Grundbaustein Nr. 7 Abgrenzung - mögl. Trennung

  • Hallo,

    aus aktuellem Anlaß das Thema

    Suchtmittelfreies Umfeld, Trennung, Abgrenzung

    Zitat

    In den meisten Fällen bei einer Co-Abhängigkeit benötigt der Erkrankte Abstand, in Form einer räumlichen Trennung, um die eigenen Bedürfnisse wieder erkennen und in den Vordergrund stellen zu können.
    Schwerpunkt hierbei sollte nicht in der Fokussierung liegen, dem alkoholabhängigem Partner/ Elternteil mit dem Auszug zu helfen, sondern sich selbst den nötigen Abstand zu gewähren, um an einem neuen Denk- und Verhaltensmuster zu arbeiten.

    Eine Trennung ist für die meisten Betroffenen sehr schmerzhaft, in dem Gefühl, den Partner /Elternteil im Stich zu lassen. Dabei sollte aber bedacht werden, daß der Co-Abhängige sich die Zeit nehmen muß, zu gesunden, wie der Alkoholsüchtige auch.
    Dazu gehört dann, ähnlich wie beim Alkoholiker, das Suchtmittel *Partner/Elternteil* zu meiden, sich auch geistig davon zu lösen. Dies beinhaltet kein Kontakt, Umgang nur im entferntesten Umfang( bei den Eltern, Vater, Mutter..z.b), keine Sms, Telefonate, etc...

    Bei der Entscheidung, keine räumliche Trennung zu vollziehen, ist eine gute innere Abgrenzung erforderlich, nicht für den Süchtigen die Verantwortung für sein Tun und Handeln zu übernehmen.
    Ein persönliches eigenes Umfeld, soziale Kontakte müssen gut aufrecht erhalten werden, um stabil an sich arbeiten zu können, nicht zu kontrollieren, sich Freiräume zu schaffen.

    Der Text ist in den Grundbausteinen Co. nachzulesen.

    Wie wichtig ist die Trennung für die eigene Gesundung?

    Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

    Einmal editiert, zuletzt von Linde66 (14. Januar 2013 um 20:52)

  • Hallo Linde

    Fur mich ist eine Trennung unabdingbar. Fur Co UND fur den Alk.
    Wenn man die einzellfaelle nicht beachtet, wo evtl es auch fur Beide zusammen funktionieren kann, ist es, glaube ich, unmoglich sich gesunden, wenn der "Stoff" immer greifbar ist.
    Sich da auf sich selbst zu konzentrieren ist nicht machbar.
    Es wird manchmal hier vorgeworfen, das wir immer zu Trennung raten. Klar ist es schwer, aber der erste Schritt wenn man was veraendern mochte. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass man danach noch zusammenfindet, wenn beide Seiten an sich erfolgreich gearbeitet haben.

    Ich finde, fast alle kommen hier in erwartung, dass wir die Pille fur den Alkoholiker haben. Dass man an sich selbst was andern muss,das ist was total neues und unerwartetes. Und erstmal geht man da auf Barrikaden. Erstmal ist Trennung ein Ding der unmoglichkeit und sich damit anzufreunden ist schwer.
    Unmoglich - NEIN
    Voraussetzung - eindeutig JA

    LG Grazia

    Da, wo du nur eine Spur im Sand siehst, da habe ich dich getragen...

  • trennung... Mmh

    ich habe es hier nie als trennungsforum empfunden...
    Dann hätte ich hier erst seit wenigen monaten schreiben dürfen und nicht seit über einen jahr!!!

    Wie linde oben noch einmal in erinnerung gebracht hat ist die geistige und emotionale trennung wichtig...

    Viele "coabhängige" leben ja nicht einmal mit ihren xy zusammen und tuen sich schwer sich innerlich zu trennen und konsumieren weiter ihr suchtmittel trotz räumlicher trennung!! Sei es mit treffen sms oder telefonaten....

    Insofern hat für mich eine emotionale trennung priorität.
    Erst dann kann man wirklich gesund werden...

