mollyfisch/Trennung

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  • Wichtig ist, finde ich, trotzdem weiter zu gehen. Dem nicht wieder nachzugeben. Und da bist du gut dabei das zu tun :)

    So ist es. In den Momenten wo ich wieder an allem zweifle rufe ich mir verschiedene Situationen ins Gedächtnis. Ich weiß auch das ich mit diesen ständigen Gedanken was ist heute wieder usw. nicht mehr klarkäme. Für mich ist das Thema durch, leider ist das Thema "was wird aus ihm" doch sehr schwierig. Aber letzten Endes war es ihm die letzten Jahre auch egal wie es mir bzw. uns damit ging (ob bewusst oder unbewusst) spielt keine Rolle. Er hätte es ändern können.


    LG

  • Guten Morgen,


    gestern habe ich kurz mit meinem Mann gesprochen und ihm noch mal mitgeteilt das er sich keine Hoffnungen mehr machen soll, es ist definitiv vorbei.

    Ich hatte so das Gefühl dass er immer noch an ein Happy End glaubt. Aber er meinte er sieht es genauso, auch von seiner Seite gibt es kein zurück.

    Habe ihm noch mal nahegelegt über eine eigene Wohnung nachzudenken, damit wir uns nicht mehr permanent sehen.


    Gegen 18.00 meinte er er holt sich eine Pizza. Er kam nicht wieder. 21 Uhr habe ich dann doch mal versucht ihn anzurufen. Mailbox. 10 min später nochmal. Dann ging er ran. Er klang wie gerade geschlafen. Dann kam er irgendwann nach Hause. Den Rest könnt ihr euch denken. Natürlich angetrunken.

    Also mir helfen diese Vorfälle natürlich, machen Sie mir doch klar das meine Wahrnehmung richtig ist, aber sie tun auch weh weil du mit ansehen musst wir jemand sein Leben und seine Zukunft wegwirft und du bist eben machtlos.


    LG

  • Hallo Mollyfisch,


    ich finde es großartig, wie du die Zügel für dein Leben in die Hand genommen hast.

    Klar tut das auch weh. Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass dein Hamsterrad sich noch ewig so weitergedreht hätte, wenn es nicht sogar schlimmer geworden wäre. Denn der Alkoholismus kennt nur einen Weg. Und der führt nach unten.

    Es wird eher schlimmer als besser.

    Und dein Mann ist ja null einsichtig.

    Dann hatte ich mich vor einiger Zeit auf einer Dating-Plattform angemeldet. Jetzt hat sich tatsächlich jemand gemeldet und wir schreiben gerade ein wenig hin und her. Ist ja noch nichts aber es fühlt sich an als ob ich meinen Mann hintergehe.


    Das hier lese ich allerdings mit etwas Sorge.

    Es klingt für mich, als würdest du dich von deinem Schmerz ablenken wollen. Aber weisst du was, du darfst diesen Schmerz fühlen. Er ist sogar enorm wichtig für dich. Nur so kannst du das Geschehene verarbeiten.


    Mach bitte nicht den Fehler, dich direkt von einer Beziehung in die nächste zu stürzen. Vor allem, so lange du dich nicht etwas näher mit deiner Co-Abhängigkeit beschäftigt hast.

    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass du dem nächsten Abhängigen über den Weg läufst und bevor du richtig gucken kannst, wieder in dem gleichen Schlamassel steckst.


    Pass gut auf dich auf.


    Liebe Grüße


    Twizzler

  • Mach bitte nicht den Fehler, dich direkt von einer Beziehung in die nächste zu stürzen. Vor allem, so lange du dich nicht etwas näher mit deiner Co-Abhängigkeit beschäftigt hast.

    Ja du hast Recht. Davor habe ich auch Sorge. Aber so weit ist ja noch nicht. Wie beschäftige ich mich denn damit? Ich habe gerade ein Buch über Co-Abhängigkeit gelesen. Im Prinzip weiß man ja auch was falsch lief und welche Fehler man nicht wiederholen möchte. Aber andererseits steht es ja niemandem auf die Stirn geschrieben. Alle sagen immer damit auseinandersetzen - wie sieht das aus? Was muss ich anders machen? Was muss ich überhaupt machen?

  • Ich kann nur für mich sprechen.

    Ich bin sowohl Abhängig vom Alkohol wie auch Co-Abhängig.


    Mir hilft es z.B. seit meiner Abstinenz unheimlich, mal auf eigenen Beinen zu stehen.

    Vorher habe ich einen Partner gebraucht (fast so wie konsumiert) um mich wertvoll zu fühlen.


    Seitdem ich nicht mehr trinke, bin ich alleine und genieße es in vollen Zügen.

    Ich durfte mich selber kennenlernen und vor allem durfte ich lernen, dass ich keinen Partner brauche um mich glücklich und gut zu fühlen.

