Lullaby_76 - Leben geht in Richtung Abgrund!

  • Ich trinke keinen Alkohol. Punkt.

    Bei denen die mich von früher kennen kommt noch ein "mehr"dazu .

    Wieso sollte ich jedem auf die Nase binden das ich Alkoholiker bin?

    Dort wo es Sinn macht, Z.B beim Arzt mach ich es.in der Familie schon längst bekannt betone ich das nicht mehr, warum auch.

    Bei Rückfragen, die so gut wie nie kommen, weil er mir nicht guttut und ein zellgift ist.

    Damit ist alles gesagt

    Beim Partner wäre ich ganz offen, aus Selbstschutz.

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

  • Vielen Dank für die Posts. Jede einzelne Nachricht, jeder kurze Satz und jedes Teilen eigener Erfahrungen hilft mir mehr, als ihr vielleicht denkt. Es macht einen großen Unterschied zu wissen, dass man nicht alleine ist und dass hier Menschen sind, die zuhören und verstehen. Danke für eure Unterstützung – sie trägt mich Schritt für Schritt weiter.

  • Ich möchte hier nochmal auf den Eklat auf der Firmenfeier zu sprechen kommen, wo ich völlig besoffen und schon mit einer Flasche Wodka Vorsprung aufgeschlagen bin. Ich schäme mich im Moment zutiefst deswegen und habe ganz große Mühe den Kollegen hier gegenüber zu treten. Bei einigen habe ich mich bereits entschuldigt aber manche meiden mich natürlicherweise. Die Scham sitzt so tief, dass sie mich kaum noch loslässt. Es ist, als würde mein Kopf rund um die Uhr nur um diesen Abend kreisen. Die Gedanken hören nicht auf, ich spiele die Situationen immer wieder durch und verurteile mich dabei selbst gnadenlos.

    Besonders schwer ist für mich gerade die Angst, dass genau diese Scham und dieses ständige Grübeln meine Abstinenz gefährden könnten. Ich merke, wie sehr mich die innere Anspannung auslaugt und wie nah dieses alte Muster manchmal wieder kommt: „Mach es irgendwie weg, betäub dich, hör auf zu fühlen.“ Das macht mir große Angst. Ich will das nicht mehr, aber die Gedanken daran erschrecken mich trotzdem.

    Gleichzeitig bin ich enttäuscht von mir selbst und habe das Gefühl, mir selbst geschadet zu haben – und damit auch dem Weg, den ich eigentlich gehen will. Ich kämpfe gerade sehr darum, nüchtern zu bleiben, obwohl mein Kopf mir ständig einredet, dass ich versagt habe oder es eh keinen Unterschied mehr macht. Rational weiß ich, dass das nicht stimmt, aber emotional fühlt es sich gerade sehr real an.

    Ich schreibe das hier, weil ich ehrlich sein möchte und weil ich merke, dass ich das nicht alleine tragen kann. Ich will meine Abstinenz schützen und nicht aus Scham oder Angst wieder in alte Muster rutschen. Jede Rückmeldung, jede Erfahrung oder einfach ein paar aufmunternde Worte würden mir gerade sehr helfen.

  • Aufstehn, Krönchen richten. Was war lässt sich nicht ändern aber du kannst dafür sorgen, dass es nie wieder passiert. Sei gnädig zu dir selber, es war die Krankheit und lass die Leute reden, das verstummt mit der Zeit. Deren Gedanken werden genauso mit neuen Erinnerungen überschrieben wie die deinen. Ich wünsch dir viel Kraft, geh den Weg weiter. Sei lieb zu dir.

  • Hallo Lullaby

    Du hast es ja benannt was passiert wenn du dein Schamgefühl mit Alkohol betäubst .

    Du bist ganz bald wieder auf dem Level " Sowieso Alles egal " und " Alles ist leichter mit Alkohol " .

    Nein , es wird nicht leichter - das weißt du .

    Du setzt deinen Job aufs Spiel .

    In einigen Wochen spricht Keiner mehr von deinem "Auftritt " auf der Firmenfeier . Dann sind andere Personen / Vorkommnisse das Thema des "Flurfunks " .

    Du hast mit einigen Kollegen gesprochen . Diejenigen werden euer Gespräch bestimmt weitergetragen haben ( wie gesagt "Flurfunk" ) . Wenn du meinst du wirst gemieden oder es wird hinter deinem Rücken gequatscht dann sind es die , die dich schon vor deinem "Auftritt" nicht leiden konnten .


