Lebensmut74 - Leben ich bin wieder da

  • Kater Stanislaus : danke für deinen Rat. Ich denke auch, dass es sehr wichtig ist sich gut zu reflektieren um einem Rückfall vorzubeugen. Ein großer Schritt für mich war die Erkenntnis, dass ich wirklich Alkoholikerin bin und nicht wie viele andere nur ab und zu ein Gläschen Wein zum Abendessen trinken zu können.

    Aktuell arbeite ich daran meine Strukturen zu ändern und neue Routinen einzubauen. Das Leben soll ja Spaß machen und da gibt es viel, was ich früher nicht konnte.

    Da ich übergewichtig bin, ist das Abnehmen gerade ein zusätzlicher Motivator. Ich bin so glücklich innerhalb so kurzer Zeit eine Kleidergröße weniger zu haben :)

  • Willkommen, Lebensmut bei uns.


    Darf ich mal etwas direkter sein? Das ist übrigens meine Art, nicht lange drumherum zu schreiben, nichts Persönliches. Es ist alles der Sucht geschuldet.

    Der Alkohol um mich rum triggered mich überhaupt nicht. Aktuell bin ich sowas von stark.

    Wenn Stärke dafür verantwortlich wäre, trocken zu bleiben, wäre ich nie süchtig geworden. Es hat nichts mit Stärke zu tun. Auch die Vorstellung, dass man nach einem Monat ohne Alkohol schon trocken ist, stimmt für mich nicht. Ich hatte schon längere Trinkpausen.

    Auch die Aussage, der eine sei schlimmer und der andere weniger abhängig, hinkt. Abhängigkeit ist Abhängigkeit, der Verlauf mag unterschiedlich sein, aber ungestoppt endet es eben tödlich. Oder "Bei mirwar es ja noch nicht so schlimm", doch dabei vergesse ich , dass es letztlich egal ist, denn das nächste Glas bedeutet Rückfall.

    Auf meinem Weg habe ich gelernt: Aussagen wie „Es triggert mich nicht, wenn um mich herum getrunken wird“ oder „Die Sorte Alkohol, die mein Mann/Frau/Partner trinkt, ist mir egal“ sind ein Irrtum. Es war nie das Bier, der Wein oder der Schnaps – es war der Alkohol selbst, den ich getrunken habe. Zum Schluss habe ich Ouzo mit Milch gemischt, um es runterzuwürgen.

    . Mein Unterbewusstsein, mein Sucht Gehirn, ist darauf programmiert, irgendwann wieder saufen zu können.

    Wenn ich sage „Es macht mir nichts aus“ oder „Ich kann anderen das Trinken nicht verbieten“, dann sind das entweder Ausreden, weil ich nichts ändern will, oder der Versuch, etwas zu rechtfertigen oder zu verharmlosen. Vielleicht auch der Wunsch, in einem „nassen Umfeld“ bestehen zu können.

    Aber nüchtern zu bleiben ist keine reine Kopfsache – es ist eine komplette Lebensumstellung. Nicht nur die Erkenntnis, nicht mehr saufen zu können, hilft. Die Motivation sollte auch darin liegen, froh zu sein, nichts mehr saufen zu müssen, gerne trocken zu werden oder zu bleiben.

    Für mich bedeutet das: Ich muss mich absichern und ein alkoholfreies Umfeld schaffen, sowohl innerlich als auch äußerlich. Nur so kann ich wirklich stabil bleiben.Ich muss mich nicht mit meinem Umfeld, sondern nur mit meiner Sucht arrangieren.

    Es ist wichtig, aktive Maßnahmen zu ergreifen, nicht nur gedanklich. Hast du die Grundbausteine, die als Wegweiser dienen können, schon gelesen? Ich verlinke sie noch einmal.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hartmut : ich schätze deine direkte Art. Ich weiß nicht ob ich mir etwas schönreden will, vielleicht. Deine Worte haben mich natürlich zum Nachdenken gebracht.

