Steevie - Hallo, nun konnte ich nicht anders…

  • Ich habe es mehrmals schon der Mutter gesagt, ist aber auch schon wieder länger her…Ich denke sie tut das aus eigenem Co-Ding…
    Aber ich muss es ihr nochmal sagen und erklären, dass sie es nur schlimmer macht! Welche Mutter unterstützt ihren Sohn Alkohol zu beschaffen…??!

    Wenn die Mutter das verstehen würde, wäre das bestimmt super. Erstens würde sie nichts mehr besorgen und zweitens würde sie ihm den Spiegel vorhalten, das er Alkoholiker ist und er würde das trinken vielleicht überdenken?! Wenn mehrere Menschen den Spiegel vorhalten bringt es vielleicht auch mehr.

    Wie normal doch die legale Droge Alkohol bei den normalos ist.

    Heute trinke ich nicht

  • Die Mutter ist nicht "schuld", dass er trinkt. Ohne diesen Bringdienst würde er keinen Schluck weniger trinken, aber möglicherweise sich und andere in Gefahr bringen, wenn er mit seinem Dauerpegel selbst losfährt. Vielleicht ist das ihre Motivation, wenn auch keine gesunde.

    Egal, das läuft zwischen den beiden, da würde ich mich aus Selbstschutz nicht einmischen, Steevie, zumal es nichts bringt. Ihr seid beide nicht als seine Betreuer bestellt!

    Das einzige, was ihn nach meiner eigenen Erfahrung zum Nachdenken bringen KÖNNTE, ist, mitanzusehen, wie seine Partnerin aus eigenem Antrieb ohne den Alk aufblüht.

    Könnte, muss aber nicht passieren - Du hast es nicht in der Hand und kannst schon gar nicht nebenbei einen anderen Menschen vor der Sucht retten.

    Deshalb richte Deinen Fokus, lieber wieder voll und ganz auf Dich und Deine Abstinenz. Das eigene Auto ist ein toller weiterer Schritt zur Selbstermächtigung. Meinen Glückwunsch!

  • Mal Tacheles.

    Weder die Mutter noch du noch sonst irgendwer sind für sein Saufen verantwortlich.

    Wenn ein Alkoholiker saufen will, organisiert er das. Da braucht es keine Mutter, keinen Nachbarn und keinen Lieferdienst.

    Und mal aus Sicht eines Alkoholikers gesprochen: Wenn einer keinen Bock hat aufzuhören, prallen die besten Tipps oft ab wie Tischtennisbälle an einer Betonwand. Du, Steevie, hast immerhin angefangen, bei dir selbst etwas zu verändern. Aber das, was du machst, ist eben der Drahtseilakt. Er hingegen lebt weiterhin mitten im Alkohol. Das ist nun mal die Realität.

    Er kann hundertmal sagen, dass er aufhören will. Retten kann er sich nur selbst.

    Manchmal frage ich mich, warum immer wieder versucht wird, dem Alkoholiker das Nüchternwerden hinterherzutragen. Wer selbst keinen Schritt gehen will, wird auch nicht trocken, weil andere es gerne hätten.

    Und selbst wenn er nur um des lieben Friedens willen aufhören würde, wäre das keine besonders stabile Grundlage. Auf Dauer muss er es für sich selbst wollen.

    Alles andere lässt sich nicht wegdiskutieren. Wenn er aufhören will, kann er Hilfe annehmen. Wenn nicht, werden Mutter, Partnerin und die halbe Nachbarschaft daran nichts ändern.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Die Mutter ist nicht "schuld", dass er trinkt. Ohne diesen Bringdienst würde er keinen Schluck weniger trinken, aber möglicherweise sich und andere in Gefahr bringen, wenn er mit seinem Dauerpegel selbst losfährt.

