Andreg_h Neu hier als Angehörige

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo zusammen,

    ich bin hier, weil ich seelisch-moralische Unterstützung suche. Mein Partner ist Alkoholiker und ich kämpfe gegen Windmühlen… Ich weiß, ich soll gar nicht kämpfen - er muß eine Änderung wollen. Aber es führt ihn letzter Zeit immer öfter zu Streit. Puhhh

    Wer kennt das?

    VG,

    Andrea

  • Hallo Andrea, guten Abend.


    Du bist mit deiner Fragestellung nicht alleine. Wenn du dich im Angehörigenbereich des Forums umschaust, gibt es viele Frauen mit ähnlicher Situation.

    Bewerbung - Alkoholiker Forum
    Bewerbung für die Teilnahme am Forum
    alkoholiker-forum.de

    Hier ist unser Bewerbungslink. Bitte einfach anklicken und kurz ausfüllen, damit wir dich freischalten können.


    Dein Thema wird dann gleich in den Angehörigenbereich verschoben.


    Viele liebe Grüße, Linde :)

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hartmut

    Hat den Titel des Themas von „Neu hier als Angehörige“ zu „Andreg_h Neu hier als Angehörige“ geändert.
  • Hallo Andreg_h,


    Ich habe dich freigeschaltet und in den zuständigen Bereich verschoben. Einen hilfreichen Austausch wünsche ich dir.

    Gruß Hartmut

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    Wer will findet Wege , wer nicht will, findet Gründe !

  • Hey!

    Also….


    Wir sind seit 2,5 Jahren zusammen.

    Ich bin für ihn aus Hamburg nach Österreich gezogen.

    Wir (45, 47) arbeiten gemeinsam selbstständig in seinem Betrieb.

    Er trinkt täglich. Etwa 6 große Flaschen Bier oder auch mehr. Schnaps selten - nur in Gesellschaft.

    Die berufliche Selbständigkeit erlaubt es „praktischer Weise“ auch schon mal mittags das erste Bier aufzumachen.

    Er ist, wenn er getrunken hat, lieb zu mir und wird nicht ausfällig. Er ist generell sehr redselig und gern in Gesellschaft. Es gibt viel zu viele Bekannte/Freunde und Anlässe, bei denen er trinkt. Ja, er ist auch mal richtig betrunken, aber so nicht exzessiv wie ich es hier gelesen haben (einnässen, nicht mehr gehen können usw.)

    Er sieht ein, dass er ein Alkohlproblem hat. Er will sich aber keine professionelle Hilfe holen - das lehnt er ab. Therapie und co ist nix für ihn.

    Er war vor Jahren schon mal trocken, in der Zeit sei er aber vereinsamt und das will er nicht mehr bzw nicht wieder.

    Er weiß, dass der Alkohol schon seit Jahren diverse Funktionen in seinem Leben erfüllt, aber er kann bzw will (!) es nicht ändern.

    Und er sagt „Ich tue doch keinem was“ „Ich habe für mich meinen Frieden damit gefunden, dass ich trinke - es stört mich nur, wenn andere mich dafür anzählen/mich darauf ansprechen“.

    Ich habe mich einmal von ihm getrennt (allerdings hauptsächlich weil ich selbst einen Haufen meiner psychischen Probleme lösen musste und mir unsicher war, ob er der richtige ist - das war mir einfach eine Baustelle zu viel). Da hat er mit Trinken für mich aufgehört (um mich zurückzubekommen). Mehrere Wochen (da haben wir uns nicht gesehen) hat er es durchgehalten. Aber ich selbst habe ihn nur etwa 1 Woche in 2,5 Jahren trocken erlebt.

    Tja.

    Sein Trinkverhalten hat sich in der ganzen Zeit an sich nicht wirklich verändert.

    Außer vor etwa 1 Jahr als ich doll Druck aufgebaut habe. Dass Druck Gegendruck erzeugt und es schlimmer macht (Heimlichkeit, jetzt erst recht), habe ich da erfahren müssen.

