Abstinenzler - Für mich gibt es nur einen Weg- Die Abstinenz

  • Ich denke Ich nicht. Ich will nicht Saufen, ich bin doch trocken. Es lohnt sich NIE. Und die ganzen negativen Folgen. Wieder von vorne. Von daher NEIN.

    Mein Saufhirn auf jeden Fall. Es nimmt doch alles zum Anlass. Das ist doch das einzige was es will

    Ich hab mal deinen Beitrag zu Dir geholt.

    Die Frage war, ob Du es als Neid empfindest?

    Für mich liest sich das anstrengend, nach Kampf

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    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Doofes Saufhirn....

    Habe versucht Vatertag als normalen Tag zu sehen: Bin kein Vater und was die anderen machen interessiert mich nicht. Ein Tag wie jeder andere! Auf die Idee hat Hartmut mich gebracht, Danke dafür!!!

    Guten Morgen Absti,

    Du hast den Tag gestern aber irgendwie nicht als normalen Tag angesehen. Da muss irgend etwas schief gelaufen sein. Dein Suchthirn war ja extrem aktiv.

    Trotzdem hast Du es wieder geschafft den Tag trocken zu verbringen. Gut gemacht. Ich glaube die nächsten Feiertage kommen an Pfingsten. =O

    LG

    Bibi

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

  • Ich habe mir mehrmals gesagt es ist ein stinknormaler Tag. Es war ja auch alles wie immer hier bei mir.

    Das ständige Wiederholen „es ist ein normaler Tag“ hält das System eher am Laufen.;) Ich habe geschrieben, dass Vatertag für mich ein normaler Tag ist, aber das war das Ergebnis einer langen Entwicklung.

    Das kam nicht über Nacht und schon gar nicht auf Knopfdruck.

    In den ersten Jahren meiner Abstinenz war das bei mir nicht anders als bei vielen anderen. Bestimmte Tage hatten Gewicht, alte Muster meldeten sich, und das Nervensystem reagierte. Das hat sich erst im Laufe der Zeit beruhigt. Heute verschwimmen die nassen Tage für mich zu einem einzigen Block aber dahin musste ich erst kommen.

    Deshalb geht es nicht darum, sich etwas einzureden. Wenn du dir ständig sagst, ein Tag sei „normal“, aktivierst du dein System eher, als dass du es beruhigst. Lass den Tag einfach sein, ohne ihn hoch oder runterzureden.

    Entscheidend ist das Verhalten. „Ich trinke heute nicht.“ Das hast du geschafft egal wie du da siehst aber es ist wieder ein Schritt nach vorn, denn es gab Zeiten, in denen du dich völlig abgeschossen hast. Oder?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hi Abstinenzler ,

    ich habe Dir ja schon einmal geschrieben das es in den Jahrzehnten missbräuchlichen und dem Jahrzehnt abhängigen Trinkens praktisch nichts gibt, an dem ich nicht schon getrunken habe. Keinen Tag, keine Nacht, keinen Gefühlszustand, keinen Gedanken, keine Orte, keine Anlässe, keine Zusammenkunft, Alleine, mit Mehreren, mit oder ohne Bollerwagen ........ Heißt, wenn ich trinken wollte oder ab dem Zeitpunkt wo ich trinken musste habe ich Wege gefunden zu trinken. Davon hätte ich mich durch nichts und niemanden abhalten lassen. Ich hätte ganz sicher einen Weg gefunden.

    Worauf ich hinaus will habe ich Dir auch schon geschrieben. Ich habe mich mit dem Vatertag weder im Vorfeld, noch am Tag, noch danach was Alkohol angeht beschäftigt. Weil Alkohol keine Option mehr für mich ist. Folglich hatte ich gestern einen normalen Tag ohne irgendeinen Saufdruck. Natürlich habe ich mich auch keiner Bollerwagentruppe angeschlossen oder irgendwo hingeben, wo solche Truppen im Minutentakt vorbeiziehen.;)Aber das sollte eh klar sein. Heißt, wenn ich Alkohol innerlich und äußerlich keine Bühne gebe dann hat mein Saufgedächtnis keine Möglichkeit einzuhaken und bleibt ruhig. Gebe ich Alkohol eine Bühne, hakt es ein und ich bekomme Saufdruck.

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

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