    Die Realität ist aber, dass mein Mann ist alkoholabhängig und ich ihn sehr liebe. Ein alkoholfreies Zuhause habe ich also nicht und nun muss ich für mich einen Weg finden, abstinent zu bleiben. Da hilft mir schon, dass ich den Alkohol von ihm nicht mag und auch gestern bei meinem ersten Restaurantbesuch lief alles bestens.

    Glaubst du nicht, dass es schon noch Abstufungen gibt wie stark man abhängig ist? Man liest ja manchmal, dass Menschen in Ihrer Not sogar zum Rasierwasser greifen, das wäre für mich unvorstellbar. Ich denke eine gewisse Stärke und Disziplin benötigt es schon um nicht rückfällig zu werden.

    Du hast viel mehr Erfahrung als ich und ich freue mich, dass ich mich durch das Forum weiterentwickeln kann.

  • Kater Stanislaus : da ist meine Haltung ganz klar, ich will ein wunderbares abstinentes Leben führen aber ich hab hier so ein bisschen das Gefühl man denkt hier:

    Überspitzt dargestellt:

    - oh je ist die naiv

    - was sind schon die paar Wochen, wahrscheinlich eh nur ne Trinkpause

    - wir haben hier soviele kommen und gehen sehen

    - die nimmt das ganze nicht ernst

    - die muss sich von ihrem Mann trennen sonst wird das eh nix


    Aber vielleicht irre ich mich auch :)

  • Die Realität ist aber, dass mein Mann ist alkoholabhängig und ich ihn sehr liebe. Ein alkoholfreies Zuhause habe ich also nicht und nun muss ich für mich einen Weg finden, abstinent zu bleiben. Da hilft mir schon, dass ich den Alkohol von ihm nicht mag und auch gestern bei meinem ersten Restaurantbesuch lief alles bestens.

    Ein paar rhetorische Fragen, die mir durch den Kopf gehen . Kann er nicht einfach auswärts saufen ? Liebt er mich nicht so sehr, wie ich ihn liebe dass er Rücksicht nehmen könnte? Ist es das wirklich wert, meine Nüchternheit für sein Wohl aufs Spiel zu setzen?

    Meine Nüchternheit hat Priorität, auch wenn es schwer ist mit einem noch trinkenden Partner. Die andere Seite der Realität ist: Wenn ich rückfällig werde, trinkt er trotzdem weiter. Nur bin ich dann wieder mit im Boot, gefangen in einem Kreislauf, den ich eigentlich längst verlassen wollte. Oder etwa doch nicht?

    Und mit der geballten Faust in der Tasche zu Hause zu sitzen, wenn der Druck steigt – ich weiß nicht. Da quält man sich mehr, als dass man wirklich den Wunsch spürt, trocken zu bleiben.

    Ein alkoholfreies Umfeld, vor allem zu Hause, ist entscheidend. Ein Rückzugsort kann helfen, wenn der Saufdruck aufkommt. Ich vergleiche es mal mit einem Kühlschrank . Wenn nur Wasser statt Alkohol darin ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls deutlich.:whistling:;)

    Es geht um die tägliche Konfrontation um das, was mir ständig begegnet. Natürlich kann ich mich nicht allem entziehen, aber ich kann das meiden, was offensichtlich schadet. Dass dabei Verzichtsgedanken hochkommen, ist ganz normal. Das gehört zum Prozess.

    Und mit der Zeit zeigt sich, wer wirklich zu mir gehört. Wenn ich konsequent meinen Weg der Nüchternheit gehe, werden sich viele von selbst entfernen. Was sollen sie noch mit mir anfangen?

    Mit der Zeit werde ich zum Spielverderber, ein Fremdkörper in ihrer alkoholgetränkten Scheinwelt.

    Da hilft mir schon, dass ich den Alkohol von ihm nicht mag und auch gestern bei meinem ersten Restaurantbesuch lief alles bestens.

    Das klingt alles gut. Aber gerade am Anfang ist die Euphorie oft stärker als der Drang zu trinken, bis man von einem emotionalen Ausnahmezustand überwältigt wird und die Sucht das Trinken wieder als Lösung darstellt.