    Schadenfreude kommt für solche Kollegen immer gut .


    Aber :

    Nun ist es gut .

    Du musst nun Niemanden in den Allerwertesten kriechen .

    Passiert ist passiert .

    Schaue bitte optimistisch nach Vorne .

    Das ist der einzige richtige Weg .

    Ich weiß das ist schwer ; der Gedankenkreisel - wenn er einmal Fahrt aufgenommen hat - lässt sich schwer abstellen .

    Lenke dich dann ab . Sage dir innerlich "Stopp" .

    Ich hoffe , ich konnte dir etwas Mut machen .

    Peinliche Vorkommnisse gab es in meiner nassen Vergangenheit zuhauf und damit bin ich bestimmt nicht das einzige Forenmitglied hier.

    Gruß von Shawn

  • Hi!

    Ich kann leider total mit dir mitfühlen. Ich habe mich nicht nur einmal peinlich verhalten... Ich weiß jetzt nicht wie schlimm es war und inwieweit du dich daneben benommen hast, aber ich hab mich damit getröstet, dass die anderen ja wissen, wie ich bin, ohne besoffen zu sein. Die Scham bleibt natürlich, aber mit der Zeit wird sie weniger. Inzwischen konnte ICH mir verzeihen, ich war damals nicht ich.

    LG, Hera

  • wäre die flucht nach vorn ne option? also wenn du dich im büro oder kantine, (wo du halt die masse derrer die es betrifft antriffst) vor alle hinstellst und klar sagst das du erkannt hast krank zu sein, dir hilfe gesucht hast und dich daher bei allen für dein benehmen entschuldigen möchtest. evtl mit rücksprache und rückendeckung vom chef oder einem vertrauten kollegen. klar ist einfach anders, nur was du gerade durch machst ist die hölle und ändert auch nichts.

    klar gehört mut dazu, und es wird auch sicher den ein oder anderen geben der dumm labert. hat halt nicht jeder verstand. aber ich denke das du doch die mehrheit mit deiner haltung beeindrucken wirst. uuuund so ganz nebenbei machst du gleich noch paar hintertüren dicht. auf jeden fall hört dann das grübeln auf und das miese gefühl in magen ist weg.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo Lullaby,

    auch ich habe mich auf manchen Feiern daneben benommen (totalen Quatsch geredet), wofür ich mich schämte. Ich machte mir Gedanken, was die anderen nun wohl von mir denken, ob ich dadurch einen schlechten Ruf hätte.

    Was mir geholfen hat:

    1. Ich kann Gedanken und Gefühle anderer nicht ändern. Ich kann aber meine Gedanken und Gefühle beeinflussen.

    2. Ich kann die Vergangenheit nicht ändern, aber meine eigene Gegenwart und Zukunft neu gestalten.

    Scham ist rückwärts gewandt, zieht mich nur runter. Das Vergangene akzeptieren und mich nun so verhalten, dass ich mir im Spiegel begegnen kann, ist vorwärts gewandt. Natürlich hört sich das einfacher an als es umgesetzt werden kann. Wenn bei mir Gedanken ich an solche alten Momente hochkommen, dann versuche ich mir vor Augen zu halten, dass ich die damaligen Situationen nicht mehr ändern kann. Und ich versuche, mich auf jetzige positive Dinge zu konzentrieren, was ich durch meine Abstinenz bereits positiv geändert habe. Gegenüber Menschen, bei denen ich glaube, dass sie vielleicht schlecht von mir denken, verhalte ich mich höflich, freundlich.(Ich merke gerade, wie unsinnig sich das anhört: „Ich glaube, dass jemand denkt, dass …“ - das ist doch komplett nur mein eigenes Gedankenkarussell.)

    Vielleicht hilft es dir ja auch, sobald das Schamgefühl hochkommt, sofort „Stopp, hau ab!“ zu sagen und deine Gedanken auf ein bewusstes tiefes Ein- und Ausatmen zu konzentrieren, bis die Gedanken an das Schamgefühl nachlassen.
    Stell dir vor, das ist nicht Scham, sondern dein Suchthirn, was da auf dich einredet, damit du endlich wieder trinkst und dein Suchthirn befriedigst.

