Hannah - Vorstellung

  • Hallo zusammen,

    ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder (12, 10 und 8 Jahre). Ich suche hier den Austausch mit Menschen, die mich verstehen. In letzter Zeit wächst mir privat einfach alles über den Kopf: Meine älteste Tochter hat massive Probleme, ich weiß oft nicht, wie ich ihr helfen soll, und mit meinem Mann gibt es deswegen viel Streit.

    Bisher habe ich meistens abends heimlich getrunken, um den Stress abzuschalten. Doch durch den Druck der letzten Zeit merkte ich, dass ich auch tagsüber die Kontrolle verliere.

    Vor ein paar Tagen kam dann der absolute Weckruf: Ich hatte am Vormittag getrunken, als die Schule anrief, weil mein Kind krank war und ich es abholen musste. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich musste also angetrunken dorthin. Die Angst und die Scham danach waren schrecklich. Das hat mir endgültig die Augen geöffnet: Es funktioniert so nicht mehr. Ich will für meine Kinder da sein und niemals Gefahr laufen, dass sie sich für mich schämen müssen.

    Am Tag nach diesem Vorfall war ich direkt bei meiner Hausärztin und habe offen mit ihr gesprochen. Sie hat mich erst mal für zwei Wochen krankgeschrieben, damit ich wieder zu Kräften kommen kann, und mir engmaschige Hilfe angeboten, falls gesundheitliche Probleme auftreten. Seit dem Vorfall vor einigen Tagen habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt.

    Ich will dieses Versteckspiel für immer beenden und dauerhaft alkoholfrei leben. Ich freue mich auf den Austausch mit euch.

  • Hallo Hannah,


    willkommen im Forum, siehst du dich denn als Alkoholikerin?

    Allgemein ist der Gang zum Arzt genau das richtige.


    Hattest du vorher schon öfter den Wunsch ohne Alkohol zu leben?


    Grüße


    Barthell

    Train to survive

    survive to train

  • Hallo Barthel,

    ja ich sehe mich definitiv als Alkoholikerin.

    Zu deiner zweiten Frage: Der Wunsch, alkoholfrei zu leben, war eigentlich schon länger als leise Stimme in meinem Kopf da. Ich wusste tief im Inneren schon eine ganze Weile, dass mein heimliches Trinken am Abend nicht normal ist. Aber ich habe es mir lange Zeit schön geredet und verdrängt. Erst der Vorfall an der Schule vor ein paar Tagen hat aus diesem leisen Wunsch eine absolut feste, lebensnotwendige Entscheidung gemacht. Ich will und kann so nicht mehr weitermachen.

  • Hallo Hannah,

    es ist gut, dass du in dieses Forum gefunden hast. Hier steckt eine ganze Menge Hilfe und Stabilität drin, wenn man sich damit beschäftigt und einliest. Es wird sich schon bald ein "Moderator" bei dir melden, der dir weitere Details an die Hand gibt. Deine Geschichte kann ich so gut nachvollziehen, gerade das Thema Scham hat mir auch große Probleme bereitet. Du scheinst einen Entschluss gefasst zu haben, das ist doch super. Ich bin seit 7 Monaten alkfrei und kann dir versichern, dass der Austausch hier sehr hilfreich ist.

    Wünsche dir alles Gute und liebe Grüße

  • Hallo Hannah,

    gut, dass Du das Forum gefunden hast.
    Die Einsicht, Alkoholikerin zu sein und mir Hilfe zu suchen und anzunehmen, waren für mich die ersten Schritte zur Abstinenz.
    Es wird sich bald jemand vom Moderatoren- Team bei Dir „ melden“.

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    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Hallo Stehaufmännchen, hallo Tabsi,

    vielen lieben Dank für eure schnellen und so verständnisvollen Worte! Ich bin wirklich überrascht und total dankbar, dass nach so kurzer Zeit schon eine Antwort von euch kommt. Das gibt mir gleich ein richtig gutes Gefühl.

    Der Austausch mit euch ist mir unglaublich wichtig, weil es im privaten Umfeld einfach verdammt schwer ist, offen darüber zu reden. Da blockieren mich die Angst und die Scham im Moment noch viel zu sehr. Hier bei euch habe ich das Gefühl, dass ich einfach ehrlich sein kann, ohne dass jemand mit dem Zeigefinger auf mich zeigt.

    Es hat mich unendlich viel Überwindung gekostet, mir einzugestehen, dass ich es allein nicht mehr schaffe. Aber jetzt, wo ich es hier einmal laut ausgesprochen habe, fällt mir schon ein kleiner Stein vom Herzen.

    Ich freue mich darauf, hier bei euch zu lesen und mich mit euch auszutauschen.

