aennie - Es ist wie es ist

  • Bei mir ist es so eine Wellenbewegung. Es gibt Zeiten, da ist der Suchtdruck kaum oder gar nicht spürbar und dann plötzlich überfällt es mich ganz heftig.

    Depression vorgegaukelt wurde mir nicht, aber mein trinkverhalten war auch nicht darauf angelegt Traurigkeit zu mildern- zumindest nicht maßgeblich.
    Aber es ist schon plausibel wenn das Hirn dir sagt ‚schau mal, deine Stimmung ist total mies, so ein wenig Sekt könnte dich jetzt lustig machen‘. Zumindest für mich kein abwegiger Gedanke.

    Dieses bei jedem Schauen was er trinkt war extrem ausgeprägt und ist auch immer noch da. Wenn ich in ein Restaurant komme kann ich dir nach Sekunden sagen, wer was trinkt.

    Auch im Supermarkt sehe ich die Alloholiker. Nicht nur anhand von Indizien (im einkaufswagen nur Alkohol und irgendwas Alibi-mäßiges wie ein Apfel).
    Aber ich sehe auch wenn sie nicht mehr abwarten können die Flasche zu öffnen.

    Früher machte mich das aus irgendeinem Grund sauer, jetzt tut es mir leid.

    Ich denke das wird einem mit der Zeit egaler, aber man braucht eben Strategien.

    Bei schlimmem Saufdruck trinke ich ganz ganz saure limo und gehe mit dem Hund.
    Wenn Panik aufkommt hilft Wechselatmung oder andere Atemtechniken aus dem Yoga (Box Atmung, Bienen Atmung). Das aber nur akut.

    Was mir auch hilft ist das Wissen, dass die meisten gravings nach ca. 20 min vorbei sind. Das ist überschaubar.

  • Hallo Blendi,
    gehe davon aus, dass das Suchthirn Wege sucht, um dich wieder zum Trinken zu bringen.
    Die Alkoholkrankheit ist eine psychische Störung, wie eine Depression auch.
    Wenn sie beide aufeinandertreffen, macht es die ganze Geschichte sicher nicht einfacher.
    Was dein Suchthirn kann oder versucht, kann dir niemand beantworten.

    Du weißt aber, dass er kommen kann und darauf kannst du dich vorbereiten.

    Wichtig ist, dass du ihn als solchen erkennst um frühzeitig dagegen steuern zu können.
    Du bist sehr aufmerksam, was dein Befinden bzgl. Alkohol angeht und genau damit erkennst du die Muster,
    die zu Suchtdruck führen. Diese Muster gilt es zu verändern, damit du sie nicht mehr wiederholst, oder sie anders besetzt werden, also eben nicht mit Alkohol.

    Kaffee? Dass ein abstinenter Alkoholiker keinen Kaffee trinken darf, habe ich noch nicht gehört.
    Kaffee kann Unruhe und Nervosität durch Suchtdruck noch verstärken und auch wenn du Schlafprobleme hast, ist er kontraproduktiv.
    Auch um eine Suchtverlagerung zu vermeiden, ist ein maßvoller Umgang angesagt.

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Blendi,

    aus der Sucht auszusteigen oder besser gesagt, sie zu stoppen, ist erstmal keine Wissenschaft. Als ich hier ankam, hatte ich keinerlei Ahnung, wie das funktionieren kann, nur irgendwelche Informationen, die nicht einzuordnen waren. Ich war schon überfordert mit dem Gedanken, nie wieder saufen zu können.;)

    Deswegen habe ich, um es mal abzukürzen, einen Weg gesucht, der mich erst einmal stabilisiert. Da war es mir egal, wie oder was im Kopf abging, welche Synapsen mit welchen Neurotransmittern sich zusammentun und Party feiern wollten.

    Einfach jeden Tag etwas tun. Ein alkoholfreies Umfeld schaffen, Sauffreunde meiden, Feste und Feiern wie Geburtstage, bei denen der Alkoholkonsum im Vordergrund steht, sowie Urlaube im ersten Jahr vermeiden und die Zeit sinnvoll nutzen. Nicht auf den Alkohl zulaufen aber sich vorbereiten was zu tun ist wenn man drauf trifft.

    Und vor allem schreibe dir die Finger wund, wenn irgendetwas nicht passt, so wund, dass es schon weh tut, eine Flasche in die Hand zu nehmen.:mrgreen: Da wächst du ganz einfach Tag für Tag ins trockene Leben hinein.

    Und vor allem, nicht jedes Zipperlein, jede Verstimmung oder sonstiges Wehwehchen mit dem Saufen in Verbindung bringen. Das hat rein gar nichts damit zu tun. Denn diese Zipperlein hat jeder andere auch, der kein Alkoholiker ist.