    Und freue dich, wenn du diesem Druck zu trinken nicht nachgegeben hast.

    LG Kyra

  • Hallo, ich habe mich nicht groß geoutet. Wer mich gut kannte hat die Veränderung bemerkt. Viel wichtiger sind die Gedanken/Handlungen die in eine stabile Abstinenz führen. Bei mir fügte und fügt sich das neue Leben ganz von alleine.

    Jeder hat dies hier anders erlebt. Zumindest lese ich das aus den vielen Beiträgen. Bei so ziemlich allen ist das alkoholfreie Umfeld das Wichtigste. Und das ist es eben auch.

    Ein neuer Partner wird ja wohl mitbekommen, dass Du nichts trinkst. Im eigenen Interesse wäre ich da ehrlich. Sonst funktioniert ein alkoholfreies Umfeld, die Schutzzone, die Burg (oder wie man das auch immer nennen will) nicht. Hauptsache war für mich ein Rückzugsort, der mir Sicherheit und Ruhe gegeben hat.

    „Frei bin ich nicht, weil ich dem Alkohol entkomme – sondern weil ich mich selbst nicht mehr verliere.“

  • ch möchte hier nochmal auf den Eklat auf der Firmenfeier zu sprechen kommen, wo ich völlig besoffen und schon mit einer Flasche Wodka Vorsprung aufgeschlagen bin. Ich schäme mich im Moment zutiefst deswegen und habe ganz große Mühe den Kollegen hier gegenüber zu treten. Bei einigen habe ich mich bereits entschuldigt aber manche meiden mich natürlicherweise. Die Scham sitzt so tief, dass sie mich kaum noch loslässt.

    War es einmal oder mehrmals, dass dein Trinkverhalten aufgefallen ist? War es kein Geheimnis, dass du Alkohol nicht abgeneigt warst? Da bin ich komplett bei Dorothea.

    wäre die flucht nach vorn ne option?

    Ein offenes „Ich habe mir Hilfe geholt und habe das Thema im Griff“ ist kein Kniefall, sondern ein Zeichen von Stärke. Menschen, die nie in dieser Lage waren, verstehen das Outen sowieso nicht , müssen sie auch nicht.

    Es geht nicht darum, laut herumzuposaunen: „Ich bin Alkoholiker.“ Es reicht völlig, klarzustellen, dass du Verantwortung übernommen hast.

    Und mal ehrlich. Wenn irgendwas von den beschriebenen Auffälligkeiten stimmt, dann ist den Leuten längst klar, was Sache war. Die sind nicht blöd. Wenn du jetzt nicht mehr trinkst, sehen sie genau, was dahintersteckt.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Danke schonmal für die hilfreichen Posts. Ich hole mal ein bisschen aus wenn ich darf und schreibe nochmal was zum Thema Konsum, Outen und der Firma. Mein Alkoholkonsum ist die letzten Monate völlig außer Kontrolle geraten, sodass ich morgens schon besoffen auf der Arbeit gesessen habe. Da ich produktiv geblieben bin ist es wohl nicht jedem aufgefallen, aber sehr wohl meinen direkten Kollegen (warum lallt der plötzlich!?). Ein richtiges Geheimnis habe ich nie draus gemacht, es eher ins Witzige gezogen, einmal weil ich es selbst nicht gesehen habe wie problematisch es ist und auch um nicht aufzufallen (klar trinke ich, anders halte ich es mit euch nicht aus, will noch jemand Wodka in seinen Kaffee!?).

    Jetzt war vor zwei Wochen die Firmenfeier und es ist völlig eskaliert, ich stockbesoffen, mich permanent daneben bekommen, der Geschäftsführer von unserer Partnerfirma hat mich wegen meinem Verhalten den ganzen Abend aufs übelste beleidigt. Ging soweit bis er meine Mutter beleidigt hat, und ich ihm dann lautschreiend an den Hals gesprungen bin. Meine direkten Kollegen haben mich aus den Räumlichkeiten entfernt, denen habe ich dann gesagt wie es mit meinem Konsum steht (jeden Tag eine Flasche Wodka). Die sind aus allen Wolken gefallen, dachten wohl nie, dass es so schlimm ist, haben mich aufgefordert zurückzugehen um mich zu entschuldigen, das habe ich getan und dann vor allen gesagt, dass ich Alkoholiker bin. Nach all dem Mist den ich an dem Abend sonst noch so erzählt habe, ist die Chance allerdings da, dass viele denken das war Bullshit und der Abend war nur ein Ausrutscher. Bei den Geschäftsführern habe ich mich am nächsten Tag nochmals entschuldigt mit den Worten, dass es mir mental nicht gut geht und ich dafür sorge, dass das nicht mehr vorkommt. Demnächst werde ich nochmal mit meinem Chef sprechen und erwähnen, dass ich entsprechende Hilfe habe. Denken wird er es sowieso, er kommt die letzten Tage auch immer wieder auf mich zu und verwickelt mich in komplizierte technische Gespräche.

