releaseme - Wie soll es weitergehen?

  • Und ich war sooo eiskalt in dem Moment. Ich hab ihm gesagt, dass es kein zurück mehr gibt...

    Das ist Konsequenz, und ich kenne dieses Verhalten gut. Er merkt, dass du dich verändert hast und etwas unternimmst. Da zieht er alles aus dem Hut um dich wieder "auf Kurs" zu bringen.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Also denkt ihr wie ich, die diesen Schritt schon hinter sich haben, dass ein Zurück nichts ändern würde? Ich denke halt, dass er mich dann völlieg in der Hand hätte, weil er dann wüsste, dass ich es sowieso nie durchziehen würde. Und ich empfinde halt wirklich nichts als Mitleid.

    Und er muss was ändern, wenn er fürn seine Kinder da sein möchte. Aber nicht für mich...

  • Ich glaube schon, dass er ehrlich verzweifelt ist, jetzt, wo er merkt, dass es zumindest für Dich so nicht weitergeht und er Euch verliert.

    Aber nur er kann was ändern, für sich, ohne Bedingungen an Dich ...

    Selbst wenn er es ernst meint, heißt es nicht, dass er versucht, etwas zu ändern. Und auch wenn er versucht etwas zu ändern, heißt das nicht, dass er durchzieht.


    Bleib bei Dir releaseme - bei Dir und Deinen Gefühlen. Vertrau auf Dich und Deine Intention.Dein Leben hast Du in der Hand.

    Und ihm kannst Du am Ende weder mit Liebe noch mit Mitgefühl helfen auf seinem Weg in die Abstinenz.


    Warum sollte ein „Zurück“ etwas ändern können? Und definitiv wird er Dich dann noch weniger ernst nehmen.

  • Bitte denke an deine Sicherheit. Triff dich nicht in der Wohnung mit ihm, mache keinen letzten Spaziergang mit ihm im Wald.
    In Deutschland wird jeden Tag eine Frau vom Partner oder vom Ex getötet.
    Nimm eine Freundin mit, triff dich in einem Café, sage jemand wo du bist, hab das Handy griffbereit.

    Überzogen? Nein. In der Situation sind Männer zu allem fähig, vor allem wenn Alkohol im Spiel ist.

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Guten Morgen releaseme,

    da wo du jetzt stehst, war ich Anfang August diesen Jahres. Ich weiß wie du dich fühlst und was du durchmachst, aber du musst hart bleiben.

    Kennt jemand von euch das Gefühl, dass er einem plötzlich leid tut? Sooo blöd! Ich habe mir 2,5 Jahre die Augen rsusgeweint und habe ihm nicht leid getan...So viele Chancen hatte er...

    Das kenn ich nur zu gut. Man hat Jahre lang gelitten und gebettelt und geweint und wurde schier ignoriert. Und deshalb musst du jetzt nur an dich und deine Kinder denken. Mein Noch-Mann hat mir auch immer wieder leid getan, aber das Gefühl hilft nicht weiter. Am Dienstag werde ich meinen Noch-Mann das 1. Mal nach fast 4 Monaten wieder sehen und ich habe wahnsinnig Angst vor meinen Gefühlen. Werde ich Mitleid haben, wenn er nun noch schlimmer aussieht? Oder werde ich meine Wand aufrecht erhalten können?

    Also denkt ihr wie ich, die diesen Schritt schon hinter sich haben, dass ein Zurück nichts ändern würde? Ich denke halt, dass er mich dann völlieg in der Hand hätte, weil er dann wüsste, dass ich es sowieso nie durchziehen würde. Und ich empfinde halt wirklich nichts als Mitleid.