    Und schlage dir ruhig als Motivation mal auf die Schulter, denn du hast etwas geschafft, was Millionen nicht schaffen. Du bist ausgestiegen.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Das Suchthirn ist individuell. So wie Du.

    Es versucht natürlich das, was ihm am erfolgversprechend scheint. Und das weiß es. Weil Du es weißt.

    Bei mir ist es das Belohnungszentrum. Je besser der Moment, desto gefährlicher war es. Bei Frust komme ich nicht mal auf die Idee. Wenn Du Dir Kummer weggesoffen hast, ist das mit dieser depressiven Stimmung absolut logisch. Im Prinzip bringt es Dich sogar dazu, diese Musik aufzulegen.

    Ich habe damals auch Evanescence, Deine Lakaien, Night Wish, Wolfsheim und weiß nicht was gehört. Dazu gesoffen, bis mein Hirn ein schöner, dumpfer Brei war. Ich finde die Musik heute noch gut.

    Aber das hat sich mit der Trockenheit auch geändert. Ist mir einfach zu frustig geworden. Was aber auch nicht heißt, dass ich jetzt ständig Spaßmusik höre.

    Wenn ich in ein Restaurant komme kann ich dir nach Sekunden sagen, wer was trinkt.

    Auch im Supermarkt sehe ich die Alloholiker.

    Das war bei mir im ersten Jahr auch besonders. Ich dachte, das wird immer so bleiben. Wäre ja auch egal gewesen.

    Doch mein Hirn hat wohl das Interesse daran verloren. Nach ca. 2 Jahren sah ich z. B. im Restaurant da gar nichts mehr.

    Beim Einkaufen schon. Das liegt aber daran, dass ich mir sowieso immer die Menschen genau anschaue. Das ist die Hälfte des Spaßes beim Einkaufen. Dann versuche ich nicht zu auffällig zu glotzen, wenn ich einen Alibi-Einkauf sehe.

    Vieles entwickelt sich einfach ganz von selbst.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Hallo Blendi,

    ich glaube jedes Suchtgedächtnis ist individuell auf jeden einzelnen zugeschnitten. Es sucht nach Lücken in Deiner Abwehr. Ich habe Live Style Alkoholismus geliebt. ( Das war ja schon nur eine Ablenkung vom Wesentlichen, nämlich sich einfach abschießen). Also habe ich wochenlang auf dem Gedanken rumgekaut kein Cocktail mehr am Strand bei Sonnenuntergang trinken zu können. Vollkommen albern, als gäbe es nichts wichtigeres. Mein Fazit, meine Suchtstimme ist sich für nichts zu schade. Ich habe auch eine Hitliste der dümmsten Vorschläge gemacht. Der Strandcocktail hat es unter die top Five geschafft. Und ja meine Emotionen werden auch korrumpiert.
    Mir hilft es die Situation zu verlassen, ablenken und das Wissen, das es nur eine Phase ist und vorbei geht.
    Liebe Grüße Rina

  • Hallo Blendi,

    ich hatte keinen großartigen Saufdruck, nachdem ich aufgehört hatte.
    Bei mir kam dann immer sofort, wie es bei mir endet, also sehr unschön, schneller als ich bewusst drüber nachdenken konnte. Das waren nur so Blitze. Das verging mir immer sofort und hörte irgendwann ganz auf.

    Kopfkino, wie ich das mache, hatte ich in der ersten Zeit aber auch.

    Wichtig war, dass ich dafür gesorgt habe, dass ich mich wohlfühle, soweit als mir möglich.
    Einiges z.B. Spazieren und Sport machst Du ja schon.
    Was jetzt hier glaube noch nicht stand, war, vernünftig zu essen, schon Eisbecher auch, aber auch irgendwas Gesundes.
    Beim trinken genauso.
    Also schon Genuss, aber gleichzeitig auch vernünftig. Und genug. Bei mir wars es einmal der pure Durst, der sich mit Wasser zufrieden gab, und sonst gar nichts.

    Ich nannte das, was ich brauche, mal einen ausgeglichenen Lebensstil. Den habe ich immer noch, bin es nur schon so gewöhnt, dass das Aufpassen und die Selbstfürsorge automatisch läuft.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Ich glaube ich drücke mich falsch aus.