    ICH habe mich aber verändert. Ich bin für mich stabiler und akzeptiere sein Trinken weniger. Ich trinke auch selbst bewusst weniger und versuche mehr für mich selbst zu tun.

    Das Problem ist aber, dass ich in letzter Zeit eben doch wieder viel herumkritisiere, nerve, ihn meinen Frust spüren lassen und befürchte, dass sich nie etwas ändern wird.

    Ich habe Angst, dass es für ihn wie ein Freifahrtschein ist, wenn ich NICHTS sage! Dass sich dann NIE was zum Positiven ändert. Warum sollte er auch was ändern, wenn ich brav alles akzeptiere?

    In letzter Zeit schlafe ich nicht mehr mit ihm in einem Bett, wenn er mir zu doll nach Alkohol riecht und schnarcht. Das empfindet er als Liebesentzug. Letztens hat er gesagt, dass er versteht, dass mir die Druckmittel ausgehen und es ihm leid tut.

    Letzte Woche hat er - ganz ungewöhnlich - zugegeben wie hart und schwierig es für ihn ist und er es gerade nicht gut hinkriegt und geweint. Ansonsten will er über das Thema eigentlich nie reden. Er findet keine Worte.

    Er findet es gut, wenn ich ihn tagsüber animiere bewußt Saft und Wasser zu trinken.

    Er will sich allerdings auf keine Regeln einlassen. Er schafft es nicht, für sich selbst welche festzulegen und meine diversen Vorschläge bringen ja nichts.

    Er schafft es nicht mir zu sagen, wie ER sich ganz generell vorstellt, dass es weitergehen soll, wie sein Plan ist. Ich vermute, dass er das scheut, weil es dann ja was Handfestes geben würde an das er sich halten müßte. Er will mich nicht enttäuschen (sich selbst sicher auch nicht).

    Er hat vor Kurzem mal den Wunsch formuliert, dass er es gern hätte, wenn er nach Lust und Laune entscheiden könnte zu trinken, aber eben auch tageweise nicht zu trinken. Wie „normale“ Menschen halt. Da habe ich gesagt: OK, verstehe ich, aber Du bist eben nicht normal wie andere. Das geht nicht mehr. Mein Vergleich dazu war, dass ich eben auch keine Diät machen darf, weil ich letztes Jahr eine sehr intensive Eß-Störungstherapie gemacht habe und ich was Essen/Ernährung/Diät betrifft eben nicht normal wie andere bin. Da ich also selbst eine Suchterkrankung habe/hatte (Ess-Brech-Sucht), kann ich mich gut in ihn hineinversetzen.Manchmal vielleicht zu gut bzw ich interpretiere zu viel in sein Verhalten rein. Denn ich kenne das Suchtgefühl und keine Kontrolle zu haben und mich anders zu verhalten als ich will.

    Tja, er bewundert mich dafür, dass ich 8 Wochen stationär in der Klinik war und Therapie mache. Er meint aber so hart/stark sei er selbst nicht. Er will nicht scheitern. Will aber auch keinen Streß mit mir.


    Puh.

    So ist es gerade.

    Tat gut, es mir von der Seele zu schreiben!



    Allerdings denke ich - nachdem ich vorhin andere Berichte gelesen habe: dramatisiere ich zu sehr? Ist es wirklich so schlimm?



  • Aber was, wenn es schlimmer wird???

    Hallo Andrea,

    es wird wohl schlimmer werden, leider.


    Ich kenne „die Trinkkultur“ Österreichs sehr gut, gerade in ländlichen Gebieten ist man sehr tolerant.


    Wenn du ihm Druck machst, wird er heimlich trinken.

    Mehr wie reden kannst du nicht, wenn er es nicht einsieht, bist du chancenlos. Er muß es wollen!

    Ich habe es selbst erlebt, mal ein bisschen weniger trinken funktioniert nur kurzfristig, man (ich) zwingt sich tagsüber, am Abend wird dann alles nachgeholt, hat man es seinem Partner versprochen, tut man es heimlich, die Scham ist groß.

