Dankeschön
Tiffy - Vorstellung
-
-
Hallo Tiffy,
Gut, dass du den ersten Schritt gemacht hast. Es lohnt sich wirklich. Ich war glaub in einer ähnlichen Situation wie du. Es ist einfach so, dass der Druck von dem man davonlaufen will durch den Alkohol immer noch schlimmer wird.
Ich wünsche Dir ein schönes ruhiges Wochenende.
-
Glückwunsch, Tiffy, ein ganz großer Schritt in Richtung Freiheit, guf gemacht!
Das tägliche Lesen und ggf. Schreiben hier in Deiner Online-Selbsthilfegruppe wird Dir guttun und Dir helfen, Deine Abstinenz weiter zu festigen. Alles Gute!
-
Und gerade festgestellt wie schwierig es ist , oder wie leicht es einem gemacht wird .
Valentinstag....ich froh es zur Kasse zu schaffen ohne nachzudenken, wird dort prosecco verteilt..... ich hätte mir nie gedanken gemacht, aber jetzt ..... Es ist wahrlich komisch das jeder davon ausgehen tut , jedem kann man alkohol schenken . Alternatives gibt's doch wohl ....
-
Das nennt sich Kundenbindung. Am Saufen lässt sich eben noch was verdienen..
-
Das Wochenende ist wirklich immer schwer . Ich gehe nirgendwo hin und versuch es mir gemütlich zu machen. Ich esse leider sehr viel gerade und hoffe dass es nicht schlimmer wird . Ich ersetze viel durch Obst, aber gerade könnte ich stetig essen . Habt ihr ein paar Tipps für mich .... trinken tue ich massenhaft Wasser.... Es ist kein durst .
-
Tiffy, Du bist ganz frisch abstinent. Es dauert eine Weile, bis sich Körper und Seele umstellt auf die neue Situation.
Du heilst von einer schweren Krankheit, sei geduldig mit Dir selbst!
Am Anfang habe ich viele Süssigkeiten zu mir genommen, aber das war mir erstmal egal, Hauptsache ich bin trocken geblieben.
Mit der Zeit lässt auch der Zuckerkonsum, z.B. wieder nach.
Es dauert alles seine Zeit! Wie geht es Deinem Magen?
-
Dem geht es gut ... Ich habe wesentlich weniger Probleme mit dem Magen und auch keinen Durchfall seit paar Tagen. Der war sehr schlimm am anfang. Ich merke hin und wieder dass mein Kreislauf einfach immermal schwankt und ich schnell überreizt bin . Karneval war schwer für mich und so wird noch vieles kommen. Ich muss mir ausweichmöglichkeiten suchen ,die mich dann ablenken....Andere leute und andere Aktivitäten... dass wird nicht leicht sein .Meine engsten wissen es. Ich möchte es aber nicht jedem auf die Nase 👃 binden . Es ist ganz schön anstrengend, aber ich bin gerade froh ,ihn nicht zu brauchen den ganzen Fusel. Man bemerkt positives, aber auch viele Fallen und wie man auf der Hut sein muss .
-
Hallo Tiffy,
Hallo hier, ich habe Dich gerade hier gelesen, bin neu hier im Forum und lebe seit 04/24 abstinent. Ich habe ähnlich wie Du getrunken und ich finde es echt stark von Dir, dass Du so beharrlich bei den Hausärzten am Ball geblieben bist. Ich hatte damals auch viel Unterstützung von der Suchtberatungsstelle und hab mir eine reale SHG gesucht, die ich seitdem wöchentlich besuche.
Die ersten Wochen waren auch für mich hart, der Alkohol war überall präsent ( außer zu Hause) . Mein Kaffee und Schokikonsum hat sich gesteigert, aber das war mir erstmal egal. Das Suchthirn schreit nach Belohnung.
Aber eins nach dem anderen in kleinen Schritten…Elly hatte ja schon geschrieben, der Körper benötigt eine Weile, bis er sich umstellt. Gut, dass Du ihm dieses Zell und Nervengift nicht mehr zuführst. -
Das mit dem Süßen und dem Durst war bei mir ganz genauso.
Habe an die vier Liter Sprudel am Abend getrunken. Nach zwei, drei Monaten wurde es weniger und jetzt... Könnte ich mal was trinken, weil es schon ein paar Stunden her ist.
Habe ja sehr viele Jahre getrunken. So braucht der Körper und vor allem auch der Kopf schon seine Zeit.
Bei mir hat sich das von selbst gegeben. Den Körper einfach mal machen lassen. Hautsache kein Alk gesoffen. Die Zeit arbeitet für Dich.
-
Karneval war schwer für mich und so wird noch vieles kommen.
Ich habe im ersten Jahr viele Veranstaltungen gemieden bzw. mir immer eine Option offen gehalten, dass ich jederzeit gehen kann. Die Abstinenz steht für mich an erster Stelle. Du hast selbst schon bemerkt und geschrieben, dass Du Dein Umfeld und Aktivitäten ändern solltest. Die Stimmungsschwankungen, Gereiztheit kannte ich auch, wurde aber weniger… hab Geduld mit Dir.
