Bina - Meine Geschichte

  • Hallo, mein Name ist Brina bin 60 komme aus Hamburg und bin Alkolikerin.

    Bin schon früh mit Alkohol in Berührung gekommen. Meine Eltern waren beide schwer Alkoholabhängig. Mit 11 hab ich das erste Mal Alkohol getrunken und fand das warme wohlige Gefühl schön. Nachdem meine Eltern früh an der Sucht verstorben sind habe ich viele Jahre aus Angst vor der Sucht gar nicht getrunken. Erst später nach der Geburt meiner Tochter mit 21 fing ich langsam an zu Trinken. Es waren immer nur 2 bis drei Bier pro Tag . So ging es viele Jahr

    mit viele langen Unterbrechungen.

    Auch leide ich an einer Postraumatische Belastung Störung wegen Traumatas aus meiner Kindheit.Jetzt bin ich 60 Oma zweier Enkelkinder. Bin seit 7 Tagen ohne Alkohol mit Hilfe meiner Hausärztin. Morgen hab ich einen Termin bei der Suchtberatung dann Mal sehen wie es weiter geht.

    Seid gegrüßt Brina

  • Hallo Brina,

    es ist klasse, dass Du nicht mehr trinken möchtest und Dich dabei von Deiner Hausärztin begleiten lässt! Eine Woche ist schon einmal ein super Anfang!!

    Kennst Du schon unsere Grundbausteine?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Strebst Du eine lebenslange Abstinenz an?

    LG Cadda

  • hallo Brina,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe, und Glückwunsch zu deinen ersten 7 Tagen ohne Alkohol.

    Es ist gut, dass du dir ärztliche Hilfe geholt hast, denn ein kalter Entzug kann sehr gefährlich werden.

    Für morgen wünsche ich dir ein gutes Gepräch mit der Suchtberatung.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo,

    War ja heute bei der Suchtberatung und es war ein sehr gutes Gespräch. Sie hat mir geraten eine ambulante Therapie zu machen das soll ich mir bis zum nächsten Termin überlegen. Auch hat sie mir eine Selbsthilfegruppe für Frauen genannt. Sonst geht es mir ganz 😊 sieht mein Hausarzt auch so

    Liebe Grüße Bina

  • Hallo Bina,

    hier geht es jetzt weiter mit dem Austausch.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.


    Lieber Gruß Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo, gestern Abend hatte ich das erste Mal seid dem Entzug den Starken Drang Alkohol zu trinken. Hab viel Wasser getrunken und Atemübungen gemacht. Nach einer halben Stunde war es vorbei und ich konnte gut schlafen. Mir fällt es noch schwer meine Abendliche Routine zu verändern bin ein ziemliches Gewohnheitstier daran muss ich noch arbeiten.

    Lg Bina

  • Hallo Bina,

    das hast Du gut gemeistert! Es sind nur ein paar Minuten Druck gewesen und Du hast es für Dich gut gelöst!

    Diese Situationen werden im Laufe der Zeit weniger. Dein Suchtgedächtnis versucht es halt, Dich

    wieder in Spur zu bekommen. Aber Du weißt, wo es enden könnte.

    Ich lasse Dir den Notfallkoffer zum Anklicken da, dort sind auch einige gute Tipps enthalten:

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Bina,

    das hört sich nach einem super Start an. Du hast schon viel geschafft in der kurzen Zeit.

    Hausarzt, SHG, Suchtberater und eine Strategie gegen den Suchtdruck gefunden um standhaft zu bleiben.

    Weiter so 🥰

  • Hallo, liege seid gestern mit einem Hexenschuss flach.Der Hausarzt meint es kommt wegen der hohen Anspannung während des Entzugs. Die viele Ruhe tut nicht so gut habe viel Zeit zum Nachdenken und Keine Ablenkung. In meinem Kopf ist noch soviel Chaos das muss erst mal sortiert

    Werden.

    Einen schönen Abend wünsche ich euch Bina

  • Hallo Bina,

    am Anfang der Abstinenz war ich gefühlt viel krank. Der Körper erholt sich und holt einiges nach und ist nicht mehr betäubt.

    Und dementsprechend fühlt man mehr.

    Aber einen Hexenschuss hatte ich auch während meiner nassen Zeit öfter. Ich glaube nicht, dass es an der Entgiftung liegt.

    Kannst Du Dich nicht mit TV ablenken? Netflix, Amazon Prime oder der Mediathek von ARD oder ZDF? Da gibt es so viele Themen,

    die einen auf andere Gedanken bringen. Oder telefoniere wieder mit Deinen Lieben, für die Du sonst kaum Zeit findest. Außerdem

    kannst Du auch hier im Forum viel erlesen!

    Ich wünsche Dir schnelle Genesung! 🍀

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Bina,

    willkommen in unserer Gruppe.

    Gib dir und deinem Körper etwas Zeit. Es dauert, bis man sich erholt hat.

    Gegen das Gedankenkarussell kann man einiges machen. Mit hat das Aufschreiben geholfen. Entweder hier im Forum oder nur für dich. Das kann helfen, die Gedanken zu sortieren.

    Atemübungen hast du ja auch schon erwähnt.

    Hast du schon Pläne, wie du als (wie du schreibst) Gewohnheitstier, Veränderungen vornehmen kannst, die du sonst immer mit Alkohol verbunden hast?

    Viele Grüße

    Seeblick

  • Hallo, meinen Rücken gehts noch nicht so gut aber sonst geht es mir besser. Mein Kopf ist klarer und nicht mehr so chaotisch.

    Ja, schreiben hilft ich schreibe täglich Tagebuch. Mit den Gewohnheiten ändern fällt mir noch schwer. Wenn ich versuche die Routine zu verändern werde ich sehr unruhig das macht mir noch Angst 🥺

    Liebe Grüße Bina

  • Hallo Bina,

    ich freue mich,dass das Chaos im Kopf besser geworden und deinem Rücken gute Besserung!

    Ich kann das mit den Routinen gut verstehen. Wenn ich jetzt drüber nachdenke,gab es bei mir über den Tag verteilt immer Situationen in denen ich getrunken habe, so feste Uhrzeiten am Tag (bin wohl auch ein Gewohnheitstier). Die Situationen oder Uhrzeiten gab es dann nüchtern natürlich immernoch und natürlich ist man bestimmt auch genau dann besonders anfällig für Suchtdruck. Aber ich finde, du löst das doch total gut! Du trinkst Wasser,machst Atemübungen und schreibst hier! Das kann doch für den Anfang schon eine Art neue Routine für dich sein.

    Und für mein Empfinden wurde es jeden Tag besser und besser und die alte Gewohnheit verblasst immer mehr und so „rettet“ man sich zu Beginn vielleicht auch über manche Tage.

    Einen schönen Abend!

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