AnnaBlume - Annas Geschichte

  • Die Tüten mit vollen Flaschen wären sehr schwer geworden. Ja aber wahrscheinlich war es so ein typisch deutsches ‚alles muss seine Ordnung haben‘ - sau doof und nicht zu empfehlen…

    Besser nochmal lesen ob es noch Tipps gibt vorm machen….

  • Ui das ist sehr lieb! Ich lebe mit meiner Tochter alleine… Aber ich hätte Freunde fragen können. Ich bin arg gewöhnt, Dinge alleine mit mir auszumachen.

    Da liegt aber auch der Hase im Pfeffer. Um Hilfe bitten fällt mir schwer…

    In diesem Fall hätte ich mir das Risiko sparen können. Ich neige eh zu Risiken und auch ab und zu zur Selbstüberschätzung- keine gute Sache im Bezug auf Alkohol…

  • Besser nochmal lesen ob es noch Tipps gibt vorm machen

    Gute Idee. Da es sich um ein Forum handelt, dauert es immer ein bisschen, bis die Antworten eintrudeln.

    Entschuldigen brauchst Du Dich nicht. Wenn Du davon getrunken hättest, wäre mein Leben weiter verlaufen, wie bisher.

    Du machst das ja nicht für uns, sondern für Dich. Und so soll es ja hier auch sein. Darum Selbsthilfe-Forum.

    Die "Lücke" ist nicht nur einfach aufgefallen. Es ist eben eines der ersten Dinge, die gemacht werden müssen. Als ich hier reinkam, war ich auch der Meinung, das Zeug gehört meiner jetzt Ex, usw. Das ist nicht ungewöhnlich.

    Dann nochmal zur zweiten, großen Baustelle. Ich kenne inzwischen viele Alkoholiker. Aber ich kenne keinen, der länger nüchtern ist und dabei alkoholfreies Bier trinkt. Ich kann mich sogar an drei erinnern, die deswegen rückfällig geworden sind. Und ich bin ja noch gar nicht so viele Jahre dabei. Das ist also nicht einfach nur ein Tipp. Sondern das ist so.

    Später ändert sich die Einstellung dazu noch mehr. Ich möchte nicht den Geschmack von etwas schmecken, dass mich irgendwann umgebracht hätte.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Übrigens finde ich Deine Ehrlichkeit toll. Natürlich hagelt es da nicht immer Lob. Aber nur so wird das ganze dann auch klappen. :thumbup:

    Wenn Du nur geschrieben hättest, dass es weg ist. Hättest nur Du selbst Dich betrogen. Für mich macht das keinen Unterschied.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Hier!

    Bin auch einer,der sich mit alkohlfreiem selbst ein Bein gestellt hat. Lange her,aber unvergessen.

    Das suchtgedächtnis, die Sucht eben, säuselte mir ein,das ich doch so stark 💪 bin und alles im Griff habe. Das ging schon ein paar Wochen gut, aber irgendwann kam mal ein echtes dazu.und noch eins.

    Dann saß ich später da,trunken und dreiviertel voll, jammerte und fragte mich:wie konnte das bloß passieren.

    So eben.übermütig.unvorsichtig.

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

  • Danke Euch allen für diese Erkenntnis. Habe natürlich noch außen rum recherchiert, weil ich eine unverbesserliche sture Besserwisserin bin ABER es ist wohl so. Mist! Ich dachte ich kann mich mit alkoholfreiem Bier glimpflich davon stehlen. Einfach so tun als wäre es das mit und fertig ist der Lack. Alles wie früher- nur die Flasche hat eine möglichst unauffällige 0 auf dem Etikett.

    Vielleicht finde ich noch ein nettes Getränk für andere feierliche Anlässe- ich hatte mal aus eigenen Trauben so einen Sirup mit Rosmarin gekocht- der hat mit Wasser super geschmeckt.

    Klingt vielleicht blöd, aber ich brauche Getränke für ‚gut‘- so wie ein Kleid dass man nur zu festlichen Anlässen trägt.

    Früher war das ganz klar Sekt und ich dachte jetzt ist es halt alkoholfreier Sekt. Aber geht ja nicht. Dann wird es was, das deshalb kostbar ist, weil es ein wenig Aufwand bei der Herstellung braucht und nicht wie Wasser immer unbegrenzt vorhanden ist (zumindest bei uns).

