• Sowas habe ich bisher nicht erlebt.
    Derartige Erlebnisse zeigen aber, wie wichtig es ist, sich zu hinterfragen, ob gerade nasses oder trockenes Denken meinen Kopf beherrscht.

    Nasses Denken hört sich auch passender als Suchthirn oder Suchtstimme an, aber Suchthirn und -stimme war gerade zu Beginn der Abstinenz (für mich) plastischer, besser vorstellbar.

    Mein Weg in die Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit begann am 26.11.2025 und endet mit mir.

  • Ich lasse sie auch nicht vorbeiziehen, zumal es mir schwerfällt, mir vorzustellen, wie das funktionieren soll, ohne dass ich in der Zeit der Wanderung meiner Alkohol-Gedanken vor meinem geistigen Inneren dem Alkohol doch Raum gebe.

    „Vorbeiziehen“ ist da vielleicht doch etwas unglücklich in diesem Zusammenhang. Ich versuche, solche „Suchtgedanken“ weder zu bekämpfen noch sie bewusst wegzuschieben. Denn erstens kann ich diesen Kampf ohnehin nicht gewinnen und zweitens kommen sie, wenn ich sie verdränge, irgendwann (vielleicht sogar völlig unerwartet) wieder zurück.

    Ich richte meine innere Aufmerksamkeit schlicht von ihnen weg, wie einen Scheinwerfer, den ich in eine andere Richtung schwenke.

    Ohne Licht kein Schatten.

    Den Gedanken gebe ich schlichtweg keine Aufmerksamkeit und damit auch keinen Raum. Sie ziehen deshalb vielleicht auch nicht wirklich „an mir vorbei“, sondern sie berühren mich einfach nicht weiter.

    Meine Therapeutin sagte zu mir, dass ich etwas mindestens 100 mal umsetzen müsse, bevor es sich überhaupt als neue Gewohnheit im Gehirn etablieren kann.

    Setze ich gerade bei meiner regelmäßigen Sporteinheit um, „nur“ noch 80 Einheiten, dann läuft es von selbst 💪😬

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

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