    Ich schrieb nicht das die Mutter Schuld ist!! Ohne den Bringdienst wäre es bestimmt weniger. Als meine Frau mein Saufen nicht mehr mitgemacht hat und mir nichts mehr mitbrachte habe ich auch viel weniger getrunken! Weniger verfügbar und aufwendiger gleich weniger Saufen.

    Wenn er selber losfährt könnte er seinen Führerschein verlieren, Strafen bekommen etc. was ihn zum Umdenken bewegen könnte. Das hat schon vielen die Augen geöffnet. Die dann endlich gecheckt haben das sie süchtig sind und aufhören sollten.

    Gefährlich ist es natürlich.

    Bei mir war es so:

    Als alle mein saufen noch halbwegs o.k. fanden, habe ich ohne Ende gesoffen.

    Als ALLE keinen Bock mehr auf mich und den Alkohol hatten, begriff ich ich muss was ändern.

    Heute trinke ich nicht

  • Hallo Abstinenzler,

    das war bei dir so, und das will ich dir auch gar nicht absprechen.;)

    Nur hast du dadurch erst einmal weniger gesoffen, aber eben weitergesoffen. Du hast deinen Konsum reduziert, nicht deine Sucht beendet. Und deine Erfahrung muss bei einem anderen Alkoholiker noch lange nicht genauso funktionieren.

    Was mir bei der ganzen Diskussion etwas zu kurz kommt, ist Steevie selbst.

    Sie ist trocken und will trocken bleiben. Und zu Hause steht der Alkohol weiterhin praktisch in Griffweite herum. Du weißt doch selbst, welche Kapriolen das eigene Saufhirn manchmal schlagen kann. Stell dir mal vor, du hättest ständig eine Flasche Bier vor der Nase stehen. Vielleicht geht das hundertmal gut. Aber muss ich es deshalb hundertundeinmal ausprobieren?

    Da geht es für mich erst einmal um Steevies eigene Trockenheit und nicht darum, wie man ihren Partner endlich zum Aufhören bringt. Ob seine Mutter ihm Alkohol besorgt oder nicht, ändert an ihrer Situation zunächst wenig. Er trinkt weiter und Steevie muss damit leben.

    Und genau da würde ich ansetzen. Denn einen Partner trocken bekommen zu wollen, während man selbst noch mitten in dessen Sauferei lebt, halte ich für einen verdammt gefährlichen Drahtseilakt.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Manchmal frage ich mich, warum immer wieder versucht wird, dem Alkoholiker das Nüchternwerden hinterherzutragen. Wer selbst keinen Schritt gehen will, wird auch nicht trocken, weil andere es gerne hätten.

    Weil man es nicht besser weiß.
    Weil man es sich so sehr wünscht.
    Weil man glaubt, den anderen überzeugen zu können, wenn man alles was möglich ist, in Bewegung setzt.
    Aufgeben, heißt auch den Anderen aufgeben.

    Der Gedanke, dass alles aber auch alles Nichts bringt, schien mir als ich hier ankam, schlicht undenkbar. Und so versucht man es eben immer und immer wieder.

    Harte Lektion, das das einfach nicht geht.

    Einmal editiert, zuletzt von koda (18. Oktober 2026 um 18:36)

  • Dabei hört man hier aus allererster Hand, von Alkoholikern selbst, dass all das nichts bringt. Und trotzdem wird nicht aufgegeben. Weil es vielleicht gerade bei diesem einen funktionieren könnte... so viel verschwendete Zeit.

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Der Gedanke, dass alles aber auch alles Nichts bringt, schien mir als ich hier ankam, schlicht undenkbar. Und so versucht man es eben immer und immer wieder.

    bei Angehörigen kann ich das durchaus nachvollziehen. Die hoffen, reden, versuchen und wollen den Menschen, den sie lieben, nicht einfach aufgeben. Und selbst wenn ihnen die Augen geöffnet werden, heißt das noch lange nicht, dass sie davon sofort überzeugt sind. Meist geht das noch eine ganze Weile weiter.;)

    Nur reden wir hier nicht von Angehörigen, sondern von Alkoholikern unter sich.

