Hallo Schmidtty,
Mal etwas wesentliches: Wie lange bist Du jetzt trocken?
Dein Sohnemann ist volljährig, oder?
lG WW
Hallo Schmidtty,
Mal etwas wesentliches: Wie lange bist Du jetzt trocken?
Dein Sohnemann ist volljährig, oder?
lG WW
Es scheint da vielleicht, möglicherweise, auch eine Menge Verletzung mit im Spiel zu sein? Gewalt (auch verbale) erzeugt Gegengewalt- und ich bin nicht sicher, ob es das jetzt besser machen würde, Drohen und Anschreien.
Meinst Du, dass es vielleicht geht, Dich mit klaren Worten an einen Tisch zu setzen, und zu fragen, warum er Dich so bösartig behandelt, ihm (oder ihnen- Dein Sohn ist das ja wohl nicht allein, wenn ich das richtig las-) ruhig zu sagen, was das mit Dir macht, wenn er so mit Dir umgeht?
Whitewolf Ich bin seit der stationären Reha im Sommer 2023 trocken und mein Sohn ist volljährig, ja. Er macht mich allerdings immer noch für alles verantwortlich, was irgendwie schiefgegangen ist.
Du trinkst seit 1,5 Jahren nichts mehr und gibst Dir Mühe. Du arbeitest Vollzeit. Das ist eine echte Leistung und darauf solltest Du sehr stolz sein. Dein volljähriger Sohn macht Dich jetzt leider für seine Unzufriedenheit im Leben verantwortlich. Passt das in Etwa?
Diese Unzufriedenheit hat nichts mehr mit Deiner Sauferei zu tun. Es wird als Vorwand und Grund genutzt und das könnte noch Jahre so weiter gehen wenn Du da nicht einen Schlußstrich ziehst.
Was beschäftigt ihn wirklich?
Lass Dich da wegen des Alkohols auf keine Grabenkämpfe mehr ein, hör auf Dir für alles was eventuell schiefgelaufen ist die Schuld zu geben. Deine Wut zeigt das Du da noch weit entfernt bist. Das müsste normalerweise abperlen wie an einem Regenmantel, stattdessen trifft es Dich ins Mark. Nicht gut.
Alkoholiker neigen dazu sich wegen ihrer Erkrankung in Sack und Asche zu hüllen. Dabei wird gerne vergessen, das die Menschen mit denen sie umgehen auch nachdenken können, Entscheidungen treffen können, sollen und auch müssen.
Sucht gemeinsam die tatsächlichen Probleme und geht es an.
lG WW
Ja, das passt so
Du trinkst seit 1,5 Jahren nichts mehr und gibst Dir Mühe. Du arbeitest Vollzeit. Das ist eine echte Leistung und darauf solltest Du sehr stolz sein. Dein volljähriger Sohn macht Dich jetzt leider für seine Unzufriedenheit im Leben verantwortlich. Passt das in Etwa?
Ja, das passt so.
Aus irgendeinem Grund hat er das Bedürfnis gegen Dich auszuteilen. Und dann wird das gegriffen, dass Dich verletzt.
Er sieht dann ja Deine Reaktion deutlich.
Ich habe in einer toxischen Beziehung z. B. auch immer die gleichen Fehler unter die Nase gerieben bekommen. Und wenn die 10 Jahre her waren. Wenn es "wirkt" passt das ja.
und ich bin nicht sicher, ob es das jetzt besser machen würde, Drohen und Anschreien.
Das ist natürlich grundsätzlich schlecht. Da hast Du Recht. Aber eine emotionale Reaktion, die durchaus verständlich wäre.
Wichtig wäre dennoch klarzustellen, dass dieses Argument jetzt langsam mal abgenutzt ist.
Auf die nächste Ebene wechseln und fragen, was er denn eigentlich wirklich hat... Die Pfanne wird es ja wohl auch nicht sein. Das wäre es.
Kann gut sein, dass er dann zu macht. Aber das "Saufen"-Argument macht dann auch nicht mehr so viel Spaß.
Es ist wichtig, dass Du Dir irgendwann anfängst zu verzeihen. Dann wirst Du auch weniger gelähmt auf solche Kommentare reagieren.
Es ist wichtig, dass Du Dir irgendwann anfängst zu verzeihen. Dann wirst Du auch weniger gelähmt auf solche Kommentare reagieren.
Ja, das stimmt.
Moin Schmidtty
Du bist stark, gehst deinen Weg konsequent und bleibst trocken. Vielleicht beneidet dein Sohn dich insgeheim deswegen.
Frag ihn doch mal in einer entspannten Situation, wie du es seiner Meinung nach machen solltest, wenn sein Kind so mit ihm sprechen würde?
Also seine Meinung einholen
Schreien oder laut werden bringt nix.ruhig und leise dringt das ein oder andere besser durch.
Trotzdem klare Kante zeigen.