    Zumindest sind das meine Erfahrungen aus 18 Jahren.

    Glaubst du nicht, dass es schon noch Abstufungen gibt wie stark man abhängig ist?

    Nein, abhängig ist abhängig, wenn du das bist, dann ist alles egal, wie der Verlauf bei dem einen oder anderen ist. Es zeigt nur die Richtung an, wenn du noch saufen würdest.

    Übrigens, wie oft war ich in den nassen Jahren diszipliniert und habe es trotzdem nur geschafft, ein paar Tage ohne Alkohol auszukommen? Warum sollte jetzt die gleiche Disziplin reichen, nur weil ich das Glas weggestellt habe?

    Natürlich muss man auch mal dagegenhalten, und natürlich klappt das auch mal ganz gut, aber irgendwann kommt eben der Glaube auf: "Ich kann das, ich habe es unter Kontrolle."

    Und die Überheblichkeit zeigt sich dann eben auch in der hohen Rückfallquote.

    Dir weiterhin alles Gute.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • es war ein wunderschöner Abend und nachdem ich erzählt habe, was mit mir los ist kam sehr viel Liebe, Verständnis und Zuspruch.

    Hallo Lebensmut74,

    Herzlich willkommen im Forum, wie lief der Abend denn genau wenn ich fragen darf?

    Haben deine Freunde getrunken nachdem du dich offenbart hast? Meine verbliebenen Freunde wollten ganz genau wissen wie ich das meine mit "ich bin Alkoholiker" als ich dann alles erzählt habe war aber klar das sie in meiner Gegenwart nichts trinken, es war auch nicht so das ich mich mich geoutet habe und dann wurde über Fussball oder ähnliches gesprochen, nein sie waren sehr interessiert und haben mir sehr viele Fragen gestellt.

    Wieviel ich getrunken hab und das sie es gar nicht bemerkt haben, was sie aber auch nicht konnten denn ich hab immer oder meistens im stillen Kämmerchen getrunken, etwa so, wenn wir essen waren hab ich eine Flasche Wein oder 4-5 Bier getrunken aber sobald ich zuhause war ging es natürlich weiter...

    Du solltest gerade in den ersten Wochen auf jedenfall solche treffen meiden, es sei denn sie gehen auf dich ein und sind wirklich an deinem Wohlergehen interessiert. Wenn du dich geoutet hast und sie trotzdem alkoholische Getränke bestellen/konsumieren stimmt da etwas nicht, das würde kein guter Freund machen.

    LG R/no

  • R/no : ich hab noch vor der Bestellung das Thema rausgehauen und es hat tatsächlich niemand Alkohol bestellt. Wir waren zu viert und ich weiß nicht ob sie nur wegen mir oder sowieso nichts alkoholisches bestellt hätten.

    Sie waren sehr überrascht, dass ich Alkoholikerin bin denn sie hatten nie etwas gemerkt. Es waren ehemalige Geschäftskollegen, die zu Freunden geworden sind.

    Von Treffen wo ich von vornhinein weiß, dass es sich um Gelage handelt lass ich natürlich die Finger weg. Also kein Oktoberfest und kein Fasching :)

  • Hallo zusammen,

    wir hatten neulich in meiner SHG das Thema "alkoholfreies Zuhause". Natürlich auch "alkoholfreie Hotelzimmer" oder ähnliches... Ich dachte bis jetzt auch immer, dass man Alkohol zuhause schon aushalten muss, wenn man trocken sein möchte.

    Aber mir haben dort jahrzehntelang trockene Alkoholiker gesagt, dass im Falle eines eventuellen Rückfalls die zehn Minuten, die ich noch zur Tanke brauche, vielleicht die zehn Minuten sind, die über Leben und Tod entscheiden. Und dass sie eben nie wissen, wie es Ihnen morgen geht oder was morgen passieren mag und das trifft ja auf uns alle zu.