    Es gibt kein Zurück mehr. Geh deinen Weg und er muss sich finden. Was danach kommt, ist offen. Nachdem ich das alles seit 4 Monaten über mich ergehen lassen muss (Drohungen, Verleumdungen, Unterstellungen, Schuldzuweisungen, Beschimpfungen, finanzielle Isolation, sein Versteckspiel und dann zwischendurch doch wieder Liebesbekundungen) kann ich dir nur eines sagen. Wäre er Ms. Perfekt und du würdest uns auf einer einsamen Insel aussetzen, ich würde ihn nicht wollen. Wenn erst einmal die Gefühle negativ sind und man so viel Enttäuschung erfahren hat, dann gibt es kein zurück mehr.

    Ich schicke dir eine Umarmung und ganz viel Kraft.

    LG ☀️

  • Liebe releaseme . Alles was du schreibst kenne ich. Und wenn ich das lese fühle ich gleich wieder all diese schrecklichen und belastenden Gefühle in mir aufsteigen. Am Auszugstag meines Mannes lagen wir uns weinend in den Armen und ich war drauf und dran zu sagen "komm zurück". Auch die Zeit danach war ein Tanz zwischen Euphorie und Verzweiflung/Zweifel . Heute noch fühle ich mich elend, wenn ich ihn sehe oder höre. Es geht ihm definitiv nicht gut. Ich muss dann den Gedanken wegschieben, dass es meine Schuld ist, weil ich ihn weggestossen habe. Nein....wir haben uns befreit um unser selbst...und in deinem Fall auch um deiner Kinder willen.

    Heute ist so ein Tag, das Wetter ist trübe und ich bin nicht auf Arbeit. Da schleicht sich der Gedanke an, wie schön es doch wäre, wenn er da wäre. Aber dann habe ich das komplett durchgedacht, wie es wirklich wäre und bin erleichtert, dass er nicht mehr da ist.

    Ich spüre sogar Ubelkeit in mir hochsteigen, wenn ich nur seine Nummer auf dem Telefon sehe, wenn er anruft. Manchmal träume ich auch von ihm... Alpträume. All das zeigt mir, wie schlecht es mir doch ging und ich das lange nicht erkannt habe und dass mein Mitleid und meine Zweifel nur aus meinen Erinnerungen an die guten Zeiten, als der Alkohol noch nicht das Zepter übernommen hat, entspringen. Die sind vorbei.

    Liebe releaseme , all deine Empfindungen und Gefühle haben ihre Berechtigung. Auch wenn sie weh tun, lass sie kommen und wieder gehen, und gehe deinen Weg weiter. Wenn du gehst hat auch er endlich eine Chance an sich zu arbeiten, um seiner willen, weil das Leben einfach zu wertvoll ist um es an Alkohol zu verschwenden. Er hat die Chance das zu erkennen und das Problem anzugehen...oder eben nicht.
    Und sofern er sich für das Leben entscheidet muss dann die Zukunft zeigen, was das dann in Bezug.auf euch bedeutet. Meine Meinung.

    :*

  • Kann auf meinem handy nicht zitieren...deshalb hab ich deinen Text kopiert, releaseme :

    "Ich denke halt, dass er mich dann völlieg in der Hand hätte, weil er dann wüsste, dass ich es sowieso nie durchziehen würde. Und ich empfinde halt wirklich nichts als Mitleid.

    Und er muss was ändern, wenn er fürn seine Kinder da sein möchte. Aber nicht für mich..."

    Genauso ist es !!!

  • ja, so ist es. Er muss es für sich wollen. Und er muss es alleine schaffen. Nicht, in dem du womöglich zurückgehst und ihm "hilfst". Das funktioniert nicht. Wenn er es wirklich für sich will, kann er sich professionelle Hilfe und Unterstützung von vielen Stellen holen. Aber du weißt sicher auch hier aus dem Forum, wie viele Alkohliker es gibt, die einsichtig sind, sich Hilfe suchen, es ernsthaft angehen und es trotzdem nicht schaffen.

    Mein Mann wollte damals auch zurück kommen als er noch trank. Er meinte, wenn er zuhause wäre, wenn wir da wären, mit unserer "Unterstützung und Hilfe" würde es ihm leichter fallen. Zum Glück wusste ich aus dem Forum, dass das der falsche Weg gewesen wäre. Damit hätte er mir und auch den Kindern eine Verantwortung zugeschoben, die er aber alleine für sich übernehmen musste.