    Und die müssten es "eigentlich" besser wissen. Schließlich haben sie die Sucht selbst erlebt. Gerade hier wird doch immer wieder aus eigener Erfahrung vermittelt, dass niemand einen anderen trockenreden, trockenlieben oder zur Abstinenz überreden kann.

    Wenn ich als Alkoholiker hier Hilfe suche, sollte ich irgendwann auch erkennen, dass ich nicht für die Trockenheit meines Partners verantwortlich bin, sondern für meine eigene.

    Und genau darum geht es für mich bei Steevie. Während sie versucht, ihren Partner und dessen Mutter zum Umdenken zu bewegen, steht ihre eigene Abstinenz auf dem Spiel.

    Das wäre für mich die Baustelle, auf die ich zuerst schauen würde.

    Steevie , So ruhig um dich, ist alles noch in trockenen Tüchern?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Die Mutter ist nicht "schuld", dass er trinkt. Ohne diesen Bringdienst würde er keinen Schluck weniger trinken, aber möglicherweise sich und andere in Gefahr bringen, wenn er mit seinem Dauerpegel selbst losfährt. Vielleicht ist das ihre Motivation, wenn auch keine gesunde.

    Wer seinem Freund/Partner wie auch immer das Zeug und Haus schafft ist mMn. schon mitschuldig, zumindest wäscht man seine Hände nicht in Unschuld.

    Andere gefährden tut er so oder so, ob er sich jetzt ins Auto setzt und losfährt um Stoff zu besorgen oder ob er einfach besoffen durch die Gegend fährt zumal ich ja von mir selbst weiß wie das mit dem Pegel und der Fahrtüchtigkeit ist, auch im "nüchternen" Zustand, Standgas war ja immer...

    Steevie du solltest schon allein oder vor allem aus eigenem Interesse versuchen denen klar zumachen das es nicht hilfreich ist einem Alkoholiker den Stoff rannzukarren.

    Wissen die das du Alkoholiker bist? Ich hab das glaube ich nicht gelesen. Das muss ja ein mieser Trip sein, frisch gebackene trockene Alkoholikerin muss zuschauen wie mehrmals die Woche das Zeug angeliefert wird und wie sieht das eigentlich mit der "Zweisamkeit" aus, seit ich trocken bin rieche ich es ja intensiver, und es stinkt. Es stinkt nicht weil ich hasse oder eine Abneigung dagegen habe, es stinkt einfach so, ich meine wenn es konsumiert wurde, Mundstuhl ist der passende Begriff dafür

    Bei mir würden keine Schmetterlinge im Bauch Herumflattern wäre ich noch "glücklich liiert und die Partnerin kuschelt sich mit Fahne zu mir aufs Sofa, womöglich noch mit Hintergedanken😅

    Ich weiß daß es keine einfache Situation/Entscheidung für dich ist und hoffe du bist wie Hartmut ja schon meinte noch in den sprichwörtlichen trockenen Tüchern.

    👋R/no

  • Dabei hört man hier aus allererster Hand, von Alkoholikern selbst, dass all das nichts bringt. Und trotzdem wird nicht aufgegeben. Weil es vielleicht gerade bei diesem einen funktionieren könnte... so viel verschwendete Zeit.

    Finde das stimmt nicht. Wenn der Alkoholiker aufhören will, hilft es. Meine Frau hat mir sehr geholfen trocken zu werden. Kann sie und meine Eltern bestätigen

    Heute trinke ich nicht

  • Entschuldige, Absti, wenn ich Dir in seltenen Fallen auch mal widerspreche, aber das hatten wir in diesem Faden doch schon. Darum geht es doch hier gar nicht.

    Steevie ist die einzige Alkoholikerin in den Haushalt, der an Abstinenz gelegen ist - und die nach eigenem Bekunden von ihrem Partner emotional abhängig und vielleicht auch Co ist.