    Das ist ein unglaublich wichtiger Schritt in meiner Genesung.

    Und obwohl ich jetzt seit zwei Jahren ständig daran arbeite, fühle ich mich nicht bereit für eine neue Partnerschaft.

    Das Gute ist, ich brauche sie auch nicht. ;)

  • dass ich keinen Partner brauche um mich glücklich und gut zu fühlen.

    Hallo,

    tja schweres Thema für mich mit dem ohn ihn sein. Ich bin Alkoholiker, nun seit 11 Wochen trocken. Alles soweit gut, mein Partner hat sich getrennt, ist ausgezogen und wir haben keinen Kontakt mehr. Ich habe jetzt auch alle Kontakte und Emails/Nachrichten gelöscht. Eingentlich würde ich gerne wieder mit ihm zusammenkommen ( Lebensliebe). Problem ist nur, wie gesagt, zum einen kein Kontakt und zum anderen, aus meiner Sicht. Ich kann nicht versprechen ich trinke nie wieder und ich habe Angst meinen Partner wieder in diese Situation mit rein zu bringen. Ich war mir der Probelmatik als ich getrunken habe nie bewusst was ich meinem Partner antue. Irgendwie ausgeblendet.

  • Ich weiß das ich auch allein klarkomme. Im Prinzip war man ja die letzten Jahre schon allein, hat viel zurückgesteckt und verzichtet.


    Viele hier trinken z.B keinen Alkohol mehr auf Grund der Erfahrung mit dem Partner. Das werde ich nicht tun. Wenn ich auf einer Feier eingeladen bin und nicht fahren muss werde ich auch weiterhin mein Glas Wein trinken. Warum auch nicht. Ich habe kein Problem damit. Bloß weil alle von mir erwarten dass ich nach den Erfahrungen jetzt keinen Alkohol mehr trinke? Ist das nicht auch schon wieder Co-Verhalten. Das tun was andere eventuell erwarten?


    Natürlich habe ich auch Angst die gleichen Fehler wieder zu machen. Aber wie lange wartet man für sich? Wann weiß ich das ich nicht wieder Gefahr laufe in diese Spirale zu rutschen?

  • Hallo Mollyfisch,


    was Twizzler beschreibt ist eine extrem wichtige Erkenntnis:


    Wenn ich ohne Partner nicht glücklich und zufrieden mit mir sein kann, dann kann ich es mit Partner auch nicht (bzw. erst Recht nicht).


    Ich konnte das erst lernen, als ich aufhörte selbst zu trinken. Es ging mir dann nach der Trennung irgendwann richtig gut mit mir selbst, allein. Deshalb weiß ich, dass es mir auch wieder gut gehen würde, wenn man(n) mich jetzt sitzen lassen würde, sobald der erste Liebeskummer vorbei wäre.


    Dieses Wissen und diese Sicherheit wirken sich deutlich auf das Verhalten in Beziehungen aus. Ich tappe dadurch nicht mehr in Co-Verhalten, weil diese panische Verlustangst durch die Selbstsicherheit entfällt.


    Ein gutes Gefühl.


    LG Cadda

  • Seitdem ich nicht mehr trinke, bin ich alleine und genieße es in vollen Zügen.

    Ich durfte mich selber kennenlernen und vor allem durfte ich lernen, dass ich keinen Partner brauche um mich glücklich und gut zu fühlen.

    Finde du hast es damit(für mich zumindest) auf den Punkt gebracht.

    Für viele Abhängige,ist der Partner der letzte und einzige Halt.

    Aber das darf es nicht sein,man muss sich selbst treu bleiben und sein Leben allein leben können oder gewisse Lebenslagen allein stemmen können.

    Natürlich kann ein Süchtiger dies nur bedingt und muss wie ein Co Abhängiger,dies wieder lernen und ein Gefühl zu sich selbst entwickeln.

    Ein langer Weg,aber für jeden,der den Willen und Lebensmut hat,ein guter Grundstein für eine gute Zukunft.

  • Ich werde das nie wissen. Das heisst aber nicht, dass ich es niemals wieder ausprobieren werde.

    Aber ich habe ein Umfeld, mit dem ich darüber reden kann und die mir Gefahren, die ich selber durch die Gefühlsverwicklungen nicht wahrnehmen kann, aufzeigen können. Außenstehende, die nicht involviert sind, können das natürlich viel besser und sehen meistens mehr als ich selber in der Situation.


    Das hast du auch. Du hast z.B. in dieses Forum gefunden.

    Viele sind hier geblieben, obwohl diese damaligen akuten Probleme nicht mehr vorhanden waren.


    Wenn du selber das Gefühl bekommst, dass irgendwas nicht stimmig ist, kannst du hier z.B. um außenstehende Meinungen bitten.

