Paul_ - und jetzt bin ich mal dran

  • Hallo Paul

    Glückwunsch zum einjährigen :thumbup:

    Gedanken wie "irgendwann kannst Du wieder normal trinken" hatte ich, ich lasse Sie zu, mit der Bedingung "nicht heute". Das funktioniert und das Suchthirn merkt dass es auf Granit beisst.

    "Nicht heute"zu denken ist ja schon etwas, eine Erweiterung wäre auch sinnvoll

    Zb:das wird nichts mehr mit uns zwei, ich habe für immer aufgehört, morgen auch nicht.

    Du kannst dir das anklopfen sparen,die Tür bleibt zu!Und jetzt schleich dich.

    Es wird seltener und leiser,verstummt.

    Beim nächsten oder übernächsten Jahrestag kommt nur noch ein kurzes "mit mir nicht mehr "

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

  • Auch ich möchte dir ganz herzlich zur einjährigen Abstinenz gratulieren.

    LG Kyra

    Mein Weg in die Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit begann am 26.11.2025 und endet mit mir.

  • Herzlichen Glückwunsch Paul 👏🏻

    Heute trinke ich nicht. Ist am Anfang meiner Meinung nach sehr hilfreich, für Neulinge die wenigen Tage, Wochen oder gar wenige Monate nichts getrunken haben, aber wenn man schon ein Jahr trocken ist, und auch zufrieden trocken, dann sollte man vielleicht das, Heute trinke ich nicht, gegen: “Das war’s. Mach’s gut“ eintauschen. 🙋🏻‍♂️

    Ich bin (M/geb. 71)und "lebe" glücklich, abstinent seit 05./24.

  • Herzlichen Glückwunsch zum ersten Jahr. 🥳

    Du kannst dir das anklopfen sparen,die Tür bleibt zu!Und jetzt schleich dich.

    Danke Bolle. Genau etwas in der Art wollte ich jetzt schreiben.

    Jahr eins ist durch. Zeit für ein nüchternes Leben 2.0 :thumbup:

    Wo ich hingehe, dort bin ich dann.

  • Guten Mittag,

    es ist weiterhin alles stabil. Im Urlaub gab es einen Moment der mich wirklich getriggert hat. Allein am A... der Welt, hätte saufen können und niemand hätte was gemerkt. So der erste Gedanke. Musste mir den höchstwahrscheinlichen Ausgang im Kopf vorspielen um dann zu sagen, nein, das ist wirklich altes Saufhirn-Denken, nicht das was ich wirklich will. Der Trigger kam mit "einem kühlen Bier und einer Kippe, draussen den Sonnenuntergang geniessen".

    Aber was genau geniessen? Den schönen Urlaub habe ich dieses mal erst richtig genossen gerade weil kein Alkohol im Spiel war.

    Ein Bier? Wegen einem Bier hab ich noch nie getrunken. Das war immer der Startschuss zum beabsichtigten Vollrausch. Will ich das? Nein, wirklich nicht.

    Warum also das Bier?

    Genau das wo ich nie wieder hin will würde zu 100% nach dem Bier kommen. Ich überlegte ob es zwangsläufig so enden würde, mit der Erkenntnis: ja, auf jeden Fall. An dem Punkt stand ich doch schon paar mal während früherer Trinkpausen. Es endete immer gleich.

    Ich gehe gefestigter aus dem Urlaub. Nicht übermütig, aber mit dem Wissen wie ich auch solche Situationen meistern kann. Das freut mich und lässt den gesamten Urlaub positiv in Erinnerung.

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