    Da sind solche Kommentare, auch wenn sie eigener Erfahrung entspringen und gut gemeint sind, einfach nicht hilfreich, weil sie die Co-Gedanken eher noch befördern.

    Hartmut hat das doch weiter oben schon auf den Punkt gebracht.

    Lasst uns den Fokus wieder auf die Inhaberin des Fadens und ihren Abstinenzwunsch legen, ok?

    Zurück zu Steevie: Wie geht es Dir?

  • Hallo zusammen!

    (Habe einen Entwurf wohl nicht abgeschickt…)

    Hartmut , alles noch in trockenen Tüchern! :thumbup:
    Und du hast es gut zusammen gefasst.

    Und selbst wenn er nur um des lieben Friedens willen aufhören würde, wäre das keine besonders stabile Grundlage. Auf Dauer muss er es für sich selbst wollen.

    Alles andere lässt sich nicht wegdiskutieren. Wenn er aufhören will, kann er Hilfe annehmen. Wenn nicht, werden Mutter, Partnerin und die halbe Nachbarschaft daran nichts ändern.

    Egal, das läuft zwischen den beiden, da würde ich mich aus Selbstschutz nicht einmischen, Steevie, zumal es nichts bringt. Ihr seid beide nicht als seine Betreuer bestellt!


    Das ist auch das, was in der letzten Zeit für mich wichtig war zu begreifen.
    Ich habe länger für meine Abstinentsentscheidung gebraucht und Ich kämpfe nun auch schon länger mit dieser Co-Situation.
    Und ja, ich müsste es als selbst Betroffene Alkoholikerin besser wissen, das man niemanden umpolen kann. Und dennoch war es lange immer so präsent .
    Jetzt, mit meiner immer längeren und stetigen Abstinenz, schaffe ich es aber immer mehr Abstand zu dem co-Verhalten zu gewinnen.
    Mittlerweile , wenn doch solche Gedanken/Gefühle auftauchen, merke ich gleich, dass es mir auch nicht gut tut!
    Ich kann mich um mich selbst kümmern und die Verantwortung für mich übernehmen, aber ich kann nicht mehr
    ‚hoffnungslos hoffen‘ . Ich will auch nicht, dass er nur , wie Hartmut geschrieben hat, des lieben Frieden Willens aufhört. Das kann ich mir vorstellen und das wird eh nicht gut gehen!
    Ich weiß, dass nur mein Partner für sich selbst verantwortlich ist, ich kann ihn nicht zum Umdenken bewegen, das muss von ihm selbst kommen!
    Ich denke mir nur, wenn/falls es soweit kommt, bin ich für ihn da und unterstütze ihn, wenn er es möchte.

    Mein Partner war ja, wie schon geschrieben, am Anfang wo ich dauerhaft trocken werden wollte, nicht begeistert davon!
    Da immer mal wieder es doch nebenbei zum Thema wird,weiß ich aber dass er es nun annimmt und nicht versucht mich vom Gegenteil überzeugen!
    Das mit der Fahne oder mal ein ‚Aufstoßen‘ in meine Richtung, stört mich schon etwas. Aber auch das weiß mein Partner und er vermeidet es und entschuldigt sich auch dafür.
    Allgemein spreche ich auch öfter aus, was ich will oder eben nicht will.

    ..soviel dazu…

    alles in allem geht es mir gut!
    Ich bin zwar zurzeit etwas müde und faul, d.h. nicht mehr soviel Training und habe mehr Heißhunger auf Snacks, Schoki und so…^^
    aber das ist okay! Wahrscheinlich ein kleiner Herbst-Blues!

