Hallo,
ich bin w, 56 und seit 4 Jahren verheiratet. Wir sind seit 12 Jahren zusammen und kennen uns aber aus Teenagertagen wo wir mal zusammen waren. Eine romantische Geschichte aber alles umsonst.
An meiner Situation gebe ich mir selbst die Schuld. Es war mir schnell bewusst, dass er trinkt. Aber ich habe es mir "schön geredet". Das wird schon. Er liebt mich und ich ihn, wir packen das. Aber packen kann man nur etwas, wenn beide wollen.
Er trinkt heimlich und denkt immer ich weiß nichts, sehe nichts und rieche nichts. Ich denke ich muss es nicht erklären. Natürlich bin ich immer Schuld! Ausnahmslos.
Ich will gehen und finde die Kraft nicht. Ich warte auf meinen Reha Termin (ist bewilligt) und nach den 3 Wochen will ich ernsthaft eine neue Wohnung suchen. Auch bekomme ich eine neue sehr verantwortungsvolle Stelle auf die ich mich freue aber vor der ich auch Angst habe. Und mit all dem neuen und dem alten versuche ich irgendwie Kraft zu finden zu gehen. Ich kann mit niemanden reden, weil ich mich so schäme und privates auch nicht gerne nach außen trage. Unsere erwachsenen Kinder möchte ich nicht belasten und ansonsten habe ich niemanden mehr. Seine Familie sieht kein Problem, da wird es eher gefördert.
Ach alles xxxxxx
Traurige Grüße