  • Hallo releasme,

    Es ist eine sehr herausfordernde Phase, in welcher du dich befindest. Diese kenne ich auch.
    Immer wieder hat mein Mann früher gesagt, wir haben Beziehungsprobleme und ich habe genau so schuld an der Situation wie er. Ich habe es sogar geglaubt, nach dem Motto : in einem Streit hat jeder sein Anteil. Vor paar Monaten habe ich realisiert, dass wir eigentlich gar keine Beziehung haben, wegen seiner Sucht. Das Vertrauen war weg. ich hatte keine Motivation mehr wieder emotional zu investieren. Keine richtigen Verhandlungen waren möglich. Und ich weiß, würde ich ihn jetzt „zurücknehmen“, würde ich genau wieder dort einsteigen… das ist ja keine Perspektive für ein zufriedenes Leben. Ich brauch keinen Schloss und Millionen, „nur“ einen Partner, dem ich vertraue, Zuversicht verspüre und das Leben genieße. So wie ich bin und so wie er ist.

    Liebe Grüße Ino

  • Hallo releaseme,

    ich kann mich allen Beiträgen nur anschließen.

    Mir hat er damals auch leid getan, zudem er ja erstmal auch nicht mehr trank. Und er stand oft vor mir wie ein Häufchen Unglück, brechender Stimme, voll das heulende Elend und das war mega schwer auszuhalten. Ich hab mir dann immer wieder gesagt warum ich mich getrennt hatte, dass es ja einen guten Grund hatte dass ich nach all den Jahren, in denen ich immer wieder nachgegeben hatte, dann gegangen bin.

    Und ich hab mir gesagt, dass er doch erwachsen ist und alle Möglichkeiten hat, sein Leben selbst zu gestalten. Genau wie ich das machen musste nach all der schlimmen Zeit, die wir gehabt hatten.

    Es ist schwer das auszuhalten aber das ist machbar. Es ist viel leichter als das, was dich in einer Beziehung mit ihm erwarten würde und was du da schon alles hinter dir hast.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Ich war bei ihm und wir haben geredet. Er hat mir sogar die nötigen Unterlagen für den Auszug unterschrieben. Er war ruhig, reflektiert und voller Eisicht und Reue. Ich habe natürlich eiskalt an meinem Standpunkt festgehalten. Er will alles ändern, ich habe ihm klar gesagt, dass er das tun muss, wenn er seine Kinder haben will, aber nicht für mich, denn es ist soviel passiert, dass ich nichts mehr empfinde.

    Wenn er es ernst meint, dann gibt es nur noch 0,0 und am liebsten stationär. Für seine Kinder! Was aus uns wird bleibt ungewiss. Ich bin gespannt was er nun macht.

    Ich bin dann wieder gefahren und erst jetzt hat es mir den Boden unter den Füßen richtig weggezogen.. Es ist trübes Wetter, Wochenende und ich habe viel Zeit um nachzudenken und langsam wird mir klar, dass nichts mehr wird wie es war. Und plötzlich sind sie da wieder - diese letzten Gefühle und diese Enttäuschung! Warum hat er es nicht früher geschafft aufzuwachen und was zu ändern? Bzw. Ist es ja gar nicht klar ob er es wirklich schaffen wird. Ich weiß, dass ich nicht zurück kann. Es tut alles so furchtbar weh gerade, dass ich in diesem Moment nicht weiß wie ich es aushalten kann.. wir sind beide todtraurig und dennoch kann es kein miteinander geben!