    Da denke ich noch drüber nach.
    Ehrlich gesagt bin ich auch deshalb plötzlich so einsichtig weil ich hier einen anderen Thread gelesen habe in dem ein Teilnehmer sehr selbstbewusst auftrat und alle wohlmeinend Tipps in den Wind schlug- kurze Zeit auch gut damit fuhr (mit entsprechendem ‚seht ihr nanana‘ getöse) um dann rückfällig zu werden und schließlich abzutauchen. Ich erkenne mich hier schmerzhaft selbst. Dieses ‚geht doch ihr Lappen‘ ist ein gräßlicher Zug von mir der zu gar nix führt und mir schon öfter im Leben so gar nicht geholfen hat. Also kein alkoholfreies Bier. Das muss ich jetzt erst mal verkraften. Immerhin trinke ich das seit 4 Monaten in ähnlich rauen Mengen wie vorher das mit. Aber hier sehe ich auch schon was gemeint ist. Anderes Etikett ist nicht gleich anderes Verhalten. Raus aus der Komfortzone… Fühlt sich gerade an wie kalt duschen. Blöd.

  • Untergetauchte Rückfällige haben wir hier leider viele.

    Vielleicht finde ich noch ein nettes Getränk für andere feierliche Anlässe

    Was genau suchst du als frisch Abstinente auf feierlichen Anlässen? Da ist doch klar, daß getrunken wird. Geht die Welt unter, wenn du mal ein Jahr nicht hingehst und stattdessen deine Trockenheit stabilisiert?

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Ich meine feierliche Anlässe im Sinne von Weihnachten mit meiner Mutter oder die Geburtstage meiner erwachsenen Kinder. Da habe ich schon vor hin zu gehen.
    Im Falle meiner Kinder sind sie bereits da. Das meinte ich. Keine dicken Partys wo sich alle betrinken. Das steht nicht an und möchte ich auch nicht. Für den Geburtstag meiner Freundin haben wir schon die Lösung gefunden dass ich zu Kaffee, Kuchen und Geschenkübergabe komme und gehe bevor die Gäste ‚zum Anstoßen‘ abends kommen. Bei weniger guten Freunden muss ich nicht hin und muss mich da auch nicht groß erklären. Ich glaube das hattest du missverstanden.

  • Du kannst dir ja zu besonderen Anlässen ne teure Bio Linonade, Rhabarber-Schorle oder sowas gönnen. Es gibt hier auch einen Thema mit besonderen alkoholfreien Getränken.
    Ich verstehe das gut, dass man da nicht immer „nur“ Wasser trinken will. Ich trinke zuhause immer Wasser, bei uns gibt’s keine Softdrinks oder Schorlen im Alltag, das sind immer Ausnahmen. Den Zucker spare ich mir.
    Auswärts trinke ich aber gerne was anderes, weil ich auch einfach kein eiskaltes Wasser mag.

  • Für den Geburtstag meiner Freundin haben wir schon die Lösung gefunden dass ich zu Kaffee, Kuchen und Geschenkübergabe komme und gehe bevor die Gäste ‚zum Anstoßen‘ abends kommen. Bei weniger guten Freunden muss ich nicht hin und muss mich da auch nicht groß erklären.

    Das ist eine sehr gute Lösung. :thumbup:

    Immerhin trinke ich das seit 4 Monaten in ähnlich rauen Mengen wie vorher das mit.

    Oje. Wenn es sich nicht um 0,0 handelt, hast Du weiterhin Alkohol zu Dir genommen.

    Hast Du schon über "nasses" Verhalten und Denken gelesen?

    Bis man im Kopf "trocken" wird, dauert das eine Weile. Das ist bei jedem unterschiedlich. Du wirst das z. B. daran merken, wenn Dir dieses Getränk-zur-Feier absolut egal ist.

    Ich habe festgestellt, dass es anderen Leuten recht egal ist, was ich trinke. Sagt ja auch keiner, ich muss jetzt rauchen. Kommt eher oft vor, dass sie sich anfangen zu erklären und zu hinterfragen. Was aber an ihrem Trinkverhalten bisher nie etwas geändert hat. Das ist mir auch egal.

    Ach ja. Alkoholfreies Bier trinken ist "nasses" Verhalten. Solange Du das tust, werden z. B. solche Gedanken, weiter in Dir arbeiten.

    Auch, dass Du alkoholfreies Bier vermisst, ist bedenklich. Ein großer Grund mehr, es zu lassen. Aber das hast Du ja jetzt bereits für Dich entschieden. :thumbup:

    Wenn Du Dich an die Grundbausteine hältst und im Kopf trockener wirst, werden sich viele Dinge, wie dieses Getränk, ganz von selbst erledigen.

    Ich habe über 25 Jahre, jeden Abend mindestens 3 Liter Bier getrunken. Inzwischen vergesse ich oft meinen (einzigen) Gute-Nacht-Tee und trinke ihn dann morgens. Das kommt ganz von selbst.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Bei meinem Chef gab es einmal vor der Weihnachtsfeier extrem edelen Traubensaft. In schönen Gläsern serviert. Ich war kurz irritiert, dass die beiden alkoholfrei leben, aber es war sehr festlich, lecker und besonders.