    Momentan sehe ich keinen Grund, mich nochmals komplett zu outen, auch wenn die momentane Situation etwas von nichts Halbes und nichts Ganzes oder Versteckspiel hat, sehe ich, wenn die Gesundheit und somit Abstinenz oberste Priorität hat, keinen einzigen Vorteil mich bei der nächsten Firmenveranstaltung nochmals vor allen offiziell zu outen. Feiern werde ich meiden sowohl privat als auch in der Firma und ich denke, bin aber hier gerne für Kritik und Anregungen offen, es ist besser in der Firma die Füße still zu halten, zu zeigen, dass ich dauerhaft nüchtern bin und einen guten Job mache.

    Die Scham über den Abend bleibt nach wie vor unerträglich, auch daran würde ein komplettes nochmaliges outen denke ich nichts ändern.

  • Ärztliche Hilfe habe ich mir organisiert, SHG bin ich hier Online und in zwei Wochen werde ich das erst Mal zu einer SHG hier in der Stadt gehen, und auch sonst bin ich für Tipps und Hilfe offen und bereit alles zu tun um abstinent zu bleiben, das wollte ich noch schreiben.

  • Ich wünsche dir, dass du irgendwann mit einem Gefühl von Stolz darauf zurückblicken kannst, diese schlimme Phase hinter dir gelassen zu haben und dir für dein neues, trockenes Leben auf die Schulter klopfst. Kopf hoch und nach vorne schauen. Alles Gute!

  • Hallo zusammen. Wollte mich mal wieder melden. Heute ist Tag 25 meiner Abstinenz und es geht mir gut. Auf Arbeit gibt es zwar den ein oder anderen Blick und ein Kollege war der Meinung er müsste zu mir sagen was ich den überhaupt hier zu suchen habe und mir dann noch irgendwelche Beleidigungen hinterhergerufen, aber damit muss ich wohl die nächste Zeit leben und sollte es nicht schlimmer werden ist das auch zu verkraften.

    Im Zuge, dass das Ganze sowohl der Alkoholkonsum als auch alles damit Einhergehende sich nie wieder wiederholen darf, habe ich mal eine Zusammenfassung geschrieben wie es zu meinem Konsum kam und dessen Folgen und würde es gerne hier teilen.

    Der trügerische Anfang / das Muster

    • Immer wenn es mir körperlich und seelisch gut geht, fängt der Alkohol wieder an, weil ja anscheinend kein Problem vorhanden ist
    • Aktivitäten und Hobbys hatten stark nachgelassen und wurden sehr vernachlässigt, Leben bestand nur noch aus Suff
    • Fragende, bemitleidenswerte Blicke von Kassierern im Supermarkt (der kauft schon wieder eine Flasche Wodka!?)

    Während des Trinkens – körperlicher Kontrollverlust

    • Unerträglicher extrem schmerzhafter Schluckauf
    • Würgen und Ekel während dem Trinken bis zum Erbrechen (ich will dieses Dreckszeug überhaupt nicht trinken, aber ich muss das Gefühlschaos beenden)
    • Kurz vorm Umkippen, Kreislaufprobleme

    Akute Eskalation / Gefahr

    • Lebensgefährliche Situationen im Alltag
    • Ohnmächtig werden (einmal bin ich im Suff beim Händewaschen bewusstlos geworden, rückwärts in die Badewanne gefallen und alles erst realisiert wenn man das überhaupt so nennen kann, weil ich schräg liegend in der Wanne wieder aufgewacht bin, wie durch ein Wunder ist nichts passiert).
    • Notruf wählen weil ich den körperlichen und seelischen Zustand nicht mehr ausgehalten habe
    • selbst in die Notaufnahme gefahren
    • Fragende, belustigende Blicke vom Personal in der Notaufnahme (was will den der jetzt hier von uns!?)

