Wilma - Es hat einfach Klick gemacht?

  • Liebe Toffifee,

    Kontakte wieder zu aktivieren finde ich gut 👍 es müssen nicht immer große Unternehmungen sein, die man dann macht. Bei mir hat es mit gemeinsamen Spaziergängen angefangen am Wochenende, dann mal fürs Kino verabredet, gemeinsames Einkaufen usw. Als der erste Schritt getan war, entwickelte sich eine Art Eigendynamik 😊

    Hab einen angenehmen Tag 🤗

  • Hallo liebes Forum,

    mir geht es guuuut 🤗 in wenigen Tagen bin ich 3 Monate nüchtern und sehr zufrieden. Ich weiß, dass man anfangs einen hohen Zuckerbedarf hat. Das ist auch absolut in Ordnung. Aber mein Zuckerbedarf hört irgendwie nicht auf 🙈🤷 ich bin sonst keine Naschkatze. Sollte ich da genauer hinschauen und mir Gedanken machen oder pendelt sich das noch ein? Vermutlich ist es bei jedem anders. Es stresst mich nicht, wäre aber nicht böse drum, mal ein paar Gramm/Kilo abzunehmen 😁

  • Hallo Wilma,

    zu Beginn meiner Abstinenz habe ich mir auch alles mögliche an Süßkram reingestopft. Es hat jetzt zum Glück nachgelassen. Nur noch 1 Schokoriegel oder ein Süßes Teilchen vom Bäcker am Abend. Ich habe aber trotz Süßem Zeug 12 kg abgenommen. Also in etwas über 8 Monaten. Als ich noch gesoffen habe, habe ich sehr selten süße Sachen gegessen. Alkohol hat halt auch Unmengen Kalorien. In meinem Fall war es Bier.

    Kurzum, gönn Dir was. Alles ist besser als Alkohol.

    LG

    Bibi

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

  • Du bist schon fast 3. Monate nüchtern, aber eben auch erst fast 3 Monate.
    Für mich war anfangs alles besser als Alkohol. Alles war erlaubt.

    Aber mein Zuckerbedarf hört irgendwie nicht auf 🙈🤷 ich bin sonst keine Naschkatze.

    Ich wurde mit dem Nüchternwerden nicht nur zur Naschkatze, sondern zum ausgewachsenen verfressenen Löwen, der ständig auf der Suche nach Süßkram war und sich manche Tage fast ausschließlich davon ernährt hat.
    Und tatsächlich wurde das bei mir zum Problem. Ich rede jetzt auch nicht von einer Packung Toffifees oder 7 Bountys……


    Sollte ich da genauer hinschauen und mir Gedanken machen oder pendelt sich das noch ein? Vermutlich ist es bei jedem anders.

    Ich persönlich habe mich irgendwann nicht mehr darauf verlassen, dass sich da irgendwas einpendelt. Eben, weil ich bei mir da echt suchtartige Fressanfälle beobachtet habe.
    Zucker hat ein sehr hohes Suchtpotenzial.
    Inzwischen habe ich das, zumindest meistens, ganz gut im Griff.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo Stern, danke für deinen Erfahrungsbericht, danke auch Dir Bibi.

    Ich werde es erst einmal beobachten. Bald starte ich in die Gartensaison, viel Bewegung, viel Beschäftigung und Ablenkung und vielleicht wird der Bedarf weniger, hoffentlich 🍀

    Mir fällt gerade auf, wenn ich z.b. mit Schoki anfange, kann ich kaum/selten aufhören... wie der Kontrollverlust beim Alk .... 🙈

  • Hallo Wilma,
    Bei mir waren es Gummibärchen die habe ich die ersten zwei Monate quasi inhaliert 😅

    Bei mir hat das dann aber von alleine nachgelassen. Ich bin jetzt bei knapp 4 Monaten Abstinenz und habe nur dadurch das ich nicht mehr saufe 5kg abgenommen.