    Liebe Grüße,

    Hannah

  • Hallo Hannah,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Du hast erkannt, dass Dir der Alkoholkonsum nicht gut tut und hast die Notbremse gezogen.

    Hat Dir Deine Ärztin auch medizinische Hilfe angeboten bei der Entgiftung?

    Seit wann genau bist Du jetzt abstinent? Du willst eine lebenslange Abstinenz?

    Hier im Forum tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz wollen.

    Und der Austausch ist auch gerade am Anfang wichtig. Und dafür bist Du hier richtig.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Elly,

    vielen Dank für das herzliche Willkommenheißen und deine Nachricht!

    Zu deiner ersten Frage: Ja, meine Hausärztin betreut mich da wirklich sehr gut. Sie hat mir direkt Blut abgenommen, um meine Werte zu checken, und mich für zwei Wochen krankgeschrieben, damit ich erst mal zur Ruhe kommen kann. Sie hat mir auch ganz klar angeboten, dass ich jederzeit medikamentöse Unterstützung von ihr bekommen kann, falls die Entzugssymptome oder der Suchtdruck zu stark werden. Ich soll mich bei jedem gesundheitlichen Problem sofort bei ihr melden. Ich fühle mich da also medizinisch absolut sicher begleitet.

    Ich bin jetzt seit acht Tagen komplett abstinent ... genau seit dem Tag nach dem Vorfall an der Schule.

    Und ja, mein Ziel ist ganz klar die lebenslange Abstinenz. Ich möchte dieses Versteckspiel und die ständige Scham nie wieder erleben und dauerhaft ohne Alkohol leben.

    Liebe Grüße,

    Hannah

  • Hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen? Unter dem Reiter oben findest Du unter Artikel z.B. "Der Notfallkoffer" und auch die "Grundbausteine für ein nüchternes Leben".

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Wichtig ist, dass man den Haushalt alkoholfrei hat, am Anfang Feierlichkeiten, auf denen Alkohol konsumiert wird, meidet und sich regelmäßig mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht. Und dafür bist Du ja hier richtig!

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Danke für den tollen Tipp und die Links! Ich habe die Beiträge bisher nur ganz kurz überflogen.
    Ich werde mir das aber heute Abend, sobald meine Kids im Bett sind und hier Ruhe eingekehrt ist, ganz intensiv und in aller Ruhe durchlesen. Ich freue mich schon darauf, mich da heute Abend mal richtig durchzustöbern und durchzuschmökern!
    Liebe Grüße

  • Nayouk24 15. Juli 2026 um 18:29

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung Hannah“ zu „Hannah - Vorstellung“ geändert.
  • Herzlich willkommen auch von mir, Hannah

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Nayouk,

    vielen Dank für das Willkommenheißen und die schnelle Freischaltung!

    Alles klar, die Regel merke ich mir und halte mich in den nächsten Wochen im Vorstellungsbereich erst mal zurück.

    Ich freue mich auf den Austausch hier.

    Viele Grüße

    Hannah

  • Der Austausch mit euch ist mir unglaublich wichtig, weil es im privaten Umfeld einfach verdammt schwer ist, offen darüber zu reden. Da blockieren mich die Angst und die Scham im Moment noch viel zu sehr. Hier bei euch habe ich das Gefühl, dass ich einfach ehrlich sein kann, ohne dass jemand mit dem Zeigefinger auf mich zeigt.

    Hier geht es um dich, deine Ehrlichkeit zu dir selbst und auch die Offenheit und Ehrlichkeit hier im Forum zu den anderen Usern. Alle Betroffenen hier sind abstinente Alkoholiker. Wie du "Draussen" damit umgehst, ist momentan zweitrangig und alleine deine Entscheidung. Du wirst mit der Zeit merken, was dir gut tut, was dich unterstützt und wie du damit umgehen möchtest.

    Du hast einen Punkt erreicht und zugleich erkannt, dass du jetzt handeln musst und du hast konsequent gehandelt.
    Den schwierigen ersten Schritt hast du gemacht und die Entgiftung sollte weitestgehend durch sein.

    Es gibt hier einen Spruch, der da heisst "Nur nicht trinken reicht nicht!". Du hast die Grundbausteine erhalten und hier im Forum kannst du viele Geschichten lesen, wie es war und wie es gehen kann und glaube mir, es geht und zwar sowas von gut;)

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nayouk, danke für deine klare Perspektive. Dass das „Draußen“ erst mal zweitrangig sein darf, nimmt mir tatsächlich eine enorme Last von den Schultern. Du hast völlig recht: Der Fokus liegt jetzt erst mal nur bei mir und auf meiner eigenen Ehrlichkeit.

    Der Satz „Nur nicht trinken reicht nicht!“ leuchtet mir absolut ein. Genau deshalb bin ich hier...ich möchte nicht nur aufhören, sondern lernen, wie man sich Schritt für Schritt ein zufriedenes, nüchternes Leben aufbaut.

