Jump! aus dem Hamsterrad

  • Hm … „alles“ tun … wie kann das jemand von außen messen.

    Stromer hatte geschrieben:

    Ich bin der Meinung, das es dafür nur einen Grund gibt: er hat zu wenig getan. Warum, das weiss ich nicht. Möglichkeiten hat er genug in Deutschland.


    Ich wollte mit dem Wort „Alles“ einfach noch eine Steigerung zu „zu wenig getan“ Beispiel nehmen und damit verdeutlichen, dass ein Alkoholiker sämtliche Berge in Bewegung setzen kann…. Bringt alles nichts, wenn es noch nicht geklickt hat.

  • Mal meine ungeschönten Erfahrungen aus den zíg Jahren hier und aus der Realität.

    Jeder Alkoholiker kann trocken werden; niemand ist von der Sucht so zerfressen, dass er nicht herauskommen kann. Niemand kann mir das Gegenteil erzählen, auch nicht mit immer wieder neuen, spitzfindigen Begründungen oder sonstigen Verschleierungen.

    Unter denen, die es beim ersten Mal schaffen, bis zu dem Drehtürpatienten sind die Chancen gleich.

    Solange auch nur noch für den Alkoholiker ein Funken Hoffnung besteht, sei es auch nur ansatzweise kontrolliert oder in kleinen Dosen wieder trinken zu können, ist ein Rückfall lediglich eine Frage der Zeit.

    Alles, was den Alkoholiker davon abhält, sind mitunter auch die Bemühungen der Partner, Psychologen oder Ärzte, die ihm Hoffnung geben, es doch zu schaffen, ihm aus falsch verstandener Hilfe, Unterstützung bieten und dadurch, eventuell nicht bewusst, immer die Tür zum Weitertrinken offen halten.

    Last den Alkoholiker fallen, er wird seinen Weg finden oder sich eben zu Tode saufen. Wird er widerwillig, also noch nicht ganz bereit dazu, begleitet, nimmt er eben den Partner mit in den Abgrund.

    Glaubt mir, nach meinen vielen nassen Jahren ist eine Erkenntnis ganz groß. : Sich selbst und anderen etwas vorzumachen, ist die hohe Kunst eines jeden Alkoholikers, die er perfekt beherrscht.

    Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen, doch sind es gerade diese Meinungen, die jemanden in der Sucht festhalten, bis sie zu einer Erfahrung werden.

    Soviel mal von mir

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • CT

    Ist das so? Dann hätte man mir letztes Jahr, als ich hier aufgeschlagen bin, sagen müssen: "Wie, Du bist noch nie in Deiner eigenen Kotze oder neben einem fremden Mann aufgewacht, hast immer noch Job und Führerschein und noch nie das Bedürfnis gehabt, morgens weiterzutrinken oder eigene Smartphone-Posts vom Vorabend zu löschen? Das wird nix, melde Dich wieder, wenn Du richtig am Boden bist ..."

    Wie sehen das die alten Hasen aus ihrer Erfahrung heraus: Ist mein Rückfallrisiko wegen des Fehlens vergangener Exzesse höher als bei anderen?

    Dann würde ja kein sogenannter funktionierender Alkoholiker trocken werden oder bleiben können! Das ist aber ja nicht der Fall!

  • Stoffis unter Sich in der Therapie, ich liebe es, lese es immer wieder gerne:

    Ganz vielen von ihnen konnte ich schon in der Therapie ansehen, das sie garantiert jetzt wieder trinken.

    Welchen Eindruck denkst Du, hast Du rückblickend bei den anderen Therapieteilnehmern vermittelt? Lass mich raten: Wie ein Fels in der Brandung standest Du ob Deiner jahrelangen Erfahrung hoch oben über den anderen Teilnehmern und konntest in der Therapie-Tratschecke vor der Klinik überzeugend Deine Zuordnung treffen.