    Ich habe mich trotz räumlicher nähe wie einige andere hier auch "entliebt"...
    Sicherlich war es ein prozeß aber es ist nicht unmöglich...
    Ich lebe jetzt mein leben und es geht mir sehr gut damit. Mein focus ist auf mich gerichtet und ich bin viel stärker geworden...
    Ich habe mein leben zurück...


    Lg
    topas

  • Auch bei mir war es eine emotionale Trennung bei bestehender raeumlicher Gemeinsamkeit.
    Es geht also. Es ist nicht unmoeglich.

    Was nicht geht, ist die Weiterfuehrung einer Liebesbeziehung unter diesen Bedingungen.
    Die emotionale Trennung meinerseits hat zwangslaeufig dazu gefuehrt, dass wir zwar noch unter einem Dach schlafen (in getrennten Betten!), aber sonst wirklich Jeder Aspekt einer Beziehung den Bach runter ist.

    Neulich wurde ich gefragt "Was isn eigentlich nu bei Dir?" Tja, was soll ich sagen, es gibt einfach zu mir und XY nichts mehr zu sagen. Weil es mich nicht mehr beruehrt, zunehmend auch nicht mehr umtreibt oder beschaeftigt. "Er" ist mir egal (geworden). Die raeumliche Trennung wird demnaechst die logische Konsequenz sein, war aber nicht unbedingt Voraussetzung.
    Lindi

  • Hallo,

    meine Trennung ist nun auch noch nicht solange her. Dennoch möchte ich anderen Mut machen den Schritt zu gehen.
    Für mich geht es auch eher über den Weg des entliebens. Das tut im ersten Moment weh ist jedoch für die Heilung nicht gerade unwichtig. Hierbei geht es in erster Linie um meine Heilung. Ich brauche Abstand um wieder die Stille geniessen zu können.
    Seit einigen Tagen bin ich dabei den Fokus wieder auf mich zu richten. Dabei lerne ich wieder auf meine kleine innere Stimme zu hören.

    Ohne Trennung wäre ich noch immer im Hamsterrad mit meinen nassen uneinsichtigen Alkoholiker.

    LG

    Sarawen

  • Hallöchen!

    Ich finde ohne emotionale Trennung ist es nicht möglich sich auch räumlich zu trennen. Solange ich noch einen Funken Gefühl für meinen Partner hatte war ich nicht in der Lage mich auf den Weg zu machen.

    Es war keine Liebe mehr sondern das Gefühl ihm doch helfen zu müssen da er sonst vor die Hunde gehen würde. Ich konnte gar nicht mehr klar denken und es drehte sich alles nur darum.

    Momentan wohne ich noch im gemeinsamen Haus aber habe mich räumlich abgegrenzt. Das funktioniert und ich käme nie auf den Gedanken einen Schritt zurück zu tun.

    Ich lebe mein eigenes Leben mit allem was dazugehört.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Ich denke, dass sich emotionale und räumliche Trennung gegenseitig bedingen. Wenn ich dann räumlich getrennt bin und notwendigerweise ein paar km zwischen uns liegen, wird die emotionale Distanz noch größer.

    Aber, seit ein paar Tagen grüble ich darum, wie das nun bei uns EKAs im Idealfall ablaufen soll/kann. Es sind ja dann die Eltern, von denen man sich trennen sollte.
    Wenn mein Partner trinkt, dann verlasse ich ihn und weiß, ich will einen anderen Partner, einen gesunden, wenn ich zu mir gefunden habe. Irgendwann, in ferner Zukunft.
    Wenn aber nun ein Elternteil trinkt, das andere Elternteil als Co daneben hockt und Flaschen zählt- dann verlasse ich ja nicht nur meine Mutter, sondern auch den Vater... Und irgendwie zählt dann auch noch der ein oder andere Verwandte dazu, der auch als Co mit drinhängt. Und plötzlich fehlt einem die Basis.
    Wenn es um den Partner geht, weiß ich, wenn ich mich gefangen habe und meine Fehler erkannt, finde ich vielleicht einen neuen. Aber eine neue Familie gibts nicht.
    So sieht es leider aus und damit tue ich mich derzeit schwer.