  • Bericht über die letzten Tage:


    Ich und mein Freund sind kurz bei einer Bekannten gewesen(wir sehen sie nicht oft)..die hat meinem Freund eine Flasche Alkohol in die Hand gedrückt, und gesagt sie trinkt seit mehreren Monaten nicht mehr. Ich war sehr überrascht, weil auch wenn wir sie nicht so gut kennen, klar war, dass sie auch öfter trinkt.

    Auf jeden Fall, hat die Bekannte sehr energisch(fast schon aggressiv) erklärt, dass man ja auch ohne Alkohol feiern kann, dass es schlimm ist wie normal saufen in der Gesellschaft ist usw. …(da stimme ich noch zu),
    Die Person trinkt aber alkoholfreies Bier, weil es ja eigentlich nur um den Geschmack ginge…:?(finde ich überhaupt nicht, und jemand der sich ‚entscheiden muss‘ keinen Alkohol trinken zu können, hat bestimmt nicht aus „Geschmack „ getrunken!
    Es wirkt auf mich sehr wie Verzicht!

    Dadurch kam im Nachhinein das Thema natürlich auch bei mir und meinem Partner auf den Tisch…
    er wollte wieder wissen, ob ich keinen Glühwein an weihnachten trinke/nicht zu Silvester mit einem Sekt anstoße…, er würde ja auch aufpassen, dass ich nur ganz wenig trinke!
    Ich erklärte ihm, auch wenn es nun schon öfter war , warum ich nicht mehr trinken kann, und ich es auch nicht will, dass es für mich kein Verzicht ist ! Das Gespräch ging dann noch ein bisschen hin und her…

    Und dann , habe ich was ausgesprochen , worüber ich mich jetzt noch ärger!!!

    Ich sagte, dass es sich ja in einem Jahr vielleicht ändert, und ich dann vielleicht wieder was trinken könnte, aber es jetzt alles noch zu frisch und nah ist.
    Und leider habe ich es nicht nur als Verzögerung gesagt, sondern hatte den Gedanken wirklich !

    Kurz danach wurde es mir bewusst was ich da gerade wirklich gedacht und gesagt habe…
    Das ist nicht gut! Das ist garnicht gut!!

    Ich war dann irgendwie erleichtert , dass mein Freund darauf (und das ganz ernst gemeint) gesagt hat, dass er mich nicht zum Alkohol überreden will, überhaupt nicht; aber dass er es immer noch begreifen muss dass es jetzt so ist, dass ich keinen Alkohol mehr trinke.

    Puhh!
    Ist das der ‚Drahtseilakt‘ der hier immer angesprochen wird!?

    Ich darf echt nicht vergessen, dass mich niemand zwingt zu trinken, dass nur ich diejenige bin, die die Flasche/Glas zum Mund führt!
    Ich fürchte mich ehrlich gesagt etwas (oder sehr?) vor den Feiertagen.

  • In der letzten Zeit ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich schon gerne mit meinem Freund über meine Abstinenzentscheidung mehr reden möchte…
    Es ist echt schade, dass ich das nicht kann! Auch letztens eben blockt er immer sehr ab, wenn ich von mir spreche.
    Er möchte es einfach nicht hören…

    Gerade habe ich nochmal in den grundbausteinen gelesen. Und Ja!..Ein Umfeld dass die Abstinenzentscheidung respektiert ist echt wichtig! Ich hätte sehr gerne ein Umfeld, dass mich unterstützt! Leider bei mir nicht möglich.
    Deshalb: Vielen Dank für dieses Forum
    hier kann ich wenigstens meine Gedanken teilen und bekomme mit euren Rückmeldungen Unterstützung! Danke!

  • Mit einem nassen Alkoholiker kannst Du keine ernsthaften Gespräche führen, Steevie!

    Er hat keine Krankheitseinsicht und will an seinem nassen Leben nichts ändern.

    Aber hier hast Du Ansprechpartner, die Deinen Weg begleiten und ernst nehmen.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • hier kann ich wenigstens meine Gedanken teilen und bekomme mit euren Rückmeldungen Unterstützung!