    Deine Nachricht macht mir auf jeden Fall Mut, dass dieser Weg funktioniert. Ich werde mir heute Abend ganz in Ruhe die Grundbausteine durchlesen.

    Viele Grüße

    Hannah

  • Riesige Motivation vs. Angst vor dem „Überdrehen“ – Wie viel Veränderung verträgt der Anfang?

    Hallo zusammen,

    ich bin heute an meinem neunten Tag ohne Alkohol und merke, dass sich gerade eine gewaltige Welle an Optimismus und Motivation in mir breitmacht. Ich habe das Gefühl, am liebsten direkt alles anpacken und verändern zu wollen, was mich belastet.

    Konkret geht es dabei um meinen Job. Ich arbeite in der Pflege. Die ständigen Schichten, die Wochenend- und Feiertagsdienste und das permanente Einspringen im Frei gehen extrem an meine psychischen Reserven. In der Vergangenheit hat das meinen Suchtdruck massiv befeuert. Gerade nach den Nachtdiensten, wenn ich tagsüber nicht schlafen konnte, aber genau wusste, dass um 12 Uhr die Kinder aus der Schule kommen und ich wieder funktionieren muss...das war ein brutaler Kreislauf.

    Ich hätte jetzt sogar schon eine konkrete, ruhigere Option in Aussicht: Eine Freundin hat mich schon ein paar Mal gefragt, ob ich nicht bei ihr in der Arztpraxis anfangen möchte. Ich könnte dort mit reduzierten Stunden einsteigen. Allerdings wäre das ein komplett neuer Bereich für mich... ich bin schließlich Pflegefachkraft und keine medizinische Fachangestellte. Es wäre also mit völlig neuen Herausforderungen verknüpft.

    Ich bin gerade total hin- und hergerissen:

    Auf der einen Seite denke ich mir: Nutze die Energie jetzt! Geh die Baustelle an, um diesen riesigen Trigger Schichtdienst loszuwerden. Die neuen Herausforderungen in der Praxis könnten mir auch eine richtig tolle, positive Ablenkung und eine neue Struktur geben.

    Auf der anderen Seite habe ich eine riesige Scheu davor, mich jetzt völlig zu übernehmen. Ich habe Angst, dass der Neustart in einem fremden Bereich mich zu sehr stresst, ich durch dieses ganze Überengagement am Ende in ein tiefes Loch falle und mein eigentliches Ziel – die Trockenheit – gefährde.

    Wie sind da eure Erfahrungen aus der Anfangszeit? Habt ihr direkt größere Lebensbaustellen wie einen Jobwechsel angepackt, oder ist es sicherer, erst mal nur das Fundament stabilisieren zu lassen?

    Ich freue mich sehr auf eure Gedanken!

    Liebe Grüße,

    Hannah

  • Auf der einen Seite denke ich mir: Nutze die Energie jetzt! Geh die Baustelle an, um diesen riesigen Trigger Schichtdienst loszuwerden. Die neuen Herausforderungen in der Praxis könnten mir auch eine richtig tolle, positive Ablenkung und eine neue Struktur geben.

    Guten Morgen Hannah und herzlich Willkommen hier,

    ich würde alles langsam angehen. Du weißt ja das der Schichtdienst Dich stresst. Würde es an Deiner jetzigen Stelle die Möglichkeit geben den Schichtdienst zu verkürzen oder für Dich passend zu gestalten? Immerhin bist Du Mutter von 3 Kindern. Oder Du könntest mal ein paar Tage bei Deiner Freundin in der Arztpraxis hospitieren? Da könntest Du Dir die Arbeitsabläufe mal anschauen.

    Versuche Dich nicht unter Stress zu setzen und Deiner Abstinenz Prio 1 einzuräumen. Es wird sich mit der Zeit sicher alles normalisieren und Dir den Druck nehmen.

    LG + schön das Du hier bist

    Bibi

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

    Trocken seit 11.07.2025

  • Hallo Bibi,

    danke dir für deine schnelle und so liebe Antwort!

    Das mit dem Stunden reduzieren an meiner jetzigen Stelle ist leider keine wirkliche Option. Wenn ich die Stunden offiziell runterfahre, verdiene ich natürlich weniger Geld , arbeite am Ende durch das ständige Einspringen aber wahrscheinlich trotzdem das gleiche Pensum und treibe nur meine Überstunden in die Höhe. Am Hauptproblem ändert das also leider gar nichts: Man wird im Frei trotzdem ständig angerufen.

    Bei uns läuft es im Moment leider wie fast überall in der Pflege: Viele Kollegen gehen und die, die noch da sind, müssen das Ganze irgendwie auffangen. Da herrscht einfach ein enormer sozialer Druck im Team.

