Cambrina - Mann, Mann, Mann, was für ein Schlamassel

  • Hallo Cambrina,

    auch von mir noch herzliches Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe und herzlichen Glückwunsch zu 5 nüchternen Wochen.

    Du hast schon super viel für dich erreicht und geht’s einen wirklich tollen Weg.
    Wenn du dich noch zusätzlich hier austauschen möchtest. klicke bitte den folgenden Link an und schreibe kurz etwas dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    Danach wirst du für das offene Forum freigeschaltet und dein Thema wird in den Bereich zu den "Erste Schritte für Alkoholiker" verschoben.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo Cambrina,

    Vor 2Monaten hast Du Dich auf die Reise gemacht und schon ganz viel erreicht. Du bist sehr konsequent. Das finde ich sehr gut.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Guten Morgen,

    Ja, noch bin ich nicht freigeschaltet, oder?

    Okay, vielleicht habe ich auch nicht gechekt, wie.

    Die Feiertage sind bis jetzt unproblematisch. Vorgestern war die ganze Familie da, wir haben Raquelette gemacht. Wenn andere trinken, komme ich klar, wenn’s kein Gelage wird. Ich bin halt immer bald müde und ziehe mich dann zurück. Das wird so akzeptiert und meine Family ist echt cool. In der Rehagruppe höre ich es teilweise anders. Ich glaube, da habe ich echt Glück. Ansonsten ist unsere Wohnung eh alkoholfrei. Mein Mann trank nie viel und jetzt macht er bei mir mit, wenn wir draußen sind, trinkt er auch nichts.

    Ja, was gibt mir soviel Kraft?
    Ich schaue mir meine Mitleidenden genau an, das ging in der Entzugsklinik los. Ich frage mich, was haben wir gemein? Ich versuche sie zu verstehen, von ihnen auch viel zu lernen. Wir haben ein gemeinsames Problem und doch sind wir verschieden und gehen verschieden damit um. Ds ist sehr lehrreich für mich.

    In der Klinik wusste ich gleich, dass es nicht klappen wird bei manchen. Jetzt in der Reha wünsche ich allen, dass sie es schaffen. Ich mag die Gruppe sehr und fühle mich gut aufgehoben mit denen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Reha fertig machen werde und noch viel mitnehmen will. Danach, da habe ich ein bisschen Angst. Wenn der Stress wieder losgeht, auf Arbeit. Ich werde auf jeden Fall eine schrittweise Wiedereingliederung machen….

    Meine Therapie ist ja eine Tagesklinik, deshalb wird der Übergang ins normale Leben nicht so schwer sein, aber Angst ist halt trotzdem da.

    In der Reha sagen die, ich sei hochmotiviert und sie loben mich, weil ich Verantwortung übernehme, auch für die Gruppe.

    Aber den Hauptausschlag hat glaube ich, der Brief meines Vaters an mich gemacht. In dem schrieb er, um seine Sorgen um mich.
    Lg Cambrina

  • Guten Morgen Cambrina,

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    VG

    Alex

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Hallo, ja, heute ist Sonntag, mein einziger freier Tag in der Woche.
    Seit 5 bin ich wach, Habe totale Durchschlafstörungen, seit der Reha.
    4-5 mal wache ich auf in der Nacht.
    Hoffe, das gibt sich wieder. Da rattert es halt, oben im Kopf.

    Nach der Reha werde ich zu den Guttemplern gehen. Ohne SHG werde ich’s nicht schaffen. Ich habe hier oft gelesen, dass manche das nicht brauchen, aber zu denen gehöre ich bestimmt nicht.

    Die haben sich in der Reha vorgestellt. Sie arbeiten emotionsbasiert. Das hat mich sehr angesprochen. Ich finde, darum geht’s ja in der Hauptsache, beim Durchhalten der Abstinenz.
    Und Verhaltenstherapie möchte ich auch gerne machen, aber da muss ich erst jemanden finden…..

    Weitermachen….

  • Guten Morgen Cambrina,


    willkommen auch noch von mir, bin ungefähr in deinem Alter und auch Alkoholikerin, trocken seit ein paar Jahren und fast so lange hier im Forum. Gratulation zu deinem Start in den neues trockenes Leben!

    Du schreibst „Ohne SHG werde ich’s nicht schaffen.“ Warum glaubst du das bzw. stellst das für dich so als Tatsache fest?

    Ich will dir die SHG gar nicht ausreden, bin selber seit Jahren in einer SHG zusätzlich zum Forum und finde das auch total hilfreich.

    Aber wenn du die Frage für dich beantwortest, kommst du vielleicht auf die Punkte, die du als besonders belastend für dich und deine Trockenheit empfindest, und kannst da evtl. auch ansetzen und weitere Veränderungen in deinem Alltag anstoßen?

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag dir heute.

    Thalia

  • Nach der Reha werde ich zu den Guttemplern gehen. Ohne SHG werde ich’s nicht schaffen. Ich habe hier oft gelesen, dass manche das nicht brauchen, aber zu denen gehöre ich bestimmt nicht.

    Nimm dir alle Hilfe, die du kriegen kannst.

    Wir sind ja hier auch eine Selbsthilfegruppe, dennoch suchen sich Einige noch zusätzlich Ansprechpartner vor Ort.
    Wichtig ist, dass du das Gefühl hast, dass sich das für dich richtig anfühlt und es dir hilft, deinen nüchternen Weg zu gehen.

    Kannst du für dich benennen, warum du Zweifel an deinem bisherigen Weg hast? Oder ist die Gruppe vor Ort wie eine ‚Zusatzversicherung‘?

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.



  • Wir sind ja hier auch eine Selbsthilfegruppe, dennoch suchen sich Einige noch zusätzlich Ansprechpartner vor Ort.
    Wichtig ist, dass du das Gefühl hast, dass sich das für dich richtig anfühlt und es dir hilft, deinen nüchternen Weg zu gehen.

    Kannst du für dich benennen, warum du Zweifel an deinem bisherigen Weg hast? Oder ist die Gruppe vor Ort wie eine ‚Zusatzversicherung‘?

  • Guten Morgen, Feedback an die Gruppe, ich bin wohlauf. Nach Therapie und Wiedereingliederung auf der Arbeit, ist heute mein erster Arbeitstag, ich bin stabil und habe keinen bzw. kaum Suchtdruck. Es sind immer wieder Momente, wo es kurz hochkommt.

    Dann lasse ich es zu, aber irgendetwas in mir steuert sofort gegen und ich verliere den Gedanken und das Gefühl nach kurzer Zeit.

    Ich muss sagen, dass die Therapie mir wirklich geholfen hat.
    Die intensive Beschäftigung mit dem Thema hat meinen Kopf klar gemacht und mich sensibilisiert.

    Alleine wäre es mir wesentlich schwerer gefallen, wenn nicht unmöglich, ich konnte den Prozess einfach nicht mehr stoppen.

    Wie in der Todesspirale. Mein Leben war für mich selbst wertlos geworden.

    Jetzt geht’s mir gut und ich fühle mich momentan mit dem Thema safe.
    Nur nicht leichtsinnig werden….

    Lg Cambrina

  • Glückwunsch, Cambrina und einen guten Start in den Alltag!

    Wie machst du jetzt weiter, gehst du in eine SHG vor Ort, wie mal von Dir geplant? Auf jeden Fall eine gute Sache, um alkoholfreie Kontakte zu knüpfen.

    Zur Sicherung Deiner Abstinenz rate ich Dir, hier zumindest regelmäßig zu lesen und auch ab und zu zu schreiben, vor allem, wenn es irgendwo hakt.

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