-
Vielen lieben dank für die Antworten ... ich bin nicht allein mit meinem süsskram , das beruhigt mich .
-
Hallo Tiffy,
schön, dass du nun auch diesen nüchternen Weg gehen willst. Glaube mir, es lohnt sich.
Mein Leben hat sich nüchtern um ein vielfaches verbessert. Natürlich machen jetzt die Sorgen und Probleme keinen großen Bogen um mich herum, aber nüchtern bin ich in der Lage, mich dem zu stellen und das Beste draus zu machen.
Du schriebst anfangs, dass es dir sehr schwer fällt zu sagen, dass du Alkoholiker bist. Ich finde auch nicht, dass das jeder um dich herum wissen muss. Was ich aber ganz wichtig finde, ist, dass du das für dich sagen kannst. Weil ich erst, als ich akzeptieren konnte, dass ich Alkoholiker geworden bin und das auch für den Rest meines Lebens bleiben werde, meinen nüchternen Weg gehen konnte. Insgeheim wusste ich doch schon lange, was mit mir los ist. Soviel Alkohol, wie ich in mich reingekippt habe, trinkt niemand, der nicht Alkoholiker ist.
Die Alkoholsucht als Krankheit zu akzeptieren, war für mich sehr wichtig. Weil ich nämlich absolut nicht schwach und labil war, wie ich viele Jahre dachte, sondern krank.
Die Alkoholsucht ist zwar nicht heilbar, aber sie geht zum Stillstand zu bringen. Mit absoluter Abstinenz.Das Wochenende ist wirklich immer schwer . Ich gehe nirgendwo hin und versuch es mir gemütlich zu machen. Ich esse leider sehr viel gerade und hoffe dass es nicht schlimmer wird . Ich ersetze viel durch Obst, aber gerade könnte ich stetig essen . Habt ihr ein paar Tipps für mich .... trinken tue ich massenhaft Wasser.... Es ist kein durst .
Ich habe anfangs auch Unmengen Wasser mit viel Kohlensäure getrunken und sehr viel Kaffee. Das war auch kein Durst. Da war mein Hirn noch so auf ,viel trinken’ programmiert, dass ich trinken musste. Irgendwas. Und solange das kein Alkohol ist, war das auch in Ordnung für mich.
Das hat sich nach ein paar Wochen langsam normalisiert. Heute muss ich mir das Glas Wasser manchmal schon direkt vor die Nase stellen, damit ich nicht vergesse, es zu trinken.
Essen war auch so ein Thema ….. Der Körper hat Zucker verlangt. Ich habe ja ausschließlich süßen Sekt und süßen Wein getrunken. Dieser Zucker fehlte dann natürlich, wenn es nur noch Wasser, Tee und Kaffee gibt. Aber auch das konnte ich wieder normalisieren.
Was ich heute allerdings anders machen würde, wäre: Nicht diese Unmengen Süßigkeiten in mich reinzustopfen, sondern, so wie du das machst, Obst zu essen. Ist auch Zucker, klar, aber zumindest sind noch einige ‚gute Nährstoffe‘ dabei.Man bemerkt positives, aber auch viele Fallen und wie man auf der Hut sein muss .
Mir hat es gut getan und mir meine Alkoholsucht näher gebracht, wenn ich gesagt habe: Ich bemerke positives, aber auch viele Fallen und wie ich auf der Hut sein muss .
Denn ich bin es ja, der jetzt nüchtern werden und auch bleiben wollte. Ich bin näher an mir dran als man.
Kannst du diesen feinen Unterschied erkennen? -
Ja dass kann ich . Es ist ganz sicher ,dass ich mir eingestehen kann.... ja ich bin Alkoholkrank ...Es zu akzeptieren fiel mir lange schwer...ich wusste es aber schon lange , ich hab versucht es mir klein zu reden und Vergleiche gemacht .... im Nachhinein mit Menschen wo selber ein Alkoholproblem haben . Meine alte Umgebung. Es gab kein Treffen ohne "Sektchen " verniedlicht wurden dann die Flaschen die auf dem Tisch gestanden haben .... einfach immer gab es etwas zu trinken . Trotzdem gab es den Unterschied, diese Menschen haben ihren Ablauf gepackt, waren aktiv und immer on Tour .Ich saß zuhause 🏡 und redete mir ein ,ich kann doch auch hier trinken, Spaß haben .Schließlich ist es eine Geld frage .Ab da hab ich gemerkt ' es is nich mehr normal ' .Die Einsicht kam und mit ihr die Scham dass ich obwohl ein Elternteil alkoholabhängig war ,selbst da rein geraten oder mehr mich reinmanöverirt habe .Ich weiß dass einige es gemerkt haben ,aber dachten nach meiner Scheidung es wäre der Stress und es würde schon wieder . Wie mein Hausarzt ,dem ich dass auch nochmals sagen werde, dass er darauf mehr eingehen sollte oder an andere Ärzte verweisen soll . Dadurch habe ich mich in die Lage gebracht wo nix mehr ging . Mein Magen konnte nichts aufnehmen, aber der Körper hat verlangt . Dank einer Ärztin diesich auskannte und weil ich ehrlich war habe ich Unterstützung und edit bekommen weil mein Kreislauf durch die Decke gewollt hat . Ich gehe nächste Woche wieder zur Therapie und zur Beratung... ich merke dass ich nervlich innerlich noch echt Probleme habe .
