Zuckerwatte_77 - Vorstellung

  • Gut so. Jede Trigerabwehr macht Dich für die Zukunft stärker. Du bist noch im ersten Jahr, da waren solche Anfälle bei mir zwar nicht an der Tagesordnung, aber sie kamen schon ein paar Male vor. Da musste ich halt durch.


    Du hast Dir selbst bewiesen, dass Du den Druck durch andere Maßnahmen ins Leere laufen lassen kannst. Auch siehst Du, dass er nie stundenlang andauert, sondern nach einer gewissen Weile wieder abfällt.

    Also alles richtig gemacht.

  • . dass es immer besser werden soll😁

    Hallo Zuckerwatte

    Es wird nicht nur besser und seltener.

    Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal suchtdruck hatte. D.h.solange ich es nicht herausfordere, durch eingehen von Risiken oder Leichtsinn, gibt es keinen mehr, zumindest bei mir so.

    Die Nummer 3 könnte lauten:irgendwann ist das mit dem suchtdruck keinThema mehr. Jedoch hab ich für den Fall der Fälle immer noch den Notfallkoffer oder das forum hier.

    Wenn ich merke das etwas mich triggert (etwas in mir auslöst oder aktiviert was mit Alkohol zu tun hat)geh ich dem aus dem Weg.

    Mach dann lieber etwas, was mir guttut und mich freut, ansonsten bleib ich weg.

    Damit fahre ich seit Jahren sehr gut.

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

  • Hallo Zuckerwatte,

    das hattest Du neulich erst geschrieben:

    Einige Situationen, wo ich früher getrunken habe (Sportplatz, essen gehen) kann ich mittlerweile schon gut wieder aushalten…

    Sowas kann auch nachträglich noch Suchtdruck auslösen.

    Gerade am Anfang solltest Du gar nichts aushalten müssen. Schau am besten noch mal in die Grundbausteine.

  • hallo zuckerwatte

    gut reagiert, so muß das sein. aber wie rennschnecke sagt, könnten nachwehen sein. halt da mal ein auge drauf und wenn es tatsächlich passt dann macht es sinn mit deinen freunden evtl was anderes zu finden. evtl essen bei euch zu hause und das essen wird geliefert. auch sollten deine freunde vorerst in deiner gegenwart auf alk verzichten. wenn sie echte freunde sind und nicht selbst abhängig denke ich das man das mal für eine absehbare zeit tun kann. auch können probleme saufdruck auslösen aber auch wenn es einem einfach nur sau gut geht. das solltest du allerdings nicht abstellen sondern den daraus resultierenden antrieb für irgend etwas sinnvolles nutzen.

    vielen hilft sport, oder sie sind creativ, machen mit freunden irgend welche kurse. wichtig ist die entfernung zum alk. die gaststätte in der ich früher immer gesoffen habe, habe ich erst wieder zur taufe meines enkels betreten. da war ich 11 jahre trocken, trotzdem war das ein sehr ambivalentes gefühl. ich war ja vorbereitet und trotzdem hat es mich auf eine seltsame weise erwischt. nicht wirklich mit saufdruck aber doch mit kopfkino. du siehst also, die vorsicht darf man nie völlig sinken lassen.

    was du eben aber tun mußt ist rausfinden was dich triggert. und das wird einfacher wenn du einen weiten bogen um den alk machst, denn der tut es ganz sicher, da braucht man den nicht noch als nebelkerze.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • hallo zuckerwatte

    gut reagiert, so muß das sein. aber wie rennschnecke sagt, könnten nachwehen sein. halt da mal ein auge drauf und wenn es tatsächlich passt dann macht es sinn mit deinen freunden evtl was anderes zu finden. evtl essen bei euch zu hause und das essen wird geliefert. auch sollten deine freunde vorerst in deiner gegenwart auf alk verzichten. wenn sie echte freunde sind und nicht selbst abhängig denke ich das man das mal für eine absehbare zeit tun kann. auch können probleme saufdruck auslösen aber auch wenn es einem einfach nur sau gut geht. das solltest du allerdings nicht abstellen sondern den daraus resultierenden antrieb für irgend etwas sinnvolles nutzen.

    vielen hilft sport, oder sie sind creativ, machen mit freunden irgend welche kurse. wichtig ist die entfernung zum alk. die gaststätte in der ich früher immer gesoffen habe, habe ich erst wieder zur taufe meines enkels betreten. da war ich 11 jahre trocken, trotzdem war das ein sehr ambivalentes gefühl. ich war ja vorbereitet und trotzdem hat es mich auf eine seltsame weise erwischt. nicht wirklich mit saufdruck aber doch mit kopfkino. du siehst also, die vorsicht darf man nie völlig sinken lassen.

    was du eben aber tun mußt ist rausfinden was dich triggert. und das wird einfacher wenn du einen weiten bogen um den alk machst, denn der tut es ganz sicher, da braucht man den nicht noch als nebelkerze.