    Liebe Grüße,
    Natalie

  • Ich habe eine Familie. Die besteht aus meinen Kindern, meinem Mann und meinem Kater.
    Wozu brauche ich die Menschen von damals??
    Wozu brauchst du sie, Natalie?
    (Vielleicht sollten wir bei den EKA's schreiben)

  • Hallo zimttee,

    "hurra", ich kann mitreden ...

    Zitat

    Wenn aber nun ein Elternteil trinkt, das andere Elternteil als Co daneben hockt und Flaschen zählt- dann verlasse ich ja nicht nur meine Mutter, sondern auch den Vater... Und irgendwie zählt dann auch noch der ein oder andere Verwandte dazu, der auch als Co mit drinhängt. Und plötzlich fehlt einem die Basis.
    Wenn es um den Partner geht, weiß ich, wenn ich mich gefangen habe und meine Fehler erkannt, finde ich vielleicht einen neuen. Aber eine neue Familie gibts nicht.
    So sieht es leider aus und damit tue ich mich derzeit schwer.

    mein Vater trinkt seit 20-30 Jahren "auf hohem Niveau".
    Ich bin so froh, daß sich meine Mutter vor ca. 8 Jahren hat scheiden lassen, denn seitdem kann ich getrennte Beziehungen zu beiden führen, was mir vorher nicht möglich war.

    Ja, warum eigentlich ? Vorher waren es "die Eltern" , heute kann ich eine Beziehung zu meinem Vater komplett getrennt zu einer Beziehung zu meiner Mutter betrachten und pflegen. Ich denke, da steckte für mich auch das Geheimnis drin ! Ich hatte vorher gar keine ausgeprägte Einzelbeziehung zu meiner Mutter und zu meinem Vater ! Ich musste erst anfangen, die beiden als getrennte Persönlichkeiten zu sehen und zu behandeln und die Beziehungen aktiv zu pflegen oder eben nicht zu pflegen !

    Zu meinem Vater habe ich seit mehreren Jahren keinen Kontakt, werde diesen aber in der Zukunft in der Art und Weise wieder aufnehmen, wie mir es passt und guttut. Er trinkt aktiv, auf welchem Niveau kann ich zur Zeit nur erahnen und aus "Sichtungen" anderer Verwandter ableiten.
    Er kam und kommt aber schon immer allein klar.

    LG Jürgen

  • hallo jürgen
    natürlich kannst und darfst du mitreden...
    Ich war oft gefangen in meiner persönlichen hölle und wußte nicht was richtig und falsch ist. Da finde ich einen blickwinkel von außen sehr hilfreich um festzustellen was ein außenstehende sieht und um meinen eigenen blickwinkel vielleicht korigieren zu können...

    Lg
    topas

  • hallo,

    ich habe heute erfahren, dass mein mann im letzten jahr wieder mal einige rückfälle hatte. und das, obwohl er mir seit seinem entzug vor drei jahren ständig versicherte, er hätte die sucht im griff. ich wusste zwar, dass es ein paar rückchläge gab, aber er ist mittlerweile dreimal (!!!) wegen trunkenheit am steuer angehalten worden. davon wusste ich bis heute nichts. wir haben zwei kleine kinder und ich bin wirklich rasend vor wut! ich kann dieses absolut verantwortungslose verhalten nicht verstehen! am liebsten würde ich seinen kram packen und ihn vor die tür setzen. aber, ich habe angst davor. ich will ihn nicht verlassen, aber ich habe das gefühl, dass nur ein gewaltiger schuss vor den bug ihm klarmachen kann, was hier für ihn auf dem spiel steht. er ist kurz davor alles zu verlieren und sieht das garnicht. wie mache ich ihm das nur klar? eigentlich gibt es nur eine einzige möglichkeit, er muss wieder zu seinen therapiesitzungen in der suchtberatungsstelle und zwar jede woche und nicht nur alle paar monate, wie es ihm gerade in den kram passt. drückt mir mal die daumen, dass ich das irgendwie hinkriege. (am besten gehe ich gleich mit zur suchtberatung und führe dieses gespräch da mit ihm. unsere beraterin fungiert ganz gut als neutraler "puffer".) am besten war seine reaktion darauf, als ich ihn damit konfrontiert habe. er meinte nur: "das ginge nur ihn etwas an und er wollte mich damit nicht belasten." und jetzt läuft er mit gesenktem kopf umher und spielt das wandelnde elend. ich könnte kotzen!

