Immer wieder mal ein Thema hier.
Am Anfang steht die Sucht. Und irgendwann kommt der Moment: Ich will da raus. Wie man dahin kommt, ist unterschiedlich , ob durch einen Tiefpunkt, eine Laune oder einfach, weil klar wird: Wenn ich so weitermache, verrecke ich.
Dann kommt der Stopp. Entgiftung. Und das trockene Leben beginnt. Erst Euphorie, alles neu, alles besser. Aber dann knallt die Erwartungshaltung gegen die Realität .„Jetzt müsste doch was passieren!“ Nur kommt da nichts Magisches. Da ist plötzlich Alltag. Da ist nüchtern.
Und das ist oft genauso trist wie vorher fühlt sich so an nur ohne Pegel. Genau da meldet sich die Sucht zurück: „War doch früher auch nicht besse .“ Sie bietet sich wieder an. Für mich war Trockenwerden kein Upgrade. Es war eine Notwendigkeit. Ein Überlebensmodus.
Und auch die Erwartungshaltung der Co-Fraktion der Familie, Kinder, Partner ist oft überhöht. Wenn der Partner endlich aufhört zu saufen, wird alles besser.
wie habt ihr das erlebt ?