Hallo,
aus aktuellem Anlaß das Thema
Suchtmittelfreies Umfeld, Trennung, Abgrenzung
ZitatIn den meisten Fällen bei einer Co-Abhängigkeit benötigt der Erkrankte Abstand, in Form einer räumlichen Trennung, um die eigenen Bedürfnisse wieder erkennen und in den Vordergrund stellen zu können.
Schwerpunkt hierbei sollte nicht in der Fokussierung liegen, dem alkoholabhängigem Partner/ Elternteil mit dem Auszug zu helfen, sondern sich selbst den nötigen Abstand zu gewähren, um an einem neuen Denk- und Verhaltensmuster zu arbeiten.Eine Trennung ist für die meisten Betroffenen sehr schmerzhaft, in dem Gefühl, den Partner /Elternteil im Stich zu lassen. Dabei sollte aber bedacht werden, daß der Co-Abhängige sich die Zeit nehmen muß, zu gesunden, wie der Alkoholsüchtige auch.
Dazu gehört dann, ähnlich wie beim Alkoholiker, das Suchtmittel *Partner/Elternteil* zu meiden, sich auch geistig davon zu lösen. Dies beinhaltet kein Kontakt, Umgang nur im entferntesten Umfang( bei den Eltern, Vater, Mutter..z.b), keine Sms, Telefonate, etc...Bei der Entscheidung, keine räumliche Trennung zu vollziehen, ist eine gute innere Abgrenzung erforderlich, nicht für den Süchtigen die Verantwortung für sein Tun und Handeln zu übernehmen.
Ein persönliches eigenes Umfeld, soziale Kontakte müssen gut aufrecht erhalten werden, um stabil an sich arbeiten zu können, nicht zu kontrollieren, sich Freiräume zu schaffen.
Der Text ist in den Grundbausteinen Co. nachzulesen.
Wie wichtig ist die Trennung für die eigene Gesundung?
Gruß, Linde