  • Hallo Jürgen,
    ich habe deinen Beitrag erst nun gelesen.
    Ja, genau. Es gibt keine getrennten Beziehungen zu den Eltern. Sie sind immer im Doppelpack, ineinander verwoben. Keine Beziehungen, keine individuellen Interessen oder Gefühle.
    Ich habe mal in einem meiner Bücher gelesen, dass es in Familien mit andauernder Suchtproblematik keine einzelnen Rollen, keine Grenzen gibt. Es gibt nur die Familie als Kollektiv, in der dem einzelnen der Freiraum genommen wird.
    Fürchterlich. Diese Trennung gelang dir aber erst in der Scheidung deiner Eltern, oder?
    In den letzten Wochen habe ich losgelassen, immer etwas mehr. Beide. Und es hilft. Aktuell glaube ich nicht, dass ich die Beziehungen nochmal aufbauen könnte; zu meiner Mutter sowieso nicht. Respekt, dass du auf deinen Vater zugehen möchtest.

    Viele Grüße,
    Natalie

    ---------
    Sebajama:

    Dein gefühl täuscht dich nicht. Es klingt, als ob dein Partner Konsequenzen braucht und keine Worte. Also handle, nur so erkennst du seine wahre Motivation.
    Ich meine, was möchtest du mit einem Partner, der nach einer Handlung (Koffer vor die Tür wäre sicher eine Maßnahme) seine Spur weiterfährt? Da wäre es doch besser, du wüsstest, wo du dran bist? Ganz im Sinne zu Schutz der Kinder.

    Nur Mut!
    Du kannst ihm nichts klar machen. Er kann das nur selbst erkennen.

  • Hallo,

    heute möchte ich hier auch einfach mal meinen Senf dazugeben. Das habe ich zwar schon mal aber es sind seit meinen Cut einige Monate (bald 7) vergangen.
    Was mir hier in diesen Forum immer wieder auffällt das einige der Meinung sind sie müssten sich nicht trennen (abgrenzen). Ich kann nachvollziehen das es schwer fällt. Das ist sicher jeden schwer gefallen der gegangen ist.
    Warum aber wird gerade dieser Punkt immer und ewig in Frage gestellt?
    Immer wieder heisst es ... "zur Zeit hat er es im Griff, ich kann nicht weil...". Teilweise wird der Alkoholismus sogar schön geredet. Das was vorher kaum tragbar war wird wieder akzeptiert. Es wird sich sogar verbogen nur um nicht gehen zu müssen.
    Teilweise lese ich hier einen Berg von Ausreden ... dann bummelt man dann mehrere Jahre in Beziehungen die nicht mehr auf Augenhöhe stattfinden können. Der Frust wenn die 5 wöchige Trinkpause wieder um ist ... wird hier abgeladen. Wenn dann wieder ein Hinweis auf diesen Punkt erfolgt (Abgrenzen/ Trennen) dann wird das ganze wieder in Frage gestellt.
    Selbst der Hinweis in SHG`s zu gehen und sich direkt Hilfe zu suchen wird teilweise runtergespielt.
    Ich kenne keine bzw. kaum Ausnahmen bei denen eine Partnerschaft mit einen Suchtkranken funktioniert hätte. Warum glauben soviele das gerade sie die Ausnahme darstellen...?!

    Ich möchte nicht das das hier zu hart rüberkommt so ist es nicht gemeint. Dennoch spiegelt es einfach das wieder was mir hier aufgefallen ist... anders kann ich mir Fragen wie z.B. "wie kann eine Beziehung mit einen Suchtkranken funktionieren etc. nicht erklären...