    Im Laufe der Jahre nimmt die Trinkmenge zu (Gewöhnungseffekt). Nur Bier trinken ist ja nicht soooo schlimm, irgendwann kommt Schnaps o.ä. hinzu, Bier genügt nicht mehr, den gewünschten Zustand zu erreichen, so war es bei mir.


    Nach Lust und Laune zu trinken und dann wieder nicht, bleibt leider eine Illusion.


    Nun kannst du noch ein paar Jahre hoffen und es aushalten oder dir Pläne für die Zukunft machen, ohne alkoholisierten Partner.

  • Liebe Andrea,


    Willkommen im Forum!

    Allerdings denke ich - nachdem ich vorhin andere Berichte gelesen habe: dramatisiere ich zu sehr? Ist es wirklich so schlimm?

    Ein Alkoholikervergleich bringt dich nicht weiter. Die Frage ist: Wie geht es dir damit? Bist du zufrieden mit der Situation in der Beziehung?


    Wie ich lese, bist du unzufrieden und es geht dir nicht gut damit. Womit sich deine andere Frage beantworten lässt

    Dass sich dann NIE was zum Positiven ändert. Warum sollte er auch was ändern, wenn ich brav alles akzeptiere?

    Es verändert sich dann etwas, wenn DU etwas für Dich tust. Was kannst Du tun, damit es dir gut geht?

    LG,

    Anni

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Hi Achelias,

    ach scheiße :(

    Danke für Deine ehrlichen Worte!

    Wollte ich das überhaupt hören, frage ich mich gerade? Mir kommen sofort die Tränen :(

    Dass es schlimmer werden wird…

    Dass ich eigentlich also gehen muß…

    Es sei denn Ich ändere meine Einstellung und komme damit klar, wie es ist.

    Puuuuhhhh


    Wenn ich fragen darf:

    Heißt das, Du trinkst ich mehr?

  • Im Laufe der Jahre nimmt die Trinkmenge zu (Gewöhnungseffekt). Nur Bier trinken ist ja nicht soooo schlimm, irgendwann kommt Schnaps o.ä. hinzu, Bier genügt nicht mehr, den gewünschten Zustand zu erreichen, so war es bei mir.


    Nach Lust und Laune zu trinken und dann wieder nicht, bleibt leider eine Illusion.

    Hallo Andrea,


    leider muss ich mich achelias anschließen. Genauso war es auch bei mir...


    Bis ich dann nicht mehr konnte. Ich war körperlich und seelisch am Ende.


    Die Sucht geht nur in eine Richtung.


    Aber den Ausstieg kann nur der Alkoholiker selbst finden. Da können Angehörige

    noch soviel reden, es noch so gut meinen, nur der Betroffene kann die Alkoholsucht stoppen.


    Das, was Du tun kannst, ist dafür zu sorgen, dass es Dir gut geht!

    LG Elly


    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    *06.01.2013*

  • Hey Elly,

    ja, ich weiß, dass ich dafür sorgen muß, dass es mir gut geht. Und das versuche ich auch. Und in Teilen gelingt es mir auch.


    Nur: Wenn ich wirklich davon ausgehen muß, dass es immer mehr Alkohol wird und damit schlimm, nicht aushaltbar für mich -> Muß ich dann nicht so schnell es geht das Weite suchen?

    Das würde für mich heißen: Alles hier aufgeben, wegziehen aus Österreich, zurück in die alte Heimat. Denn wir arbeiten hier ja gemeinsam selbstständig. Es gibt ohne ihn keinen Grund hier zu bleiben. Im Dezember habe ich erst meine Wohnung final aufgelöst und bin hierher gekommen.

    Würden wir in meiner alten Heimat Hamburg leben, dann wäre es viel leichter parallel mein „Alleine-Leben“ zu führen (Freunde,Hobbys, Arbeit) und aktiv einen Plan B zu haben, auf den ich dann umswitchen kann.

