Danke Steviee fürs erinnern.
Das mit den Kreuzen im Kalender kommt mir sehr bekannt vor. Mehr als 2 Tage sind es nie geworden. Weiterhin alles Gute auf Deinem Weg.🍀
Steevie - Hallo, nun konnte ich nicht anders…
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Es gibt keine Umwege, keine Abkürzungen und keine Hintertüren !
Ganz oder Garnicht!
Das erste Mal konnte ich verstehen, warum Alkoholiker (mich eingeschlossen ) nicht mehr trinken können ( und nicht mehr wollen) ! Nichtmal einen Schluck!Vielen Dank fürs Teilen!
Ja, das ist so. Alles andere wäre nur ein Verhandeln und da weiß ich ganz genau wohin das führt.
Dir alles Gute weiterhin! LG KW
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Ich weiß nicht genau was los ist, aber heute bin ich extrem nervös gewesen!
Das erinnert mich stark ans Trinken! Gerade immer wenn es mir so ging, habe ich noch mehr getrunken…In letzter Zeit kommen auch immer wieder Gedanken über die Trinkzeit, die Erinnerung an Abstürze, verkaterte Tage danach , und solche Sachen.
Eigentlich ja voll der Trink-Abtörner!..Aber irgendwas triggert mich bei der Sache. Mir ist auch aufgefallen, dass gerade Gefühle was auslösen und mich ans Trinken erinnert.
Heute aufjedenfall war ich so angespannt und nervös, ich war voll unkonzentriert und konnte kaum einem Gespräch folgen.
Hab dann auch etwas gegessen, aber das hat nicht so viel geholfen. Ich wusste ganz genau,dass ich nichts trinken werde und habe nur gehofft, dass das Gefühl bald wieder weg geht.Habe dann nochmal gegessen und danach super viel Süßigkeiten. Ich war danach richtig platt und habe dann eine Stunde geschlafen.
Jetzt fühle ich mich besser. Das eklige Gefühl ist nicht mehr da.
Meiner Meinung nach nicht die beste Strategie heute , aber jetzt passt es ja wieder.
Trotzdem muss ich doch noch sehr wachsam sein, und mir ein paarSachen überlegen, was mir in solchen Fällen hilft!
Liebe Grüße an euch alle! -
Hallo Steevie ,
ich bin erst seit 27.8. abstinent… also noch nicht lange… was Du schilderst erinnert mich an mich und ich würde gerne meine Gedanken dazu teilen:
Nervosität und Konzentrationsschwierigkeiten weisen auf ein übererregtes Nervensystem hin - da ist Wasser trinken und Entspannen hilfreich. Kennst Du gute Entspannungsübungen?
Ich reguliere mich gerne, indem ich länger aus- als einatme, mich selbst umarme oder mich im Raum orientiere…Nur so als Tipp, vielleicht kannst damit was anfangen…
Liebe Grüße
Morgaine -
Heute aufjedenfall war ich so angespannt und nervös, ich war voll unkonzentriert und konnte kaum einem Gespräch folgen.
Irgendeinen Grund wird es haben. Hast Du Deinen Blutdruck im Blick? Hast Du zuviel Kaffee getrunken? Ist viel im Privatleben los?
Gut, dass Du Dich hinlegen konntest und zur Ruhe gefunden hast!
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Das erinnert mich stark ans Trinken! Gerade immer wenn es mir so ging, habe ich noch mehr getrunken…
Ich habe mich lange gefragt, wie sich Suchtdruck anfühlt. Laufe ich dann wie ein ferngesteuerter Zombie los und falle über das nächste Glas her? Das hatte ich nie.
Die Frage lautet eher, wie fühlt sich Suchtdruck bei mir an. Bei mir fühlt sich Suchtdruck genau so an, wie als wenn mein Pegel "bedrohlich" tief gesunken war und ich zur nassen Zeit dringend nachtanken musste. Hypernervös, kein klaren Gedanken fassend, erhöhter Puls etc.