    Habe dann in Absprache mit meiner Lebensgefährtin unsere Wohnung sofort alkoholfrei gestaltet.

    Viele Grüße Soapstar

  • Hallo Lebensmut,

    Zu deinem Gefühl

    - oh je ist die naiv
    Niemand der es hier ernst meint (dazu zähe ich dich auch), sehe ich als naiv an, aber als unerfahren

    - was sind schon die paar Wochen, wahrscheinlich eh nur ne Trinkpause
    Ich bin auch Risiken in den ersten Wochen eingegangen, weil ich unerfahren und unwissend war.
    Was ich daraufhin an Reaktionen bekommen habe, hat mir nicht immer gefallen.
    Es gibt hier den Spruch, dort wo's piekt, da geht's lang. Immer wenn es gepiekt hat, bin ich dem nachgegangen.
    Wenn etwas dran war, konnte ich meinen Weg korrigieren, wenn nicht, habe ich es liegen gelassen.
    Meistens war was dran.

    - wir haben hier soviele kommen und gehen sehen
    Das ist leider so, aber egal ist es mir nicht. Jeder einzelne, der auf den abstinenten Weg gebracht werden kann, ist es Wert

    - die nimmt das ganze nicht ernst
    Das kannst nur du dir selbst beantworten, ich nehme es ernst

    - die muss sich von ihrem Mann trennen sonst wird das eh nix
    Das weiss ich nicht, aber für mich wäre das eine sehr gefährliche Situation gewesen und ich bin mir fast sicher, dass ICH damit gescheitert wäre.

    Niemand verlangt von dir, dass du deinen Mann verlässt, aber du kannst dir überlegen, was du von ihm verlangen willst, um deine Abstinenz zu schützen und voran zubringen.

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Soapstar : das finde ich wirklich super, dass ihr das so umgesetzt habt

    Nayouk24 vielen Dank für deine Nachricht, Das mit dem Pieken stimmt schon. Man ist gerade so stolz auf sich und freut sich den einzig richtige Weg eingeschlagen zu haben und hat dann das Gefühl es doch nicht richtig zu machen.

    Ich nehme mein neues Leben wirklich sehr ernst und ich werde mit meinem Mann über die Gefahr für mich sprechen. Ich bin gespannt wie er reagieren wird.

  • Alex_aufdemweg wir sind in einem kleinen Hotel, Suite mit Balkon und direkte Aussicht auf den Bodensee. Das Wetter soll ja schön bleiben, so dass wir viel wandern können. Das macht den Kopf frei und unterstützt meinen Kampf gegen das Körpergewicht. Wobei ich so glücklich bin. Die 4 Wochen ohne Alk zeigen deutliche Veränderung :)

    DTH77 : mein Mann ist schwer abhängig und kann nicht einfach so auf Alkohol verzichten. Er muss erst entgiften und eine Therapie machen, sonst wird das nichts.

    Auch wenn mir kein Mensch hier glaubt aber es macht mir wirklich gar nichts aus bezüglich Rückfallgedanken, wenn er sein Bier trinkt. Aber durch die Erfahrung hier, ist mir bewusst, dass ein alkoholfreies Umfeld wichtig ist. Daher möchte ich mit ihm sprechen ob er bereit für ein Leben ohne Alkohol ist, oder zumindest nicht mehr in meiner Gegenwart trinkt.

    Ich habe übrigens eine interessante Doku Edit gesehen. Da ging es unter anderem um Konfrontationstherapie. Die Patienten werden direkt und immer wieder mit Alkohol konfrontiert, damit sie auf das normale Leben vorbereitet werden und besser widerstehen können. Interessanter Ansatz.

    Aktuell vertraue ich auf eure Erfahrungen und geh den Situationen aus dem Weg auch wenn ich überhaupt keinen Suchtdruck verspüre. Ich bin aber mit meinem Monat abstinenz noch ganz am Anfang und sehr euphorisch und glücklich über mein neues Leben.

