Leonie80 - Die Sonne scheint wieder...

  • !Meine Frau lag neulich auch eine Woche flach. Dann fing es bei mir auch an. Ich hab gleich so getan, als ob ich richtig krank bin, nur noch Ruhe und Couch. Nach 2 Tagen war es vorbei, hat sich gelohnt.

    Dir wünsche ich gute und schnelle Besserung.🍬

    Hört bloß auf, unsere Tricks fürs Schillen und von unserern Frauen betütelt zu werden, zu verraten ! Die Frauen lesen mit. Das kann sich ganz böse rächen

  • Meine Frau hatte da nichts mit zu tun, aber so kann es auch verstanden werden😏

    Bono59 Du scheinst einer aussterbenden Spezies anzugehören, Glückwunsch.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Oh jetzt ist der andere Faden geschlossen. Ich lass es trotzdem mal hier für mich.

    Ich dachte nach fast 15 trockenen Monaten auch, ich habe alles im Griff. Es kam einiges zusammen.

    Ich hatte mich dem Forum nicht mehr mitgeteilt, mich von allem zurückgezogen. Mir ging s bescheiden. In meiner eigenen komischen Blase der Unachtsamkeit,in der ich mich zu dem Zeitpunkt befand, wie ich im Nachhinein finde, Überheblichkeit, Leichtsinnigkeit, Selbstmitleid etc. bin ich dann volle Kanne in den Rückfall gerauscht. Ich bin mir sicher, dass das nicht passiert wäre, hätte ich mich öfter dem Forum mitgeteilt und wäre hier am Ball geblieben.

    Manches fand/find ich auch im ersten Moment vielleicht etwas doof oder fühle mich evtl. angegriffen. Lass ich es sacken und schau es mir nochmal an, ergibt es Sinn. Mir sind nochmals viele Lichter aufgegangen. Ich will jeden Tag nüchtern , klar sein und nicht mehr ansatzweise in Richtung Rückfall schlittern. Das bedeutet meinen Tod.

    Unter Umständen gibt es harte, klare Ansagen. Mit dem Ziel, dass ich mir meine tägliche Abstinenz erhalten kann und nicht ins offene Mesder laufe, was mir vielleicht vorher oder im Moment gar nicht so bewusst ist.

    Liebe Grüße

  • Ich bin mir sicher, dass das nicht passiert wäre, hätte ich mich öfter dem Forum mitgeteilt und wäre hier am Ball geblieben.

    Genau aus dem Grund bin ich seit 2015 hier. Den erste Schritt in Richtung Rückfall wird gemacht, wenn sich nicht mehr mit unserem Thema befasst wird. Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern wurde mir so von einem erfahrenen Suchtmediziner mit auf den Weg gegeben.


    Ich sehe es inzwischen als Training, so wie ich mehrfach die Woche Sport treibe, rufe ich auch das Forum auf und halte mir allein dadurch mein Problem vor Augen, so dass es nicht aus dem Blick gerät und mein Suchtgedächtnis mir allerlei vorgaukeln kann.

  • Genau aus dem Grund bin ich seit 2015 hier. Den erste Schritt in Richtung Rückfall wird gemacht, wenn sich nicht mehr mit unserem Thema befasst wird. Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern wurde mir so von einem erfahrenen Suchtmediziner mit auf den Weg gegeben.


    Ich sehe es inzwischen als Training, so wie ich mehrfach die Woche Sport treibe, rufe ich auch das Forum auf und halte mir allein dadurch mein Problem vor Augen, so dass es nicht aus dem Blick gerät und mein Suchtgedächtnis mir allerlei vorgaukeln kann.

    Danke für deine Worte.

    Ich sehe das „jetzt“ auch so.

    Hätte nicht sein müssen bei mir aber es war wohl noch nicht schlimm genug bis zum Rückfall. Ich muss am Ball bleiben. Immer. Vieles wird mit der Zeit hoffentlich leichter aber ich werde immer Alkoholiker bleiben. Ich kann die Krankheit nur durch tägliche Abstinenz stoppen.

  • Leonie deine Geschichte und das Lesen in deinem Tread haben mir die Augen geöffnet. Ich danke dir.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

    2 Mal editiert, zuletzt von KaDett (30. Januar 2025 um 15:05)

  • Hallo KaDett,

    das freut mich, wenn dir das Forum hier und mein Thread weiterhelfen.
    Ich habe die letzten Wochen wieder so viel für mich mitgenommen. Ich muss am Ball bleiben. Das Thema Alkohol war bei mir zu sehr in den Hintergrund geraten.