Als ich das wusste, konnte ich Suchtdruck rechtzeitig erkennen und gegensteuern, mit der HALT Regel, mit dem Notfallkoffer.Aber genau so wichtig ist die Frage nach den Triggern, was versetzt mich in diesen psychosomatischen Zustand.
Es gibt die klassischen Trigger, aber auch andere Mechanismen.In letzter Zeit kommen auch immer wieder Gedanken über die Trinkzeit, die Erinnerung an Abstürze, verkaterte Tage danach , und solche Sachen.
Durch die Abstinenz muss dein Gehirn alte Verhaltensmuster ablegen und neue hinzufügen. Das geschieht auch durch gedankliches Probieren, meist in Träumen oder unterbewusst, quasi nebenher im Wachzustand. Das Blöde ist, dass das Suchthirn nebendran sitzt und mit "probiert".
Egal wie sich bei dir Suchtdruck äussert, ihn rechtzeitig zu erkennen und gegenzusteuern ist meine Strategie.
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Danke Nayouk ,
Mir war noch gar nicht richtig klar, dass Suchtdruck sich verschieden anfühlen kann!
Bis jetzt dachte ich eher, es ist nur das Gefühl JETZT unbedingt was trinken zu müssen ,also eher wie in der Trinkzeit, wo es im Kopf und überall „gekribbelt“ hat.Aber genau so wichtig ist die Frage nach den Triggern, was versetzt mich in diesen psychosomatischen Zustand.
Es gibt die klassischen Trigger, aber auch andere Mechanismen.Dadurch, dass mich bis jetzt nicht viel getriggert hat, habe ich mich nicht so stark damit auseinandergesetzt…
Ganz am Anfang war es das Alkoholregal im Supermarkt.
Dass mein Zuhause nicht Alkoholfrei ist, ist ja kein Geheimnis, aber das ist kein trigger für mich gewesen bis jetzt.Nach gestern muss ich mir aber wirklich Gedanken machen, wenn ich nochmal mich so fühle und es sogar stärker ist, dann ist der Alkohol viel zu greifbar!!
In nächster Zeit muss ich besonders darauf achten was meine trigger sind und die für mich richtige Strategie finden!
(Ehrlich gesagt, habe ich jetzt schon schwitzige Hände und mein Herz klopft schnell.
) -
Meinen bisher einzigen Suchtdruck habe ich ähnlich erlebt - und auch erst am Ende als solchen erkannt, Steevie.
Danach wusste ich, wie er sich anschleichen kann, und habe meinen Notfallkoffer noch mal neu gepackt - und noch aufmerksamer jeden Tag hier mitgelesen, gerade bei anderen Anfängern:
Was erleben die am Anfang und was schreiben ihnen erfahrenere Teilnehmer dazu?
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wenn ich nochmal mich so fühle und es sogar stärker ist, dann ist der Alkohol viel zu greifbar!!
Ich finde diese Einsicht gut von Dir.
Nicht umsonst wurde anfangs von den Erfahreneren hier gewarnt.
Hier gibt es ja einen Faden „ Notfallkoffer“.
Vielleicht kannst Du Dir da persönlich was zusammenstellen.kein trigger für mich gewesen bis jetzt.
Ehrlich gesagt, habe ich jetzt schon schwitzige Hände und mein Herz klopft schnell.
)Pass gut auf Dich auf und schreib Dir hier die Finger wund- vorher!
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Dass mein Zuhause nicht Alkoholfrei ist, ist ja kein Geheimnis, aber das ist kein trigger für mich gewesen bis jetzt.
Dann wird es Zeit jetzt etwas daran zu ändern.
Notfallkoffer und Finger wund schreiben sind eben doch keine Endlösung.
Damit rettest Du Dich von Tag zu Tag. Zufriedene Abstinenz auf Dauer, fühlt sich anders an.
Du musst jetzt nicht gleich in Hektik verfallen. Aber es wäre gut, wenn Dir das klar wird. Bzw. soweit ich das lese bist Du da bereits auf dem Weg.