  • Wie habt ihr es geschafft nicht umzukehren?? Ich kämpfe so hart gegen diesen Gedanken! Jetzt bin ich schon so weit, es ist ausgesprochen und ich bin weg seit Montag und den Kindern geht es gut und plötzlich kommt dieser Gedanke immer und immer wieder! Es wäre so viel leichter wenn ich zurück gehen würde.. seit dem ich ihn gestern gesehen habe ist alles durcheinander! Er fehlt mir plötzlich - es ist als hätte mein Hirn alles vergessen was war...Und er verspricht plötzlich die große Änderung, morgen möchte er mit den Kindern einen Ausflug machen..Das hat er alles nie gemacht, wenn wir ihn gebeten haben mitzukommen , hat es ihn nie gefreut.. Ich blicke nicht mehr durch was ehrlich ist, was Manipulation ist, ich weiß nicht mehr was meine Gefühle wollen... Der Verstand sagt - und selbst wenn ich ihn vom ganzem Herzen lieben würde- es bleibt der Alkohol und keiner kann sagen was daraus wird...Ich komme mit dieser Situation einfach nicht klar! 😞

  • Durchhalten und ablenken. Es wird besser. Lass die Zeit für dich arbeiten.

    Es klingt wie ein Strohfeuer von ihm. Diese Reaktion ist typisch. Wenn die Felle davonschwimmen kommt ein Aktionismus. Wie nachhaltig das ist... Ich glaube in den meisten Fällen überhaupt nicht.

    Es wäre lediglich für den Moment leichter, wenn du umkehren würdest. Aber auch wirklich nur für diesen Moment.

    Einmal editiert, zuletzt von Volka (13. Dezember 2025 um 18:05)

  • Liebe releaseme,

    mach stur Dein Ding weiter.

    Wer erst zu Potte kommt, wenn schon Nägel mit Köpfen gemacht sind und vorher alles Reden nix genützt hat, hat das Problem nicht verstanden.

    Ich glaub Dir gern, dass Du im Gefühlschaos steckst, aber die Gefühle sollen nicht Deine Entscheidungen fällen. Da hast Du langfristig nur noch mehr Ärger.

    Du hast die ersten Schritte gemacht und das ist super! Jetzt geh einen nach dem anderen weiter auch wenn es schwer fällt.

    Langfristig tust Du Dir und den Kindern einen Riesengefallen, wenn Du Euer Leben neu gestaltest.

  • Das ist ganz normal, dass du so empfindest. Letztendlich ist es für das Gehirn einfacher den alten Schmerz zu ertragen, da baut es sich dann schöne Bilder aus der Vergangenheit zusammen, als die Ungewissheit des Neuen zu ertragen.

    Wichtig ist. Du darfst so fühlen. Es ist normal, dass du genau so denkst. Es mag dir gerade sehr schwer fallen, aber wenn du in deinem eigenen Faden liest, kommst du wieder ein bisschen in der Rationalität an.

    Zurückgehen würde ja erst einmal die Wunde grob überdecken. Aber sie ist immer noch offen und nicht geheilt. Das kann dir erst gelingen, wenn du einen Schritt zurückgehst.

    Mir hat es geholfen mir selbst zu sagen, dass das jetzt erst einmal der Weg ist und wenn es in einem halben Jahr anders aussieht, kannst du ja immer noch neu oder anders entscheiden.

  • Liebe releasme, du bist bei deinen Eltern doch erst mal gut aufgehoben. Du hast ja keinen Handlungsdruck. Nimm den Druck raus.

    Ich würde mich nicht wundern, wenn seine Wandlung sowieso die nächsten Tage oder Wochen wieder in sich zusammen bricht.

    Ich glaube nicht mal, dass er bewusst manipulativ ist - er glaubt sich ja vielleicht sogar selbst. Aber es gehört ja soviel mehr dazu dauerhaft trocken zu werden. Mach dir keinen Kopf über ungelegte Eier. Schau wie es weitergeht. Was du selbst willst. Suche dir Unterstützung. Male dir aus wie du leben willst. Du selbst.

    SummerSun hat das sehr gut beschrieben finde ich. Auch der Vorschlag deinen Faden nochmal zu lesen.