    Das ist unheimlich viel wert wie ich finde.


    Du beschäftigst dich ja auch außerhalb des Forums mit dem Thema. Liest Lektüre. Das ist schon unheimlich viel wert um die alten Muster zu erkennen. :)

  • Gegen 18.00 meinte er er holt sich eine Pizza. Er kam nicht wieder. 21 Uhr habe ich dann doch mal versucht ihn anzurufen. Mailbox. 10 min später nochmal. Dann ging er ran. Er klang wie gerade geschlafen. Dann kam er irgendwann nach Hause. Den Rest könnt ihr euch denken. Natürlich angetrunken.

    Also mir helfen diese Vorfälle natürlich, machen Sie mir doch klar das meine Wahrnehmung richtig ist, aber sie tun auch weh weil du mit ansehen musst wir jemand sein Leben und seine Zukunft wegwirft und du bist eben machtlos.

    Das passiert bei uns fast täglich 😔 aber es zeigt mir nur wie du auch sagst……..das es sinnlos ist zu hoffen/helfen usw…….es tut weh zu zusehen wie er kaputt geht 😔 und ich hab ihn noch im Haus 🙈

  • Hallo in die Runde,


    mir geht es soweit gut, ich hatte ein schönes WE. Habe das Wetter genutzt, war spazieren und Rad fahren. Es ist blöd allein, aber ich weiß auch das ich das nicht gemacht hätte wenn wir noch zusammen gewesen wären. Da habe ich mich so mit runterziehen lassen und hatte dann auch keine Lust.

    Im November möchte ich ja mal 3 Tage an die Ostsee und nun kommt meine Mutter mit. Da freue ich mich, das wird schön.


    Die letzten Tage hatte ich das Gefühl das er nicht getrunken hat, aber wer weiß. Gestern hat er mich gefragt ob er mich mal in den Arm nehmen kann. Ich habe das abgelehnt aber wie auf Kommando kamen die Tränen. (Am liebsten hätte ich ihn natürlich in den Arm genommen) Ich habe oft Momente da kommen mir sofort die Tränen, meistens nur kurz. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle. Am liebsten hätte ich natürlich das alles gut wird, wir wieder zusammenleben und alles so bleibt wie es ist. Ich weiß aber auch das das zu 99 Prozent nicht eintreffen wird. Sein Wesen ist so - nicht aktiv werden, eigene Fehler kaum sehen, keine Ehrgeiz dauerhaft etwas zu ändern usw.. Aber trotz allem tut er mir leid. Das kann ich einfach nicht abstellen. Er sitzt allein unten in der Wohnung. Den Kontakt zu unseren gemeinsamen Freunden möchte er nicht aufrecht erhalten. Er steht jetzt wirklich allein da und hat eigentlich keinen zum Reden. Bald Weihnachten und mein Geburtstag. Meine Eltern sind da und er unten allein in der Wohnung. Warum aber tut er mir leid. Er hat es doch verbockt. Sind meine Gefühle für ihn doch noch stärker als ich dachte oder woran liegt das.


    Vor allem beim Reden über vergangene Erlebnisse, Urlaube usw. muss ich unweigerlich weinen. Die Erkenntnis das das alles nie wieder so sein wird ist kaum zu ertragen.


    Es ist alles in allem unheimlich schwer wirklich hart zu bleiben.


    LG

  • liebe mollyfisch,

    Sind meine Gefühle für ihn doch noch stärker als ich dachte oder woran liegt das.

    Es ist die typische Achterbahnfahrt von uns Angehörigen. Eigentlich sollte man wirklich in dieser Phase nur mit dem Kopf arbeiten, aber wer kann das schon. Ich habe mich damit auch sehr schwer getan.

    Es gilt hier genau hinzusehen, ist es ( noch ) Liebe oder ist es "nur" Mitleid, oder Mitgefühl für den nassen Alkoholiker, der ja trotz allem ein Mensch bleibt.

    Als mein xy noch trank, stand der Verdacht einer schweren Erkrankung im Raum. Ich habe hin und her überlegt, was ich mache, ob ich ihn zum Arzt begleite oder nicht.

    Ich bin dann nach langem überlegen mitgegangen, eben weil ich dachte: er ist ein Mensch und kein Mensch soll solch eine eventuell schlimme Diagnose alleine erfahren müssen.



    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Warum aber tut er mir leid. Er hat es doch verbockt. Sind meine Gefühle für ihn doch noch stärker als ich dachte oder woran liegt das.

    Ich kenne das auch. Gerade in den letzten Tagen hat mich das wieder stärker eingeholt. Davor war ich schon härter.