    SCHEISSE.

  • MUSS man einen Partner, der Alkoholiker ist also schlicht und ergreifend verlassen???

    Und das besser früher als später

    Ich hole das mal hier rüber, Andrea :wink:


    Man MUSS gar nix, man kann auch immer so weiter machen, nur ist der Preis dafür sehr hoch.

    Es kommt auch darauf an, was Du Dir selbst wert bist.

    CO-Abhängige leiden übrigens oft unter psychosomatischen Erkrankungen. Nicht nur den Alkoholiker selbst macht die Sauferei krank, auch die Angehörigen leiden und werden letztendlich krank.


    Desweiteren führt das Fortführen der Beziehung auch dazu, das der Alkoholiker länger in seiner Sucht stecken bleibt.

    Kleines Beispiel, was ich hier die Tage las...

    Da pisst sich ein Trinker die Hosen voll oder ins Bett...und was macht der CO?

    Bringt alles wieder in Ordnung und legt fürs nächste Mal ne Inkontinenz-Unterlage drunter, wenn der besoffene XY wieder auftaucht.

    Warum sollte der denn aufhören zu saufen bei so einer krankhaften Rundumversorgung des CO?

    Dieses ewige Gekümmere und beseitigen der Saufspuren ermuntern doch eher dazu, genau so weiter zu machen wie bisher.

    Verstehst Du, wie ich es meine?


    Und Nein, das wird auch nicht mehr besser mit dem Alkoholismus, wenn der Säufer keine Krankheitseinsicht hat und sich helfen lässt.

    Dieser Aufzug fährt nur noch bergab, und Du fährst mit!

    Die Saufmengen werden immer mehr, die daraus resultierenden Vorfälle immer krasser.


    Du kannst nur selbst entscheiden, ob Du Dir Dein Leben so vorgestellt hast und so weitermachen willst.

    Diese Entscheidung kann Dir auch keiner abnehmen.


    Ich kann nur immer hoffen, das der CO seine Konsequenzen zieht und dafür sorgt, wieder ein besseres Leben zu haben.

    Und wenn noch Kinder im Spiel sind, ist es auch unverantwortlich, sie einem Säufer-Vater auszusetzen.


    LG Sunshine

  • Das würde für mich heißen: Alles hier aufgeben, wegziehen aus Österreich, zurück in die alte Heimat.

    immer noch tausendmal besser, als sich selbst aufzugeben an der Seite eines Trinkers, oder?

    Würden wir in meiner alten Heimat Hamburg leben, dann wäre es viel leichter parallel mein „Alleine-Leben“ zu führen (Freunde,Hobbys, Arbeit) und aktiv einen Plan B zu haben, auf den ich dann umswitchen kann.

    Hm, aber auch dort würde er weitersaufen, Ortswechsel bringen da auch nix...mal so am Rande erwähnt.


    Da würde ich aber lieber allein in die wunderschöne Heimatstadt Hamburg zurückkehren, um dort erstmal das "Alleine-leben" zu genießen. Es hört sich so an, als hättest Du da noch Freunde, ein soziales Umfeld. Damit wärest Du auch schonmal besser gestellt als so mancher CO, der alles für seinen Trinker aufgegeben hat inkl. eigenen Freundeskreis.


    Andrea, es geht hier letztendlich um DEIN LEBEN. Wirf es bitte nicht sinnlos weg an einen uneinsichtigen Säufer, sondern mach was für Dich draus!


    LG Sunshine

  • Moin, moin Andrea,

    ja ich trinke nicht mehr, weil ich es so wollte, ganz freiwillig.


    Gib dich keinen Illusionen hin, egal was er sagt, was er zu tun scheint, wenn er weiter trinkt, wird`s schlimmer, irgendwann. Das kann 1 Jahr dauern oder 10 …

    Je mehr du „Stress“ machst, desto stressiger wird euer Verhältnis.