    Bis jetzt redet er nur. Geht er Montag zum Arzt, macht er einen Termin in der Suchtberatung, beantragt er eine Reha ("am liebsten stationär"), geht er in eine SHG...oder kommen lauter wenn's und abers?

    Wird sich in den nächsten Wochen klären. Und vielleicht willst du sowieso nicht mehr. So hört es sich für mich nämlich an.

    Wie heißt es: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

  • Liebe releaseme alle Vorschreiberinnen haben es ja schon auf den Punkt gebracht. Deshalb hier nur ergänzend meine persönlichen Taktiken/Hilfsmittel, die mir geholfen haben in diesem Gefühlschaos auf Kurs zu bleiben: Ich hatte ja schon sehr früh niedergeschrieben, was alles so vorgefallen war und das habe ich mir dann in solchen Momenten durchgelesen ..denn seltsameweise werden diese Erinnerungen in solchen Situationen irgendwie vernebelt. Alternativ, wie schon oben genannt, den eigenen Faden nochmal lesen, um sich wieder in Erinnerung zu rufen WAS alles ablief und WIE SEHR du darunter gelitten hast. Und dann habe ich auch gerne auf Automodus geschaltet: Scheuklappen auf, nicht denken, stur dem Weg folgen. Und zu guterletzt habe ich mir vorgestellt, wie schön ich mir mein neues Leben gestalten werde und wie frei es sich anfühlen würde.

    Vieleicht ist ja was dabei, liebe releaseme

  • Liebe releaseme,

    Wie habt ihr es geschafft nicht umzukehren??

    Einfach stur weiter gehen. Und viel Auseinandersetzung mit dem Thema. Bücher lesen, hier viel lesen und schreiben.

    Mir hat es geholfen mir selbst zu sagen, dass das jetzt erst einmal der Weg ist und wenn es in einem halben Jahr anders aussieht, kannst du ja immer noch neu oder anders entscheiden.

    Genau so hab ich es auch gesehen. Du kannst abwarten was passiert.

    Ich würde mich nicht wundern, wenn seine Wandlung sowieso die nächsten Tage oder Wochen wieder in sich zusammen bricht.

    Das befürchte ich auch. Wäre hier ja nicht das erste Mal. Warte ab was passiert, wenn er merkt, dass sein Aktionismus keine Änderung bei dir bewirkt. Ich bin fest der Meinung, dass die Stimmung ganz schnell wieder umschlägt. An seinem Problem hat sich ja nichts geändert und an den Geschehnissen auch nicht.

    Abwarten und Tee trinken.

    LG ☀️

    Einmal editiert, zuletzt von Sonnenschein CoA (13. Dezember 2025 um 21:02) aus folgendem Grund: Verdrückt

  • Hallo releaseme, meiner hat auch gesagt, er würde zum Arzt gehen und er sieht ein, dass er ein Problem hat etc, ist dann zum sozialpsychiatrischen Dienst gegangen und hat sich eine Broschüre geben lassen und das wars. Es ist quasi nur bei Worten geblieben. Als ich ihm den Untermietvertrag gekündigt habe, war er total reumütig und sagte, dass er sich kümmern wird, aber das ist jetzt auch schon 2 Wochen her und es ist rein gar nichts passiert außer dass er weitertrinkt- jetzt sogar noch mehr, weil er frei hat.

    Nur Worte bringen dich nicht weiter, sondern lassen dich gefangen in der Situation. Falls er Taten sprechen lässt und dran bleibt, kannst du die Situation für dich ja neu evaluieren, aber so wie es ist, geht es für dich einfach nicht.

    Ich weiß, dass es schwierig ist, bestimmt zu bleiben. Dein Kopf spielt dir die schönen Erinnerungen ab und du trauerst über einen Menschen, der vor dir steht, aber eigentlich weg ist. Das ist schwer zu verarbeiten, aber es wird mit der Zeit besser. Gehe deinen Weg, lass dich nicht veräppeln. Du schaffst das!

    Liebe Grüße, Halbmond

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