Abstinenzler Danke dir 😊
Mir geht’s sehr viel besser seit ich trocken bin, die ganze Psyche erholt sich und körperlich natürlich auch. Wobei ich natürlich schon merke was ich meinem Körper in all den Jahren angetan hab.
Viele Grüße Bingo
Abstinenzler Danke dir 😊
Mir geht’s sehr viel besser seit ich trocken bin, die ganze Psyche erholt sich und körperlich natürlich auch. Wobei ich natürlich schon merke was ich meinem Körper in all den Jahren angetan hab.
Viele Grüße Bingo
Hallo zusammen,
Zum Thema Alkohol-Trockenarbeit und Psyche geht es mir mittlerweile wirklich gut. Ich lese jeden Tag hier im Forum um das Thema präsent zu halten.
Leider kämpfe ich jetzt seit 10 Tagen mit einer hartnäckigen Erkältung und habe mir gestern weil die Erkältung ja noch nicht reicht noch den Ischias eingeklemmt.
Aber das geht vorbei 😉
Viele Grüße Bingo
Ich auch täglich am Start, herrlich ohne Gift. Gute Besserung dir!! War 3 Mal in 3 Monaten krank und 2 Mal Hexenschuss in den 3 Monaten. Zurzeit crazy
Gute Besserung, Bingo!🍀
Sehr gut, dass Du trotzallem noch so positiv bist!
Am Anfang der Abstinenz war ich auch gefühlt laufend krank. Der Körper wird nicht mehr betäubt und so kommen einem die Erkrankungen heftig vor. Zusätzlich erholst Du Dich von einer schlimmen Erkrankung.
Aber es wird besser, bleib dran!
Hallo Bingo,
auch von mir gute Besserung.
LG
Bibi
Danke euch 😊
Hallo zusammen,
Ich wollte mich mal kurz melden.
Mir geht’s soweit gut ich bin nur gerade privat und beruflich sehr eingespannt weshalb ich gerade weniger zum Schreiben komme.
LG Bingo
Hallo zusammen, kurze Wasserstandsmeldung. Ich bin immer noch sehr eingespannt, aber das ist okay mir geht’s gut.
Seit gestern ist das Wetter wesentlich besser, wärmer und die Sonne scheint.
Das tut gerade unheimlich gut 😊
Viele Grüße Bingo
Hallo zusammen,
Heute sind es 3 Monate bei mir 😊
Wie schnell die Zeit vergeht.
Mir geht’s soweit gut, ich schaue jeden Tag hier rein um zu lesen und nicht zu vergessen.
Viele Grüße Bingo
Hallo Bingo,
herzlichen Glückwunsch zum Vierteljahr. Bei mir waren die 3 Monate vorgestern voll.
Lass uns die nächsten 3 Monate angehen.
LG Kyra
Glückwunsch Euch beiden zu einem ganzen Vierteljahr Freiheit! 💐
Das sind dann auf alle Fälle bereits mehrere Monate.
Herzlichen Glückwunsch auch von mir. 🍀
Huch, schon so lange nichts mehr hier geschrieben?
Mir geht’s soweit gut, ich bin geschäftlich immer noch ziemlich eingespannt aber dass sollte jetzt dann bald etwas ruhiger werden.
Die Sucht lässt mich im großen und Ganzen in Ruhe und ich merke dass es immer einfacher wird. Ich lese aber jeden Tag fleißig hier mit um mir meiner Krankheit bewusst zu bleiben.
Ich würde hier gerne einen kleinen Bericht von meinen letzten Monaten als nasser Alkoholiker schreiben, um das Elend was ich da durchgemacht habe, in meinem Faden zu dokumentieren. Falls sowas nicht erwünscht ist lass ich das.
Aber ich dachte vielleicht hilft es mir wenn ich mal meinen sollte „ach so schlimm war es ja gar nicht“.
Lg Bingo 😊
Hallo Bingo,
es ist doch dein Faden hier und deine SHG.
Ich denke daher, wenn es dir selbst hilft, von deiner nassen Zeit zu schreiben, dann ist das doch genau das Richtige und niemand dürfte etwas dagegen haben. Im Gegenteil.
LG Kyra
Aber sicher. Hau raus.
Am Anfang fand ich die Geschichten von anderen Alkoholikern besonders interessant. Weil ich irgendwie immer dachte, nur ich wäre so gewesen. Es war beruhigend zu merken, dass es die Krankheit ist.
Hallo liebes Forum,
Ich schreibe hier einen „kurzen“ Erfahrungsbericht zu meinen letzten Monaten als nasser Alkoholiker.
Mich hat sehr erschrocken wie schnell sich die Sucht zuspitzt und richtig Fahrt aufnehmen kann, auch wenn man vermeintlich denkt noch alles im griff zu haben. Das hatte ich in meiner ganzen Zeit als Alkoholiker in dieser Intensität nicht erlebt.