    Wie sehen das die alten Hasen aus ihrer Erfahrung heraus: Ist mein Rückfallrisiko wegen des Fehlens vergangener Exzesse höher als bei anderen?

    In meinen Augen hängt das wesentlich vom inneren Leidensdruck ab, und den würde ich nicht an solchen Eckpunkten festmachen. Was für den Einen eine Randerfahrung ist, kann für den Anderen der blanke Horror sein.

    Ich denke nicht das eine "Exessliste " vorhanden sein muss. Das persönliche Rückfallrisiko kann nur von demjenigen Selbst beurteilt werden. Allerdings gibt es da auch sehr kundige Propheten ( siehe oben ).

    lG WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Das hat mich wieder sehr zum Denken angeregt. Danke für die Frage Rennschnecke

    Ich war auf dem Weg bergab. Aber noch lange nicht unten.

    Wenn ich in meiner Erinnerung wühle, finde ich schon eine Menge schlechte Dinge. Und noch weiter zurück in meine Kindheit, gleich noch mehr. Also, was habe ich davon? Nix. Ich brauche diese schlechten Erinnerungen nicht hervorzurufen. Ich weiß, dass sie da sind.

    Aus der heutigen Sicht - und das ist die einzige, auf die es ankommt - ist es für mich nicht so wichtig, wie es war.

    JETZT bin ich der Mensch, der ich eigentlich bin. Das macht mich permanent glücklich. Da ist noch viel außen herum im Leben. Gutes und auch Schlechtes. Aber das Grundgefühl ist positiv. Ich bin mir ein wertvoller Mensch. Jetzt.

    Und das will ich bleiben!

    Ja, es hat irgendetwas gebraucht, um den Gong bei mir zu schlagen. Wie wenn beim Boxkampf, das Rundenende angezeigt wird. Dann aber, war der Kampf vorbei.

    Handtuch geschmissen, kapituliert. Das war es jetzt. Aus gesoffen.

    Was denn nun den Gong damals bei mir geschlagen hat, ist jetzt nicht mehr wichtig. Das ist meine Antwort zu dieser Frage.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Rennschnecke Ich lade Dich ein, den langen Text von mir weiter oben zu lesen. Auch ich musste nicht in meinem erbrechen liegen und musste auch nichts verlieren. Ich habe vorher schon nicht mehr weiter gewusst.


    Stoffis unter Sich in der Therapie, ich liebe es, lese es immer wieder gerne

    Warum schreibst Du das? Gibt Dir so etwas etwas? Den hättest Du dir sparen können


    Welchen Eindruck denkst Du, hast Du rückblickend bei den anderen Therapieteilnehmern vermittelt? Lass mich raten: Wie ein Fels in der Brandung standest Du ob Deiner jahrelangen Erfahrung hoch oben über den anderen Teilnehmern und konntest in der Therapie-Tratschecke vor der Klinik überzeugend Deine Zuordnung treffen.

    Auch hier drückst Du Dich leider meiner Meinung nach unnötig angreifen aus. Ich rechtfertigen mich dennoch. Ein Herr in der LZT war wegen der MPU da. Er hat immer wieder betont, wie sehr ihm es fehlt, mit den Kunpeln einen trinken zu gehen. Er hatte auch gar kein Interesse, sein Umfeld zu verändern. Ein anderer Patient war nur da um nicht ins Gefängnis zu kommen. Die Therapie war eine Auflage vom Gericht. Er sah sich gar nicht als Alkoholiker und hat sowieso normal weiter gelebt wie bisher. Ein weiterer wollte in keinem Fall auf sein alkoholfreies Bier verzichten.

    Die 90% Rückfallquote kommen nicht von mir. Das habe ich gelesen. Das heisst, das von 10 Leuten in der Therapie 9 rückfällig werden.

    Schöne Zeit noch.