    Ich kann mich hier öffnen wie sonst nirgends. Ich bin durch das Forum wieder offener und kontaktfreudiger geworden, auch in meiner realen Welt. Es geht mir einfach besser. Ich kann wieder aus mir raus, Kritik annehmen, über den Tellerrand schauen. Hier hab ich gelernt, für vieles offen zu sein, in sämtliche Richtungen zu schauen und das für mich mitzunehmen, was sich stimmig anfühlt und passt.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

  • Das Thema Alkohol war bei mir zu sehr in den Hintergrund geraten.

    Ich will das trennen. Alkohol und Abstinenz. Alkohol steht im Hintergrund und hat seinen Stellenwert verloren. Dafür ist die Abstinenz ganz nach vorne gerückt.

    Hoffe das ist jetzt keine Denkfehler??? Frage an die alten Hasen mit ihrer Erfahrung.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Es ist die Abstinenz vom Alkohol und deshalb gehört es für mich zusammen.
    Ich trinke keinen mehr, aber deswegen gehört er trotzdem zu meiner Vergangenheit und zu dieser Welt.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Alkohol steht im Hintergrund und hat seinen Stellenwert verloren.

    Das ist schon irgendwo richtig. Ich denke praktisch den ganzen Tag nicht an Alkohol. Wozu auch? Nur hier, oder wenn irgend etwas ansteht, um zu prüfen, ob ich was planen muss.

    Ich möchte es nicht im falschen Moment vergessen.

    Also im Prinzip passt das schon, mit dem "steht im Hintergrund". Wenn Du jetzt schon nicht mehr daran denkst, wäre das aber schon Raketen-Geschwindigkeit.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Das ist schon irgendwo richtig. Ich denke praktisch den ganzen Tag nicht an Alkohol. Wozu auch? Nur hier, oder wenn irgend etwas ansteht, um zu prüfen, ob ich was planen muss.

    Ich möchte es nicht im falschen Moment vergessen.

    Also im Prinzip passt das schon, mit dem "steht im Hintergrund". Wenn Du jetzt schon nicht mehr daran denkst, wäre das aber schon Raketen-Geschwindigkeit.

    Bei mir ist absolut nichts in Raketen Geschwindigkeit. Ich habe mir das erst überlegt. Habe gerade heute auch von einem Mod irgendwo darüber gelesen. Mir erscheint das als eine erstrebenswerte Möglichkeit.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Ich will das trennen. Alkohol und Abstinenz. Alkohol steht im Hintergrund und hat seinen Stellenwert verloren. Dafür ist die Abstinenz ganz nach vorne gerückt.

    Hoffe das ist jetzt keine Denkfehler??? Frage an die alten Hasen mit ihrer Erfahrung.

    Ich bin zwar kein alter Hase, zumindest nicht in meinen nüchternen Leben, aber mein Weg hat mich gelehrt, dass Alkohol und Abstinenz für mich ganz eng zusammengehören. Und wenn ich mich hier täglich anmelde, ist da ganz automatisch eine direkte Verbindung Alkohol -meine Abstinenz.

    Den Alkohol aus meinem Leben verbannen heißt für mich auf gar keinen Fall, den Alkohol aus meinen Gedanken zu verbannen.
    Ich finde es wichtig, also, ich für mich, dass meine Abstinenz nicht losgelöst vom Alkohol gesehen wird.

    KaDett Mir kommt gerade so ein Gedanke….Lass ihn liegen, wenn der nix zum Nachdenken für dich ist.

    Ich habe mich so unglaublich schwer damit getan, mit dem Saufen aufzuhören. Ich hatte jede Menge kleiner Trinkpausen voller Hoffnung und wollte da auch immer irgendwie so gar nicht an Alkohol denken. Ich wollte das Thema nicht an mich rankassen….weg damit, will ich nicht….Abstinenz ja, dabei an Alkohol(sucht) denken nein.

    Als ich akzeptiert habe, dass die Alkoholsucht jetzt immer zu mir gehören wird, habe ich auch aufgehört, mich dagegen zu wehren, an Alkohol zu denken.
    Heute sind die Gedanken an Alkohol völlig anders als vor 3 Jahren und fast 8 Monaten, aber sie sind da. Und das hilft mir, nicht wieder da hin zu kommen, wo ich mal war.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Ich will das trennen. Alkohol und Abstinenz. Alkohol steht im Hintergrund und hat seinen Stellenwert verloren. Dafür ist die Abstinenz ganz nach vorne gerückt.