  • Ich neige eh zu Risiken und auch ab und zu zur Selbstüberschätzung- keine gute Sache im Bezug auf Alkohol…

    Überhaupt keine gute Sache, und vor allem ist es eine gefährliche Sache.


    ABER es ist wohl so. Mist! Ich dachte ich kann mich mit alkoholfreiem Bier glimpflich davon stehlen. Einfach so tun als wäre es das mit und fertig ist der Lack. Alles wie früher- nur die Flasche hat eine möglichst unauffällige 0 auf dem Etikett.

    Alles wie früher…… 🤔

    Als nüchterner Alkoholiker ist für mich wenig wie früher.
    Die grundlegende und wichtigste Veränderung fand in meinem Kopf statt. Und die wichtigste Lektion, die ich gelernt habe, ist: Was aussieht wie Alkohol oder riecht wie Alkohol oder im typischen Alkoholglas serviert wird, ist für mich tabu. Alleine schon, weil es Saufdruck auslösen könnte.

    Obwohl ich selbst nie in der Öffentlichkeit getrunken habe, haben Veranstaltungen bei mir immer ‚nachgewirkt‘. Nur habe ich das damals nicht so erkannt. Heute weiß ich, dass das so ist, und deshalb überlege ich mir sehr genau, wann ich wo hingehe. Ich muss nicht überall dabei sein.

    Wie empfehlen hier, das erste Jahr des nüchternen Leben dazu zu nutzen, sich selbst erstmal zu festigen in diesem neuen nüchternen Leben. Das geht bei diesen typischen Saufveranstaltungen nicht.
    Es ist gefährlich zu denken: Bei mir ist das anders. Sucht ist immer gleich, bei jedem.
    Ich wollte das nicht ausprobieren ….ich hab’s einfach geglaubt.
    Es mag viele Wege geben, die ein nüchternen Leben ermöglichen. Leichtsinn kommt in keinem vor.

    Klingt vielleicht blöd, aber ich brauche Getränke für ‚gut‘- so wie ein Kleid dass man nur zu festlichen Anlässen trägt.

    Es gibt so viele festliche Getränke.
    Ich hatte jetzt mal einen Ananassaft mit Kokosmilch getrunken, der war echt lecker und alleine schon wegen der Kalorien kein Alltagsgetränk. Oder Bananensaft, wahlweise mit Kirschsaft. Auch was Besonderes, finde ich.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Alles wie früher…… 🤔

    Mir ist nach dem Lesen hier schon klar dass das so nicht läuft…

    Das muss sich jetzt alles erst mal setzen.

    Ich fasse meine bisherigen Erkenntnisse aus diesem Forum zusammen:

    Ich trinke seit 4 Monaten und 4 Tagen keinen Alkohol- bin aber auf gar keinen Fall trocken, weil ich noch patschnasses Denken drauf habe (Bier durch alkoholfreies ersetzen, gesellig nicht auffallen wollen usw.)- hier ist Umdenken angesagt!

    Bei mir ist nichts aber auch gar nichts anders als bei allen anderen- meine Sucht war weder ‚noch gar nicht so schlimm‘ noch bin ich in irgendeiner Weise willensstärker.

    Ich will unbedingt Risiken vermeiden (trinkende Freunde, Kneipen im Allgemeinen, Alkohol im Haus).

    Ich will weiter dran bleiben die Vorteile des nüchtern Seins zu erkennen und zu genießen (das ist der schönste Teil!).

    Mir muss noch viel klarer sein wie wichtig meine Nüchternheit für meine Kinder ist- nur nüchtern kann ich zuverlässig da sein, geduldiger reagieren und nicht zuletzt ein gutes Vorbild sein. Was ich von Angehörigen hier im Forum lese erschüttert mich zutiefst und ich werde verrückt bei dem Gedanken dass auch meine Kinder unter der Sauferei hart gelitten haben- auch wenn ich nach außen hin gut funktioniert habe.

    Intellektuell ist die Erkenntnis da- jetzt muss es wirklich richtig ankommen. Das dauert vermute ich- Geduld ist keine Stärke von mir, aber der unbedingte Wille ist ja schon mal ein guter Anfang.

  • Gefällt mir, was Du schreibst.

    Mir muss noch viel klarer sein wie wichtig meine Nüchternheit für meine Kinder ist- nur nüchtern kann ich zuverlässig da sein, geduldiger reagieren und nicht zuletzt ein gutes Vorbild sein.

    Ich sehe es so: Meine Nüchternheit steht für mich an erster Stelle, dann bin ich auch in der Lage, den an mich gestellten Anforderungen gerecht zu werden.

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich will weiter dran bleiben die Vorteile des nüchtern Seins zu erkennen und zu genießen (das ist der schönste Teil!).

    Das allerwichtigste und das allerschönste am Nüchternsein ist für mich, dass ich nicht mehr gefangen bin in dieser Suchtspirale….und dass ich damit wieder über mein Leben selbst bestimmen kann.