    Edit: Ich habe mir gerade noch einmal Deinen beleidigenden Beitrag durchgelesen. Ich verstehe absolut nicht, warum Du mich mit einer solchen Überheblichkeit hier öffentlich dermassen angehst. Ich finde Deinen Beitrag unmöglich.

    2 Mal editiert, zuletzt von Stromer (23. September 2024 um 22:30)

  • Es wäre auch eine Diskussion wert, wie sich der persönliche Tiefpunkt definiert. Ich habe schon viele Geschichten gelesen und gehört, wo die Patienten alles verlieren mussten. Bei mir hat die Aussage meines Arztes gereicht. Ich hätte auch einfach nur anfangen müssen zu Trinken, wenn es bei mir anfängt zu zwicken. Es ist bei jedem anders, sehr individuell. Für mich ein Thema, mit dem ich mich mehr auseinander setzen möchte. Danke für die Anregung bzw. Hinweis.

    Genau, haben wir gerade gemacht, immer noch in Jumps Faden, vielleicht sollten die Beiträge langsam in einen eigenen Faden zum Thema "Tiefpunkt" überführt werden, ist ja hochspannend und wichtig ...

  • Stromer , ich finde übrigens deinen Beitrag ziemlich unmöglich und überheblich, dass du es den Leuten ansehen konntest, dass sie wieder trinken werden. Den hättest du dir sparen können. Ist meiner Meinung nach was anderes, wenn du schreibst, dass jemand gesagt hat, dass er nach der Therapie wieder trinken will oder ob du schreibst, du hast es den Leuten angesehen.

  • Ein Herr in der LZT war wegen der MPU da. Er hat immer wieder betont, wie sehr ihm es fehlt, mit den Kunpeln einen trinken zu gehen. Er hatte auch gar kein Interesse, sein Umfeld zu verändern. Ein anderer Patient war nur da um nicht ins Gefängnis zu kommen. Die Therapie war eine Auflage vom Gericht. Er sah sich gar nicht als Alkoholiker und hat sowieso normal weiter gelebt wie bisher. Ein weiterer wollte in keinem Fall auf sein alkoholfreies Bier verzichten.

    Ich finde diese Erläuterung plausibel, ähnliche Beispiele habe ich auch stationär und ambulant erlebt.

    Es gibt allerdings auch den gegenteiligen Fall, ich nenne es mal den Therapiestreber, bei dem alle sagen/denken: Wenn es einer schafft, dann du/der ...(Ich gebe zu, ist eher meine Rolle).

    Und da gibt es auch genug Gegenbeispiele, dass das nicht stimmen muss, wie im "richtigen" Leben ....:/

  • Guten Morgen 🌞,

    hier war ja echt was los in meinem Fädchen.

    Genau, haben wir gerade gemacht, immer noch in Jumps Faden, vielleicht sollten die Beiträge langsam in einen eigenen Faden zum Thema "Tiefpunkt" überführt werden, ist ja hochspannend und wichtig ...

    Gerne! könnt ihr in meinem Faden darüber weiter diskutieren. Dann habe ich alles schön kompakt hier bei mir und kann mir meine Gedanken dazu machen...

    Eine Erweiterung wäre noch der Tiefpunkt beim Co??? Was muss passieren damit es beim Co klick macht? Muss ich erst beleidigt, bedroht, geschlagen werden? Wie viele Nächte muss ich heulen, ohne morgens wieder zu denken: ach war ja doch nicht soo schlimm, heute hat er sich ja wieder besser unter Kontrolle? Was war euer Auslöser JETZT zu gehen? Was war anders als die Wochen vorher?

    Bei mir war es der Krampfanfall meines Mannes. Leider nur bei mir. Nicht bei ihm. Was war es für euch?