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Hallo Steevie ,
ich könnte das nicht, wenn Alkohol bei mir zu Hause wäre.. Ich habe jetzt nicht Deinen ganzen thread gelesen, entschuldige also bitte, wenn ich jetzt eine Frage stelle, die schon mal beantwortet wurde: wäre es denn ein Problem, Dein zu Hause alkoholfrei zu gestalten? Wenn ich überlege, wie ich schon reagiere, wenn ich an Bier trinkenden Leuten vor dem Restaurant nur vorbei gehe, dann stelle ich mir das als eine krasse Anstrengung vor, wenn Alkohol zu Hause ist...
Ich schließe mich den anderen an: pass gut auf Dich auf!
Liebe Grüße
Morgaine -
Damit rettest Du Dich von Tag zu Tag. Zufriedene Abstinenz auf Dauer, fühlt sich anders an.
Das stimmt! Ich will ja eben zufrieden Abstinent sein!!
Wenn ich das von Dir so lese, spüre ich einen sehr großen Widerstand von mir..
Ich weiß zwar dass es so nicht (dauerhaft) bleiben kann, aber ich möchte einfach nicht an Trennung denken.
Ich hätte gerne eine andere Lösung, aber mir fällt nichts ein, was davon brauchbar ist für das Problem. -
Da hatte ich das Glück, dass meine Beziehung schon lange keine mehr war.
Das wurde mir mit der Nüchternheit dann gnadenlos klar.
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Und wenn Du erst mal nur über eine vorübergehende räumliche Trennung nachdenkst?
Wenn einer von Euch mal ins Krankenhaus muss, muss das ja auch gehen.
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Da habe ich beim Lesen noch was übersehen!
übererregtes Nervensystem hin - da ist Wasser trinken und Entspannen hilfreich. Kennst Du gute Entspannungsübungen?
Ich trinke viel Wasser am Tag, also so 3-5 Liter. Ich brauche das auch sehr und das war irgendwie auch schon immer so.
Ich will schon länger mal mit Meditieren anfangen. Das Versuch ich jetzt doch mal ab und zu in meinen Tag/Woche mit einzubauen.Irgendeinen Grund wird es haben. Hast Du Deinen Blutdruck im Blick? Hast Du zuviel Kaffee getrunken? Ist viel im Privatleben los?
Ich habe tatsächlich die Tage davor und gestern mehr Kaffee und Energy-Drinks getrunken! Mein Blutdruck messe ich nicht so oft, aber wenn ist er immer eher niedriger.
Und Privatleben..,bis auf das was ich immer wieder hier ansprech, eigentlich nichts besonderes.wäre es denn ein Problem, Dein zu Hause alkoholfrei zu gestalten?
Kurz zusammengefasst:
-Mein Partner trinkt jeden Tag Alkohol
-Ich wohne immer noch teilweise mit den Eltern von meinem Partner in einem Haushalt (Benutzung von Küche etc.), wo auch Alkohol vorhanden ist (wegen Neubau/Umbau unserer Wohnung darüber)
-keine Fahrpraxis und eigenes Auto, um (vorübergehend) in eine andere Unterkunft unterzukommen (was sowieso gleich Trennung bedeuten würde)Wenn einer von Euch mal ins Krankenhaus muss, muss das ja auch gehen.
ahhhh! Krankenhaus!!!
Bin selbst eine ganz schöne Angsthäsin was das angeht
Aber du hast recht Rennschnecke !
Das sind dann wahrscheinlich auch noch teilweise Züge von der emotionalen Abhängigkeit . -
Vermutlich. Und beim Alkohol haben wir auch lange gedacht, dass ein Leben ohne unvorstellbar ist, oder?
Hast Du denn Kontakte außerhalb der Familie Deines Partners, die Dich unterstützen könnten, z. B. Wg. Fahren?
Und warum bedeutet räumlicher Abstand direkt eine komplette Trennung für Dich?
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Wenn ich meinem Partner sage oder es tue, dass ich räumlichen Abstand brauche , wegen meiner Abstinenz, dann würde er die Beziehung beenden.