    Nun denke ich, dass du etwas von mir gelesen hast, da ich etwas über die Loslösung vom Alkohol geschrieben habe.

    In Kurzform. Alles, was um mich herum geschieht, hat nichts mit Alkohol zu tun - keine Situation, kein emotionaler Zustand und vieles mehr. Was jedoch nicht zu verwechseln ist, dass er immer ein Bestandteil meiner Sucht bleibt.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Nun denke ich, dass du etwas von mir gelesen hast, da ich etwas über die Loslösung vom Alkohol geschrieben habe.

    In Kurzform. Alles, was um mich herum geschieht, hat nichts mit Alkohol zu tun - keine Situation, kein emotionaler Zustand und vieles mehr. Was jedoch nicht zu verwechseln ist, dass er immer ein Bestandteil meiner Sucht bleibt.

    Ich mache mir ja jede Menge Gedanken bezüglich trockenem vs. nassem Denken. Meine Gedanken sind, dass zum trockenen Denken die Abstinenz gehört mit allem drum und dran. Also trocken sein und trocken denken ist der Idealfall. Und Alkohol selbst gehört zum nassen denken. Trinken heißt nass sein und nass denken. Hatte ja mal die Situation vor dem Alk- Regal warten zu müssen. Da bin ich ja damals in die Konfrontation gegangen und hier wurde mir gesagt, dass das nasses Denken war. Seit dem Tag beschäftige ich mich mit trockenem / nassen Denken. Beobachte mich selbst und achte drauf wie oder was ich fühle, denke oder reagiere. Abstinenz heißt ja ich bin trocken, also verbinde ich da auch trockenes Denken damit. In der Abstinenz bin ich ja von Alkohol los gelöst. Mich interessiert das sehr. Hatte glaube sogar diese Woche irgendwo dazu auch was von dir gelesen. Ich schaue mal ob ich das wieder finde. Kann sein bei Leonie im Faden. Kannst mich gerne korrigieren wenn meine o.g. Denkweise Quatsch ist. Ich reime mir das sozusagen selbst zusammen. Und deine Meinung dazu möchte ich gerne sehr wissen. Finde das richtig spannend. 🧐

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Hallo ihr Lieben,

    ich bin immer noch kränkelnd. Langsam wird es aber besser. Ich war eine Woche überwiegend nur im Bett. Es ging nicht anders. Ich habe täglich literweise Tee in mich reingeschüttet. Kurze Spaziergänge gemacht. Eine hartnäckige Geschichte.

    Schmerztechnisch geht es momentan gut. Ich hoffe das bleibt so.

    Mein Kopf rührt momentan viel in der Vergangenheit herum. Wahrscheinlich durch die viele Zeit im Bett. Das stimmt mich negativ. Ich werde mir die Grübeleien aufschreiben, dann gehen sie meist weg. Ich versuche den heutigen Tag mit positiven Dingen zu füllen. Derzeit versucht sich wieder eine pessimistische Grundhaltung einzuschleichen. Dem möchte ich bestmöglich entgegenwirken. Es gibt keinen Grund für negative Gedanken.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

  • Ich versuche den heutigen Tag mit positiven Dingen zu füllen.

    Eine gute Idee. Hast Du dafür schon einen Plan, Leonie?

    Wenn ich krank bin, dann fällt es mir auch schwer positive Gedanken zu haben. Dann bin ich wehleidig und hänge durch. Dann ist Sofa-Zeit und da sind Serien zum Ablenken und auf andere Gedanken zu kommen gut.

    Ich wünsche Dir gute Besserung! 🍀

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Eine gute Idee. Hast Du dafür schon einen Plan, Leonie?

    Ich wünsche Dir gute Besserung! 🍀

    Danke Elly.

    Ich habe mich heute tatsächlich schon in die heiße Wanne gesetzt und dabei Podcast gehört. Hat gut getan.

    Ich werde die Wohnung noch etwas auf Vordermann bringen. Soweit es geht. Danach freue ich mich immer, wenn wieder alles sauber ist.

    Eine schöne Tasse Tee und eine Doku dazu, eingekuschelt auf dem Sofa.

    Ich habe auch überlegt, mal wieder eine Collage zu erstellen, was meine Wünsche und Ziele für die nächsten Jahre betrifft. Habe ich schon mal gemacht. Da waren unglaubliche Dinge/Wünsche dabei, die tatsächlich fast alle in Erfüllung gegangen sind. Da wäre heute ein guter Tag dafür.

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