Biene1963 - neu im Forum

  • Das ist auch ein Muster von mir, mit viel Anstrengung meine Ziele schnell erreichen zu wollen oder gemocht zu werden....

    Mit viel Anstrengung wird das nüscht, schnell schon mal gar nicht.

    Das Ziel ist ja die lebenslange Abstinenz. Und da ist nicht viel mit schnell, denn jeder einzelne Tag hat nun mal 24 Stunden.

    Für mich war es von Anfang an wichtig, dass ich mir meine Abstinenz in meinem Kopf schaffe, sie dort pflege und achtgebe, dass sie dort auch bleibt.
    Jeder nüchterne Tag ist ein gelebter Tag und mit jedem nüchternen Tag verzeiht der Körper die Vergangenheit ein bisschen mehr.

    Nüchternwerden und Nüchternbleiben ist ein Prozess.
    Der Körper muss sich von der jahrelangen Misshandlung erholen, die Seele muss sich wieder finden und die Gedanken müssen neu sortiert werden.

    Nimm dir Zeit….du hast sie, denn heute ist erst der Anfang vom Rest deines Lebens.

    Und gemocht werden musst du hier auch nicht.
    Das ist auch ein Vorteil einer Online-Selbsthilfegruppe, finde ich.
    Es ist völlig ausreichend, dass du dich magst. 😀

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo zusammen,

    Ich fühle mich gerädert....wieder schlecht grschlafen trotz Medilamente...ausserdem extrem verspannt...gestern grosser Suchtdruck...habe ihn aberwunden...neue 24 Stunden im nüchternen Leben...kostet ganz schön Kraft

  • Icjh sehe noch fertiger aus,als ich getrunkem habe

    Der Körper arbeitet auch ganz schön. Aber du wirst sehen: mit der Zeit geht das ganz klar in die andere Richtung. Aber dafür braucht es Geduld- und die aufzubringen ist gerade jetzt schwer, ich weiß. Wird besser! Versprochen!

  • Wenn es dir so geht, könntest du deine Ärztin nochmal kontaktieren. Gerade jetzt ist es wichtig, dass du durchhalten kannst und deine junge Abstinenz nicht gefährdest.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Kann es sein,dass der Kopf verrüclt spielt beim Entzug?? Ich kann heute keinen klaren Gedanken fassen...

    Ein Entzug ist für Körper und Psyche der Alarmzustand, der Alkohol fehlt und der Körper kann sich so schnell nicht umstellen aber er tut sein Bestes.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Biene,

    Du befindest Dich wahrscheinlich aktuell etwa am "Höhepunkt" - besser Tiefpunkt - des Entzugs. Die ersten 3-5 Tage sind die schlimmsten, dann schleicht es sich aus. Ist sehr individuell, bei jedem anders. Aber es wird dann von Tag zu Tag besser, die Symptome schleichen sich aus. Es kann aber auch (selten) schwache körperliche Spätausläufer geben (habe so etwas sogar nach einem Monat registriert).

    in den vorangegangenen Beiträgen steht alles aktuell Wichtige für Dich. Lies es Dir immer wieder durch!

    Durchbeißen ist jetzt angesagt - mit vollem Willen und Zähigkeit.
    Das erste Glas stehenlassen, wegdenken, gedanklich in den Müll werfen. Nur heute, Tag für Tag.

    Kann es sein,dass der Kopf verrüclt spielt beim Entzug?? Ich kann heute keinen klaren Gedanken fassen...

    Der Kopf wird noch deutlich länger verrrückt spielen als der Körper. Doch das kommt später - dazu gibt es hier sehr viel zu lesen.

    Ein Schritt nach dem anderen!

    In den ersten Tagen habe ich alle Gedanken völlig frei fliegen lassen ohne sie fassen zu wollen.

    Einziges Ziel: Weg vom Alk, Abstand gewinnen, Ruhe zulassen, dem Körper nachgeben, schlafen, wenn müde, Wasser trinken, wenn Durst.