    🏵️

  • Liebe Jump,

    Ich bin viel zu spät raus aus der Beziehung, wohl oder übel. Wie viele Abende gab es, an denen ich dachte ich kann nicht mehr, ich will das nicht mehr, um mich dann wieder selbst zu belügen, dass es irgendwie geht. Oft mit dem Gedanken, wenn ich nur (abc). Ein häufiger Gedanke war auch, wenn ich es niemanden erzähle ist es auch nicht so schlimm, da muss ich ja keine Konsequenzen ziehen.

    Sogar beste Freunde meines Ex haben mich vorsichtig darauf angesprochen auf Verhaltensweisen meines Ex und das sie das nicht mitmachen würden. Komisch war, dass ich erst nach 2 Stunden Gespräch verstanden habe, dass sie mit Ihren Gedanken meinen Ex meinten und nicht mein Verhalten....

    Verkehrte Welt. Ich bin somit eines der schlechtesten Beispiele. Rückblickend betrachtet, bin ich jemanden hinterher gerannt, der mich immer wieder auch seelisch verletzt hat, um wieder seelisch verletzt zu werden

    Irgendwo habe ich mal gelesen: You can not go to the source of pain to heal your pain.

    LG Momo

  • (Kleiner kritscher Nachtrag zu mir:

    Ich ziehe ja "nur" aus. Ich bin ja weiter in der Beziehung. Klick hat es nur insofern gemacht, dass ich mich nun aktiv auf den Weg mache und mich mit meiner Co-Abhängigkeit auseinander setze. )

  • Und noch ein kleiner (für mich schwierig zuzugeben) Beitrag:

    Und irgendwie habe ich mir wohl gefallen in dieser Rolle. Die starke, tapfere Frau, die das Alles erträgt und hinbekommt. Die, die ihn auf die richtige Spur bekommen wird, Alles regelt, etc. *Bravo*...

    Und das zuzugeben ist echt schwer für mich. Die Märtyrerin...

    Dafür schäme ich mich vor mit selbst.

  • Liebe Momo, das sind die Gründe weshalb du es nicht früher geschafft hast.

    Aber mich interessieren die Gründe warum du und warum andere es dann schließlich doch geschafft haben. Was hat das Klick ausgelöst? Was war der Moment oder Gedanke, der zu der Einsicht geführt hat, dass es so nicht weiter geht?

  • Eine Erweiterung wäre noch der Tiefpunkt beim Co??? Was muss passieren damit es beim Co klick macht?

    Zunächst einmal, wenn sich jemand, der co-abhängig ist, diese Frage selbst stellt, ist er jedenfalls noch nicht am Tiefpunkt.

    Es gibt keinen Maßstab oder eine Tabelle, die das bestimmen könnte. Es sind bestimmte Auslöser, die den ersten Schritt einleiten, aber solange ich mich noch mit der Situation des Auslösers, in den meisten Fällen dem Partner, beschäftige, selbst wenn bereits eine Trennung stattgefunden hat, stecke ich immer noch mittendrin.

    Für mich wird der Begriff 'Tiefpunkt' zu inflationär verwendet und dann auch noch persönlich differenziert.

    Wenn jemand physisch und psychisch nicht in der Lage ist, sein eigenes Leid über das eines Alkoholikers zu stellen, wäre für mich ein Tiefpunkt der Co-Abhängigkeit. Wenn die Gedanken nur noch um diese Person kreisen und alles andere vernachlässigt wird, Das zeigt, dass er mindestens schon weit unten ist.

    Auch wenn ich mich hier als Alkoholiker zu Wort melde, bin ich kein CO.;)

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Liebe Jump,

    ich behaupte mal, dass ich den "Tiefpunkt" nach der Trennung hatte. In dem Moment in dem mir klar wurde, dass ich mich selbst verleugnet habe.

    Durch die die körperliche Gewalt,welche ich erfahren hatte, war ich ja erstmal wie in einem Schockzustand. Der einzige Unterschied diesmal war, dass ich es meinem engsten Umfeld erzählt habe.