    LG

    Sarawen

  • Hallo

    Also meinem Freund geht es seit er den Kontakt zu seiner Mutter minimiert hat und bei mir eingezogen ist wesentlich besser er sagt immer er sieht sie nicht mehr als seine Mutter er versucht in ihr nur mehr seine Erzeugerin zu sehen was sicher nicht immer leicht ist.

    Bei ihm ist es aber auch so das er Halt bei meiner Mutter gefunden hat die immer wieder nach ihm fragt ob es ihm gut geht wie seine Arbeit läuft usw. das alles war er vorher nicht gewohnt und genießt es jetzt in vollen Zügen.

    Leider ist es in unserem Fall nicht möglich den Kontakt komplett ab zu brechen was die ganze Sache für ihn noch leichter machen würde weil der Hof auf dem seine Mutter lebt ihm gehört und er natürlich dafür die Verantwortung hat und und die Gebäude usw. erhalten muss sonst würde es im Moment gar keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter geben.

    Was ich damit sagen will ist einfach das wenn es möglich ist am besten beides der Fall ist räumliche und innereliche Distanzierung. Ich glaube das eine bedingt das andere und nur so können beide Seiten wieder zu Ruhe kommen

    lg M.

  • für mich funktionierte es auch nur mit emotionaler abgrenzung. vor einer echten trennung hatte ich angst.
    aber nachdem ich mich emotional abgrenzen konnte fiel mir der auszug leicht.

  • Heute möchte ich mal ein Thema hier in der Abgrenzung und Trennung aufgreifen mit dem ich garantiert Wut auf mich ziehe.
    Immer wieder landen Frauen hier die bereits in der nassen Zeit Kinder bekommen haben.
    Wenn das nicht schon schlimm genug wäre setzt man den Kindern den Terror der versoffenen Elternteile aus. Meine Kindheit war die Hölle und ich bin fürs Leben geprägt weil meine Mutter auch blieb und sich die Welt ewig bunt und schön geträumt hat. Ist es einfach nur Feigheit purer Egoismus oder warum ist man nicht in der Lage seine Kinder davor zu schützen?
    Man verharrt in diesen Unglücklichen Verhältnissen ohne darüber nachzudenken was für Folgen das hat. Die Kinder sind oftmals noch zu klein um zum Jugendamt zu gehen ... ich war es mit meinen 6 Jahren damals auch und blieb.
    Ich weiß das mein Ton hier vielleicht etwas zu scharf ist ... möchte daher dennoch auf den Bereich der EK´s hinweisen.
    Vielleicht hilft das lesen dort auch mal sich darüber klarzuwerden was man seinen Kindern mit dem bleiben antut.
    Abgrenzung und Trennung ... das tut man nicht nur für sich selbst sondern eben auch für diejenigen die noch nicht für sich selbst einstehen könnnen.

    Das wollte ich hier einfach mal loswerden.

    LG S.

  • Hallo , wasn los, so sauer kenn ich dich gar nicht. :shock:

    Gibts einen aktuellen Anlass für deine Wut?

    Egoistisch war ich sicher nicht, ich war die letzte an die ich gedacht habe. Cos machen diesen schlimmen Denkfehler! Sie denken wenn sie ihm helfen, dann wird alles wieder gut, auch für die Kinder.
    Ich bin auch ein Kind eines Alkoholikers, meine Mutter hat sich ein Bein für uns ausgerissen, sie kam zuletzt.
    War ich feige? Ich war eher zulange stark, habe gekämpft bist die Kraft zuende war. Ist das feige?

    Ich verstehe deine Sichtweise, aber bis ein Co so klar sieht, ist einfach schon viel Zeit vergangen und vieles passiert.

    Herzliche Grüße Clärchen


    PS

    Es gab eine Zeit als Jugendliche, da hätte ich mir den Vater weggewünscht........

    Das Leben muss nicht immer perfekt sein, um wundervoll zu sein❤️

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