• Hallo Paul,

    Herzlichen Glückwunsch zum 1. Jahr ohne Alkohol , das ist toll :):thumbup:

    Das Leben ist purer, im Schönen, wie im Hässlichen. Es gibt keine Filter mehr.

    Das empfinde ich noch heute so - nach vielen Jahren Abstinenz ...manchmal wär ein Filter ganz schön, aber bitte kein alkoholisierter 8)

    Viele Grüße Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Wenn jemand seinen Weg gefunden hat, sich stabilisiert und nach dem ersten Jahr sagt: "Ich bin mit dem Weg, den ich gehe und mit mir selbst zufrieden", hat er alles richtig gemacht.

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Jahr. Mach weiter so und lass die User hier weiterhin daran teilhaben.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Herzlichen Glückwunsch lieber Paul,

    Du kannst mächtig stolz sein!

    die Erkenntnis, dass viele Probleme, die ich mit Alkohol vermeintlich bekämpft habe, sich auflösen, weil sie erst durch Alkohol verursacht wurden.

    Das kenne ich auch. Wie lange man so einen Blödsinn geglaubt hat, unglaublich! Ich wünsche Dir noch viele Trockengeburtstage!

  • Herzlichen Glückwunsch zum ersten Jahr deiner Abstinenz!

    Liest sich alles hervorragend, es ist wirklich verrückt. Es gibt eine Zeit in der man sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen kann und einen Moment, ab dem man nie wieder auf dieses Leben ohne Nervengift verzichten möchte.

    Und wie du sagst, es ist nicht immer einfach aber es ist ehrlich und ungetrübt. Und das lohnt sich!

  • Herzlichen Glückwunsch zum 1. nüchternen Jahrestag. 👍

    Dein Rückblick liest sich schön. Ehrlich, dankbar und schön auch in die Zukunft gedacht.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Heute sind es 13 Monate und ein paar Tage ohne Alkohol.

    Zum letzten „Jubiläum“ hat sich nicht viel Neues getan. Die Pausen zwischen den Suchtattacken werden länger, dauern kürzer, aber sind in der Intensität, im Druck, genau so stark wie am ersten nüchternen Tag. Ich kann gut damit leben, wenn die Pausen länger werden. Ansonsten lebe ich mein neues Leben – mit all seinen Höhen und Tiefen.

    Die Erkenntnis dieses Monats: Alkohol macht dich unglücklich. Kein Alkohol macht dich nicht automatisch glücklich. Aber du lebst dein Leben und es liegt an dir, ob es glückt. Das schafft Neugier auf den neuen Tag.

    Allen einen schönen Tag!

    Abstinent seit dem 22.9.2023

  • Ich hätte gern ein Herz gegeben, aber finde es echt schade und bedenklich, dass du nach über einem Jahr noch immer so intensive Cravings hast. Was tust du denn dann dagegen? Kannst du ein Muster erkennen?

    Liebe Grüße

  • Hallo Paul,

    Herzlichen Glückwunsch zu 1 Jahr und 1 Monat 🥇

    Das stimmt was Du schreibst.
    Manchmal denke ich, dass ich als abstinenter Alkoholiker eine Erfahrung mehr habe,
    die zufrieden und glücklich sein leichter machen kann. Sie relativiert so manches.

    Der Punkt von Hera ist mir auch aufgefallen.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Die konstante Wucht des Cravings kann ich bei mir nicht feststellen. Bei mir verliefen diese speziellen Grüße des Suchtgedächtnisses zumeist sehr mild. Nur ganz selten, einmal nach 3 Monaten und dann nach mehreren Jahren der Abstinenz wieder fielen sie sehr heftig aus, dass es mich förmlich durchschüttelte.


    Ich hoffe, es legt sich mit der Zeit bei Dir.


    Übrigens, Glückwunsch zu Deinem 1 Jahr.

  • noch immer so intensive Cravings hast. Was tust du denn dann dagegen? Kannst du ein Muster erkennen?

    ja, das ist seltsam, aber auch auszuhalten, da diese cravings sehr kurz sind. mehr ein aufblitzen mit stetigem abschwellen. muster ist ganz einfach: wenn mich was triggert. erinnerungen, situationen, ... das kommt meist aus heiterem himmel, ist da und wieder weg. wie ein regenschauer. das selbe muster habe ich auch beim rauchen, das ich vor vielen, vielen jahren aufgehört habe. so alle zwei drei jahre kommt mal wieder eine attacke, blitzschnell ist sie da und wieder weg. insofern bringt mich das nicht aus der fassung, ich bleib halt wachsam.

    Abstinent seit dem 22.9.2023

  • Schönen guten Abend, ich sitze gerade mit fetter Erkältung vor einem Berg Medikamenten. Und frage mich, wie war das jetzt mit Alkohol in Hustentropfen, etc.?

    Geht das für uns? Oder würdet ihr die Finger von Alkohol in Medizin lassen?

    Danke, Liebe grüße

    Abstinent seit dem 22.9.2023

  • Wo ich mir unsicher bin, lasse ich es weg und suche nach Alternativen.

    Selbst wenn die Gefahr gering ist, spielt der Kopf eine wichtige Rolle. Würde ich es trotz der Unsicherheit und dem Wissen, dass Alkohol enthalten ist, ausprobieren, gehe ich auf Konfrontation oder betreibe schon mal anfängliches kontrolliertes Trinken.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich würde es definitiv weglassen, gibt mittlerweile auch viele Präparate explizit ohne Alkohol.

    Ich habe vor einem Jahr aufgrund von Lungenproblemen ein leichtes Asthmaspray verschrieben bekommen, Trägerflüssigkeit Alkohol...ein Sprühstoß und direkt das Gefühl einer Fahne von Fusel im Mund gehabt.

    Kann ganz schnell in die falsche Richtung laufen...

  • Hallo Paul,

    weiß dein Arzt, daß du Alkoholiker bist? und hast du es dem Apotheker auch gesagt? Es gibt Alternativen.

    Liebe Grüße und gute Besserung,

    Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • ich hab blöderweise beim einkauf nicht daran gedacht und nicht nach alkoholfreier medizin gefragt. bei meinen propolistropfen habe ich schon die alkoholfreien tropfen, das ist automatisiert.

    und ich habe die alkoholhaltigen hustentropfen grade weggeschmissen. warum? weil mein suchtgedächtnis, dieser dr*******sack, sich sofort gemeldet hat: "wenn du medizin mit 24% alkohol nimmst, dann ist das ja quasi ein rückfall, dann kannst du auch wein trinken!"

    also, die medizin macht stress. weg damit. kann ich nicht gebrauchen. habe mir jetzt tabletten geholt. fühlt sich besser an.

    und schon sehr interessant, was so ein bißchen hustensaft in seele und hirn auslösen kann!

    danke für eure schnellen antworten!

    Abstinent seit dem 22.9.2023

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