    Für die Zukunft bin ich mir aber wirklich nicht sicher ob das Verzichten auf so viele Unternehmungen, wie in diesem Forum oft beschrieben, für mich das richtige ist. Da muss ich noch in mich gehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hartmut (24. August 2025 um 09:46) aus folgendem Grund: Bitte keine namentlichen Hinweise nennen

  • Doch ich denke ich kann es gut verstehen das du deinem

    Mann beim trinken zusiehsr und selber keinen Bedarf auf alk hast . Ich wünsche dir so sehr das er dann es auch einsieht und in die Klinik geht und den festen Willen dazu hat auch dann weiter dran zu arbeiten

  • Für die Zukunft bin ich mir aber wirklich nicht sicher ob das Verzichten auf so viele Unternehmungen, wie in diesem Forum oft beschrieben, für mich das richtige ist. Da muss ich noch in mich gehen.

    Hallo Lebensmut, auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Ich schreibe Dir als. Alkoholikerin ( Fast 2,5 Jahre abstinent)

    Ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen. Am Anfang dachte ich auch, man sind das hier Spaßbremsen. Mit der Zeit ändert sich die Draufsicht. Viele Sachen erledigen sich von alleine, weil der Hauptspaßfaktor eben Saufen war. Auch das Verzichten löst sich auf und im besten Fall gestaltet man die Freizeit so, dass man sich nicht gefährdet.
    Was bleibt ist, dass die eigene Abstinenz höchste Priorität hat und alles andere wird dem untergeordnet, sonst kann es schwierig werden.
    Ich finde das stark von Dir, dass Du auch ohne Deinen Mann in ein nüchternes Leben gestartet bist.
    Liebe Grüße Rina

  • …hi Lebensmut74,

    Hier meldet sich eine Wassertrinkende Spassbremse…

    seit ich irgendwann vor vielen Jahren mit dem Trinkverhalten meines Mannes nicht mehr klar kam, habe ich komplett das Trinken von Alkohol aufgegeben…

    Ich dachte, damit erleichtere ich ihm den Ausstieg aus seinem Trinkverhalten…🙄🤦‍♀️ hin zu einem alkfreien Leben…

    Pustekuchen…

    Ich wünsche dir alles Gute für deinen Weg in eine zufriedene Abstinenz… Bravo 👍 , dass du auf dem/deinem Weg bist…

    Liebe Grüße, Simsalabim… die SEHR gerne Wasser trinkt…

    Einmal editiert, zuletzt von Simsalabim (24. August 2025 um 09:58)

  • Ich habe übrigens eine interessante Doku Edit gesehen. Da ging es unter anderem um Konfrontationstherapie. Die Patienten werden direkt und immer wieder mit Alkohol konfrontiert, damit sie auf das normale Leben vorbereitet werden und besser widerstehen können. Interessanter Ansatz.

    Letztendlich machst Du das gerade, wenn Dein Mann in Deiner Gegenwart trinkt und Alkohol zu Hause hat - nur ohne therapeutische Begleitung für Dich, wie auch immer die aussehen soll.

    Die Frage ist nur, wie lange das gutgeht. Die gesammelten Erfahrungen des Forums sprechen sich nicht ohne Grund für den Weg der Grundbausteine aus.

    Ich und einige andere aus dem Forum haben die Originalsendung (Anfang des Jahres?) auch gesehen und diskutiert. Hirschhausen hat die unterschiedlichen Ansätze ja nur präsentiert, ohne deswegen alle gutzuheißen, meine ich. Aber es bleibt natürlich hängen: Wenn er sowas zeigt, muss doch was dran sein....

    Ich meine, unser Fazit war ziemlich eindeutig, aber ich spreche hier nur für mich.

    Für mich sind das unverantwortliche Menschenversuche von Theoretikern ohne eigene Suchterfahrung - um nicht infrage stellen und evtl. Sogar ändern zu müssen, dass unsere Gesellschaft so alkgeschwängert ist, dass es z. B. ganz "normal" ist, dass es an der Tankstelle nicht nur Benzin und Snacks gibt, sondern auch Alkohol in allen Größen und Arten.

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