Hatte selbst 3 Exemplare, die beim erwachsen werden auch Dinge raushauten,das mir der Hut hochging ![]()
LG Bolle
Ja, ich habe das Argument „Du möchtest auch nicht, dass jemand so mit Dir spricht“ schon mehrfach gebracht. Klar, ich bin als Mutter halt „nervig“ und es geht mich ja sowieso alles gar nichts an. Vielleicht ist mir aber alles auch weniger egal, seit ich keinen Alkohol mehr trinke.
Hallo zusammen,
Seit dem 30.03., an dem ich zuletzt was gepostet hatte, hat sich viel getan. Mein Sohn hat, so glaube ich, verstanden, dass ich an seinen Schwierigkeiten nicht alleine die Schuld trage. Das ist schonmal gut, denn ich habe auch in meiner schlimmsten Zeit noch versucht, seinen Anforderungen gerecht zu werden. Klar, es war nicht immer einfach, aber kein böser Wille.
Mal schauen, wie es jetzt weitergeht. Es stehen viele Entscheidungen an. Das Thema „Alkoholikerin“ kann ich wohl niemals mehr ablegen, aber zumindest in Schach halten. Ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine…
LG, Schmidtty
Hallo Schmidtty
Die Zeit ist dein Verbündeter.Dein Sohn gewöhnt sich langsam an die "neue Mama "
Das dauert.
Bei meinen war das misstrauen noch sehr lange vorhanden. Gib euch Zeit ![]()
Mein Sohn hat, so glaube ich, verstanden, dass ich an seinen Schwierigkeiten nicht alleine die Schuld trage.
Hallo Schmitty,
das freut mich für dich.
Dein Sohn wird mehr und mehr erkennen, dass einige seiner Schwierigkeiten nicht dadurch kleiner werden, weil du jetzt abstinent bist.
Und der Rechtfertigung, dich immer wieder als die Schuldige auszumachen, gelingt auch nicht mehr, weil du abstinent bist.
Für dich ist es ein andauernder Prozess, für deinen Sohn auch.
Das Thema „Alkoholikerin“ kann ich wohl niemals mehr ablegen
Definitiv nicht aber mit der Abstinenz ist der Weg in den Abgrund gestoppt.
Ein Alkoholiker:in der seine Sucht kontrolliert hat, hat sich auf einen anstrengenden Weg begeben und dafür gebührt ihm/ihr grosser Respekt.
Auch dein Sohn könnte das irgendwann erkennen. Ich wünsche es dir.
Viele Grüsse
Nayouk
Moin zusammen,
So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich habe heute einen Tag Urlaub genommen, weil ich ein paar Erledigungen machen muss und möchte. Jetzt schmeißt mich mein Sohn hochkant aus der Wohnung raus. Meine Anwesenheit sei toxisch, da könne er nicht für sein Abi lernen und ich sei schuld, wenn er durchfällt. Mit übelsten Beschimpfungen werde ich tituliert. Verschwinden muss ich. Nichts kann ich richtig. Ich habe mir alle Gehirnzellen, die ich jemals besessen habe, weggesoffen, sagt er. Ich sei zu verlangsamt. Zu fett noch dazu.
Also, ich halte es nicht mehr aus, bin am Boden zerstört. Alle, mit denen ich darüber rede, sagen mir, ich solle ihn auflaufen lassen. Aber wie? Wenn er dann womöglich wirklich sein Abi nicht schafft, bin ich schuld und muss ihn noch ein Jahr länger ertragen. Ich kann einfach nicht mehr.
Hallo Schmidtty,
wenn ich das lese, werde ich wütend. Für das Bestehen seines Abis ist er ja wohl selbst zuständig. Und die anderen Aussagen, die ich hier schon gelesen habe: so geht man nicht mit anderen Menschen um.
Und wenn er zu Hause nicht lernen kann, kann er doch woanders hingehen. In eine Bibliothek oder zu Freunden. Ist ja auch deine Wohnung.
Nun habe ich keine Kinder und halte mich eher zurück, was Lösungen angeht. Aber ich wollte dir einmal hier lassen, dass ich es unverschämt und respektlos finde.
Seeblick
Hallo Schmidtty!
Wenn er dann womöglich wirklich sein Abi nicht schafft, bin ich schuld und muss ihn noch ein Jahr länger ertragen. Ich kann einfach nicht mehr.
Nein da bist du nicht schuld daran sondern er selber denn er muß dafür lernen nicht du. Es mag ja sein daß er total unter Prüfungsstress steht aber so ein Verhalten geht gar nicht. Solche Frechheiten muß sich niemand bieten lassen. Es ist immer noch deine Wohnung in der er lebt nicht umgekehrt.