    Alles andere ist schön und angenehm. Ich nehme es gerne an….so wie kommt.
    Das nicht so schöne klar erkennen und handlungsfähig sein, ist mir da genau so wichtig und schön, wie verträumt die Wolken zu beobachten.

    Mein ganzes Leben hat sich verändert….in kleinen Schritten, und so manches auch ohne viel Zutun. Weil ich keinen Alkohol mehr trinke und ganz fest in meinem Kopf verankert habe, dass dies nur solange genau so bleiben kann, wie ich keinen Alkohol trinke.
    Ich bin Alkoholiker. Die Sucht konnte ich stoppen, mit absoluter Abstinenz…. die Sucht bleibt. Ich werde immer Alkoholiker bleiben.

    Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Ich will weiter dran bleiben die Vorteile des nüchtern Seins zu erkennen und zu genießen (das ist der schönste Teil!).

    Mir muss noch viel klarer sein wie wichtig meine Nüchternheit für meine Kinder ist- nur nüchtern kann ich zuverlässig da sein, geduldiger reagieren und nicht zuletzt ein gutes Vorbild sein.

    Das klingt sehr vernünftig und auch verantwortungsvoll! <3

    Kinder merken sofort die Veränderung, wenn Alkohol im Spiel ist. Ich kenne es aus eigener Erfahrung als Kind nicht. Aber ich musste immer mit anschauen, wie meine Tochterauf den Pegel meines Ex reagiert hat.

    Ganz abgesehen davon, dass Kinder das mit in ihr erwachsenes Leben mitnehmen.

    Weiter so, liebe AnnaBlume! Sorge gut für dich und damit deine Kinder!

  • Ich bin aufgrund eigener Erfahrungen etwas kritischer.

    Ich trinke seit 4 Monaten und 4 Tagen keinen Alkohol- bin aber auf gar keinen Fall trocken, weil ich noch patschnasses Denken drauf habe (Bier durch alkoholfreies ersetzen, gesellig nicht auffallen wollen usw.)- hier ist Umdenken angesagt!

    Ich bin anderer Meinung bezüglich deiner viermonatigen Abstinenz, da alkoholfreies Bier immer noch geringe Mengen Alkohol enthält/ enthalten kann. Es trägt die Bezeichnung "Bier", sieht auch so aus und schmeckt ähnlich. Es wird meist n einer "nassen" Runde getrunken. Ob das bei dir der Fall war, weiß ich allerdings nicht.

    Zudem es zu einem der Hauptgründe macht, wieder zu stärkeren alkoholischen Getränken zu greifen.

    Wie bei dir gab es auch bei mir auch viele Gründe, keinen Alkohol mehr zu trinken, die mir eigentlich Halt geben sollten, wie Kinder und vieles anderes mehr. Kann aber nur bedingt helfen.

    Denn diese Gründe waren auch vorhanden, als ich noch gesoffen hatte. Was würde denn passieren, wenn der Halt weg wäre? Deshalb konzentriere ich mich darauf, ausschließlich mit dem Hauptgrund – der Sucht erstmal auseinanderzusetzen.

    Ich will unbedingt Risiken vermeiden (trinkende Freunde, Kneipen im Allgemeinen, Alkohol im Haus).

    Hut ab, das ist eine sehr gute Erkenntnis und wir helfen dir gerne dabei, diesen Weg aufzuzeigen.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich trinke seit 4 Monaten und 4 Tagen keinen Alkohol- bin aber auf gar keinen Fall trocken, weil ich noch patschnasses Denken drauf habe (Bier durch alkoholfreies ersetzen, gesellig nicht auffallen wollen usw.)- hier ist Umdenken angesagt!

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Anna!

    Ja, eindeutig ist hier ein Umdenken von Dir und ein anderes Handeln gefragt.

    Wir raten generell von "alkoholfreien" Ersatz-Getränken ab.

    Erstens ist es zu nah am Original und es besteht auch die Gefahr, dass man aus Versehen ein alkoholhaltiges Getränk zu sich nimmt, obwohl man es nicht wollte. Und schon ist der Rückfall da.

    Und zweitens gaukelt man sich vor, dass man noch immer Alkohol trinkt. Aber der Effekt setzt nicht ein, welcher das Suchtgedächtnis auf den Plan ruft und das nach richtigem Alkohol schreit.

    Also alles in allem eine ganz schlechte Idee auf "alkoholfreie" Ersatz-Getränke umzusteigen, wenn man abstinent leben will.

    Es gibt so viel Alternativen, die gut schmecken und nicht das Suchtgedächtnis immer wieder aufrufen.

    Hier gibt es einige Anregungen:

    Alex07
    26. Oktober 2022 um 20:09

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

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