Ich habe um die 18 Jahren lang gesoffen.
Am Anfang etwas weniger, aber die letzten 10 Jahre ziemlich konstant immer zum Feierabend 5 Bier oder 1 Flasche Wein.
Ich kann nicht behaupten dass es mir in dieser Zeit gut ging, aber ich bin irgendwie klar gekommen.
Im letzten Sommer erhöhte sich dann der Konsum auf jeden abend 2 Flaschen Rotwein.
Warum sich mein Konsum erhöht hat kann ich nicht sagen ich denke Suchtdynamik lässt sich nicht immer rational erklären.
Ab da ging es dann aber sehr schnell bergab und die Sucht hat vollends die Oberhand gewonnen.
Da war bei mir der Punkt erreicht, wo ich realisierte, dass es jetzt richtig gefährlich wird und ich regelrecht abstürze. Chancenlos allein noch irgendwas zu ändern und doch noch nicht ganz bereit etwas zu tun.
Die sucht ist stark und mir ging es wohl immer noch nicht schlecht genug.
Chancenlos allein vom trinken wegzukommen war ich vorher zwar auch schon, aber da wurde es nochmal so richtig deutlich.
Ich bekam einen leichten, ich nenne es mal „toleranzbruch“ und vertrug die menge die ich ja eigentlich brauchte um nicht entzügig zu werden plötzlich nicht mehr so gut.
Der Alkohol wirkte ab dem Zeitpunkt irgendwie auch völlig anders nicht mehr so wie früher.(Vielleicht kennt das jemand)
Ich kann es gar nicht wirklich beschreiben, er stieg viel schneller und heftiger in den kopf mit nachts Karussell fahren und meistens heftige Kopfschmerzen morgens, plus noch mehr trockenkotzen.
Das war für meinen, so um den Alkohol gestrickten Tagesablauf hochproblematisch.
Da viel mein Kartenhaus regelrecht zusammen.
Ich konnte nun den schmalen grad zwischen furchtbarem Kater und heftigen Entzugserscheinungen am nächsten Tag nicht mehr treffen.
Es war grauenhaft… ich bin dann abwechselnd mit Kater oder Entzugserscheinungen (oder beidem) zur Arbeit und hab mich da irgendwie durchgebissen, oder auch des Öfteren krankgemeldet.
Produktiv ist was anderes ich war mehr im überlebensmodus.
Und genau an diesem Punkt der Sucht, an dem ich mich zu dieser zeit befand, ging es los das eine stimme in mir sagte „trink einfach morgens schon ein wenig dann wirds besser“.
Auf diese stimme habe ich nicht gehört .. ich hab dann noch 1-2 Wochen durchgehalten, aber die Lage entwickelte sich nur noch in eine Richtung—> bergab! Und zwar schnell. Mir ging es unglaublich schlecht in dieser Zeit ich war körperlich und psychisch am Ende. Eine Panikattacke nach der anderen und quasi durchgehend entzügig.
Hier hab ich dann die Notbremse gezogen und bin in die Klinik.
An die Aufnahme in der Klinik kann ich mich nicht mehr komplett erinnern so entzügig war ich.
Ich habe leicht halluziniert und fragen teilweise nicht beantworten können.
Ich habe aber bis zur Klinik normal weitergetrunken und mich nicht selbst auf kalten Entzug gesetzt. Der Arzt meinte, dass mein Zustand in einem Delier hätte enden können.
Das zeigt mir einmal mehr wie gefährlich diese Erkrankung wirklich ist.
Sie ist unberechenbar und zerstörerisch.
In der Klinik erfuhr ich dann noch dass eine Verringerung der Toleranz ein Zeichen sein kann, weil der Körper an einem Punkt ist wo es zu viel wird.
Ich war auf direktem Weg mich tot zu saufen.
Mann denkt ja immer es ist nicht so schlimm und es wird irgendwann wieder besser, aber das stimmt absolut nicht es wird immer schlimmer zumindest bei mir ist es nie besser geworden.
Rückblickend ist es mit jedem Rückfall immer schlimmer geworden.
Der Entzug wurde immer schlimmer, die Panikattacken wurden heftiger und die Gesundheit geht generell immer weiter den Bach runter.
Und doch, obwohl dass ich das alles schon durchgemacht habe und eigentlich weiß was passiert, konnte ich die bremse nicht früher ziehen.
Verdammte sucht!
An diesen Punkt will ich niemals wieder zurück. Ich schreibe das hier um mich daran zu erinnern wenn ich später mal meinen Faden lese, oder Gedanken aufkommen dass es ja gar nicht so schlimm war.
ES WAR SCHLIMM
Das musste raus. Aber jetzt schließe ich ab mit dem was gewesen ist und schau nach vorne 😊
Viele Grüße Bingo
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