    Ich würde mal meinen, Cos sind ziemlich empathisch und gerne bereit selbst schlechter auszusteigen, wenn dafür dem Süchtigen etwas leichter gemacht wird. Unsere Ehemänner sind halt meist nicht nur furchtbar. Viele hatten auch jahrelang glückliche Beziehungen. Ich vergesse das nicht. Ich will auch nicht nur noch das Schlechte sehen, sonst verbitterte ich womöglich noch. Alkoholismus ist eine Krankheit, niemand wird mit Absicht und Wollen krank. Einen kranken Menschen lasse ich nicht so einfach im Stich, nur weil es unbequem mit ihm ist. Unsere Männer könnten sich aber jeden Tag dazu entscheiden ihre Erkrankung zu stoppen. Tun sie aber nicht. Zumindest nicht vehement genug. So wie sie anscheinend nicht aus ihrer Haut herauskönnen, können wir aus unserer Co-Haut auch nicht so schnell heraus, vor allem wenn du eigentlich eher unfreiwillig die Ehe verlässt. So ist das bei mir. Mein Kopf weiß, dass mich das kaputt und krank macht und im Unglück hält. Mein Herz wünscht sich dennoch das:

    Am liebsten hätte ich natürlich das alles gut wird, wir wieder zusammenleben und alles so bleibt wie es ist.

    Mein Herz wünscht sich aber auch glücklich zu sein und das kann es nicht, wenn sich nichts ändert.



    Es ist eine Gratwanderung zwischen Herz und Verstand:

    Es ist alles in allem unheimlich schwer wirklich hart zu bleiben.


    LG, Saphira

  • Da gebe ich Twizzler recht. Ich habs durch und mir wurde sehr schnell klar für den Moment ist diese Aufmerksamkeit und das Neue toll aber die Ursache für diese Misere wird es nicht wegwischen. Wie man so schön sagt vom Regen in die Traufe. Nehme es mit, wenn es gut tun. Aber lasse dich nicht über schnellt auf etwas ein. LG

  • Da gebe ich Twizzler recht. Ich habs durch und mir wurde sehr schnell klar für den Moment ist diese Aufmerksamkeit und das Neue toll aber die Ursache für diese Misere wird es nicht wegwischen. Wie man so schön sagt vom Regen in die Traufe. Nehme es mit, wenn es gut tun. Aber lasse dich nicht über schnellt auf etwas ein. LG

    Das ist schon erledigt. Nach dem ersten Telefonat war es klar. Hatte aber andere Gründe.

  • Mein größtes Problem ist tatsächlich die Wohnsituation. Man begegnet sich jeden Tag und bekommt doch alles mit. Wenn ich ihn nicht sehen würde käme ich besser klar. Aber so, man sieht ja das es ihm Sch.... geht.

    Er wollte sich nicht trennen, für ihn ist das jetzt wahrscheinlich der Supergau.

    Sorry ich komme heute aus diesem Gedankenkarussell einfach nicht raus.

  • Heute ist diese Phase wo ich mich frage war es wirklich so schlimm. Muss man dafür 28 Jahre hinter sich lassen?

    Klar wenn ich mir die vielen vielen Begebenheiten in Erinnerung rufe sage ich klar ja.

    Ich möchte einfach aufwachen und denken alles war nur ein böser Traum.


    Das ist wohl die beste Entscheidung für mich und vor allem auch für meinen Sohn, aber auch die schlimmste Entscheidung die ich jemals treffen musste. Im Moment habe ich tatsächlich das Gefühl das mein Mann auf den Abgrund zuläuft und ich lasse ihn laufen.


    Sorry, ist heute nicht mein Tag.

  • Mein größtes Problem ist tatsächlich die Wohnsituation. Man begegnet sich jeden Tag und bekommt doch alles mit. Wenn ich ihn nicht sehen würde käme ich besser klar. Aber so, man sieht ja das es ihm Sch.... geht.

    Er wollte sich nicht trennen, für ihn ist das jetzt wahrscheinlich der Supergau.

    Sorry ich komme heute aus diesem Gedankenkarussell einfach nicht raus.

    Liebe mollyfisch

    Kann Weißgott nicht mit all den Jahren mithalten,die du mir deinem Mann erlebt hast.

    Kann nur von mir sprechen und meiner jetzigen Situation,die ja sehr ähnlich ist.

    Man sieht sich,man leidet,aber jeder für sich.

    Du solltest dir nur immer vor Augen halten oder auch eine Pro/Contra Liste schreiben,was dich du die letzten Jahre zum Teil ertragen musstest und so eine Liste hilft auch zur Verarbeitung ungemein.

    Diese Tage werden uns Alle immer wieder eiskalt erwischen.

    Die Wege gehen manchmal auseinander,egal nach wie vielen Jahren,weil die Kraft fehlt weiterzukämpfen, oder weil man die Probleme unterschätzt und seine Kraft überschätzt hat. Wenn es auch beiden weh tut.

    Liebe Grüße

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