum Arzt.
Er fragte mich was ich mache wenn es mir schlecht geht: Ich sagte mich besaufen und dann kommen die Suizidgedanken.
Er sagte dann ich solle einen Brief an meinen Chef schreiben, dass es mir schlecht mit ihm geht.
???
Ich war nicht da wegen meines Scheisschefes, sondern wegen meiner Bedenken meines Alkolkonsums.
Bin gerade sentimental...
Ohne Alkohol seit dem 14.11.24.
Schau nach vorn, annie! Bald hast Du zweijähriges Jubiläum Deiner Abstinenz!
Habe ich ja leider nicht liebe Elly, weil ja Rückfälle dazwischen liegen.
Mal mehrere Tage, mal nur einen Tag. Mal kurz hintereinander,mal Wochen, Monate dazwischen.
Ich habe soooo gezählt die trockenen Tage, immer wieder von vorne.
Und ich schäme mich so dafür, dass ich sagte , dass ich Monate trocknen bin.
Der Absolute Wendepunkt es sein zu wollen war vor zwei Jahren und der steht.
Aber, der letzte Rückfall liegt erst 42 Tage zurück. Ein Tag.
Ein Tag Abschalten vom Abschalten.
Macht jetzt was ihr wollt mit mir. Ich habe gelogen. Ich kann jetzt sagen ich konnte nicht anders.
Mich treibt auch so um,dass ich scheinbar die einzige mit Rückfällen bin.
Verschweigen die anderen ihre um hier nicht rauszufallen oder bin ich tatsächlich die einzige die diese hat?
Du bist nicht die einzige.
Manche melden sich gleich, andere melden sich später und wieder andere melden sich leider gar nicht mehr. Es ist wie es ist.
Warum bist du heute Abend so emotional?
Hast du heute einen Rückfall?
Wie gesagt, du bist nicht die einzige und die Tür hier ist offen.
Hallo aenni
42 Tage schon, nicht erst
Rückfälle haben mich jahrelang begleitet, mit kurzen oder auch längeren Trinkpausen. Das geht bei vielen so.
Und wenn heute ein schlechter Tag ist,wirds morgen besser sein.
In den ersten Monaten hab ich auch manchmal dagegenhalten müssen, durchhalten. Heute trinke ich nicht.
Auf in den 43. Tag
LG Bolle
Verschweigen die anderen ihre um hier nicht rauszufallen oder bin ich tatsächlich die einzige die diese hat?
Wieviele ihre Rückfälle verschweigen kann man nicht abschätzen. Es werden einige sein, aennie.
Manche melden sich gar nicht mehr, andere sobald sie wieder abstinent sind.
Es ist gut, dass Du es hier eingestanden hast. Bleib weiter dran an der Abstinenz und melde Dich, sobald Du die Gefahr eines Rückfalls spürst. Im Forum ist fast rund um die Uhr jemand erreichbar.
Ich lasse Dir unsere Grundbausteine und den Notfallkoffer zum Nachlesen da:
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Artikel
Der Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…
Das Forenteam
Hallo Aennie,
du fliegst hier nicht raus, weil du einen Rückfall hattest.
Dass du von deinen Rückfällen erzählst und dennoch im Forum schreibst, zeigt doch, dass dir das dauerhafte abstinente Leben weiterhin durchaus wichtig ist.
Hast du denn mal geschaut, wie es jeweils zum Konsum kam? Was war anders als zu den alkoholfreien Zeiten?
Kannst du da Muster erkennen?
Gibt es etwas, was du anders machen könntest, wenn die Suchtgedanken zu stark werden.
Auf jeden Fall kannst du (wenn du es schaffst) dich hier im Forum melden und schreiben, schreiben, schreiben, bevor du anfängst, was zu trinken.
Und sentimental sein oder schlechte Laune haben, das darf man auch als Alkoholiker, ohne das die Abstinenz Grund dafür ist. Nichttrinkende haben ja auch durchaus schlechte Tage.
LG Kyra
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