Stromer - Alkoholiker

  • Hallo, heute kommt um 20:15 im NDR in der Sendung Visite: Alkohol, wann beginnt die Sucht.

    Ich kenne die Sendung nicht, werde sie aber mir anschauen.

    Einmal editiert, zuletzt von Stromer (13. Januar 2026 um 16:11) aus folgendem Grund: Uhrzeit ergänzt

  • Hallo, heute im NDR in der Sendung Visite: Alkohol, wann beginnt die Sucht.

    Ich kenne die Sendung nicht, werde sie aber mir anschauen.

    Weißt du wann das kommt? Weil um 20:30 will ich unbedingt Fußball gucken.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Ok, das war mal gar nichts. Diese Theoretiker haben einfach keine Ahnung. Dieser Professor geht ja gar nicht.

    Danke für den Tipp. Das muss ich mir mal anschauen, vielleicht auch in der Mediathek. Bin gespannt.;)

    Theorie kommt oft aus Büchern oder von Menschen ohne eigene Suchterfahrung. Das macht auch vor Professoren nicht halt. Das heißt nicht, dass im Kern alles falsch ist, aber es heißt eben auch: Trifft Theorie auf Praxis, bleibt sie oft genau das – Theorie.

    Aber bevor ich mir wieder irgendwo den Unmut einhandle, schaue ich es mir erst mal an .

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Wieso schaut ihr euch Filme/Berichte über Alkohol und Sucht an, ich frage nur Interessehalber, bei mir war das Verlangen noch nie da seit ich "trocken" bin, ich glaube eher ich hätte mir sowas in meiner nassen Zeit angeschaut, sogar ziemlich sicher, und das noch mit dem Stoff in der Hand um mir währenddessen einzureden soweit lass ich es nicht kommen.

    Mir ist das jetzt schon öfter aufgefallen, das man hier darüber spricht und ich frage mich warum? Denn ich weiß ja was Sache ist wieso sollte ich mir das noch im Fernsehen anschauen?

    Das ist nur eine Frage, kein Vorwurf, mich interessiert es wieso ihr sowas anschaut.

  • Interessant - ich schau mir das an und lese auch sehr viel an Büchern von Betroffenen, weil ich so viel wie möglich über das Thema erfahren möchte. Ich denke, je mehr ich weiß, desto besser kann ich mit meiner Sucht umgehen.

    Wobei, lesen ist einfacher. Die Bilder von einem Glas Rotwein, Sekt & Co schaue ich mir nicht gerne an und greife dann schnell zur Wasserflasche.

  • Ich glaube inzwischen, für uns Forys sind solche Sendungen einfach nichts, habe ich nach mehreren Versuchen (diese Sendung gar nicht erst geschaut) für mich festgestellt. Dafür sind wir zu tief in der Materie drin.

    Solche Sendungen "zur besten Sendezeit" im ÖR sind entsprechend oberflächlich und können höchstens als steter Tropfen im Bewusstsein noch ahnungsloser Menschen wirken (schlimmstenfalls aber auch falsche Hoffnungen wecken).

    Vor der "Entdeckung" dieses Forums war ich für jede Sendung bzw. Jeden Artikel zum Thema dankbar, jetzt kann ich nur müde drüber lächeln.

  • Ich denke, je mehr ich weiß, desto besser kann ich mit meiner Sucht umgehen.

    Ich persönlich weiß das ich süchtig bin, ich habe zwar auch momente wie z. B. am Sonntag in denen das Suchthirn wieder versucht Oberhand zu gewinnen aber ich weiß das ich süchtig bin, ich suche nicht mehr nach Bestätigung das ich es bin, ich weiß es.

    Mir muss niemand sagen, kein Arzt, Freund oder meine Frau das ich Alkoholiker bin das weiß ich ziemlich sicher, nein sozusagen sogar "totsicher" das ich einer bin.

    Du bist noch am Anfang und da kann ich es sogar noch nachvollziehen das du Dir sowas anschaust, nur ganz ungefährlich stelle ich mir das für Frischlinge eben auch nicht vor.

    In diesen Dokus kommen doch immer so einspieler Filmchen mit dieser einschläfernden Stimme, die Filmchen zeigen dann wahrscheinlich meistens Situationen aus dem Leben nasser Alkoholiker, ich stell mir das jetzt nur so vor denn ich hab schon über 10 Jahre nicht mehr Fern geschaut, oder Situationen bei denen getrunken wird. Wie du schon gesagt hast, Rotwein Gläser, Sekt etc. um den Leuten klar zu machen wie die Krankheit entstehen kann. Nur kann sowas natürlich auch triggern wenn es nicht zu abstoßend gezeigt wird, wie gesagt früher hätte ich mir sowas auch mit Stoff in der Hand angeschaut und mir eingeredet "wenn es soweit kommt dann..."

    Für Alkoholiker wie z.B. Seppel1986 und mir, denen ihre Frau oder Freundin einreden will das es "noch" keine Sucht ist, kann der Schuss auch nach hinten losgehen.

    Man sitzt auf dem Sofa und will dem Partner beweisen das man Recht hat, den die Überzeugung scheint ja zu fehlen, dabei verlässt man sich auf "Experten" um dann Stolz zu sagen ".na siehst du, ich hatte doch Recht"

    Das lese ich schon zum 2-3 Mal das die Doku aber nur so "naja" war und was passiert dann?

    Der oder die Partnerin denkt erstrecht das man übertreibt, am schlimmsten wäre noch das man es danach noch selbst glaubt oder vielleicht nur Zweifel bekommt. Damit hätte aber die Sucht schon wieder einen Fuß in der Tür, wie ich hier gelernt habe.

    Also meine persönliche Meinung ist, daß braucht man/ich nicht.

    Aber vielleicht irre ich mich auch, das ist nur meine persönliche Meinung. Ich bin Alkoholiker fertig aus.

    Ich habe gerade ein Tief, Beziehung/Trennung und schau mir ja auch keine Filme über gescheiterte Beziehungen an, das würde, mich zumindest, nicht weiterbringen.

    wie gesagt vielleicht irre ich mich ja auch.

  • mich interessiert es wieso ihr sowas anschaut.

    Am Anfang habe ich alles was ich zu dem Thema gefunden habe gelesen und geschaut, weil ich wissen und verstehen wollte, was mit mir los ist. Das hat nachgelassen, inzwischen schau ich mir sowas mal an, wenn ich drüber stolpere. Einfach weil es eines der Themen ist, die mich interessieren. Und obwohl ich weiss, dass ein siebenminütiger Beitrag im ÖR mir wahrscheinlich nichts Neues erzählen wird ;)

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