👍 Die Grundbausteine sind das wichtigste Fundament für eine zufriedene und funktionierende Abstinenz. Kann Dir nur aus eigener Erfahrung empfehlen, Dich intensiv mit ihnen auseinander zu setzen.
Fra80 - Unterstützung / Motivation gesucht
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👍 Die Grundbausteine sind das wichtigste Fundament für eine zufriedene und funktionierende Abstinenz. Kann Dir nur aus eigener Erfahrung empfehlen, Dich intensiv mit ihnen auseinander zu setzen.
Lieben Dank, das werde ich auch nochmal verinnerlichen

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Hallo Fra80, herzlich willkommen hier im Forum. Schön, das Du uns gefunden hast.
Du hast offensichtlich gerade noch mal so die Kurve bekommen. Denn mit Deinem damaligen Konsum wäre es ja nicht so geblieben. Es wäre immer schlimmer geworden. Ich habe es wie eine Schlinge um den Hals empfunden, die sich ganz langsam, über einen sehr langen Zeitraum, vollkommen unbemerkt immer weiter zusammen zieht bis ich nicht mehr konnte.
Es ist nun sehr wichtig für Dich, das Du dich auf ein abstinentes Leben vorbereitest und Dein ganzes Leben darauf einstellst. Dafür wirst Du Hilfe benötigen, deshalb bist Du hier, die findest Du hier.
Ich habe in der letzten Zeit gelernt, was Alkohol eigentlich ist: eine legale harte Droge die sehr stark abhängig macht, die viele Menschen tötet und die nur erlaubt ist, weil sich die gesamte Menschheit nur zu gerne seit Jahrtausenden damit betäubt.
Alkohol macht peinlich. Alkohol ist ein Zellgift das Zellen abtötet, auch Gehirnzellen. Alkohol macht doof. Alkohol verteilt sich durch das Blut im ganzen Körper und richtet dort in jeder Ecke Schäden an.
Es gibt keinen Grund Alkohol zu trinken. Nicht einen.
Ich wünsche Dir hier einen guten Austausch und alles Gute.
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Hallo Fra80, herzlich willkommen hier im Forum. Schön, das Du uns gefunden hast.
Du hast offensichtlich gerade noch mal so die Kurve bekommen. Denn mit Deinem damaligen Konsum wäre es ja nicht so geblieben. Es wäre immer schlimmer geworden. Ich habe es wie eine Schlinge um den Hals empfunden, die sich ganz langsam, über einen sehr langen Zeitraum, vollkommen unbemerkt immer weiter zusammen zieht bis ich nicht mehr konnte.
Es ist nun sehr wichtig für Dich, das Du dich auf ein abstinentes Leben vorbereitest und Dein ganzes Leben darauf einstellst. Dafür wirst Du Hilfe benötigen, deshalb bist Du hier, die findest Du hier.
Ich habe in der letzten Zeit gelernt, was Alkohol eigentlich ist: eine legale harte Droge die sehr stark abhängig macht, die viele Menschen tötet und die nur erlaubt ist, weil sich die gesamte Menschheit nur zu gerne seit Jahrtausenden damit betäubt.
Alkohol macht peinlich. Alkohol ist ein Zellgift das Zellen abtötet, auch Gehirnzellen. Alkohol macht doof. Alkohol verteilt sich durch das Blut im ganzen Körper und richtet dort in jeder Ecke Schäden an.
Es gibt keinen Grund Alkohol zu trinken. Nicht einen.
Ich wünsche Dir hier einen guten Austausch und alles Gute.
Vielen Danke für die Worte