-
obwohl ein Elternteil alkoholabhängig war ,selbst da rein geraten oder mehr mich reinmanöverirt habe
Ich selbst und einige die ich kenne, die Alkoholiker sind, haben/hatten Eltern(-teile) die das auch sind. Ich bin auch EKA.
Das Risiko ist dadurch sogar erhöht. Auch wenn das im ersten Augenblick seltsam erscheint.
.Ich saß zuhause 🏡 und redete mir ein ,ich kann doch auch hier trinken,
Ich habe mir da nichts einreden müssen. Ich konnte super daheim trinken. Und außwärts. Egal wo.
Was ich mit der Abstinenz festgestellt habe ist, dass ich persönlich dieses Weggehen mit Leuten gar nicht brauche. Ich bin der introvertierte Typ und kann das Daheimsitzen jetzt richtig schön genießen.
Ich dachte wohl, wenn ich nichts mit anderen unternehme, glauben die Leute noch, ich hätte ein Problem. Jetzt muss ich gar nichts mehr.
Ich habe einen Schlüsselanhänger. Da steht drauf "Einen Sch... muss ich." Nur ohne Punkte. 
Es ist schön, wie viele Zwänge von mir abgefallen sind, weil ich keine Dinge mehr mache, die ich eigentlich gar nicht wollte. Und nur getan habe um zu "funktionieren".
-
Die Einsicht kam und mit ihr die Scham
Scham war auch bei mir ein ganz großes Problem. Die konnte ich erst hier ablegen, als ich von den vielen Frauen gelesen habe, die auch Alkoholiker geworden sind. Das hatte ich wirklich nicht erwartet, als ich mich hier angemeldet habe. Mir hat das das Gefühl gegeben, dass ich nicht unnormal bin.
Und auch das Wissen und das Verständnis dafür, dass ich krank bin, alkoholkrank…. habe ich auch erst hier bekommen. Ich bin nicht asozial, nicht schwach, nicht labil. Ich bin krank. Diese Erkenntnis hat mir sehr viel gegeben, was ich für meinen nüchternen Weg brauchte.Ich gehe nächste Woche wieder zur Therapie und zur Beratung... ich merke dass ich nervlich innerlich noch echt Probleme habe .
Nimm dir alle Hilfe, die du kriegen kannst.
-
Hallo ihr lieben, hattet ihr auch solange dass Gefühl ihr versprecht euch öfter oder ihr denkt nicht an alles ?Wird das irgendwann wieder normal? Ich frage mich ob bei mir was nich stimmt.... ich fühle mich oft so unkonzentriert.... auch esse ich ziemlich viel gerade und bin manchmal so müde 🙀
-
.. ich fühle mich oft so unkonzentriert.... auch esse ich ziemlich viel gerade und bin manchmal so müde
Guten Morgen Tiffy ich grüße Dich,
genauso ging es mir zu meinem Start auch. Ich dachte schon ich hätte mir mein Gehirn kaputt gesoffen. Ich war auch extrem unkonzentriert, verwirrt und auch ständig müde. Das dauerte bei mir ca. 6 Wochen. Nach 6 Wochen merkte ich, wie ich täglich konzentrierter und klarer wurde. Da musst Du mit Dir etwas Geduld haben. Das Gehirn braucht eine Weile bis es sich vom Alkohol erholt.
Wegen der Müdigkeit. Ich habe zu Beginn die meiste Zeit auf dem Sofa verbracht und habe mir Ruhe gegönnt.
Es wird besser werden.
LG
Bibi
-
Hallo Tiffy,
mir ging es exakt genauso. Ich dachte: mensch jetzt hast du aufgehört und gefühlt machst du mehr Konzentrationsfehler als vorher, was ist denn jetzt los.
Aber wie Bibi schon gesagt hat, lässt das nach und ich fühlte mich von Tag zu Tag besser. Jetzt bin ich eine Maschine 😁
Lg Lebensmut
-
Guten Morgen Tiffy,
Das kenne ich von mir auch das ist bei mir nach ca. 3 Monaten besser geworden.
Ich hatte auch sehr oft Kopfschmerzen am Anfang, keine Ahnung ob das zusammenhängt, aber es ist besser geworden.LG Bingo
-
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!