    Man kann zwar theoretisch „Nein“ sagen, aber praktisch bleibt es ja nie bei dieser einen Absage. Man wird mehrfach angerufen, bis hin zu Argumenten wie: „Du bist unsere allerletzte Option, du kannst das Team jetzt nicht hängen lassen.“ Dieser Druck ist brutal. Am Ende ist es oft fast einfacher, ja zu sagen und den Dienst irgendwie durchzuziehen. Sagt man nämlich doch mal Nein, hockt man den ganzen Tag mit einem quälenden schlechten Gewissen zu Hause und kann sich eh nicht erholen. Und genau dieser emotionale Stress und die Schuldgefühle füttern am Ende natürlich wieder massiv den Suchtdruck.

    Die Arztpraxis meiner Freundin habe ich mir tatsächlich schon mal angeschaut, das ist wirklich sehr nett dort.

    Zum Glück bin ich aktuell noch ein paar Tage krankgeschrieben. Das gibt mir gerade den nötigen Abstand und die Ruhe, um mir ohne den direkten Alltagsstress im Nacken Gedanken darüber zu machen, wie es für mich und meine Familie am besten weitergehen kann.

    Danke dir jedenfalls für den lieben Rat, meine Abstinenz jetzt erst mal ganz klar an Prio 1 zu setzen. Das tut unheimlich gut zu hören und genau das versuche ich gerade auch.

    Liebe Grüße,

    Hannah

  • Geh die Baustelle an, um diesen riesigen Trigger Schichtdienst loszuwerden. Die neuen Herausforderungen in der Praxis könnten mir auch eine richtig tolle, positive Ablenkung und eine neue Struktur geben.

    Hallo Hannah, Du beschreibst ja Dein derzeitiges Arbeitsumfeld selbst als riesigen Trigger, deshalb würde ich dieses Problem auf Sicht eines Jahres angehen.
    Neue Strukturen in der Abstinenz sind wichtig. Das erste Jahr ist meist das Schwierigste mit Höhen und Tiefen, Achterbahnfahrt der Gefühle. Deshalb finde ich ein stabiles Außen sehr wichtig.
    Vielleicht hilft es Dir eine Liste mit Pro und Kontras zu machen.
    Die Schichtdienste, das ständige Angerufe im Frei, 3 Kinder ( alleinerziehend?) ist schon eine enorme Belastung und trägt nicht gerade zur Risikominimierung bei.

    Warum also nicht etwas Neues ausprobieren, wenn es Dir eine bessere Struktur im Alltag gibt?
    Ist ja nicht so, dass sie Dich nicht wieder mit Kusshand in der Pflege nehmen würden…

    Manchmal hilft es auch, seinem Bauchgefühl zu vertrauen…vielleicht liegt ja die Antwort schon in Dir…

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Guten Morgen Hannah,

    damals habe ich gleich gelernt, dass man im ersten Jahr keine tiefgreifenden Veränderungen vornehmen soll.

    Also auch Beruflich und in der Beziehung.

    Was die Beziehung angeht habe ich mich absolut nicht daran gehalten.

    Es ist aber auch so, dass mit der Nüchternheit die reale Sicht auf die Dinge wieder kehrt. Außerdem habe ich meine Gefühle wieder stärker wahr genommen.

    Also blieb mir gar nichts anderes auf als mich dran zu machen Dinge zu verändern die mich dauerhaft belasten. Habe halt versucht einigermaßen langsam zu machen :saint:

    Ich habe es bis heute nicht bereut.

    Außerdem wollte ich Dir noch meinen Respekt aussprechen, für das was Du täglich leistest. :thumbup:

    VG
    Alex

    Wo ich hingehe, dort bin ich dann.

  • Hallo Hannah

    Willkommen hier

    Meine Gedanken dazu

    Vielleicht ist es möglich mit deiner Pflegedienstleitung oder dem Chef/Chefin ein vertrauliches Gespräch zu führen, in dem du deine Situation, wie sie sich gerade darstellt zu besprechen.

    Gute Leute will man ja auch halten und Fürsorge damit das auch so bleibt ist auch in deren Sinne.

    Das ist zwar nicht leicht für dich, dich zu deiner Krankheit zu bekennen, aber eine Riesen Erleichterung.

    Ebenenso,kann von dort aus auch die anruferei im frei gestoppt werden.

    Ein Spruch hier in der Gruppe ist:Tun muss man tun.von selbst ändert sich nichts

    Du hast dir hier und bei deiner Ärztin Hilfe geholt, auch auf der Arbeit wirst du sie bekommen ;)

    Das Argument mit dem eventuellen Arbeitsplatzwechsel auf jeden Fall andeuten

    Du packst das:thumbup:

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

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