  • Ablenken mit leichten Dingen ist auch gut. Ich habe viel Podcast gehört- nicht zu anspruchs voll. Gerne gut essen. Gönn dir ein Eis! Schau dämliche Filme! Alles was die Seele pflegt und den Geist nicht zu hart fordert. Hast du jemanden eingeweiht? Dann sprich mit dieser Person und schreibe gerne weiter hier. Wir sind da!

  • Danke Oskar für's Mut machen! Umd für Deine/ eure Unterstützung!! Tut so giut dass es diese SH Gruppe gibt!!ich habe nichtgedacht, dass es so snstrengend wird!! Aber ich will es schaffen...umd ich versuche auf meinen Körper zu hören,was er braucht.

    .hsbe sogar leichtes Zittern an den Hä den...hätte nie gedacht dass es schon soweit bei mir ist...

  • hsbe sogar leichtes Zittern an den Hä den...hätte nie gedacht dass es schon soweit bei mir ist...

    Punkt Null liegt hinter dir. Ab jetzt geht es aufwärts und da bist du schon weit gekommen. Jeder Tag zählt, heute nicht!

    Die Gedanken an Alkohol, das bist nicht du, es ist deine Suchtstimme, die gerade alle Felle davonschwimmen sieht, aber du bist jetzt stärker.

    Wenn dir nach frischer Luft und Bewegung ist, gehe raus, aber ohne Geld, ohne die Möglichkeit zu bezahlen.

    Und schreibe hier, bis das Handy quietscht, hier ist immer jemand der dich liest.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Biene, wenn du sehr an Alk denken musst oder Suchtdruck hast, dann zerbeiße ein paar Pfefferkörner. Die Schärfe verjagt Suchtdruck sofort.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Danke vielmals für Eure Tips und Empfehlungen! Jetzt ist der Suchtdruck richtig gross.....das war unter der Woche immer die Zeit wo ich die Flasche aufgemacht habe zum Runterkommen, entspannen,belohnen

    War vorhin moderat trainieren an Geräten und hab Blumen für den Balkon gekauft...normalerweise löst das Freude und Zufriedenheit aus...im Moment nicht...das Training war eher Pflichtprogramm....die Psyche spielt mir richtig einen Streich....

  • Liebe Biene,

    trinke jetzt erstmal einen großen Schluck Wasser, Tee, Sprudel und dann noch einen. So kann der Druck erstmal nachlassen.

    Hast Du genügend gegessen?

    Ich kenne das auch noch mit der Uhrzeit. Denn ich habe immer auf ca. 17 Uhr gewartet, damit ich anfangen konnte.

    Aber es wurde mit der Zeit leichter, das kommt bei Dir auch noch. Bleib dran!

    Ich lasse Dir den Notfallkoffer zum Anklicken und Lesen da. Vielleicht findest Du darin noch mehr, was Dich jetzt ablenken kann.

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Danke vielmals für Eure Tips und Empfehlungen! Jetzt ist der Suchtdruck richtig gross.....das war unter der Woche immer die Zeit wo ich die Flasche aufgemacht habe zum Runterkommen, entspannen,belohnen

    War vorhin moderat trainieren an Geräten und hab Blumen für den Balkon gekauft...normalerweise löst das Freude und Zufriedenheit aus...im Moment nicht...das Training war eher Pflichtprogramm....die Psyche spielt mir richtig einen Streich....

    Hej, jetzt Zähnezusammenbeißen bitte. Das wird besser !
    Lesen und schreiben.
    Und alle Tips hier in Dich aufsaugen.

  • Hallo Biene, auch von mir ein herzliches Willkommen! Am Anfang fand ich die Wochenenden auch sehr schwierig zu gestalten. Gerade weil sich das mit den üblichen Trink-und Katertagen deckt. Ein Tag saufen, ein Tag verkatert rumliegen und schon ist das Wochenende vorbei. Mittlerweile liebe ich meine Wochenenden, ich habe jede Menge Zeit zur freien Verfügung.
    Mir hat Ablenkung sehr geholfen, einfach irgendwas machen oder spazieren (ohne Geld). Hast Du schon hier im Notfallkoffer gelesen? Vielleicht ist da ja auch was für Dich dabei? Halt die Ohren steif.

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