Ich kann dir nur wünschen daß bald auszieht und so Ruhe in dein Leben einkehrt. Ich bin sprachlos über den Ton deines Sohnes. Ich habe ja selber 2 Kinder und in der Pubertät und danach gab es einige Konflikte aber so frech wären sie nie zu mir geworden. Da hätten sie aber auch was erleben können im Sinne von auflaufen lassen.
Versuche dir heute einfach einen schönen Tag zu machen und etwas Gutes für dich zu tun.
Mit übelsten Beschimpfungen werde ich tituliert. Verschwinden muss ich. Nichts kann ich richtig. Ich habe mir alle Gehirnzellen, die ich jemals besessen habe, weggesoffen, sagt er. Ich sei zu verlangsamt. Zu fett noch dazu.
Mit diesen Worten wäre er hochkant aus meiner Wohnung geflogen, Schmidtty!
Zu wenigstens für ein paar Stunden, damit er nachdenken kann, was er da für Frechheiten vom Stapel gelassen hat!
Du zahlst die Wohnung und er riskiert die dicke Lippe?! Das kann und darfst Du Dir so nicht gefallen lassen.
Tja, mein Fehler war halt, dass ich ihm zu viel habe durchgehen lassen als er noch klein war. Sein Vater hat sein Übriges getan und ihn verzogen bis zum Gehtnichtmehr. Jetzt erhalten wir die Quittung dafür. Natürlich habe ich auch immer ein schlechtes Gewissen wegen meiner Sucht. Ich kann die Fehler aber nicht mehr rückgängig machen und muss aufpassen, dass ich durch den ganzen Frust nicht in eine Abwärtsspirale gerate. Irgendwie schaffe ich es nicht, mein Makel zu akzeptieren und wieder erhobenen Hauptes durch die Welt zu stiefeln.
Hallo Schmidtty
Da geht mir der Hut hoch.
Ich will dir nicht raten oder sagen was du tun solltest, aber eine Geschichte aus meinem Leben erzählen.
Schon mehr als 20 Jahre her.
Mein ältester Sohn war auch mal bei mir in der Wohnung, rotzfrech, provokant und legte es drauf an,als ich sagte jetzt langts mir,jetzt fliegst du hier raus.HaHa versuchs doch mal.
Er wollte mir zeigen, daß er stärker ist und ich nix drin hab gegen ihn.Beleidigend und sich lustig machend über meine Person.
Letzte Warnung von mir,das ich mir externe Hilfe holen werde wurde ignoriert.
Das war sehr schwer für mich ihm nicht eine reinzuhauen.innerlich am kochen, äußerlich ruhig griff ich zum Telefon ☎️ 110.
Hier sitzt mein Sohn, provoziert, krakeelt rum und will meine Wohnung nicht verlassen. Was soll ich tun?Wir kommen!
😳 So schaute er.Platzverweis .In Begleitung der Beamten ging er lammfrom.
Einige Tage Eiszeit zwischen uns. Hat sich aber alles wieder eingerenkt.
Heute kein Thema mehr, er weiß aber ,mit dem Alten kann man nicht alles machen, der wehrt sich.
LG Bolle
Ja, das würde ich mich auch gerne mal trauen. Einfach so….110 wählen und fertig. Möchte ich aber jetzt während der Prüfungsvorbereitung nicht. Das gibt zuviel Aufruhr.
Tja, mein Fehler war halt, dass ich ihm zu viel habe durchgehen lassen als er noch klein war. Sein Vater hat sein Übriges getan und ihn verzogen bis zum
Hallo Schmidtty, der Satz oben sagt alles. Das klingt nach: das Kind ist in den Brunnen gefallen!! Wir haben 4 Kinder.Sie sind jetzt alle erwachsen.Sie wurden mit Liebe erzogen aber als Kinder und Jugendliche wurden ihnen auch Grenzen gesetzt! Zur Not auch mal auflaufen lassen!!Da gibt es viele Möglichkeiten, die ich hier nicht aufzählen möchte.Es ist aus allen was geworden! Der Respekt war und ist immer da.Sie sind heute sogar dankbar dafür! OK, nun zu deinem Problem Schmidtty. Es ist anscheinend leider so, daß dein Sohn jetzt flügge wird und mittlerweile macht was er will. Warum auch nicht, er hat es anscheinend nicht anders gelernt! Die Zeit mit Grenzen setzen wird wohl im Großen und Ganzen zu spät sein!?.Kein Respekt geht schonmal garnicht!! Letztendlich handelst du aus einer Position der Schwäche bzw.handelst garnicht.Wenn es wirklich zu schlimm ist/wird könntest du an der finanziellen Unterstützung schrauben! Er kann in seinem Alter zum Beispiel auch seine Wäsche selbst waschen
.Du sitzt am längeren Hebel! Übers Geld, finanzielle Unterstützung zum Beispiel, kriegt man grundzätzlich alle!! Allerdings brauchst du dafür auch die Kraft 🏋,das durchzuziehen!! Die wünsche ich dir von ganzem Herzen. Gruß Bono
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