    Die unmittelbaren Folgen danach

    • Würgen während dem Essen
    • Kater, Depression, Suizidgedanken
    • Nebeliger Blick, alles sieht aus als wäre es im Nebel/Rauch
    • Weinend beim Sorgentelefon angerufen

    Entzug & medizinische Realität

    • Entzugserscheinungen: Herzrasen, Durchfall, merkwürdige nicht definierbare drückende Schmerzen im Rücken, Schlaflosigkeit
    • Leberwerte und Langzeitalkoholwert erhöht

    Soziale und existenzielle Zerstörung

    • Kollegen und Nachbarn bekommen es mit
    • Freund- und Bekanntschaften ruiniert
    • Kompletter Verlust des Rufes und der eigenen Identität (fühle mich wie der letzte Dreck und wurde so auch schon von Kollegen und Nachbarn bezeichnet)
  • Hallo Lullaby,

    Deine Aufzählung klingt sehr traurig. Aber Du bist nun 25 Tage abstinent. Du kannst nun dafür sorgen, dass Dir die ganzen Dinge nicht mehr passieren. Die Vergangenheit kannst Du nicht mehr ändern. Du kannst aber für Dich und Deine Gesundheit sorgen, indem Du weiterhin an Deiner Abstinenz arbeitest.

    Ich wünsche Dir gutes Gelingen auf Deinem weiteren Weg.

    LG

    Bibi

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

  • Hallo und vielen Dank für die Auflistung. Die meisten Punkte trafen auch auf mich damals zu.

    Nur fehlte mir seinerzeit wohl der Mut, so etwas kurz nach Beginn meines Ausstiegs zu verschriftlichen.

    Kleiner Tipp, druck die Liste aus und leg sie z.B. in einen Notfallkoffer, der hier gerne empfohlen wird.

    Falls mal Trinkgedanken aufkommen sollte, was bei dem meisten irgendwann mal der Fall sein dürfte, dann schau sie Dir an.

  • Immer wenn es mir körperlich und seelisch gut geht, fängt der Alkohol wieder an, weil ja anscheinend kein Problem vorhanden ist

    Hey so war es bei mir auch

    Lebensgefährliche Situationen im Alltag

    Immer besoffen Rad gefahren, nie was passiert uvm. Mit Polizei geschlagen, mehrmals Zelle, Treppe runtergefallen,Krücken bekommen

    Kater, Depression, Suizidgedanken

    Ja. Hast du gut geschrieben. Bei mir kann ich auch ein Buch schreiben wieviele negative Sachen passiert sind. Super das du 25 Tage hast. Ich heute 3 Monate, mir gehts super!!Es lohnt sich.

    Heute trinke ich nicht

  • Die Scham über den Abend bleibt nach wie vor unerträglich, auch daran würde ein komplettes nochmaliges outen denke ich nichts ändern.

    Ich behaupte es wird immer schlimmer mit dem Teufelskreis Sucht. Bei mir wurde alles Jahr für Jahr immer schlimmer, immer negativer. Gesundheit, einfach ALLES

    Heute trinke ich nicht

  • Hallo Lullaby,

    ich finde es mega, dass du dich für ein Leben entschieden hast und so weit gekommen bist.

    Deine Auflistung hilft mir ein bisschen um zu verstehen. Aktuell bin ich auf der Suche nach diesen Aussagen. Mein Lieblingsmensch ist zu weit weg um es täglich zu beobachten.

    Dir wünsche ich von ganzem Herzen viel Kraft, es lohnt sich! Das habe ich bei meiner Mutter gesehen.

    Liebe Grüße

    MacMerlin

  • Deine Auflistung hilft mir ein bisschen um zu verstehen. Aktuell bin ich auf der Suche nach diesen Aussagen. Mein Lieblingsmensch ist zu weit weg um es täglich zu beobachten.

    Hi McMerlin. Dass meine Worte in dieser Gruppe etwas bewirken dürfen, ist für mich eine große Ehre und zugleich eine schöne Überraschung. Es zeigt mir, wie wertvoll dieser gemeinsame Austausch ist. Danke dafür.

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