    Ich trank früher nicht um Depessionen wegzumachen. Ich trank zum Feierabend, weil's dazu gehörte, zur Belohnung, mich mutig zu fühlen, als Sabbelwasser, vor Freude Langeweile, oder Frust, mich abreagieren usw. Das ging von ner halben Flasche bis zu eineinhalb. Samstag fing ich auch schon mal morgens an. Nahm ich mir so vor. Zuhause gemütlich sitzen und den Tag wegsaufen,dann wurden es auch mal drei Flaschen. Ich telefonierte dann oft noch rum, Sabbelwasser eben. Ihr kennt das doch. Irgendwann kippt dann meistens die Stimmung. Kommt in Streit mit dem Tefonpartner. Und dann sass ich da. Wollte doch nur sabbeln und der andere beendet einfach das Gespräch. Dann wurde ich sauer und und und und., wo ich mir das doch nur gemütlich machen wollte. Dann ist der Sonntag hin. Da war ich dann sauer auf mich selbst, das es wieder so ausartete. Der Katzenjammer eben.Nochmal nachkippen, diesmal zur Beruhigung. Aber bloss nicht zuviel, wegen Montag zur Arbeit.

    Nüchtern bin ich keine Sabbeltasche oder Kaffeeklatschtante. Bin da eher froh wenn ich meine Ruhe habe. Wen zum mal was Unternehmen, das wäre schon nett, aber ich kann nicht gut mit jedem.

    Wenn ich Urlaub hatte fuhr ich nicht weg, ich machte es mir Zuhause gemütlich. Da wurden dann Tage am Stück gesoffen. Und jeden Tag ging es mir dann dreckiger. Dann drosselte ich die Menge wieder, um für die Arbeit wieder fit zu sein. Der Urlaub war futsch. Mit Saufen verplempert. Und das über Jahre. So wollte ich das nicht mehr. Ich wollte da raus. Es deprimierte mich, machte mich traurig. So ein Leben wollte ich nicht mehr. So war es ein deprimierendes Leben für mich. Das meine ich.

    Klar fiel ich auf Arbeit auch mal aus. Klagte beim Arzt dann über Schlafstörungen, die auch oft da waren, wenn noch anderer negativer Stress zum Saufen dazu kam. Oft auch Sress auf Arbeit. Wurde dann ja beim Arzt nachgefragt, ob ich da Stress habe. Wenn's so war sagte ich es und so hatte ich einige Krankmeldungen mit Diagnose: Depressive Phase . Das ich soff sagte ich natürlich nicht.

    Mir langte dieses Hamsterrad, wollte da raus. Versuchte es mit kontrolliertem Trinken, das langte nicht. Dann mit der Vitaminkur von der Guczek, wo ich erstmals nach Jahrzehnten das über Wochen nichts trank. Änderte diese Zeit Stück für Stück andere Dinge. Wozu auch der Umzug gehört. Spaziergänge. Suchte mir Beschäftigungen für Zuhause. Usw.

    Und weil's so gut lief, konnte man sich ja wieder ein Gläschen gönnen. Wo das endete wisst ihr ja. Wieder im gleichem Dilemma, der zu Frust und Depressionen führt. Die ganze Welt war wieder schlecht, Jammer, Jammer, Jammer.

    Und nun bin ich seit dem 14.11.24 clean.

    Und nun überschwemmte mich so eine Phase. Die Welt war mit mal wieder Scheisse. Obwohl gar nichts los war (ausser das mit dem Zahnarzt).Mir ging es gut. Geht es jetzt auch wieder.

    Als ob dieses Suchthirn mich nun so locken wollte. Von wegen trink was, dann geht es Dir besser. Habe ich aber nicht getan.

    Vielleicht ist es nun verständlicher.

  • Danke für die vielen Antworten. Hatte sich nun überschnitten, aber egal. Waren viele Antworten bei mit denen ich etwas anfangen kann.

    Ich werde es nun abtun mit einer ganz ganz fiesen Masche des Suchthirnes.

    An den Triggern heute morgen war ich selbst Schuld. Ich wusste im Vorfelde ja schon dass das passieren kann. Da war ich aber vorbereitet. Und weiss nun aber auch, Minimierung ist alle Male besser wie die beste Vorbereitung. Jedenfalls für mich jetzt, wo ich ja noch ganz am Anfang stehe.

    Vielen lieben Dank euch allen.

    Und ja, ich werde tippeln bis mir die Finger bluten, wenn was ist. Nur durch eure Antworten kann ich lernen und verstehen. Danke

  • Und weiss nun aber auch, Minimierung ist alle Male besser wie die beste Vorbereitung.

    Ich finde es total klasse, dass du dich auf die Beiträge hier bei dir einlassen kannst und so wertvolle Erkenntnisse für dich gewinnen konntest.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo Ihr Lieben.

    Habe gut geschlafen, auch lange genug.

    Die Kopfschmerzen waren gleich wieder da. Habe ich den Blutdruck gemessen. Ja, ein erhöhter Wert, bei dem ich eine Tablette nehmen soll.

    Die Tabletten nahm ich jahrelang je nach Bedarf ein. Wann war der Bedarf da?....nach zu heftigem Saufen oder negativem Stress. Ok. Nun war der Bedarf seit meiner Abstinenzzeit nicht mehr gegeben. Also ein Viertejahr nicht genommen. Letzte Woche dann paar Tage wieder (negativer Stress wegen Zahnarzt).