    Als ich hier aufgeschlagen bin, dachte ich noch ich bekomme die Antworten, welche ich hören will. Als gäbe es ein Zaubermittel und Alles wird wieder gut. Erst hier habe ich erkannt, dass ich viel für mich ändern muss um glücklich zu sein, dass ich niemanden retten kann, dass es eben keine Beziehung mit einem nassen Alkoholiker geben kann, das ich mal auf meiner Seite schauen und reflektieren muss, was da so los ist.

    Hier hatte ich meinen "Tiefpunkt" oder wie vielleicht besser ausgedrückt meinen Wendepunkt. Und dafür bin ich dankbar. Die ehrlichen Antworten hier waren für meinen Weg der letzten Monate sehr wichtig.

    LG Momo

  • Hartmut, mir ging es jetzt nicht um die Theorie. Und das Wort Tiefpunkt habe ich absichtlich in Analogie zum Alkoholiker gewählt.

    Mir geht es um die konkreten Erfahrungen der User*innen hier im Forum. Was hat das Fass zum Überlaufen gebracht? Warum jetzt?

    Eben in Anlehnung zu der Diskussion vorher zwischen den Alkoholikern.

    Was hat dazu geführt es zu tun und nicht mehr nur zu wollen. Das meine ich mit Klick. Das Wort Wendepunkt ist aber vielleicht wirklich passender...

  • Was muss passieren damit es beim Co klick macht?

    Die Co-Abhängigkeit wird ja von therapeutischer Seite als Persönlichkeitsstörung gehandhabt. Bei einer Persönlichkeitsstörung gibt es in meinen Augen kein eindeutiges "Klick". Es ist mir zu tief mit der lebenslangen Entwicklung und Persönlichkeitsbildung verwoben um es einfach mal zu extrahieren.

    Es wird zerstörerisch wenn es krankhaft wird. Aber diese Grenze zum krankhaften ist bei jedem individuell.

    Ich denke auch hier, das der innere Leidensdruck wieder eine wichtige Rolle spielt. Der schleicht sich subtil rein und irgendwann bestimmt er das ( er ) Leben.

    Dieses seltsame Gefühl, das etwas nicht stimmt. Immer und überall schwebt über positiven Erlebnissen eine nicht greifbare dunkle Wolke. Erschwerend kommt bei dieser Störung hinzu, das hier ja auch durchaus positiv empfunden wird. ( Wenn man jemandem geholfen hat, sich gekümmert hat, organisiert hat, etc. ).

    Es gilt also nicht, diese jahrelang gelernten und auch positiven Verhaltensweisen abzustellen, sondern "nur " diese in "gesunde" Bahnen zurückzulenken.

    Jemandem zu helfen und zu unterstützen ist ja grundsätzlich nichts schlechtes was man unbedingt loswerden muss. Es ist also eine Frage der Dosierung. Und immer auf der Hut sein, das es nicht schleichend wieder irgendwo losgeht.

    Das macht es so unglaublich schwierig und deshalb habe ich vor den eisern kämpfenden Co`s auch aller höchsten Respekt.

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Guten Morgen,

    ich weiß das noch sehr genau. Es war natürlich eine Entwicklung über einen längeren Zeitraum. Mein Mann ist sehr häufig auf Geschäftsreisen. Da hat er noch mehr getrunken als zuhause, weil er sich da mir und den Kindern gegenüber nicht zusammenreißen musste.

    Mein Tiefpunkt war dann, als er nach einer Geschäftsreise erst nicht nach Hause gekommen ist. Er hat sich vom Flughafen vom Kofferband gemeldet und dann nicht mehr. Er war dann am Flughafen geblieben, um da was zu essen. Und hat da natürlich weitergetrunken. Ich konnte ihn nicht mehr erreichen und wusste nicht, wo er ist. Er kam dann irgendwann spät abends nach Hause, volltrunken und ohne Gepäck. Danach hab ich ihn dann gebeten zu gehen, was er auch zum Glück gemacht.

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