    Lg Bingo

  • Hallo Wilma,

    ich hab in 8 Monaten 30kg abgenommen. Mein Leben hat sich nach dem letzten Schluck auf links gedreht und ich bin unfassbar glücklich. Das was bei dir die Süßigkeiten sind, sind bei mir leider die Zigaretten. Das ist mein nächstes Projekt 😁

    LG Lebensmut

  • Hallo liebes Forum,

    mir ist gestern etwas eigenartiges passiert. Ich saß am Vormittag rum und schaute was im Handy. Mit einmal kam so eine Art Gedankenblitz, nur für ganz wenige Sekunden. Irgendwas mit Alkohol. Ich kann es nicht genauer definieren, denn es waren Sekunden. Dann fühlte sich in mir für wenige Sekunden irgendwas unangenehm an. Ich habe sogleich die HALT-Regel geprüft, kein Hunger, kein durst (dennoch sogleich ordentlich Wasser getrunken), kein Stress, keine Probleme, gut geschlafen. Musste danach los zur Post und alles war wieder ok. Das war so merkwürdig, ich kann es mir nicht erklären. Es waren nur Sekunden. Es hat keinen Saufdruck ausgelöst oder den Wunsch zu trinken. Kommt soetwas öfter vor? 🤔

  • Kenne ich von mir auch. Die Abstände wurden jedoch immer größer. Das sind Grüße vom Suchtgedächtnis, die mir zeigen, dass sie -die Sucht- noch da ist. Sie meldet sich bei mir halt ab- und an mal.


    ich habe damit meinen Frieden gemacht. Solche Grüße sehe ich inzwischen positiv, sie halten meine Erinnerung wach und verhindern, mich für geheilt zu halten. Denn das wäre fatal und der erste Svhritt in Richtung Rückfall.

  • Huhu liebes Forum,

    heute vor 3 Monaten habe ich zum letzten Mal Alkohol getrunken. Es sind wunderbare 3 Monate, ich freue mich immernoch jeden Abend auf diesen tollen Schlaf und den klaren Morgen und bin einfach dankbar. Suchtdruck hatte ich glücklicherweise bisher nicht. Es ist mir auch nicht so schwer gefallen, neue Strukturen zu schaffen, wie z.B. nachmittags/abends einen schönen Tee zu trinken (tee gab es vorhernur dann, wenn ich keank war und das war sehr selten), alkfreies zuhause, die HALT Regel zu beachten usw.

    Eigentlich dürfte ich mir heute einwenig auf die Schulter klopfen, aber irgendwie fühle ich heute nix. Kein Stolz, keine Freude ... komisch 🤷

  • Meinen Glückwunsch zum ersten Vierteljahr Deiner Abstinenz, Wilma! 🌻

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Eigentlich dürfte ich mir heute einwenig auf die Schulter klopfen, aber irgendwie fühle ich heute nix. Kein Stolz, keine Freude ... komisch 🤷

    Du darfst dir nicht nur ‚eigentlich‘ auf die Schulter klopfen, du darfst dir auf die Schulter klopfen.
    Es ist dir gelungen, was nicht vielen gelingt: Du hast den Ausgang aus der Suchtspirale gefunden und du hast dir neue Strukturen für dein nüchternes Leben geschaffen. Das ist so viel.

    Es sind wunderbare 3 Monate, ich freue mich immernoch jeden Abend auf diesen tollen Schlaf und den klaren Morgen und bin einfach dankbar. Suchtdruck hatte ich glücklicherweise bisher nicht.

    Und du darfst auf 3 wunderbare Monate zurückblicken, dich über den tollen Schlaf und den klaren Morgen freuen und deine Dankbarkeit darüber genießen.

    Also, wenn du mich fragst, ist das gar nicht ‚irgendwie nix fühlen‘.

    Herzlichen Glückwunsch zu 3 wunderbaren nüchternen Monaten. 🌹🪻🌹

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo Wilma,

    herzlichen Glückwunsch zu 3 Monaten ohne Alkohol.

    Auch wenn du heute nicht vor lauter Freude im Sechseck springst, freust du dich ja auf jeden Abend und Morgen und bist jeden Tag dankbar. Ich finde, Freude und Dankbarkeit sind doch tolle Gefühle, auch wenn sie heute bei dir nicht explodieren.

    Ich bin auch nicht bei vollen Monaten euphorisch, sondern freue mich einfach über die vergangene alkfreie Zeit, auf den aktuellen alkfreien Tag und auf meine alkfreie Zukunft.

    LG Kyra

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