    Dafür ist diese, deine SHG da.

    Ich hätte sehr gerne ein Umfeld, dass mich unterstützt! Leider bei mir nicht möglich.

    Zuhause nicht und das macht es für dich nicht leicht, aber du hast dir hier ein Umfeld gesucht, in dem du verstanden und respektiert wirst.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • er wollte wieder wissen, ob ich keinen Glühwein an weihnachten trinke/nicht zu Silvester mit einem Sekt anstoße…, er würde ja auch aufpassen, dass ich nur ganz wenig trinke!

    Ich war dann irgendwie erleichtert , dass mein Freund darauf (und das ganz ernst gemeint) gesagt hat, dass er mich nicht zum Alkohol überreden will, überhaupt nicht; aber dass er es immer noch begreifen muss dass es jetzt so ist, dass ich keinen Alkohol mehr trinke.

    Da widersprechen sich 2 Zitate.

    Ich sagte, dass es sich ja in einem Jahr vielleicht ändert, und ich dann vielleicht wieder was trinken könnte, aber es jetzt alles noch zu frisch und nah ist.
    Und leider habe ich es nicht nur als Verzögerung gesagt, sondern hatte den Gedanken wirklich !

    Was macht es mit Dir, so darüber zu denken?

    Ich darf echt nicht vergessen, dass mich niemand zwingt zu trinken, dass nur ich diejenige bin, die die Flasche/Glas zum Mund führt!
    Ich fürchte mich ehrlich gesagt etwas (oder sehr?) vor den Feiertagen.

    Wie kannst Du das Risiko zu den Feiertagen minimieren?

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Hi Tabsi !
    Stimmt! Totaler Widerspruch! Wie konnte mir das nicht auffallen?!
    Dass ich das echt gedacht habe, macht mich sauer auf mich selbst , schockiert mich, und lässt mich nachdenken!
    Habe ich es gedacht, weil ich meinen Partner zufriedenstellen will, oder will ich unbewusst mir eine Option mit Alkohol offen lassen??


    Nein! Ich will nichtmehr zurück! Ich kann nicht schonwieder leichtsinnig werden! Denken einbisschen geht schon, irgendwann… Blabla…Nein!

    Und wie ich das Risiko minimieren kann?
    naja… mein Partner weiß aufjeden Fall Bescheid…er wird nicht mit mir rechnen wenn es ums ‚Anstoßen ‚ etc. geht.
    Aber ich weiß nicht, was ich tun kann. Den Fokus aus Essen legen? An Silvester vorzeitig schlafen? (FeiernmitKracher usw. will mein Freund nun eh nichtmehr)
    Hat alles nichtwirklich Hand und Fuß.:-|

  • Er möchte es einfach nicht hören…

    Ja natürlich. Als Du noch am trinken warst, hättest du das auch nicht hören wollen. Ich hätte es jedenfalls ganz sicher nicht hören wollen.

    er wird nicht mit mir rechnen wenn es ums ‚Anstoßen ‚ etc. geht.

    Das ist jetzt aber sehr gnädig von ihm. X/ Es fällt schon schwer das so zu lesen.

    Es liest sich noch immer so, als würdest du denken, du müsstest dich dafür entschuldigen, dass du dir kein Gift mehr rein ziehst. Denn das ist es.

    Total die verdrehte Welt.

    Alkohol trinken ist schlecht. Es ist ein Zellgift. Und wenn man trinken muss ist das schlecht. War da nicht auch etwas mit seiner Gesundheit?

    Keinen Trinken ist gut und könnte jeden Tag aufs neue gefeiert werden.
    So wird ein Schuh draus.

    Und er will es nicht hören, weil im dann seine Trinkerei peinlich ist. Übrigens zu Recht.

    Ich weiß nicht wie ich Dir diese verdrehte Wahrnehmung nehmen könnte.

    Wo ich hingehe, dort bin ich dann.

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