    Hallo Doro,

    Ich habe zu Hause gar keinen Alkohol mehr und mein Mann verzichtet auch fast komplett auf Alkohol (nur wenn er sich mit Freunden auswärts trifft, trinkt er mal ein Bier oder zwei). Das hilft mir enorm.

    Mein Sohn ist leidenschaftlicher Fußballspieler und ich fahre schon seit über 13 Jahren mit zu den Spielen. Früher hab ich da hin und wieder eine weissweinschorle getrunken. Da ich auf die Spiele nicht verzichten möchte, fahr ich immer noch mit, und es fällt mir nicht schwer, da keinen alkohol mehr zu trinken.

    Was ich zur Zeit aber meiden muss, ist großartig zu kochen, weil ich da eben früher immer dazu getrunken habe…

    Ich finde es schon krass, dass dich deine ‚Stammkneipe‘ nach so vielen Jahren noch getriggert hat. Ist schon Wahnsinn, wie gut man aufpassen muss!

    Jetzt beginnt meine 9. alkoholfreie Woche und ich fühle mich einfach richtig stolz, dass ich es soweit schon geschafft habe. Ich nehme Tag für Tag :)

  • Hallo Bolle,


    Das macht mir richtig Mut, dass es immer besser werden soll, danke für deine mutmachenden Wort!

    LG Zuckerwatte

  • Jetzt wollte ich mal fragen, wie ihr so zu alkoholfreiem Bier oder Wein steht?

    Die Antwort hast du schon bekommen.
    Es ist ein mannigfaltiger Trigger, der das Suchthirn auf den Plan rufen kann und die Wirkung kann fatal sein. Warum?
    Die Sucht wähnt sich schon am Ziel und dann passiert es, nämlich nichts, weil der Alkohol fehlt und die erwartete Wirkung nicht eintritt. Jetzt geht der Tanz erst richtig los. Ob ich in diesem Tanz dann noch der Führende sein kann, weiss ich nicht und deshalb lasse ich die Finger davon.

    Es ist gut, dass du die Frage stellst. Warum willst du Pseudoalkoholika trinken? Vielleicht damit du dabei sein kannst und es nicht so auffällt, dass du keinen Alkohol trinkst. Die Überlegung hatte ich auch am Anfang. Es bedeutet aber auch, dass ich zu meiner Abstinenz nicht stehe, wenn es darauf ankommt.

    -------------------------------------------------------
          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Die Antwort hast du schon bekommen.
    Es ist ein mannigfaltiger Trigger, der das Suchthirn auf den Plan rufen kann und die Wirkung kann fatal sein. Warum?
    Die Sucht wähnt sich schon am Ziel und dann passiert es, nämlich nichts, weil der Alkohol fehlt und die erwartete Wirkung nicht eintritt. Jetzt geht der Tanz erst richtig los. Ob ich in diesem Tanz dann noch der Führende sein kann, weiss ich nicht und deshalb lasse ich die Finger davon.

    Es ist gut, dass du die Frage stellst. Warum willst du Pseudoalkoholika trinken? Vielleicht damit du dabei sein kannst und es nicht so auffällt, dass du keinen Alkohol trinkst. Die Überlegung hatte ich auch am Anfang. Es bedeutet aber auch, dass ich zu meiner Abstinenz nicht stehe, wenn es darauf ankommt.

    Ich kenne einen trockenen Alkoholiker der alkoholfreies Bier trinkt- deswegen meine Frage…

  • Ich kenne einen trockenen Alkoholiker der alkoholfreies Bier trinkt- deswegen meine Frage…

    Die Frage ist berechtigt. Aber für mich ist jemand, der alkoholfreies Bier trinkt, nicht trocken, höchstens abstinent.;) Abstinent ist jemand, der keinen Alkohol mehr trinkt. Trocken wird man für mich aber auch im Kopf. Da reicht es nicht, einfach nur das Glas wegzustellen.

    Warum muss es also ausgerechnet alkoholfreies Bier oder Wein sein? Wegen des Geschmacks? Gibt es nichts anderes? Nee, für mich stecken da andere Gründe dahinter. Es gibt doch genügend andere Getränke. Warum muss ich ausgerechnet das Saufen nachahmen?;)

    Ich kenne Alkoholiker, die gerade in der Öffentlichkeit zum alkoholfreien Bier greifen, um weiterhin dazuzugehören. Das Bierglas in der Hand, alles wie früher, nur ohne Alkohol. Nach außen zeigen: Schaut her, ich gehöre noch dazu.

    Dabei halten sie sich weiterhin in ihrem alten, nassen Umfeld auf. Und ich habe erlebt, dass etliche davon irgendwann wieder zum Alkohol gegriffen haben.

    Das sind jedenfalls meine Erfahrungen.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!