Also nicht wegen der Abstinenz sondern weil es eine Grundeinstellung von ihm ist.Er würde ja garnicht verstehen , warum ich (für eine zeit) gehen würde…
Er würde nur sehen, dass ich weg will/die Beziehung/dasLeben mit ihm nicht mehr will etc.
- was ja nicht stimmt und ich ihn auch nicht verlieren möchte!
Ist das irgendwie nachvollziehbar?
Der Kontakt zu meinen Eltern ist schon Jahre nicht mehr richtig vorhanden,
Aber ich versuche gerade wieder Kontakt aufzunehmen und aufzubauen! Das ist mir auch erst Nüchtern möglich, und der Wunsch ist auch erst in den letzten Wochen gekommen.
Freunde oder sonstige Bekannte habe ich nicht. -
Für mich ist das nicht nachvollziehbar
Du schreibst gleich mehrmals "er würde "
Hast du schon einmal versucht deine Einstellung und deinen neuen Umgang mit Alkohol genau anzusprechen?Und die Risiken, wenn Alkohol im Haus ist und was es für dich bedeutet und wie schwierig und unmöglich das ist.
Wenn ihn das nicht interessiert und es ihm egal ist,dann ist der Zug wahrscheinlich schon abgefahren.
Klingt hart, ist es auch.
Erst nach meiner Trennung konnte ich dauerhaft und später zufrieden trocken werden.
Jahrelang hab ich versucht meine Partnerschaft zu erhalten, mit allerhand Kompromissen ohne zu sehen, das sie schon vorbei war.
Und das nach der silbernen Hochzeit bzw nach 30 Jahren.
Heute geht's mir gut
LG Bolle
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Hallo Bolle
Wir haben einpaar mal darüber gesprochen, davon habe ich auch geschrieben, dass es immer nicht so erfolgreich war! Und er begreift es auch sehr zäh…Es ist schon ein paar Wochen her, seitdem wir darüber gesprochen haben. Seitdem rede ich mit ihm nicht mehr darüber, obwohl ich es gerne gemacht hätte, und wenn ich ihm nur von meinen 100 Tagen erzählt hätte..
Aber ich tue es nicht, weil ich feige bin und denke, dass er es nur abtut und eventuell auch noch darauf mit mir anstoßen will (…ach keine Ahnung…)Aber ich möchte unbedingt nochmal es ansprechen und ihn auch fragen, ob er es wirklich verstanden hat dass ich nie mehr trinke und dass es für mich nicht einfach ist , gerade unter den Umständen , dass Alkohol im Haus ist!
Nur so erfahre ich ja auch, ob es ihm egal ist. (Ergo , ob der Zug schon abgefahren ist)
Oder ist es dann seine Sucht, die ihn gleichgültig werden lässt?
Spielt das dann überhaupt eine Rolle? -
Du läufst auf rohen Eiern um ihn herum und was er denkt und möchte, darauf nimmst du scheinbar mehr Rücksicht, als auf deine eigenen Bedürfnisse.
So kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich deine Zeilen lese.Aber ich möchte unbedingt nochmal es ansprechen
Er ist dein Lebenspartner und die Tatsache, dass du Alkoholikerin bist und wie ihr beide damit umgehen wollt, muss geklärt werden. Eigentlich sind es zwei Fragen, die beantwortet werden müssen:
Willst du bei ihm bleiben, wenn er weiter trinken möchte?
Will er bei dir bleiben, wenn auf Alkohol in deiner Gegenwart verzichten müsste?
Sonst hast du vielleicht nur 2 Möglichkeiten, entweder du trinkst irgendwann wieder, oder du bist unzufrieden nüchtern und nur am kämpfen und diesen Kampf kannst du auf Dauer nicht durchhalten.
Wenn du jetzt denkst, "das wird sich schon irgendwie ergeben", dann hast du die Rechnung ohne deine Sucht gemacht.
Ich wünsche dir eine ruhige Zeit, in der du für dich Klarheit bekommen kannst.Pass auf dich auf.
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