    Du hast geschrieben: „Ich trinke auch selbst bewusst weniger ...“ … warum trinkst du überhaupt? Trink` doch mal gar nichts.


    Ein Alkoholiker kann nicht weniger trinken, einfach so, entweder ganz oder gar nicht.

    Oder offiziell weniger, heimlich dafür mehr.

    Nur du weißt, wie oft und wie intensiv ihr miteinander geredet habt, ob die Positionen klar sind.

    Ich will mich nicht wiederholen, entweder bemühst ich um Schadensbegrenzung und siehst wie lange du es ertragen kannst oder er hört auf mit dem Trinken.

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich war länger nicht mehr hier… Ich habe mich davor gedrückt :( Denn Eure ehrlichen Antworten und Tipps machen mir leider wenig Hoffnung. Und den Tatsachen ins Auge zu sehen, fällt mir schwer. Ich bin (noch) nicht so weit für mich zu definieren, wann ich welche Konsequenz ziehe.

    Mein Partner weiß zwar, dass er ein Alkoholproblem hat. Aber er meint, dass es nicht so schlimm ist (früher hat er schließlich mehr getrunken) und dass er es in der Hand hat, dass es nicht schlimmer wird. Tja.

    Ich bin gerade mal wieder verzweifelt und weine…

    Es tut auf jeden Fall gut zu wissen, dass ich mit dem Problem nicht alleine da stehe! Danke dafür.

    Ich werde jetzt nochmal durch die anderen Beiträge lesen. Vielleicht hilft das etwas.

    Ich wünsche jedem von Euch heute einen guten Tag in seiner ganz eigenen Situation - sei es nun CO oder direkt abhängig.

    VG,

    Andrea

  • Hallo Andrea, fühl dich gedrückt bei mir schaut es auch nicht anders aus..mein Mann meint er hätte sein Alkehol Konsum unter Kontrolle ..2tage nichts trinken dann wieder bis zu 6bier Mal mehr oder weniger...ich bin an den Punkt gelangt ...das ich ihn machen lassen ohne etwas zu kommentieren oder sonst was..er soll die Verantwortung übernehmen...mein Mann zu verlassen könnt ich zu diesem Zeitpunkt doch nicht.lg

  • Eine Frage beschäftigt mich wirklich doll:


    Wird die Alkoholmenge wirklich IMMER schlimmer? DEFINTIV? Bei ALLEN?

    Gibt es Beispiele von lebenslang Abhängigen, die sich auf einem bestimmten Niveau einpendeln?

    Nicht, dass das anstrebenswert ist, aber gibt es Beispiele? Oder soll das nicht thematisiert werden, weil es anderen eine illusorische Hoffnung geben könnte?


    Meinen Partner kenne ich seit gut 2 Jahren. Er hat immer getrunken seitdem, jeden Tag, Durchschnitt 6 große Bier, auch mal mehr bei Feiern, manchmal tageweise auch mal etwas weniger.

    Was ich bisher nicht feststellen kann, ist eine steigende Tendenz.


    Ich weiß aber, dass er früher mehr getrunken hat (da kannte ich ihn noch nicht). Als er noch als AprésSki-DJ gearbeitet hat. Weniger geworden ist es durch krassen Leidensdruck. Seine Freundin hat ihn verlassen, danach hat er schlimm gesoffen, Zusammenbruch, dann war er eine Zeit lang trocken (ein paar Jahre), hat dann aber schleichend wieder angefangen. Auf das alte Niveau ist er nicht wieder zurück.


    Das ist natürlich NICHT toll oder lobenswert.

    Ich habe aber deshalb die kleine Hoffnung, dass ich vielleicht (wenn ich das will & das kann) doch „nur“ die aktuelle Alkoholmenge akzeptieren muß…

    Versteht Ihr was ich meine?


    Auf was muß ich mich einstellen?

    Soll ich lieber sofort die Koffer packen? Oder erst wenn es schlimmer wird? Aber was heißt das genau - schlimmer? Wie definiere ich meine Grenze?

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