    Wie ich die Tablette Heute Morgen nehme, denke ich so bei mir schaust mal in den Beipackzettel, vielleicht steht da was von Kopfschmerzen, als Nebenwirkung.

    Und siehe da, nicht nur das. Auch : Müdigkeit, Schwäche, Benommenheit, Stimmungsschwankungen, selten auch Depressionen.

    Wollte ich gerade nur mal so loswerden. Mir erklärt sich da einiges draus. Muss nicht sein, kann aber.

    Nichtsdestotrotz: Ich bleibe weiterhin wachsam.

  • Und siehe da, nicht nur das. Auch : Müdigkeit, Schwäche, Benommenheit, Stimmungsschwankungen, selten auch Depressionen.

    Habe ich zurzeit auch. Vielleicht etwas wetterfühlig und der Kreislauf muss sich langsamer anpassen als sonst.

    Übrigens ist es nicht unüblich, Symptome auf das Absetzen des Saufens zu deuten, jedoch bleibt es hypothetisch, sonst könnte ja der Eindruck entstehen, Saufen hilft und hat gute Eugenschaften.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Das habe ich noch nie gehört, dass man Blutdruckmittel nach Bedarf nehmen soll, Blendi.

    Ich nehme seit meiner Abstinenz regelmäßig Blutdrucksenker.

    Genau wie Rennschnecke bin ich der Meinung, dass Du das alles mit Deinem behandelnden Arzt besprechen solltest.

    Und vielleicht ist auch eine 24-Stunden-Blutdruckmessung erforderlich. Nimm das ernst!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Ich war vor 2 Wochen erst zur Kontrolluntersuchung bei der Kardiologin. Ekg, Ultraschall und Blutdruck alles voll in Ordnung. Also so weitermachen sagte sie. Dass ich das Medikament nicht mehr brauchte über Monate freute sie sehr. Solle es aber wie bislang bei Bedarf in kleiner Menge nehmen.

    Ja, kennen viele so nicht mit dem nach Bedarf. Ist aber so.

    Klar werde ich jetzt nochmal einen Termin ausmachen, um das abzuklären.

  • Habe ich zurzeit auch. Vielleicht etwas wetterfühlig und der Kreislauf muss sich langsamer anpassen als sonst.

    Übrigens ist es nicht unüblich, Symptome auf das Absetzen des Saufens zu deuten, jedoch bleibt es hypothetisch, sonst könnte ja der Eindruck entstehen, Saufen hilft und hat gute Eugenschaften.

    👍

  • Guten Morgen ihr Lieben.

    Habe gut geschlafen. Kopfweh ist leider immer noch da. Ok, nehme ich jetzt einfach so hin. Gestern ging es über den Tag auch weg, also wird es das Heute auch. Punkt.

    Mein Suchthirn arbeitet da jetzt wieder. Merke ich schon. Sagt: Geh raus, in die Stadt, kauf dir was schönes.Dann geht das Kopfweh schon weg.

    Nee, nee. Weiss doch was dann in der Stadt passiert. Dann geht das da weiter.: Schau mal, nun hast Du Dir was schönes gekauft, die Leute sind alle freundlich, das Wetter schön, Kopfweh nun auch weg. Geh nun noch in den Supermarkt, leckeres fürs Mittagessen kaufen...

    Und bin ich dann im Supermarkt dann klatscht es mir wieder dieses fette "Alkohol" um die Ohren.

    NEIN danke, habe ich gesagt, ich weiss was du wieder vorhast. So verarschen wie letzte Woche lasse ich mich nicht noch mal von dir.

    Ich bleibe Zuhause! Das Wetter ist schön, ja. Deshalb mache ich jetzt die Waschmaschine an, kann ich die Wäsche nachher zum Trocknen,raushängen, riecht die dann viel frischer. Ansonsten tüddel ich hier Zuhause "schön" rum, brauche nichts schönes gekauftes gerade und was gutes zum Mittagessen habe ich auch da. Und sollte ich später noch weggehen wollen, tja, dann dahin wo ICH hin will und nicht dahin, wo Du mich gerade mit deinem fiesem Hintergedanken hinlocken willst.

    Blödes Mistsück das.....

    Uups 😉

  • Jeder findet seinen Weg, wie er mit der Suchtstimme umgeht.
    Meiner war deinem ähnlich. Ich habe da etwas rumprobiert und kam am Ende dazu,
    dass ich aufkommende Gedanken ruhig aber bestimmt beendet habe und vor allem eine
    gedankliche Diskussion nicht zugelassen habe.
    „Du schon wieder, du nervst….“, „Geh in deine Ecke, du siehst doch, dass ich beschäftigt bin“.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

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