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Also jetzt muss ich mal berichten zum kommenden Wochenende: Das läuft eigentlich immer gleich ab, ich bin ab Freitagmittag schon eingespannt, muss den Einkauf für meinen Mann und mich erledigen und dann auch noch für unsere Nachbarn, die können selbst nicht fahren. Samstags wartet der Hausputz auf mich und durch diese ganzen To Dos fühle ich mich mega unter Druck gesetzt, aber immerhin hab ich dadurch keinen Trigger zum Trinken, da fühl ich mich echt stabil. Wochenende sollte doch nicht vollgepackt sein mit Arbeit etc. sondern etwas erholsames sein... Aber jetzt kommt das, was mich gestern Abend richtig aufgeregt hat: Es findet bei uns an diesem Samstag ein kleines Dorffest statt und da wird natürlich reichlich Bier etc. getrunken. Ich möchte da nicht hingehen. Nun sagt mein Mann gestern: "Du kannst Dich doch jetzt nicht verkriechen, komm doch mit". Habe ihm gesagt, dass ich zurzeit Orte, an denen getrunken wird, meiden möchte, aber er versteht das irgendwie nicht...
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Du musst für Dich lernen, das Du der Mittelpunkt in Deinem Leben bist, niemand anderes. Und das Du der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist. Nicht Dein Mann, nicht die Dorfgemeinschaft, nur Du!
Du musst gut auf Dich aufpassen. Und: ein NEIN ist ein ganzer Satz, für den Du dich nicht rechtfertigen musst!
Nur Du bist für Dich verantwortlich, niemand anders. Es wäre fatal, wenn Du auf das Fest gehen würdest. Denn selbst, wenn Du dort keinen Alkohol trinkst, Dein Suchthirn, das sich bei Dir gebildet hat, schläft nie und will nur eins: Alkohol. Und es wird dafür sorgen, daß es Alkohol bekommt, wenn Du es durch solche Aktionen reizt.
Versuch das Deinen Mann zu erklären. Er kann das alles nicht wissen. Ich hatte meine Frau mit ins Boot geholt, sie lebt mit mir und muss Dinge verstehen damit sie weiss, warum ich manches mache und anderes eben nicht.
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Dein Mann kann doch auch alleine zum Dorffest gehen, Fra!
Noch heute, nachdem ich über 13 Jahre abstinent bin, gehe ich zu vielen Aktivitäten nicht mehr mit. Meinem Mann gefällt das oft nicht wirklich, aber er kann es nachvollziehen, weil es für mich einfach nicht mehr erträglich ist.
Und nicht mehr erträglich war zum Schluss mein Saufen, da ist er widerum froh, dass ich nicht mehr trinke und nimmt deswegen Rücksicht.
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Danke für Eure Worte. Ich finde auch, dass es mein gutes Recht ist, Nein zu sagen, wenn ich was nicht möchte. Irgendwie fühlt sich das eigentlich an den Wochenenden immer so an, dass meine Zeit von anderen eigeteilt wird. Ich fange einfach heute damit an: Schluss mit Einkaufen und Erledigungen, ich arbeite Freitags bis Mittags und danach hab ich Freizeit verdient und da möchte ich Dinge tun, die mir Freude bereiten: Klavier spielen, mit den Hunden spazieren gehen, auf dem Ergometer trainieren, abends gut essen, früh schlafen gehen und vorher noch etwas lesen. Das ist doch nicht zuviel verlangt ...
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Hi auch von mir!
Geh da nicht hin. Ist deinem Mann bewusst, wie ernst es dir ist?
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Hi auch von mir!
Geh da nicht hin. Ist deinem Mann bewusst, wie ernst es dir ist?
Ich glaube, er versteht es nicht. Er freut sich, dass ich abstinent bin, aber sieht nicht oder versteht nicht, dass ich jetzt an Selbstfürsorge denke und dass ich Ruhe und vor allem Abstand von Feiern mit Alkohol brauche.
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Eine andere Frage an dieser Stelle: Habe vor ein paar Wochen nach Literatur zum Thema Alkoholismus und Abstinenz recherchiert. Gibt es von Eurer Seite Empfehlungen?
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Ich möchte da nicht hingehen. Nun sagt mein Mann gestern: "Du kannst Dich doch jetzt nicht verkriechen, komm doch mit
Zeige ihm mal die Grundbausteine. Gehe dort nicht hin. Habe immer den fehler gemacht zu nah an den Alk zu gehen und zack, Saufdruck Rückfall alles im Arsch.
Ich lasse mich auch von den ganzen Leuten nicht mehr als kostenloses Personal benutzen. Zur Not bin ich krank. Zu lange immer nach anderen Pfeifen getanzt, mich vergessen. Ich muss mich schützen, auf mich achten, will auch Leben. Für mich macht auch niemand etwas.
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Hallo Fra,
nein, bitte ihm hier nicht die Grundbausteine zeigen.
Das ist jetzt hier DEINE Selbsthilfegruppe. Es hat sich über die Jahre bewährt, den Angehörigen nicht zu sagen, in welchem Forum man unterwegs ist. -
Erstmal vielen lieben Dank an alle für Eure Nachrichten ❤️ Heute früh war ich einkaufen, eigentlich eine Belastungsprobe für mich, weil ich da auch Gelegenheit hab, um Alkohol zu kaufen, aber das habe ich nicht. Bin sehr stolz auf mich und möchte meine Abstinenz nicht kaputt machen. Ich weiß auch, dass es andere Tage geben kann, an denen ich mehr gegen das Verlangen ankämpfen muss, aber mit jedem alkoholfreien Tag wächst das positive Gefühl und ich fühle mich zurzeit richtig gut und dieses gute starke stolze Abstinenzgefühl wünsche ich Euch auch allen von ❤️
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Ich weiß auch, dass es andere Tage geben kann, an denen ich mehr gegen das Verlangen ankämpfen muss, aber mit jedem alkoholfreien Tag wächst das positive Gefühl und ich fühle mich zurzeit richtig gut und dieses gute starke stolze Abstinenzgefühl wünsche ich Euch auch allen von
Mal ein Tipp für alle, die gerade am Anfang stehen.
Natürlich gibt es schwere und leichtere Tage, aber morgens, wenn ich aufstehe, zählt nur dieser eine Tag, den ich trocken leben darf. Das empfehle ich jedem, der startet:, weniger Kopfkino, weniger „was alles passieren könnte“, sondern an den Grundbausteine festhalten.
Ein Tag nach dem anderen, bis Routine zu Stabilität wird.

Dafür wünsche ich gutes Gelingen.
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Hallo zusammen,
inzwischen bin ich vier Wochen abstinent. Viele hier blicken schon auf mehrere Monate oder sogar Jahre der Abstinenz zurück und ich finde, jeder Tag zählt. Bleibt dran und genießt die Abstinenz, es ist alles so viel schöner ohne Alkohol
LG
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Meinen Glückwunsch zum ersten Monat der Abstinenz!

Immer weiter so!
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Auch von mir Glückwunsch zum ersten Monat Freiheit.
LG
Bibi
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Glückwunsch auch von mir 😊
LG Bingo
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